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  • »Stefan_66« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Grafenhausen

Beruf: Maschinenbautechniker

Fahrzeug: MB 207D (1985), Ford Mondeo (2010)

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1

Freitag, 12. Juli 2013, 08:36

Schlagschrauberfrage

Hallo,

gestern habe ich erfolglos versucht die Ölablaßschraube des Hinterachsdiffs an meinem Bremer zu lösen. Nun möchte ich mir einen Schlagschrauber kaufen.
Nur welchen nehmen?
Kompressor hat max. 11 bar, 300l Tank und 50l Ansaugleistung. Den Schlagschrauber bräuchte ich nur ab und an für Radwechsel und solche Situationen
wie oben beschrieben, also max. 10 mal im Jahr (das ist schon hoch gegriffen).
Weiß einer ein Modell mit gutem Preis/Leistungsverhältnis? Auf was muß ich achten?

Gruß,
Stefan
Signatur von »Stefan_66« Stark und groß durch Spätzle mit Soß'

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

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2

Freitag, 12. Juli 2013, 10:16

Hallo,
den Schlagschrauber würde ich Dir nicht für diese Arbeit empfehlen,denn da ist die Gefahr,dass der Sechskant im Stopfen Ruckzuck rund wird.Nehme einen Hammer und klopfe auf dem Stopfen und auch rundherum mit einem Stumpfen Dorn.Wenn das nicht nützt,dann um den Stopfen die Achse anwärmen.Den 14er Inbus hineinschlagen und mir Hilfe eines Rohres gleichmäßig drücken. m.f. G. Jürgen

Wohnort: Leipzig

Fahrzeug: Bremer 310D, C124 250E, CBR600, Transalp

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3

Freitag, 12. Juli 2013, 10:41

Hi,

bei mir hat der Schlagschrauber die Ablassschraube nicht herausbekommen (günstige Variante mit ca. 7 bar Betriebsdruck). Draufschlagen hat auch nicht viel gebracht. Letztlich hab ich den Inbus mit einem Hammer bis auf Anschlag "eingesteckt" und dann Knebel + 1m Rohr. Damit gings dann ganz einfach...

Ein Schlagschrauber ist schon was feines, aber wenn die Schrauben richtig fest sitzen meist nutzlos. Außer man kauft ein richtig dickes Kaliber...

Viele Grüße, Andi

Wohnort: Ottrau

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4

Freitag, 12. Juli 2013, 11:51

zum reifenwechsel und andern kleinkram langt nen standart 1/2" schrauber der um die 200Nm macht. meistens machen die ja schon mehr jeh nach hertseller.
wen man gelegentlich nach forschrift nen schluk öl in luft anschlus rein kipt halten alle lange.

14er imbus heist M16 oder M20 gewinde da wird das eh mit nem spielzeuch schrauber nix :-)
da brauchter schon was grösseres :-) habe selber ein 3/4" schrauber der macht 1100Nm
bei dem geht es entweder ab oder es reist andere möglichkeiten giebt es nicht :-) d amus man auch wider vorsichtig sein beim lösen und fest zihen auch wen man den drosseln kan :-)
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Wohnort: LG

Fahrzeug: O309D H, 207D, XT350

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5

Freitag, 12. Juli 2013, 12:11

moin.. wenn du den schrauber nicht in dauergebrauch hast, ist ein
elektr. schrauber auch ne gute option.. gibts neu in der bucht teilweise
unter 20€ .. benutze diesen seit über 2 jahren, habe damit bislang jede
schraube gelöst.. mit solch einem teil ist man wesentlich flexibler als
luftgebundene, die meist grössere kompressoren benötigen..

ist aber auch ne glaubensfrage ;-)

grüsslevomärpiiii
Signatur von »ärpe« alles wird gut

Wohnort: Frankfurt

Fahrzeug: DB 608 /1978 H

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6

Freitag, 12. Juli 2013, 12:52

die schrauben sind KONISCH

warm machen-kloppen-kloppen-warmmachen-einfieren(kältespray)warmmachen-kloppen -FREI!

oder gleich abschweißen und ne neue für 3,50 drauf.die dann gleich mit magnet!

tomtom
Signatur von »tomtom« Jürgen ist der Beste

  • »Stefan_66« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Grafenhausen

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7

Freitag, 12. Juli 2013, 14:14

Viele Dank für die hilfreichen Antworten.

Also abgenudelt ist die Schraube noch nicht. Ich habe einen recht hochwertigen Inbus für die Knatte benutzt. geklopft habe ich auch, aber gegen die Inbusnuß und gleichzeitig gegen den Hebelarm gedrückt. Weil mir meine normale Knarre zu kurz war, habe ich den Drehmomentschlüssel genommen. Da ich immer radial gehämmert habe, versuche ich nun mal die Idee achsial direkt auf die Schraube zu klopfen. Und auch außenherum. dazu bestelle ich mir noch so Frost-Rostlöser, vielleicht ist der besser als mein Caramba.

Schlagschrauber werde ich mir trotzdem zulegen. So was kann man immer gebrauchen. Elektro? Werde ich auch mal in Erwägung ziehen. Momentan sieht es eher nach diesem aus: http://www.ebay.de/itm/Hazet-9012-SPC-Sc…=item5655071e4e

Vielen Grüße,

Stefan
Signatur von »Stefan_66« Stark und groß durch Spätzle mit Soß'

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8

Freitag, 12. Juli 2013, 19:59

Drehmomentschlüssel zum Lösen ist nicht so toll, zumindest nicht falls man den für irgendwas benutzt wo es drauf ankommt das der funzt. Einfach mal beim Heizungsonkel oder Schrotti nen Meter Rohr was auf die Ratsche passt schenken lassen...

Hämmern entweder flach direkt auf die Schraube das die Gewindegänge "auseinander" gehen (meist zerstörungsfrei) oder mit einem nicht zu scharfen Meißel so das eine Drehbewegung richtung "auf" entsteht (wenn die Schraube ausgenudelt ist). Ausnahme: große Schlitzschrauben wie zB Ölablass beim T3. Da nen Flacheisen außen ansetzen und mit dem Hammer "aufschrauben".

So lange der Inbus aber noch nicht rund ist längeren Hebel nehmen...

  • »Stefan_66« ist der Autor dieses Themas

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Beruf: Maschinenbautechniker

Fahrzeug: MB 207D (1985), Ford Mondeo (2010)

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9

Sonntag, 27. Oktober 2013, 08:57

Melde Vollzug #winke3

Endlich bin ich dazu gekommen, das Hinterachsgetriebeöl zu wechseln. Die Ablaßschraube sitzt immer noch fest. Ich hatte tatsächlich Bedenken, sie mit einem Schlagschrauber zu öffnen. Mit Klopfen kam ich auch nicht weiter, so habe ich abgesaugt. Durch die Einfüllöffnung mit so was http://www.mato.de/de/schmiertechnik/fet…pe__s400_1.html
Ging ganz gut. Natürlich nicht so schnell und gründlich wie das Ablassen, aber dafür ist das Gehäuse noch ganz ;-)

Räderwechsel mache ich dann eben weiterhin by fair means, ohne Schlagschrauber.

Gruß, Stefan
Signatur von »Stefan_66« Stark und groß durch Spätzle mit Soß'

Wohnort: Oldersbek

Fahrzeug: MB 307 mit Mabu-Koffer und H / T3

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10

Sonntag, 27. Oktober 2013, 09:22

moin auch,
wie groß müsste das Drehmoment zum Lösen denn ungefähr sein (empfohlen)?
Hintergrund: Mein Conrad Schrauber (läuft auf 12 Volt) schafft meine Radschrauben (Bremer), der LIDL Schrauber (Kompressor) nicht.
Gruß, Michael

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

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11

Sonntag, 27. Oktober 2013, 10:34

Hallo Michael,
da gibt es keine Angaben für das lösen.Der Fehler besteht darin ,dass das H-Achsöl bei warmer H-Achse gewechselt wurde und der Ablassstopfen auch bei warmer Achse bombenfest eingeschraubt wurde.Der Stopfen ist leicht konisch und muss nicht,egal ob Achse warm oder kalt, bombenfest angezogen werden.Anziehdrehmoment bei kalter Achse:80-100Nm m.f.G. Jürgen

Wohnort: steinfeld

Beruf: selbst&ständig

Fahrzeug: 0 309 D 41 - Bj. 1975 - Bluthydraulik

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12

Sonntag, 27. Oktober 2013, 11:54

ablassschraube ... lösen ... radikal ....

stück vom inbus abflexen in die ablassschraube klopfen, anschweisen ... geht sicher auf ... sogar so gut, daß wahrscheinlich wieder die gleiche schraube reinsteckst ... mit neuem dichtungsring !!!
Signatur von »loja1« ... Welche Weiterentwicklung kann die Automobilindustrie nach einem solchen Triumpfzug noch nehmen ? ...
allgemeine Automobilzeitung 1902

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

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13

Sonntag, 27. Oktober 2013, 12:59

Hallo,
der Stopfen hat kein Dichtungsring.Er ist konisch und dichtet deshalb ab.Gruß Jürgen

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Beruf: Spochtwagen fahren

Fahrzeug: 200D/8-2.4, 230CE-2.4, 208D, 208D Marco Polo, 508D

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14

Sonntag, 27. Oktober 2013, 14:21

CP hat ganz gute Schlagschrauber, falls das noch von Interesse ist . . . gibts aber nicht im Lidl *lol

eckhard
Signatur von »aifredeneumann« Der Unterschied zwischen Fachmann und Laie:
Wenn was schief geht, weiss der Fachmann sofort, warum ER es nicht schuld ist, der Laie denkt, er sei es wohl schuld . . . *lächel

15

Sonntag, 27. Oktober 2013, 14:27

Ich hatte mir ein Schlagschrauber von Westfalia für 49.95 € gekauft, ein schönes Spielzeug mehr aber auch nicht. Jetzt habe ich den 9012 von Harzet mit den kann man schon was machen.
Signatur von »hotoyo« Ich mache keine Fehler, ich mache nur manche Dinge anders.

Wohnort: LG

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16

Sonntag, 27. Oktober 2013, 15:08

moin stefan,
ich würde es wie folgt machen : von einem 14er inbus einen ca. 2,5-3cm langen
nippel absägen, den so weit es geht, in die ablaßschaube stecken (hineinklopfen)..
es sollen etwa 1,5 -2cm herausragen.
dann mit einem e-schweissgerät das äusserte ende anbraten bis der schlüsselstummel glüht,
...wichtig : ohne berührung der schraube oder getriebes!!! (anbraten meint, nix anschweissen,
sondern den nippel durch draufhalten möglichst schnell zu erwärmen)
das geht relativ fix bei höchster stromstärke.. da die der inbusnippel schlüssig zur ablassschraube
ist, wird auch gut wärme übertragen.. dann den nippel rausziehen (und abkühlen lassen) und die
abl.schraube mit einem kühlen lappen abtupfen, also etwas runterkühlen.. danach die schraube
lösen.. wenn die schraube nicht leicht rausgeht, den vorgang noch einmal wiederholen..
das ganze ist ziemlich schnell gemacht und geht ohne rohe gewalt.
bei mir hats mal geholfen (liegt aber schon 25 jahre zurück).

goodluckvomärpiirolf


.
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17

Sonntag, 27. Oktober 2013, 16:50

Danke für die vielen Tipps. Das neue Öl ist jetzt drin und die nächsten 6 Jahre gehe ich da nicht wieder ran. Die vom Daimler-Ersatzteileverkauf haben mich schon komisch angeschaut, weil ich prophylaktisch schon mal eine neue Schraube gekauft habe. Sie meinten, das Öl bleibt lebenslang da drin, da muß man nichts wechseln. Laut Wartungsplan sehe ich das anders und die Lösung mit dem Absaugen ist für mich auch ok. Alternativ hatte ich noch überlegt, statt der manuellen Absaugpumpe so was wie zum Bremsenentlüften für den Kompressor zu kaufen:
http://www.ebay.de/itm/Bremsentluftungsg…=item5ad6e41bcc
Wäre halt bequem, das Schläuchle einführen und schnorcheln lassen. Aber der Preis %-/ Wie so oft, gibt es nicht gut und günstig.

Schlagschrauber wurde mir an anderer Stelle der Hazet 9012 SPC als sehr haltbar empfohlen. Die Preise schwanken zwischen 90 und 140 Euro. Warum? Weil in ebay oft der Teurere mit Doppelschlagwerk in der Abbildung ist und im Anzeigentext dann der Schwächere beschrieben wird. Ich hatte dann das Interesse verloren ob so viel Hinterhältigkeit. Geht auch so. Bleibt die Schraube zu und das Gehäuse ganz. Worstcase wäre ein Riß im Gehäuse, was laut eines Fachkundigen gar nicht so selten vorkam.

Gruß,
Stefan
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18

Sonntag, 27. Oktober 2013, 17:10

ich sehe nur ein problem beim absaugen das du nicht alles was im öl drinne sein könnte an dreck nicht raus bekommst sondern drinne läst. mit deinem saugrüssel kommste ja nicht in jede kleine ecke rein.

ansonsten kan man ja noch den div deckel ab machen langsam und gemütlich und dan das div saubermachen und neues öl reinfüllen.
kost nur ne deckeldichtung dan aber der ganze dreck ist raus.
Signatur von »Eicke«
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19

Sonntag, 27. Oktober 2013, 17:25

Stimmt schon, das mit dem Restdreck habe ich in Kauf genommen. Bin vorher ein wenig spazieren gefahren und habe Besorgungen gemacht. Dachte so ist der Dreck noch schwebend im Öl, wenn ich es warm absauge. Aber klar, alles geht nicht raus.
Nächstes Mal versuche ich es mit dem Diff-Deckel. Auf diese Idee bin ich nicht gekommen. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Dabei wäre diese Lösung insofern gut, daß man auch gleich einen Blick hinein werfen kann.
Vorgemerkt.

Gruß,
Stefan
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Wohnort: Bergkamen

Fahrzeug: L508D Bus L409 DoKa

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20

Dienstag, 29. Oktober 2013, 18:54

Schlagschrauber?

Habe mir den hier geholt.

Mit meinem alten habe ich die Radbolzen am Düdo nicht annähernd lösen können. Wenn die Bolzen mich jetzt mit dem neuen Gerät sehen, geben sie schon auf. Höllenteil.
Noch einen dickeren Schlauch besorgt, damit mehr Luft durchgeht und dann klapp es auch mit meinem "Minikompressor".

#winke3
Signatur von »Halunke« Halunkengrüße

Jörg

So sieht er z.Zt. aus.