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digitalirie

unregistriert

1

Mittwoch, 28. August 2013, 23:29

Holzaufbau??!

Hallo erstmal...

ich bin zwar schon seit etlichen Jahren passiver Teilnehmer dieses Forums (vielen Dank!), aber erst jetzt drängt es mich doch, auch mal etwas zu schreiben.

Ich stehe gerade vor der Entscheidung, welchen LKW und wie ausbauen. Wir leben derzeit in einem (viel zu kleinen) Ducato, was mit inzwischen zwei Kindern einfach nicht mehr funktioniert...

Ich würde gerne ein paar Ideen und Meinungen hören zu meiner aktuellen Idee, auf einer LKW-Pritsche einen Koffer aus Holz selber zu bauen.

Hier ist, was ich soweit als Vor- und Nachteile in Erwägung gezogen habe:

- Wohnqualität überwiegt in einem "Holzhaus" gegenüber einer Blechkiste (das für mich bislang entscheidende Argument); Wir schlafen z.B. im Blech nicht so gut wie in Holz...
- hohe Individuelle Gestaltungsmöglichkeit, da ich ja den ganzen "Koffer" ohnehin selber bauen würde.

- Kein Durchbruch zur Fahrerkabine möglich, da die "Ladung" ja abnehmbar sein muss.
- Sitzplätze (während der Fahrt) sind daher nur in der Fahrerkabine möglich
- Hohes Gewicht
- Zulassung nur als LKW (mit Ladung) möglich, mit den entsprechenden Nachteilen wie Sonntagsfahrverbot, Verbot in etlichen Innenstädten, etc.)

Der Wohnraum soll ca. 6m x 2,2m und 2,5m hoch werden. +Stauraum, Werkstatt / Fahrradgarage.

Wer hat insbesondere Ideen zur Aussteifung? Als Zimmerer kommt mir bisher nur der "klassische" Holzrahmenbau in den Sinn, also KVH mit OSB-Platten ausgesteift. Außen käme dann noch eine Lärchenvertäfelung drauf, was irgendwie doppelt gemoppelt ist, aber mir fällt bisher keine andere Aussteifung ein, der ich zutraue dem Dauergerackel auf einem LKW Stand zu halten. Wie sind den z.B. Schnellläufer Bauwägen ausgesteift? Die einzige andere Variante wäre ein Stahlrohramen als Grundgerüst, zumindest an den Ecken, aber eigentlich würde ich das gerne vermeiden (-Wenn schon Holzhaus, dann richtig :-8 )

Oder gibt es jemanden, der einen eigenen Holzaufbau als Wohnmobil durchbekommen hat? Das würde die Schwierigkeit mit dem Sonntagsfahrverbot lösen, und günstigere Versicherung. Und Durchgang nach vorne möglich machen...
Ansonsten bestünde u.U. noch die Möglichkeit der Zulassung als Schaustellerfahrzeug (Ich habe zwar ein Reisegewerbe, allerdings bisher noch keine Schaustellerei eingetragen).

Wir machen teilweise ziemlich viele km, da wir europaweit auf Festivals arbeiten (letztes Jahr ca 40tsd.), also spielt natürlich auch der Verbrauch eine Rolle. 12t wäre definitiv die Obergrenze, wegen der Autobahnmaut, 7,5t wäre gut, z.B. wegen der Maut in Tschechien und manchen anderen Nachteilen, kann ich mir mit der Holzvariante aber wohl abschminken...

Bin total gespannt auf Eure Ideen und Anregungen, wir müssen uns sehr bald für etwas entscheiden, der Winter kommt bald... :=-

eifler 617

unregistriert

2

Donnerstag, 29. August 2013, 00:11

Spontan und ob der späten Stunde, fällt mir eine DoKa Pritsche ein, welche einen Holzbauwagen "geladen" hat.
Damit habt ihr Platz während der Fahrt, das Grundgestell ist massiv und ausbaufähig und, beide Komponenten vorausgesetzt, schnell zu verwirklichen.
Mit der Tonnage kommt ihr hin und was Zonen betrifft, da gibt es Ausnahmeregelungen und Phantasie..

Weitere Ideen interessieren mich auch...
Volker

Wohnort: Chillan

Beruf: Auswanderer

Fahrzeug: MB 508d

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3

Donnerstag, 29. August 2013, 00:38

du bist doch zimmerer wie du schreibst , wie schauts denn aus mit windrispen so sagt man bei uns ,ich meine die stahlbänder die am gestühl vernagelt werden zum aussteifen ,das kannst ja dann innen machen ,wände ,decken , boden .... die am boden vielleicht noch mit dem rahmen verschrauben da bewegt sich sicherlich nichts mehr
gruss aus chile schorsch


www.elgordoontour.com

digitalirie

unregistriert

4

Donnerstag, 29. August 2013, 01:06

Ja die Windrispen wären natürlich eine Alternative, ich hab sie nicht für ausreichend stabil befunden, weil sie ja nur soviel halten können, wie die Befestigugen der Endpunkte halten können, während die Platten eben flächendeckend aussteifen. Dadurch verteilt sich die Belastung jedes einzelnen Nages viel mehr.
Aber vieleicht sollte ich das trotzdem doch noch mal in Erwägung ziehen...
Ich frage mich trotzdem, wie die schnelläufer Bauwägen ausgesteift sind...?

Gruß aus Hannover,
Micha

merlin88

unregistriert

5

Donnerstag, 29. August 2013, 01:55

Mir kommen da sofort wunderschöne Umzugswagen der 50er und 60er Jahre in den Sinn mit Festeingebauten Kabinen.

Einen Holzkoffer bekommst du nicht als Wohnmobil durch da die Aussenhülle nicht Splittern darf und Brandhemmend sein muss. Ggf gibts ja auch Hölzer die das erfüllen , aber vorher mit Tüv absprechen.

Andererseits Stich and Glue wär ne möglichkeit , also Holz und dann GFK drauf von aussen laminiert.
Sandwichwände sind natürlich das Optimum und auch wahrscheinlich am günstigsten. Für Stahl/Polyurethan/Stahl werden ca 18-26€/qm aufgerufen. Bei 12Kg /qm und 60mm Schaum. Das bekommste dann auch als Wohnmobil eingetragen.

Wohnort: Biblis

Fahrzeug: MB 508

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6

Donnerstag, 29. August 2013, 06:17

Hallo, ich fahre einen Holzaufbau als Wohnmobil. Ständer aus Holz außen mit Sperrholz eine Art Siebdruck Verkleidung innen 4mm Sperrholz ausgefacht mit Styropor. Vor 30 Jahren als ich ihn baute war die Zulassung kein Problem. Ecken mit Glasfaser Streifen überarbeitet beigespachtelt und lackiert.
Gruß Klaus