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1

Sonntag, 14. Dezember 2003, 11:33

Moin Gemeinde
Ich hab bei meinem \"Dicken\" jetzt die 220 Voltanlage TÜV-Konform umgebaut- Forum sei Dank!
Aber wieso muß die Karrosse mit \'nem 4 qudrat Erdungskabel verbunden werden, wenn die
sonstigen Leitungen (einschließlich der CEE-Eingangssteckdose) nur 1,5 quadrat haben.
Die Karosse wirkt doch eigentlich als Faradyischer Käfig und hat keinen leitfähigen Kontakt mit dem Boden. Das heißt für mich, das ein eventueller Fehlstrom mit auf die Karosse gelegt wird, oder?
Sorry, ich bin kein Elektronenschupser und möchte verstehen warum ich das nun so einbauen mußte.
Könnte mir das mal jemand ein bisschen näher erklären?

Dankende Grüße
Appi 8o)

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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2

Montag, 15. Dezember 2003, 09:47

Moin Appi,
Du sagst:
[cite]Die Karosse [...] hat keinen leitfähigen Kontakt mit dem Boden. Das heißt für mich, das ein eventueller Fehlstrom mit auf die Karosse gelegt wird, oder? [/cite]

Das ist schon ganz richtig, die Karosse ist gegen dern Boden isoliert. Und genau da ist das Problem. Wenn Du jetzt ein Isolationsfehler einer Leitung gegen die Karosse hast, dann liegt an der Karosse im ungünstigsten Fall 230V an. Und wenn Du dann in Deinen Wagen einsteigen willst, also auf dem Borden stehst und den Türgriff anfasst, hast Du halt eine Berührungsspannung von 230V gegen Erde. Und diese 230V lassen einen u.U. recht unangenehmen Fehlerstrom durch deinen Körper fließen.

Im Wagen selbst wird dir nichts passieren, es gibt ja keine Potentialunterschiede.

Aber wegen der Fehlerspannung gegen Erde muss die Karosse mit dem Schutzleiter verbunden sein. Ob 4² für die Verbindung der Anschlussdose zur Karosse notwenig sind oder nicht ist muss nicht ausdiskutiert werden. Die VDE schreibt dies vor, und muss somit gemacht werden. Mindestens aus Gründen der mechanischen Festigkeit ist das auch sinnvoll, an der Stelle eine dickere Leitung zu verlegen.

Andi

3

Montag, 15. Dezember 2003, 17:54

Danke Andi(!)

Super, das war kurz und verständlich Erklärt. Nu bin ich wieder ein büsschen schlauer....;-)8-):-O:-O

Dankende Grüße
Appi 8o)

raphael

unregistriert

4

Freitag, 19. Dezember 2003, 13:42

du meinst wahrscheinlich die leitung zwischen Karosserie und Potential-Ausgleichsschiene oder?

bei normalen installationen muss gewähreistet sein, dass die PAS erdpotential hat -> deswegen die überdimensionierten 4mm². damit verhindert man eine verschleppung des erdpotentials.

beim bus wird halt die karosserie zur erde erklärt :-O

wenn du es gaanz genau wissen willst, dann kannst du ja die leute beim tüv nach der entsprechenden norm
fragen (schliesslich müssten die sie ja kennen 8o))

5

Freitag, 19. Dezember 2003, 18:45

Danke Raphael!
TÜV.....Norm...??? Och nee, soo genau muß ich es auch nicht wissen ;-):=-
Als \"Nichtstromer\" wollte ich eigentlich nur verstehen warum ich das nun so einbauen mußte. Na und nun weiß ich es......dank Euch ;-)

Grüße
Appi 8o)

6

Freitag, 19. Dezember 2003, 19:48

[cite]raphael schrieb:[br]
wenn du es gaanz genau wissen willst, dann kannst du ja die leute beim tüv nach der entsprechenden norm
fragen (schliesslich müssten die sie ja kennen 8o))[/cite]


Hi Raphael,


die Leute beim TÜV brauchen die nicht, brauchen sie nicht einmal kennen. : -) Im Zweifelsfall können sie dich wegjagen und die Begutachtung durch einen niedergelassen Handwerksmeister fordern.

Elektroinstallation in Wohnmobilen ist in DIN 57100 Teil 721 / VDE 57100 Teil 721 geregelt

Fido