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21

Montag, 6. Mai 2013, 18:37

Naja, unterschiedliche Bremswirkung hinten war der einzige Mangel. Das wusste ich aber vorher ja nicht. Hat den Prüfer bezüglich des H-Kennzeichens auch gar nicht gestört. Er hätte mir ja sofort eins gegeben wenn der originale Motor drin wäre! Als ich am Freitag HU/AU gemacht geschrieben habe, dachte ich auch das es kein so großes Problem sei mit den Bremsen und hab mir schon selber TÜV gegeben. Der Prüfer meinte zu mir: "mal aufmachen und säubern, dann müsste es gut sein". Hab das am Freitag nachmittag dann auch gemacht und dabei gesehen das der Radbremszylinder undicht ist. Den dann ausgetauscht und jetzt brauch ich neue Beläge. Ja, war wohl etwas voreilig mit TÜV gemacht, geb ich ja zu, sorry! Dachte es wäre kein act und im Prinzip gehts ja um das H-Kennzeichen!

Gruss
Alex

Blechmann

unregistriert

22

Montag, 6. Mai 2013, 19:54

Moin,

Hm, also wenn ich mir so anschau wer in meinem Bekanntenkreis so alles mit H rumfährt... z.B. /8-Coupé mit 300er Diesel, gab's so auch nie, oder ein 73er Ford Taunus in schwarz-matt gerollt, und auch so bei der H-Zulassung gewesen... Versuchs einfach weiter, viel Glück dabei!

Gruß
Jonas

23

Montag, 6. Mai 2013, 20:03

Wo steht denn jetzte die verbindliche Arbeitsanweisung ?

Im Link Arbeitsanweisung steht ja nur ein Entwurf und werfen hilft uns ja nix, wir bräuchten ja jetzt eher mal was aktuell-gültiges.

Grüße aus der Eifel,

Axel

24

Montag, 6. Mai 2013, 20:08

Moin,

Hm, also wenn ich mir so anschau wer in meinem Bekanntenkreis so alles mit H rumfährt... z.B. /8-Coupé mit 300er Diesel, gab's so auch nie, oder ein 73er Ford Taunus in schwarz-matt gerollt, und auch so bei der H-Zulassung gewesen... Versuchs einfach weiter, viel Glück dabei!

Gruß
Jonas



Hallo Jonas,

3l in Stricher Coupe würde ja wieder dazu passen, dass der Motor nur aus der Reihe sein müsste und den 300D 1974-76 US Ausführung, bzw. 240D 3,0 1974-76 gabs ja. Einen 3l aus dem W123 kriiegt man eh nicht rein, da die Strebe von der Stirnwand zum Längsträger im Stricher genau da verläuft, wo der 123 den Olfilter hat, obwohl genau gesagt, ist alles nur ne Frage des Wollens, also der Säge/Flex, lach.

Grüße Axel

25

Montag, 6. Mai 2013, 20:24

Ich versuche es jetzt mal zu beschreiben:
Seit geraumer Zeit gilt die neue Richtlinie nach §23 StVZO und nicht mehr die Richtline nach § 21 StVZO. Die gibts leider noch im Netz beim TÜV, ist aber nicht mehr relevant. Die neuen gibts bei jedem Ingeniuerbüro. In der neuen Richtlinie ist ein wichtiger Passus bezüglich des Motors verschwundenund zwar: "Anerkannt wird auch ein anderer Motor des gleichen Herstellers, wenn der Motor mindestens 30 Jahre alt ist". Jetzt ist die neue und einzige Vorgabe: "Nur Originalausführung oder Motor aus der selben Fahrzeugbaureihe zulässig" und mit Fahrzeugbaureihe meinen die nur die Motoren aus den 407´ern. Mit nicht mehr als 53 KW! OM 314 gehört laut GTÜ-Prüfer (nach 2-maliger Nachfrage bei der Zentrale) NICHT in diese Baureihe!
Der Prüfer bei DEKRA sah das mit dem Motor alles nicht so eng (telefonische Nachfrage), aber der meinte mein Auto ist eine alte Kiste und nicht erhaltungswürdig! Der Lack muss aussehen wie neu oder frisch aus der Lackierei!" Ich hab überwiegend originalen Lack drauf, der halt verstumpft ist. Das war ihm egal. Er will eine glänzende Kiste vor sich haben. So ein Quatsch!

Gruss
Alex

26

Montag, 6. Mai 2013, 20:44

Hallo Alex,

wobei da eindeutig Baureihe steht und nicht Verkaufsbezeichnung und 407D ist ganz offiziell nur eine Verkaufsbezeichnung keine Baureihe

- es gibt einen 407D in der Baureihe T2 alt (Baumuster 309, 310, 313) und in der Baureihe T1 ( Baumuster 601, 602, 611)

Hatte der Kastenwagen aber rundrum Fenster dann erhielt er die Verkaufsbezeichnung O 309 anstelle von 407D, war aber trotzdem die gleiche Bauriehe nämlich ein T2 alt 309., 310, 313. das müssten eigentlich auch die Prüfer dort verstehen.


auch 309 oder 310 oder 313 sind eindeutig keine Baureihen, sondern heißen ganz offiziell Baumuster

eben wie ein W 114 und W 115 zur gleichen Bauriehe gehören, nämlich zum Strich Acht oder man sagt auch Baureihe W114/115 C114


evtl hilft auch ein Hinweis auf die modernen Fahrzeugpapiere, denn darin steht (L) 407 D unter Punkt D.3 Handelsbezeichnung und 309 DKA unter D.2 Typ/ Variante/Version

also Handelsbezeichnung und Verkaufsbezeichnung ist ja quasie das gleiche und Typ/Variante/Version meint ja auch das gleiche wie Baumuster und die Baureihe, wir in den Papieren ja nicht abgefragt

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »210« (6. Mai 2013, 21:14)


Blechmann

unregistriert

27

Montag, 6. Mai 2013, 20:51

@Axel
Jo, da haste vielleicht Recht, das mit dem Stricher Coupé ist wahrscheinlich ein Grenzfall. Und das mit dem Motor und passen, ja nö, das geht, und was nicht passt... ;)

@Alex
Ich glaub das mit der Farbe ist so eine krasse Auslegungssache...
Im Leitfaden des TüV-Süd stand mal, das bzgl. der Farbwahl sofern einfarbig gar keine Vorschriften bestehen. Kenne eben auch ein paar matte H's.. Andererseits gibt's auch wieder die ganz genauen, wie den der meinen Benz zum H geprüft hat, der meinte obwohl ich den kompletten Wagen ne Woche vorher in original schwarz glanz lackiert hatte, "naja, mehr als ne 3 ist der Lack aber nicht", nur weil ich noch nicht dazu gekommen war ihn zu polieren... :L

Wird schon werden...

28

Montag, 6. Mai 2013, 22:22

Das Probblem liegt darin, das die für den MB L 407 D in ihrem Computer nur 2 ATMotoren aus der Baureihe zulässig drin haben und da gehört der OM 314 NICHT dazu. Alle anderen sind NICHT H-Kennezichen fähig und die Prüfer sind nicht gewillt über diese 2 Motoren hinauszugehen, obwohl sie ja im eigentlichen Sinne zur Baureihe 508 gehörn.
Ja, aber ihr habt recht, ich muss woanders hin

Danke für eure Tipps
Alex

29

Dienstag, 7. Mai 2013, 08:59

Hallo Alex,

da haben wir das Mißverständniß der Prüfer ja schon, denn in Programmen die ich bisher mit den Gutachtern durchgegeangen bin, kann man eigentlich nur nach Punkt D.3 Handelsbezeichnung und D.2 TYP/VarianteVersion schauen, aber niemals nicht nach Baureihe.

Für Baureihen Daten mussten wir immer die Werksunterlagen zum Gutachter mitbrignen, dazu gabs auch einen Passus in ner Arbeitsanweisung bei denen, da stand drin, dass bei Begutachtung von Oldies (bes. Motoren und zeitgenössige Umbauten usw. ) die entsprechenden Clubs usw, zu kontaktieren sind, dass neben Werksunterlagen auch sogar alte Prospekte als Nachweise angesehen werden dürfen.


Als Test brauchst du nur fragen was in ihrem Computer für Motoren beim Strich acht ( W115) 200D freigegeben sind, wenn dann die Antwort kommt nur 55 PS Diesel, dann haben sie eindeutig nach Handelsbezeichnung geschaut und nicht nach Baureihe, den Baureihe wäre ja 55-80 PS Diesel und 95-185 PS Benzin.


Wenns dir irgendwie hilft, dann können sie uns gerne kontaktieren, wir machen ja die Restaurationen, Restaurationsanleitungen usw. für diese Modelle.
Info maile ich in Dein Postfach.


Wir drücken Dir alle die Daumen, dass Du eine entsprechende Prüfstelle findest.


Grüße von unserer ganzen Arbeitsgemeinschaft und speziell nochmal von mir ein extra toi toi toi, Axel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »210« (7. Mai 2013, 09:32)


Wohnort: Oberndorf

Fahrzeug: DB 407D mit Motor OM314

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30

Dienstag, 7. Mai 2013, 12:36

Umbauinfo

Hy Alex,

bei dem damaligen Motorumbau habe ich den kompletten Antriebsstrang getauscht (beide Achsen, Getriebe,...) eben alles, was auf der Liste steht, die ich Dir damals mitgegeben habe. Demnach entspricht Dein Fahrzeug voll und ganz einem 508D. Das einzige was noch aus dem 407D stammt sind der Rahmen und der Aufbau.

Wünsche Dir, daß das noch klappt.
Signatur von »jobasi« Gruß Josef
Zur Zeit ohne Bus

31

Dienstag, 7. Mai 2013, 13:35

Evtl. wäre auch ein reiner LKW Gutachter hilfreich, die sind hier eigentlich immer sehr hilfsbereit.
Grüße Aus der Eifel, Axel

Wohnort: Düren

Beruf: Spochtwagen fahren

Fahrzeug: 200D/8-2.4, 230CE-2.4, 208D, 208D Marco Polo, 508D

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32

Dienstag, 7. Mai 2013, 17:36

mach ne rundfrage bei den prüfern in der umgebung . . . mindestens einer wird normal drauf sein . . . und dann iss gut

eckhard
Signatur von »aifredeneumann« Der Unterschied zwischen Fachmann und Laie:
Wenn was schief geht, weiss der Fachmann sofort, warum ER es nicht schuld ist, der Laie denkt, er sei es wohl schuld . . . *lächel

33

Dienstag, 7. Mai 2013, 17:55

Ich war heute gerade beim TÜV und habe das Problem mit dem Motor geschildert. Der gab mir als Tipp mit, mal alle möglich Unterlagen zu dem Fahrzeug, der Baureihe und dem Motor zusammenzustellen. Er meinte, wenn der Unterschied im Motor, Getriebe und Achse besteht, dann dürfte das evtl. so durchgehen. Aber er würde auch den Oldie- Spezi aus der hiesigen Station dazu befragen. Mit dem Lack ist ein Lacher, mein Bus ist mit schlechtem Lack nachlackiert und da gab es keine Beschwerden. Nur den netten Hinweis, dass ich immer schön pflegen solle.
Ich wünsch dir noch viel Erfolg.

Blechmann

unregistriert

34

Dienstag, 7. Mai 2013, 18:08

Oder Fahr zu nem TüV-Prüfer auf'm Dorf. Wer es regelmäßig mit alten Treckern zu tun hat, verliert nicht so schnell den Humor. ;-)

Heutzutage wandern die meisten Autos ja auf den Schrott lange bevor der Lack matt wird. Kein Wunder, dass da einigen Prüfern der Blick für's Wesentliche verlieren.

Achso, und zum Thema Baureihe fiel mir noch ein...
407D ist nur die Modellreihe, die Baureihe ist doch T2. Sollte der Prüfer sich auf das Wort Baureihe festbeißen, hättest du mit dem Argument vielleicht bessere Karten.

(Ist wie bei meinem 123er, 300D ist das Modell und die Baureihe ist W123. Es gelten also alle Motoren als historisch, die es beim W123 im Angebot gab und nicht nur der eine Motor den es im 300D gab.)

35

Dienstag, 7. Mai 2013, 21:16

Für Baureihen Daten mussten wir immer die Werksunterlagen zum Gutachter mitbrignen, dazu gabs auch einen Passus in ner Arbeitsanweisung bei denen, da stand drin, dass bei Begutachtung von Oldies (bes. Motoren und zeitgenössige Umbauten usw. ) die entsprechenden Clubs usw, zu kontaktieren sind, dass neben Werksunterlagen auch sogar alte Prospekte als Nachweise angesehen werden dürfen.
Danke! Das sind ja gute Nachrichten, aber woher bekomme ich die Werksunterlagen? Frage ich da bei Mercedes nach?

Vielen Dank für eure Unterstützung!

gruss
Alex

36

Dienstag, 7. Mai 2013, 22:15

Hallo Alex, eigentlich müsste es bei dir auch schon ohne gehen, denn:

Heute steht ja schon in den Fahrzeugpapieren selber im Klartext drin, dass L 407 D etc, die Handelsbezeichnung ist und 309 DKA etc steht bei Typ/Variante/Version in den Papieren.


Beispiel PKW Strich Acht:

200D steht bei Handelsbezeichnung und 115 unter Typ/Variante/Version. Und ein Stricher Coupe ist ein 114 C und trotzdem die Baureihe Strich Acht und hier bei uns darf man zB einen Motor aus einem 114 auch in einen 115 einbauen oder einen aus einem 123 T in einem 123 usw. denn es ist ein zeitgenössiger Umbau und h-fähig.

Die Fahrzeugpapiere sind ja amtlich und ich denke dass müsste eigentlich auch bei euch reichen, ansonsten wie gesagt, kann er uns gerne Kontaktieren, wir helfen gerne bei der Aufklärung.

Grüße aus der Nordeifel


PS: In dem Entwurf der Arbeitsanweisung aus 2012 steht auch ein gutes Beispiel drin, da steht nämlich, dass ein Golf 1 und ein Golf 3 nicht die selbe Baureihe in diesem Sinne ist
Davor liest man: "Als Fahrzeugbaureihe gelten Modellvarianten des gleichen Typs ( i.d.R. analog dem internen Hersteller-Code)


Und in den Fahrzeugpapieren steht unter Typ/Variante/Version eindeutig 309 und nicht 407 beim Düdo drin, bzw W 115 beim Stricher .

Ich finde das müsste doch auch für jede Prüfoirganisation relativ logisch nachvollziehbar sein, es bedarf evtl nur nem kleinen dezenten Anstupser vieleicht?

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »210« (7. Mai 2013, 22:53)


Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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37

Mittwoch, 8. Mai 2013, 08:12

Das muss so nicht sein, ich hab ja denselben Umbau und bei mir steht sowohl bei D.2 als auch bei D.3: L407DG
Die Baureihe 309 wird nirgendwo erwähnt.

LG Christian

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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38

Mittwoch, 8. Mai 2013, 08:16

Vielleicht hilft auch dieser Text bei der Überzeugungsarbeit:

http://www.kulturgut-mobilitaet.de/aktue…enz-transporter

LG Christian

Wohnort: @home

Fahrzeug: 608 d maxil. ´85

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39

Mittwoch, 8. Mai 2013, 08:33

moin,
noch ne argumentationshilfe:

auf dem einband des original werkstatthandbuches von mercedes steht:

"Werkstatt- Handbuch Transporter und Omnibusse,
Werk Düsseldorf, Baureihe 309/310
L 406 D, L 407 D, L 408, L 508 D, L 608 D und O 309"


(wobei der 608 dann baureihe 310 ist, rest =309)

gruß
roadrunner

40

Mittwoch, 8. Mai 2013, 08:42

Das muss so nicht sein, ich hab ja denselben Umbau und bei mir steht sowohl bei D.2 als auch bei D.3: L407DG
Die Baureihe 309 wird nirgendwo erwähnt.

LG Christian



Hallo Christian,
dann sind Deine Papiere sagen wir mal ungenau, schade eigentlich, aber was will man da machen.
Bei D.2 kommt niemals nicht die Handelsbezeichnung rein (dafür ist ja Feld D.3) in D.2 müsste sowas wie 309 DKB etc..stehen
Grüße aus der Nordeifel Axel

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »210« (8. Mai 2013, 10:15)