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  • »saxosun« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Beckum

Beruf: Elektrotechniker

Fahrzeug: MB 614 Vario

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1

Montag, 9. September 2013, 22:54

94er Postkögel für die nächsten Jahre fit machen / entrosten

Hallo,

ich ( neu hier ) habe mir einen Postkögel von 94 gekauft.
Nach langer Suche habe ich endlich einen gefunden der mir erhaltungswürd
erscheint. Leider ist der auch nicht ganz frei von Rost, noch keine
Durchrostungen aber fängt halt überall etwas an.
Wie würdet Ihr die
Sache angehen, so dass man wenigstens noch 6-8 Jahre Spaß an dem Auto
hat, damit sich der geplante Ausbau auch lohnt.
Ich habe mir auch
einige neuere Sprinter Kögels angesehen, die waren größtenteils eine
einzige Katastrophe, die scheinen ein echtes Rostproblem zu haben.
Würde
mich über Ideen und Anregungen sehr freuen, dafür teile ich dann auch
in Zukunft Freud und Leid des geplanten Umbaus mit euch.

[

Viele Grüße
Saxosun

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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2

Montag, 9. September 2013, 23:18

Moin.

Ich habe bei unserem Bremer die Hohlräume, die Träger, die Federn und den Unterboden mit Fluid Film AS-R eingesprüht, ggf. vorher mit Brantho Korrux 3in1 grundiert. Teile, die ich in der Wagenfarbe überlackieren möchte, behandle ich mit Owatrol, Brantho Korrux nitrofest und dann Kunstharzlack.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

  • »saxosun« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Beckum

Beruf: Elektrotechniker

Fahrzeug: MB 614 Vario

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3

Dienstag, 10. September 2013, 08:35

Hi Ma-Ke,

danke.
Fluid Film AS-R hatte ich auch bereits in meine Überlegungen mit einbezogen.
Brantho Korrux 3in1 sieht gut aus, verstehe ich das richtig, dass man sich dann immer noch überlegen kann ob man da noch einen zusätzlichen ( nach Herstellerbeschreibung überflüssigen ) Deckanstrich spendiert ?

Warum machst du bei den Teilen die in Wagenfarbe lackiert werden sollen vorher noch Owatrol drauf, und welches Produkt von denen meinst du? ( Owatrol AP60 ???)

Hast du deinen ganzen Bremer in Kunstharz oder nur von unten?

Grüße
Saxosun

pixelfighters

unregistriert

4

Dienstag, 10. September 2013, 13:40

Wir haben unseren 95er vor rund 6 Jahren gekauft. Im Fußbereich der Fahrerkabine waren einige Durchrostungen, die Träger waren ähnlich angerostet wie bei dir.

Die Bleche wurden ausgeschnitten und mit verklebten Blechen repariert.

Die Träger wurden mit Fluid Film geflutet, aussen mit Fluid Film und Perma Film drüber behandelt. Nach den paar Jahren ist ein großer Teil Fluid Film langsam raus und wir werden die Aktion in den nächsten Tagen wiederholen. An den Trägern fängt es nun wieder an zu blättern und ich muss mal schauen ob da ewas gravierenderes drunter ist, aber ich glaube die Behandlung hat gereicht damit nichts schlimm weitergerostet oder gar durchgerostet ist. (Muss dazusagen, dass wir davon 3 Jahre an der französischen Atlantikküste gewohnt hatten und der Wagen rund 300 Meter vom Meer stand)

Von daher: Daumen hoch für Fluid Film.

Diesmal werd ich auch noch mit Rostumwandler arbeiten. Aus T3 Zeiten hab ich nämlich eher schlechte Erfahrung mit komplettem Abschleifen des Rosts und neu lackieren. Dort wo man es nicht sieht ist mir die Rostumwandler>Eisenglimmerfarbe>FluidFilm>Permafilm Variante eigentlich ganz lieb, ohne Rostschutzexperte zu sein

Liebe Grüße

kami

  • »saxosun« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Beckum

Beruf: Elektrotechniker

Fahrzeug: MB 614 Vario

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5

Dienstag, 10. September 2013, 13:56

Das Fahrerhaus sieht bei mir noch super aus, wobei ich nicht ausschließen will, dass ich dort doch noch eine Stelle finde.
Radkästen vorne stehen auch noch voll im Lack.
Sorgen mache ich mir nur um die langfristige Beschaffenheit der Träger / Rahmen.
Hast du denn eine Vorstellung wie die Träger wohl unter der Siebdruckplatte aussehen ? Das ist ja der Bereich wo man am wenigsten dran kommen kann, wenn der Wagen erst ausgebaut ist eigentlich gar nicht mehr. Habe schon mit dem Gedanken gespielt den Boden zu entfernen. Ist ne "schweine" Arbeit, würde aber die Behandlung des Rahmens erleichtern ( keine Grube vorhanden), und man käme an alle Stellen dran.
Grüße
Saxosun

  • »saxosun« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Beckum

Beruf: Elektrotechniker

Fahrzeug: MB 614 Vario

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6

Dienstag, 10. September 2013, 14:02

Die Träger wurden mit Fluid Film geflutet
Wieviele Parkplätze saut man dann in der ersten Zeit ein?, oder bildet sich schnell ein haftender Film?
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass manche Fette in der Hitze anfangen können zu laufen.
Grüße
Saxosun

pixelfighters

unregistriert

7

Dienstag, 10. September 2013, 14:04

Unsere Fahrerkabine war leider undicht, was bei der mangelnden Pflege durch den Vorbesitzer zu einer dicken, dauerfeuchten Matschschicht unter den Fußmatten geführt hatte.

Also ich hatte die Träger damals wirklich nur konserviert und halt überall Fluid Film versprüht wo ich so rankam. Wie es zwischen Boden und Träger aussieht weiss ich nicht, aber unsere Behandlung hat auf jeden Fall für 6 Jahre, davon 3 am Meer (und diverse Surfurlaube) jegliche Durchrostung verhindert.

Der Rost scheint sich übrigens auch am liebsten unten am Träger zu bilden, was ja wahrscheinlich mit Schwerkraft & Wasser zu tun hat :-)

Wenn du es genau wissen willst, wäre eine Endoskopkamera die einfachste Variante

Liebe Grüße

kami

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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8

Dienstag, 10. September 2013, 16:49

Moin.

Wieviele Parkplätze saut man dann in der ersten Zeit ein?, oder bildet sich schnell ein haftender Film?
Fluid Film wird aus Wollwachs hergestellt, ist umweltverträglich und biologisch abbaubar. Bei Bewegung, z.B. Schütteln oder Umrühren wird es flüssig, bei Ruhe gelartig. Ohne Lösemittel.
(Früher fuhr man nach dem umweltschädlichen Einsauen des Unterbodens mit Altöl über trockene staubige Pisten, das sich bildende Staub-Öl-Gemisch war ein super UBS und es tropfte nicht mehr.)

Warum machst du bei den Teilen die in Wagenfarbe lackiert werden sollen vorher noch Owatrol drauf, und welches Produkt von denen meinst du?
Dieses Owatrol-Kriechöl um den Rost von Wasser und Luft zu versiegeln, siehe hier.

Hast du deinen ganzen Bremer in Kunstharz oder nur von unten?
Von unten Owatrol, Brantho korrux 3in1 und Fluid Film AS-R, den weißen sichtbaren Lack lackiere ich ggf. mit Brantho Korrux nitrofest und Kunsharzlack nach, der Kunstharzlack ist recht robust und zäh und wird soweit ich weiß auch für Landmaschinen verwendet.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

pixelfighters

unregistriert

9

Dienstag, 10. September 2013, 17:48

Zum "Parkplatz-Einsauen": Man saut schon einige Parkplätze ein, aber es ist ja nicht umweltschädlich und hat mich demnach nicht sehr gestört. Meine Hunde fanden es aber spannend, dass der Bus (aufgrund des Koffers zum Glück überwiegend nur aussen) die ersten Wochen nach Schaf roch :-)

Wohnort: Ötisheim

Beruf: passiver Arbeitnehmer

Fahrzeug: 310D FFB Tabbert Europa 5

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10

Dienstag, 10. September 2013, 18:26

Hallo!

Als ehemaliger Postkögel-Besitzer möchte ich Dich auf etwas Anderes aufmerksam machen.
Über Rost und dessen Bewältigung haben Andere bereits Viel gesagt. Deshalb:

Wie sieht bei Dir das Dach aus? Unlackiert. Schaue es einmal genau an, dann wirst Du zumindest ganz feine Haarrisse auf dem Dach finden. Duch diese Risse dringt früher oder später Wasser ein und das Ganze wird undicht bzw. das GFK saugt sich voll wie ein Schwamm!
Deshalb mein Rat: Besorge einen Kunstharzlack (keinen wasserloslichen) und streiche das Dach damit. Eventuell mit Lösungsmittel verdünnen. Dieser Kunstharzlack fließt dann in die feinen Haarrisse und dichtet damit das Dach.

Auch die Lüftungsklappen, wenn auch mit Deckel geschlossen, an den Kanten bepinseln.

So das wars,

mfG
strommer

  • »saxosun« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Beckum

Beruf: Elektrotechniker

Fahrzeug: MB 614 Vario

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11

Dienstag, 10. September 2013, 18:57

Das Dach ist auch noch eine Baustelle.
Der Vorbesitzer hat die Fugen abdichten lassen, aber leider mit Silikon, natürlich wieder komplett undicht.
Von daher besteht hier eh Handlungsbedarf.
Grüße
Saxosun

  • »saxosun« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Beckum

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12

Donnerstag, 3. Oktober 2013, 14:40

Weitere Fragen zu undichten Motor / Abgasanlage / Hinterachsgetriebe

Hallo,
ich habe mittlerweile schon einiges am Auto fertig gestellt, der Ausbau ist voll im Gange.
Das Rostproblem werde ich erst im Frühjahr angehen, bis dahin bleibt der Wagen eh noch abgemeldet.

Ich habe aber noch weitere Fragen:

Der Motor läuft gut, springt sofort an und raucht nicht, jedoch ölt der Freund etwas, tropft auch ab:



Eventuell kann jemand schon an den Fotos erkennen was an dem Motor undicht ist.

Dann wundert mich etwas der Verlauf der Abgasanlage. Die hört mitten unter dem Fahrzeug kurz nach dem Schalldämpfer auf, ist das original bzw. überhaupt erlaubt ?



Dann kann man über dem Differential an der Siebdruckplatte ablagerungen von Dreck / Öl? sehen, deutet das darauf hin, dass das Differential Öl verliert, oder wird hier einfach nur Dreck hoch geschleudert?



Würde mich über Ideen und Anregungen sehr freuen. Sollte jamand fachkundig sein, und sich mit der Abdichtung meines Motors seine Reisekasse für nächstes Jahr etwas auffüllen wollen, wäre ich auch sehr dankbar.

Bis dahin, viele Grüße
Saxosun

diengel

unregistriert

13

Donnerstag, 17. Oktober 2013, 09:02

Dann wundert mich etwas der Verlauf der Abgasanlage. Die hört mitten unter dem Fahrzeug kurz nach dem Schalldämpfer auf, ist das original bzw. überhaupt erlaubt ?


Hallo Saxosun,



nein das ist so erlaubt und richtig so. Haben alle Postkoffer so verbaut.

Wenn Du da mal Ersatzteile brauchst schau mal bei Odi auf den HP,denn auch die MB Händler habe Probleme die richtigen Teile für den Postkoffer zu finden

http://www.odimobil.de/2010/06/24/auspuf…aetsel-geloest/



Gruß Dirk

  • »saxosun« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Beckum

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Fahrzeug: MB 614 Vario

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14

Mittwoch, 20. August 2014, 19:10

Hallo,

so ungefähr ein Jahr später bin ich nun fast fertig mit meinem Postauto. ( Yellow Frame )



Die ersten Ausfahrten haben wir auch schon erfolgreich gemacht.
Die Lackierung habe ich bei mir auf dem Hof bei gutem Wetter selber gemacht.
Nicht 100% perfekt jedoch für ein Gebrauchsauto genau passend. (Das ein oder andere Gewitterwürmchen bekommt jetzt kostenlose ausfahrten ;-( )





Von unten habe ich die größten Roststellen entfernt, mit Fertan behandelt und mit Brantho 3 in 1 versiegelt.
Anschließend noch ordentlich Fluid Film drüber und vor allem die Holme damit geflutet.
Vorne die Traverse habe ich auch ab gehabt. Dort sieht der Wagen trotz eines kleinen Dongs noch super in den Holmen aus.



Von innen ist er relativ eng, aber dafür haben wir die große Markise mit Vorzelt (Wohnraumverdoppelung ;-))







Der Klappsitz in der Schiebetür (ehemaliger Beifahrersitz ) ist super zum "nach draußen gaffen"



Das große Heki (Schweineteuer) bringt überigends ein super gemütliches Feeling.




Was noch ansteht ist den Motor etwas abdichten.
Er läuft noch super, jedoch ist er an der Kopfdichtung und an der Ölwanne etwas am schwitzen.
Vorsichthalber habe ich mir auch eine Öldruckanzeige eingebaut.
(Rundinstrument unten links)



Was noch nervt, wenn der Wagen länger stand ( > 1 Woche ) dann klebt hinten die Handbremse fest.
Hat da jemand eine Idee??

Ansonsten vielen Dank für eure Ideen und Ratschläge,

Grüße
Saxosun