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HainBloed

unregistriert

21

Samstag, 13. April 2013, 13:56

Hallo technik1/BusBasis. Ja ich will die Achse haben! Lass uns Montag telefonieren. Grüsse, Hain.

22

Samstag, 13. April 2013, 20:56

Ein netter Tüv-ler hat mir eine neue Reifengröße eingetragen. D 508. Die Bedingung dafür war, dass sich auf keinen Fall der Reifenumfang verändern darf. Dies würde die Bremswirkung unzulässig beeinträchtigen. Also, grösserer Reifenumfang, höherer Bremsdruck. Und wo soll der bei den doch miserablen Bremsen des 508 herkommen. Ich bin überzeugt das wird dir niemand genehmigen. Außerdem bräuchtest du als erstes die Zustimmung von Mercedes.
Ewald


Hallo Ewald,
na 16 Zoll ist doch nicht riesengroß für einen T2neu, sogar du mit deinem 508 T2 alt fährst ja schon 16 Zoll und die 507Ds gabs eben wahlweise mit 14 und mit 16 Zoll ab Werk, jenachdem was man gerne wollte. Nur die teure 16 Zollversion wurde wenig bestellt, damals zählte ja noch jede Mark beim Neukauf eines Lasters. Da er ja die begehrte 6,2er Achse für die 16 Zoll Bereifung schon bei sich drin hat, ist die Umrüstung eigentlich kein Problem und da es eine original 507D-Werksbereifung ist, hat die der Gutachter normal auch schon in seinem PC vorliegen, das ist kein Hexenwerk, lach. Aber eh egal, er kauft ja jetzt anscheinend eine 4,9 oder 5,3 aus nem Krankenwagen.
Güße aus der Eifel, Axel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »210« (13. April 2013, 21:04)


HainBloed

unregistriert

23

Sonntag, 14. April 2013, 12:14

Da er ja die begehrte 6,2er Achse für die 16 Zoll Bereifung schon bei sich drin hat,
Hallo Axel,

kannst du mir erklären was du mit "begehrt" meinst? Mach ich da einen Fehler die Achse zu tauschen?

Ich bin mir völlig im Unklaren in welcher Achsen/Felgengrössen-Kombination eine dem Motor angemessene der Drehzahlreduktion erreiche. Der Felgenwechel würde ca 16% bringen. Und die Achse(n)? Im Moment liege ich bei 3600 U/min bei einer "normalen" Reisegeschwindigkeit. Kann man die Drehzahl in einem direkten Verhältnis 6,2 : 5,3 : 4,9 runterechnen oder ist das keine lineare Kurve?

Und wie verhält sich das Ganze in Bezug auf die Leistung? Muss ich die entsprechend linear runterechnen? In den Kassler Bergen eier ich momentan mit 40-50 bergauf...das macht keinen Spass, aber es reicht mir. Wenn ich also nach entsprechendem Felgen/Achswechsel da noch langsamer hoch muss, wird es kritisch...

Grüsse, Hain.

Wohnort: Eynatten

Beruf: Modellbauer

Fahrzeug: MB 711D KA

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24

Sonntag, 14. April 2013, 12:50

Hi,

danke für die Hinweise. Dazu zwei direkte Rückfragen:

@Ener: Was meinst du mit Bus"Bahnhof"?

@Matthias: "Einbauübersicht" ? Wo kommen die Daten her? Es gab also eine Sonderausführung vom 507 mit 16" Felgen?

@alle: Kann man aus den Daten von Matthias den letztlichen Reifen-Umfang erlesen/einschätzen? Ebenso: Anderer Reifenumfang bedeutet dann vermutlich eine Anpassung des Tachos, sofern man den offiziellen Weg beschreitet. Oder wäre es gegebenenfalls auch zulässig nur an der Hinterachse die Felgengrösse zu ändern?

Danke, Hain.

Hi,

danke für die Hinweise. Dazu zwei direkte Rückfragen:

@Ener: Was meinst du mit Bus"Bahnhof"?

@Matthias: "Einbauübersicht" ? Wo kommen die Daten her? Es gab also eine Sonderausführung vom 507 mit 16" Felgen?

@alle: Kann man aus den Daten von Matthias den letztlichen Reifen-Umfang erlesen/einschätzen? Ebenso: Anderer Reifenumfang bedeutet dann vermutlich eine Anpassung des Tachos, sofern man den offiziellen Weg beschreitet. Oder wäre es gegebenenfalls auch zulässig nur an der Hinterachse die Felgengrösse zu ändern?

Danke, Hain.

Hi,

danke für die Hinweise. Dazu zwei direkte Rückfragen:

@Ener: Was meinst du mit Bus"Bahnhof"?

@Matthias: "Einbauübersicht" ? Wo kommen die Daten her? Es gab also eine Sonderausführung vom 507 mit 16" Felgen?

@alle: Kann man aus den Daten von Matthias den letztlichen Reifen-Umfang erlesen/einschätzen? Ebenso: Anderer Reifenumfang bedeutet dann vermutlich eine Anpassung des Tachos, sofern man den offiziellen Weg beschreitet. Oder wäre es gegebenenfalls auch zulässig nur an der Hinterachse die Felgengrösse zu ändern?

Danke, Hain.

Hi,

danke für die Hinweise. Dazu zwei direkte Rückfragen:

@Ener: Was meinst du mit Bus"Bahnhof"?

@Matthias: "Einbauübersicht" ? Wo kommen die Daten her? Es gab also eine Sonderausführung vom 507 mit 16" Felgen?

@alle: Kann man aus den Daten von Matthias den letztlichen Reifen-Umfang erlesen/einschätzen? Ebenso: Anderer Reifenumfang bedeutet dann vermutlich eine Anpassung des Tachos, sofern man den offiziellen Weg beschreitet. Oder wäre es gegebenenfalls auch zulässig nur an der Hinterachse die Felgengrösse zu ändern?

Danke, Hain.

Hallo Hain,

steht im Mercedes-Benz Service Heft, Neue Transporter 507D - 811D (T2), Einführungsschrift für den Kundendienst. #winke3

Grüße
Matthias

25

Sonntag, 14. April 2013, 16:25

Hallo Hain, heute abends hab ich mehr zeit dann kann ichs dir genauer erklären, aber jetzt schonmal soviel

Man muß das System bestehend aus Einstzzweck und Fahrzeugaufbau mit Motor -Getriebeübersetzung-Achsübersetzung und Reifen( zB 14 Zoll Zwillingsbereifung hinten oder 16 Zoll Einzelbereifung hinten oder 16 Zoll Zwillinge hinten) immer als Ganzes sehen.

Wenn man zB einen Kastenwagen (also ohne riesen bremsenden Womo-Alkoven) fährt und auch eher nur so mit 3,5t anstelle mit den zulässigen 4,6t fährt und das ganze dann auf europäischen Autobahnen mit den üblichen maximal so 5% Steigung, dann wählt man eine Variante, die es eben ermöglicht diese 5 % Berge im 4. Gang zu schaffen, denn dann kann man auf der geraden wieder in den 5. Schalten und gut ists. Wählt man die Übersetzung noch länger, dann muß man schon in den 3. bei 5% Berg runterschalten und hat das problem, dass der Sprung vom 3. zum 4 groß ist und man nur langsamer den Berg hoch kommt, da man eigentlich einen Gang dazwischen bräuchte, so wie moderne 6 Gang Autos eben. Auch ist die Steigfähigkeit dann bei zu langer Übersetzung im 1. was knapp, wenn man dann doch mal einen Anhänger hat oder auch so mal irgendwo steil im Berg anfahren muß.
Ideal ist also so meist ein Kompromiß aus Anfahrsteigfähigkeit und Endgeschwindigkeit im 5% Berg und dafür eignen sich die 16 Zoll Reifen bei 6,16 Achsübersetzung schon ganz gut, da sie eine in etwa 20% schnellere Übersetzung bringen (halt je nach Reifenmodell)
So heute abend mehr
Grüße aus der Eifel, Axel

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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26

Sonntag, 14. April 2013, 19:28

Moin Moin !

Zitat

Kann man die Drehzahl in einem direkten Verhältnis 6,2 : 5,3 : 4,9 runterechnen oder ist das keine lineare Kurve?


Eine "lineare Kurve" ist eine Gerade , und solange deine Kupplung nicht rutscht oder du ein Automatikgetriebe hast, ist das natürlich immer eine Gerade.

Zitat

Und wie verhält sich das Ganze in Bezug auf die Leistung? Muss ich die entsprechend linear runterechnen?


Nein ,die Leistung ändert sich selbstverständlich nicht ! Nur meinst du nicht die Leistung ( Produkt aus Drehzahl und Drehmoment) , sondern das Drehmoment,welches sich als Zugkraft an den Reifen bemerkbar macht.
Nachdem das nun geklärt ist ,sollte dir klar sein ,dass das Drehmoment und damit die Zugkraft in dem gleichen Mass abnimmt , mit welchem deine Drehzahl absinkt.

Da bei dir der OM 616 verbaut ist , bringt das Ganze m.E. nur ,dass du anschliessend deinen höchsten Gang nur noch bergab nutzen kannst , im normalen Fahrbetrieb wirst du nur noch am schalten sein . Im übrigen mögen diese Motore eher "hohe" Drehzahlen und Quälen bei "niedrigen" mögen sie eher nicht. Meiner Meinung nach wirst du nur den Verbrauch nach oben treiben und den Motor über kurz oder lang kaputtgequält haben.

Ich habe schon mal genau darüber vor längerer Zeit geschrieben und dieses auch technisch begründet.

MfG Volker

27

Sonntag, 14. April 2013, 21:57

Hallo Volker,
na da muß ich Dir mal wieder widersprechen, ich denke Du verwechselst da irgendwas ganz gewalti, ich denke du solltest nochmal überlegen von welcher übersetzung wir hier reden, also er hat eine Sonderausstattungsachse drunter, nämlich einen seltene 6,16 und bei dieser ist es fast immer sinnvoll wenn man auf eine Stadardachse, 5,3 oder 4,9 Sa umrüstet wenn man 14 Zöller beibehalten will, oder eben die 16 Zöller nehmen, für die ja die 6,16er Achse hauptsächlich gedacht war. Die 16 Zoll Einzelbereifung wurde früher zB für Fahrzeuge im Schlechtwegeeinsatz gebraucht und in Bär-lin hatten die 510er mit Schneepflug Einzelbereifung drauf. Die großen 16 Zöller bringen an Traktion einiges, da ja jetzt die Räder größer sind und vorne und hinten in der gleichen Spur laufen, auch sinkt man mit 205erBreite natürlich nicht so tief in den Sand ein, wie mit den 185er 14 Zoll und haben mehr Traglast, eben für den Anbauschneepflug.

Fährt man allerdings viel in steilsten Bergen mit hoher Ausladung, vorallendingen des Anhängers, ( also zB 7t Gesamtzuggewicht) dann kann sich im Kurzstreckenbetrieb natürlich schon eine 6,16er Achse auch bei 14 Zöllern lohnen, aber wirklich nur dann, lach.

Grüße aus der Nordeifel, Axel

28

Sonntag, 14. April 2013, 22:25

Was man also immer beachten muß ist, dass man nur 5 Gänge hat, mit denen man in der Praxis klarkommen muß. Also dass es in der Praxis nix bringt, wenn man zB im 3 Gang im Berg vollgas geben kann (beim OM 616er gut 4400 Touren), einem dabei aber die Ohren wegfliegen und man immernoch langsamer ist, als jemand, der wegen einer anderen Übersetzung schon in den 4 Gang schalten kann und dort aber nicht über vieleicht 3500 Touren hinauskommt.
Daher hat sich in der Praxis hier für Deutschland/Europa die 5% Regel als grob ganz brauchbar erwiesen, also man wählt eine Übersetzung so, dass man einen Autobahnberg (die eben normal bis 5 % haben) in Urlaubsbeladung im 4 Gang noch schafft, da das Runterscchalten in den 3. sehr nerfig ist, wegen laut und langsam, trotz Vollgas.

Also man bestimmt sein Kampfgewicht und seinen Einsatzzweck, also vieleicht eben besagte 3,5Tonnen und stimmt seine Hinterachse oder die Rädegröße dann darauf hin ab.

Hat man jetzt seine Idealübersetzung für seinen Einsatzzweck errechnet, dann überlegt man wie man da hinkommt.

Also zB 185er 14 Zoll und eine 4,9er Achse wäre ja in etwa die selbe Übersetzung wie eine 6,16 und 16 Zöller

Auch überlegt man, wie alt die eigenen Reifen sind, obs vieleicht eh sinnvoll wäre mal neue zu Kaufen, dann kann man ja eher auch dirket 4 16 Zöller nehmen, oder ob man seine alte Achse eh überholen muß / Vieleicht schon viel Gelaifen) und man könnte aber eine 4,9er kreigen, die noch wenig gelaufen hat, dann hat man ja wieder 250.000km Ruhe.

Die alten Römer wussten schon: Es führen mehrere Wege nach Rom.

Man muß also immer mindestens 2 Möglichkeiten mal durchrechnen und auch mal in seine Geldbörse schauen, was die so sagt. Reifen wechseln kriegt man selber am Straßenrand in kurzer Zeit hin, ne andere Achse einbauen ist schon deutlich aufwendiger.

Auch mögen viele lieber 205er16Zoll Reifen bei ner Vollbremzung auf der Autobahn haben, anstelle 185er 14 Zoll oder wegen Matsch- oder Sandeinsatz, oder oder

Grüße aus der Nordeifel, Axel

oinobares

unregistriert

29

Sonntag, 14. April 2013, 22:43

wähend sich die fachleute über leistung, drehmoment und übersetzungen austauschen,
darf ich vielleicht nochmal leise an die 16"-räder erinnern (hüstel),
die wie sauer bier unter 'angebote' rumliegen...

Wohnort: Land Brandenburg

Fahrzeug: viel zu viele Fahrzeuge

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30

Sonntag, 14. April 2013, 23:11

Hi,

also Hain.....

Sag uns doch mal was bei Dir Kurze Achse bedeutet.

Bitte mal am Diff hinten schrubben und nachschauen, dann wissen wir mehr und können auch bessere Lösungen finden.

Zu den 16 Zoll Einzelbereifung der BSR, diese haben VIER Spuren gezogen, mit anderen Worten nicht wirklich sehr viel Grip, zumal die Felgen wirklich schwer zu bekommen sind. In TEMPELHOF stehen noch zwei rum, da bin ich schon dran, wobei ich ja neue Bereifung - 185R 14C drauf gezogen habe, da mir die ET Preise und Verfügbarkeit gefallen haben.

16Zoll wäre eine günstige Alternative, aber wenn dir die Kassler Berge jetzt schon Probleme bereiten, dann lass es wie es ist. Das Atlas oder Tatra oder die Pyrenäen werden es zu schätzen wissen.

:-):-):-):-)

Also Hain, ab unter den 507 d ler und nachsehen !

Grüße Rene
Signatur von »Ener« „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es der böse Nachbar nicht will.“

HainBloed

unregistriert

31

Sonntag, 14. April 2013, 23:21

Hallo,

vielen Dank für die vielen Antworten insbesondere dir Axel!


Es ist tatsächlich so, daß wir mit einem Kastenwagen und mit ca 3,5t unterwegs sind und ein Anhänger ist weder vorhanden noch geplant. Auch die 5% "Regel" sowie die Argumentation zum Vermeiden vom 3. Gang lassen meine grauen Zellen erleuchten. Der Wagen sowie die Achse sind mit 90.000km gerade mal eingefahren, aber auch die Reifen sind top (und der Geldbeutel sowieso immer leer...).

Nun stellt sich also die Frage nach der Idealübersetzung. Angesichts der bisherigen Infos und unserer Nutzungsart sollten um die 20% passen. Von meiner bisherigen Konfiguration mit 6,2 Achse und 14" Felgen errechne ich folgende zu erwartenden Änderungen in Bezug auf Drehzahl und Leistung, äh ich meine natürlich Drehmoment:

5,3 Achse: 15%


4,9 Achse: 21 %

Felgenwechsel: 16% +/-2,5%


sowie die Kombinationen.

Gerne würde ich den Effekt eines etwaigen Felgenwechsels ein wenig genauer vorhersagen um eine informiertere Entscheidung zu treffen. Dazu muss ich also die momentane und zukünftige Reifengrösse ermitteln. Gibt es dazu eine Resource?

Im schlechtesten Fall habe ich bereits maximal grosse 14" Reifen (+2,5%) darauf und schraube dann 16" Felgen mit minimal grossen Reifen drunter (-2,5%) -> bleiben nur noch 11% Änderung... 8-(

Im günstigsten Fall (14" mit mini Reifen getauscht zu 16" mit grossen Puschen) lande ich bei 21% und schon hören wir statt uns wieder den Nachwuchs plärren... 8-(

Ebenso: Lässt sich die jetzige 14" Doppelbereifung hinten "einfach" gegen eine Einfachbereifung tauschen oder muss dazu zusätzlich was passieren?

Beste Grüsse von Hain, dem dieses Forum gerade sehr, sehr gut gefällt.

HainBloed

unregistriert

32

Sonntag, 14. April 2013, 23:29

Hallo Rene,

es ist eine 6,2 verbaut. Sonderausführung "kurze Achse" - war ein Wagen der Stadtwerke und daher für den Stadtverkehr ausgelegt.

Ernstzunehmende Gebirge wie a la Tatra usw sind nicht meins und versuche ich seit Kindesbeinen zu vermeiden. Ich komme von der Nordsee, da ist die erfolgreiche Überfahrt der Kassler Berge schon ein Ereignis von dem man noch lange in der Heimat erzählen kann...

Grüsse, Hain.

33

Montag, 15. April 2013, 00:09

Hallo Hain,
ja ist supu Forum hier und Volker beißt nicht, der verwechselt nur ab und an schonmal was, ist aber ansonsten technisch fitt.

So jetzt mal laut überlegt:

Also bei 3,5 Tonnen Kampfgewicht und sagen wir mal maximal 2,1t Hänger dran, also zusammen 5,6t würde ich bei 14 Zöllern eine Übersetzung von etwa 4,4 bis 4,9 als ideal empfinden. Also Solo gut über 30 % Steigfähigkeit und wenn doch mal mit Hänger, dann noch gut 20 %. Und Solo 4.Gang bis gut knapp über 5% Steigfähigkeit und max. fast 100 km/h.

Die steilsten Berge sind so 14 % hier in der Eifel und anderswo normal auch nicht viel schlimmer. In der Höhe verliert man zwar Leistung satt, aber mit dieser Übersetzung wäre man noch auf der sicheren Seite.

Du würdest dann quasie einen 307D nachbauen, der hat eine 4,9 er Achse (bis Ende 1984) und 2,19m Reifenumfang (real /M&S Toyo) also bei dir wären das dann eine theoretische 4,4er Achse mit 1,98m Reifenumfang. Da die 4,9 aber, falls ich mich richtig erinnere , die schnellste ist, die man für den 507D findett, würde man die nehmen.
aber
16 Zöller könnte mal einer im Forum hier aktuell nachmessen bei sich vieleicht. Der 507D darj ja 6,00 16 oder 205/75 16 fahren, evt. auch bischen größere, müsste man mal mit Baurat sprechen.

Grüße aus der Eifel, Axel

Also Tatra wäre kein Problem, solange Du dich bei 5,6t bewegst. erst bei 7t wirds bischen knapp, lach.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »210« (15. April 2013, 00:23)


Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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34

Montag, 15. April 2013, 09:55

Moin Moin !


Zitat

Hallo Volker,
na da muß ich Dir mal wieder widersprechen, ich denke Du verwechselst da irgendwas ganz gewalti, ich denke du solltest nochmal überlegen von welcher übersetzung wir hier reden, also er hat eine Sonderausstattungsachse drunter, nämlich einen seltene 6,16 und bei dieser ist es fast immer sinnvoll wenn man auf eine Stadardachse, 5,3 oder 4,9 Sa umrüstet wenn man 14 Zöller beibehalten will


Danke für deine Einschätzung ! In der Tat habe ich mich weder mit den Reifengrössen noch den Übersetzungen der Achsen und des Getriebes beschäftigt ,zumal HainBloed (völlig genialer Nick übrigens !! ) diese gar nicht genannt hat.
Was er jedoch genannt hat

Zitat

Im Moment liege ich bei 3600 U/min bei einer "normalen" Reisegeschwindigkeit.
. Nun weiss ich zwar nicht ,was er unter "normalen Reisegeschwindigkeit "versteht ,ich denke mal so 80 km/h.
In seinem Fzg werkelt ein OM 616 der letzten Ausbaustufe ,dh. Schlüsselstarter mit 72 PS bei 4400/min. Rechnerisch wird also eine Geschwindigkeit von 98 km/h bei der Nenndrehzahl erreicht. Die Abregeldrehzahl liegt nocheinmal deutlich höher,den Mindestwert habe ich jetzt nicht im Kopf ,dürfte aber mindestens 10% über der Nenndrehzahl liegen.Eine Übersetzungsänderung würde also nur Sinn machen ,wenn das Fzg an die untere Drehzahlgrenze im Fahrbetrieb stossen würde ,das wären mindestens 110 km/h. Und ich glaube im Leben nicht ,dass ein 507 auch nur annähernd in diese Geschwindigkeit vorstossen wird. Mal so als Vergleich : Mein EX 508 war mit einer Höchstgeschwindigkeit von 94 km/h angegeben(6m lang, Serienhochdach).
Mit den 3600/min liegt er ziemlich in der Mitte zwischen dem max. Drehmoment und der max. Leistung , wenn diese Drehzahl also bei seiner normalen Reisegeschwindigkeit anliegt ,ist das Fzg schon grenzwertig lang übersetzt . Ist natürlich seine "normale Reisegeschwindigkeit" nur 60 km/h , sind meine Ausführungen falsch ,da auf falschen Annahmen beruhend.

MfG Volker

35

Montag, 15. April 2013, 12:24

Hallo Volker,

na oben am Anfang von Tröt (Text mit dem Foto) hatte er die Übersetzung genannt, (6,166), aber egal ich überlese auch mal schnell was, aber nun zurück zum Thema:

Also auf jedenfall ist es sinnvoll, wenn er eine grob gesagt 20% schnellere Übersetzung wählt, er hat ja die allerlangsamste drin, die man wählen konnte damals und die war mehr für die 16 Zöller gedacht, als für die 14 Zöller.

Grund:

Sein 507D fährt bei 14-Zöller mit angenommenen 1,98m Reifenumfang (zb Michelin X Sommerreifen 185/80 R 14 C) und 3600/min 69 km/h, also bei Nenndrehzahl von 4400/min dann 85 km/h (und unter Last ist auch nicht viel mehr drin, meist so max. 4500-4600, denn die Abregeldrehzahl von 5300 darf nicht unter Last erreicht werden, also nur im freien Fall, quasie also steil bergab, lach ).

Original gabs den 507D von 3,5 - 4,6t und er nutzt ihn als 3,5t, (also quasie als 307D) und man wählte damals aus (standardmäßig) 3 Achsen die gewünschte aus, nämlich 4,9, 5,3 oder 6,2.

Mit der 4,9 hätte er bei 3600/min 87 km/h ( bei einer 4,4 dann 97), also bei 4400 dann theoretische 107km/h ( bei einer 4,4 dann 119). Und tatsächlich schafft ein 507D auch in etwa diese, denn ein 507D Kasten ist zB mit 104 km/h eingetragen (meist Achse 5,3 und 14 Zöller).


Zum Vegrleich:

Ein L407D Kasten ist mit 106 km/h eingetragen (Achse 5,9 und 16 Zöller) und auch wenn du nicht glaubst, dass das ein 72PS Kasten macht, bloß weil dein 85PS 508D Kasten nur 94 gemacht hat, so ist das trotzdem wahr, denn hier geht es nicht um Glaubensfragen sondern um Wissen, mein 85 PS 508D machte damals auf der Geraden gut 110, ist eben alles nur ne Frage des aktuellen Gewichts, der Aerodynamik, der Übersetzung und der Motoreinstellung.

Grüße aus der Eifel, Axel




PS: Zum Vergleich mal Werte 2er originaler 3,5 Tonner Kastenwagen und 72PS



Der eine 307D war eingetragen mit 124 km/h ( Achse 4,4 und Reifenumfang 2,18m) und fuhr bei 3600/min 107 km/h, bei 4400/min waren es theoretische 130 km/h, die er aber aufgrung der ungenügenden Aerodynamik und Rollwiderstand natürlich nicht schaffte.

Der andere 307D war eingetragen mit 119 km/h (Achse 4,9 und Reifenumfang 2,18) und fuhr bei 3600/min 96 km/h, bei 4400/min waren es theoretische und tatsächliche 117 km/h, da hierzu die Aerodynamik und der Rollwiderstand noch funzten.

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »210« (15. April 2013, 16:18)


36

Montag, 15. April 2013, 14:09

So Hain, ich hoffe Du kannst dich langsam ins Thema einarbeiten und verstehst jetzt auch, warum ich keine Übersetzung von schneller als 4,4 bei 14 Zoll und und 1,98m Radumfang für ideal halte, die könnte man zwar erreichen, indem man eine existierende 4,9 mit 16 Zöller kombinieren würde, aber dann muß man schon erste Einschränkungen bei der Steigfähigkeit machen und zwar nicht nur im ersten Gang, sondern vorallem im ganz wichtigen 4. Gang.
Ich erkläe es mal ganz langsam, dann verstehen es auch andere Mitlesende, die noch nicht so tief in der Materie drin sind wie Du jetzt schon:


Den 4. Gang braucht man in der Praxis dringenst für die 5% Autobahn-Steigungen und er geht theoretisch von 51km/h (2400) bis bischen mehr , maximal bis 93km/h bei 4400, wenn der Berg dann wieder etwas flacher ist. Bei 4400 hast du 72 PS zur Verfügung aber zuwenig Drehmonet für 5% Berg und bei 2400 hast Du das max. Drehmoment von 137Nm, also genug für etwas über 5% Berg.
In der Praxis heißt das, dass du irgendwas über 51 km/h in so einem Berg schaffen würdest, je nach Schwung und Gegenwind, da du beim Anliegen des höchsten Drehmomentes, also bei 2400/min was über 5% Steigfähigkeit hast. Also du schaltest frühzeitig im Berg vom 5. in den 4. Gang und hällst den Motor auf Drehzahl so lange es geht und unter 2400/min also 51 km/h wird dein 507D dann nicht fallen, da dort das max, Drehmonet anliegt, bei dem die was über 5% Steigfähigkeit spätestens ja erreicht werden können.

Man will die 5% unbedingt im 4, Gang noch fahren können, da der Sprung zum 3. Gang groß ist, man also viel Schwung und Geschwindigkeit einbüßt. Der 3. Gang geht zwar von 37 km/h bei 2400 bis 68 km/h bei 4400, aber alles über 3500 Touren ist schon heftig laut und will man vermeiden. 3500/min entsprächen im 3. Gang so etwa 54 km/h. Also lieber leise im 4, Gang mit was über 50, als laut im 3..


Daher wählt man in der Praxis in Europa, bei 3,5t Gesamtgewicht (Passstraßen bis max. 14-20%) und max. 5,6t Zuggesamtgewicht beim 72PS 5-gang eben eine Übersetzung von 4,4 bei 1,98m Radumfang bzw 4,9 bei was drüber oder was überladen. Meine alten 185/80 R 14 C M&S von Conti hatten damals einen Umfang von 2,06m, da würde man also schon bei Verwendung eines 507D die 4,9er Achse eher nehmen und siehe da eine 4,9 gabs ja ab Werk, ist also eine äußert praxistaugliche Achse, auch wenn man mal bischen größere Reifen drauf hat, oder bischen überladen oder was Gegenwind oder mal Passstraße über 1000m Höhe oder was Billigdiesel getankt oder oder eben.


Bei Fragen immer fragen, es gibt ja keine dummen Fragen und ich mache genausoviele Fehler, wie jeder andere Mensch hier, manschmal auch noch mehr.

Grüße aus der Nordeifel, Axel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »210« (15. April 2013, 16:12)


37

Montag, 15. April 2013, 14:29

Aja hier noch ein Hinnweis,
also wenn man zB die oden genannte theoretische Gesamtübersetzung 4,4 oder 4,9 bei 1,98m Radumfang erreichen will, so muß man bei dem Wunsch nach 14 Zöllern ja Zwillinge hinten aufziehen und bei Darstellung dieser Übersetzung mit 16 Zöllen, nimmt man eher Einzelbereifung. Nimmt man Zwillinge, so ist bei der Steigfähigkeit noch zu beachten, dass diese nun bischen absinkt, im Gegensatz zu Einzelbereifung, da Zwillinge immer mehr Kraft kosten, als Einzelräder und bei nur 2,4 l Hubraum 137Nm 72PS merkt man das schon, daher würde man, wählt man Zwillinge, also auch wieder eher Richtung 4,9er Achse gehen.

HainBloed

unregistriert

38

Montag, 15. April 2013, 18:32

Hallo Axel,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich meine das alles soweit verstanden zu haben und fasse mal kurz als Ergebnis der Überlegungen zusammen:

Unter den Nuztungsbedingungen, wie sich sie geschildert habe (3,5 t Kampfgewicht, Kasten ohne Anhänger und 85km/h Reisegeschwindigkeit würdest du also als 1. Option die 4,9er Achse in Kombination mit 14" wählen und als 2. Option die 6,2er Achse behalten und die Felgen auf 16" umrüsten.

Erste Option bietet 20% Änderung kostet aber mehr, bei der 2. Option lande ich bei 16% und etwas mehr Geld für Ohrstöpsel :-)

So in etwa richtig?

Grüsse, Hain.

39

Montag, 15. April 2013, 19:56

Hallo Hain,

ja so in etwa haben wir uns da verstanden.


Also als Gewicht meine ich 3,5t Solo oder maximal 5,6t mit Anhänger.


Ich würde eine Übersetzung von etwa 20-30% schneller nehmen und zwar bezogen auf eine angenommene Ausgangssituation von:

Achse 6,2, Räder 185 14Zoll mit 1,98m Radumfang.



Ich würde es so angehen:


1. Herausfinden, was Deine Räder für einen Radumfang haben und schauen wie alt sie sind, also wie lange man sie noch fahren könnte.

2. Wie teuer 6 neue 14 Zöller wären und mit welchem Umfang man sie bekommt.


3. Wie teuer eine 4,9er Achse mit wenig km wäre incl. Umbau, falls du es nicht selber kannst


4. Wie teuer 5 neue 16 Zöller für Einzelbereifung incl. gebrauchte oder neue Felgen wären und was sie für Umfänge haben und welche du davon am leichtesten eingetragen bekämst (also 2,38m Umfang wäre ja schonmal was, das könnte geschätzt ein 6,50 x 16 M&S sein, aber wie gesagt nur geschätzt evtl. bekommst du aber nur 6,00 x 16 eingetragen von MB aus, also auch mal parallel dazu den Baurat konsultiern). Wichtig wäre mal konkret zu erfragen welchen Umfang die 16 Zöller derzeit haben, die man eigentragen bekäme.


5. Kosten der jeweiligen Varianten gegenüber stellen und überlegen was am ehesten lohnt, also evtl auch nur 16-oder 18 % schnellere 16 Zöller nehmen, da sie vieleicht gebraucht gerade gut und billig zu bekommen sind etc..


Grüße Axel

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Montag, 15. April 2013, 20:37

Hi Hain,

fahre doch einfach mal zur Bus Basis, oder woanders !! , oder ruf vorher an. Die werden sicherlich 6 Reifen in 16 Zoll haben, die du vielleicht mal testen kannst.

Wenn das nicht fruchtet dann eben die 14 Zöller lassen und bei der BusBasis eben mal nach Umbau der Achse in Erwägung ziehen.

Den Gedanken an die Einzelbereifung würde ich erstmal links liegen lassen, sonst halte mal den nächsten BSR Wagen an und schreibe dir die Größe auf.......du wirst arm damit...

Ich bin ja bei den 14 ern geblieben.....denn so preiswerte Reifen ;-) bekommt man kaum.


Grüße Rene
Signatur von »Ener« „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es der böse Nachbar nicht will.“