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1

Dienstag, 23. Dezember 2003, 18:20

Hallo zusammen, ich bin gerade am renovieren von meinem Bussle und wollte demnächst das Hochdach (GFK) mit 3 cm Styroporplatten verkleiden. Meine Frage nun :
- mit was für Kleber hält das ganze am Besten
- bzw. welcher Kleber greift dsa Styro nicht an ?
grüße carsten

Limeskiste

unregistriert

2

Dienstag, 23. Dezember 2003, 18:51

[cite]Samson2 schrieb:[br]Hallo zusammen, ich bin gerade am renovieren von meinem Bussle und wollte demnächst das Hochdach (GFK) mit 3 cm Styroporplatten verkleiden. Meine Frage nun :
- mit was für Kleber hält das ganze am Besten
- bzw. welcher Kleber greift dsa Styro nicht an ?
grüße carsten[/cite]

Hallo Samson2,

Es gibt extra Kleber für Styro
diese sind meistens auf Disopersions, PU, oder Siliconbasis.
Was auch sehr gut klebt sind die Montagekleber aus dem Baumarkt,
solltest nur darauf achten das der mindestens 70°C Temperaturbeständigkeit haben,
besser mehr, so ein GFK-dach wird schön warm im Sommer :-P8o)

Ich nehme für Styro den \"Fast-Bond Montagekleber\" von Weicon
gucks du unter Weicon.de

Gruß

Limeskiste

3

Dienstag, 23. Dezember 2003, 19:32

[cite]Samson2 schrieb:[br]Hallo zusammen, ich bin gerade am renovieren von meinem Bussle und wollte demnächst das Hochdach (GFK) mit 3 cm Styroporplatten verkleiden. Meine Frage nun :
- mit was für Kleber hält das ganze am Besten
- bzw. welcher Kleber greift dsa Styro nicht an ?
grüße carsten[/cite]

Hallo Carsten,


bei GFK + Styropor würde ich billigst Silikon verwenden, nagut wenn ich gute Laune hätte und es richitg gut halten soll, würde ich PUR-Kleber (oder PU-Bauschaum ganz dünn aufgetragen) nehmen. ;-)


Ruhige, Frohe Weihnachten

Fido

Limeskiste

unregistriert

4

Mittwoch, 24. Dezember 2003, 12:44

[cite]Fido schrieb:[br][cite]Samson2 schrieb:[br]Hallo zusammen, ich bin gerade am renovieren von meinem Bussle und wollte demnächst das Hochdach (GFK) mit 3 cm Styroporplatten verkleiden. Meine Frage nun :
- mit was für Kleber hält das ganze am Besten
- bzw. welcher Kleber greift dsa Styro nicht an ?
grüße carsten[/cite]

Hallo Carsten,


bei GFK + Styropor würde ich billigst Silikon verwenden, nagut wenn ich gute Laune hätte und es richitg gut halten soll, würde ich PUR-Kleber (oder PU-Bauschaum ganz dünn aufgetragen) nehmen. ;-)


Ruhige, Frohe Weihnachten

Fido[/cite]

Jebb, Billigsilicon gibts in OBI für 1,99 EUR,
nur \"normales\" Silicon brauch viel zulang bis es Abbindet :=-
1K PU-Kleber drückt nach und brauch auch viel zulang bis er hält und wenn die
Schicht zu dünn ist rüttelt sich das Styropor ab.
Ausserdem sollte das Styropor vollflächig verklebt werden wie beim Blechdach
um Hohläume zu vermeiden, und genau die entstehen wenn mit 1K PU-Kleber oder PU-Schaum
verklebt wird.
Unterschätzt mal das Kondeswasser am GFK-dach nicht ;-)
Selbst wenn es nicht viel ist, die GFK Dächer haben innen meisst keine
Deckschicht(Gelcoat) was dann bei entschprechender feuchtigkeit zur auskristalliesierung
vom GFK führen kann. Die feuchtigkeit wird zur Säure und wenn die sich dann den weg zu Blech
sucht wundert man sich wo der Rost herkommt :-/

Nicht umsonst haben zB. GFK-Öltanks ein Wasserabscheider in der Leitung um das Kondenswasser
abzufangen. Öltanks im Haus haben bestimmt weniger Temperaturschwankungen als ein
GFK-Dach auf dem Bus ;-)

Wünsche noch Frohes Fest und schönes Jahr 2004

Gruß

Limeskiste

5

Mittwoch, 24. Dezember 2003, 13:03

Moin Carsten

Ich hab bei mir den Spiegelglas Montagekleber von Pattex genommen. Der läßt sich gut verarbeiten und hält schon nach wenigen Minuten selbst wenn Spannung auf dem Styropur ist(Rundungen). Für das LT Serienhochdach hab ich 8 Kartuschen gebraucht.(3mm Styro,einlagig verklebt)

Weihnachtsgrüße
Appi 8o)

6

Mittwoch, 24. Dezember 2003, 16:21

Danke für die schnellen Tips und euch allen noch schöne Weihnachten.
Ist wircklich ein sympatisches Forum.
grüße Carsten:-):-)

Wohnort: Inzell

Beruf: beim Forst

Fahrzeug: MB L 406 DG, Bj. 73; Renault 5, Bj. 90

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7

Donnerstag, 25. Dezember 2003, 17:58

[cite]Samson schrieb:[br]
Ist wircklich ein sympatisches Forum.
grüße Carsten:-):-)[/cite]

Jau, wissen wir &lach deshalb werden´s hier ja immer mehr ;-)

Noch eine Idee zum Kleben: Wir haben UHU-Por genommen, ist die UHU Spezialversion für Styropor. Allerdings weiß ich nicht, bis zu welcher Maximaltemperatur das Zeug hält?? Wir haben an unserem Bus damit die Bodenisolierung eingeklebt...
Und preislich ist das Zeug im Vergleich zu Silikon sicher kein Schnäppchen 8o)

Gruß Markus
Signatur von »Markus (RO)« Schrauben drehen, Muttern drehen...
Ferndiagnosen sind nix... aber besser als nix ;-)




Inzell --> letzter Serviceposten an der A8 vor der Grenze nach Österreich ;-)

8

Freitag, 26. Dezember 2003, 13:04

[cite]Limeskiste schrieb:[br][cite]Fido schrieb:[br][cite]Samson2 schrieb:[br]Hallo zusammen, ich bin gerade am renovieren von meinem Bussle und wollte demnächst das Hochdach (GFK) mit 3 cm Styroporplatten verkleiden. Meine Frage nun :
- mit was für Kleber hält das ganze am Besten
- bzw. welcher Kleber greift dsa Styro nicht an ?
grüße carsten[/cite]

Hallo Carsten,


bei GFK + Styropor würde ich billigst Silikon verwenden, nagut wenn ich gute Laune hätte und es richitg gut halten soll, würde ich PUR-Kleber (oder PU-Bauschaum ganz dünn aufgetragen) nehmen. ;-)


Ruhige, Frohe Weihnachten

Fido[/cite]

Jebb, Billigsilicon gibts in OBI für 1,99 EUR,
nur \"normales\" Silicon brauch viel zulang bis es Abbindet :=-
[/cite]

Wird auch immer teurer. :-)

Zeit war nicht gefragt ;-) nur womit kann man gut kleben kann :-)

Hobbybastler arbeiten selten im Akkord :-)


[cite]
1K PU-Kleber drückt nach und brauch auch viel zulang bis er hält und wenn die
Schicht zu dünn ist rüttelt sich das Styropor ab.
[/cite]

Naklar drückt es aber es ist eine wirklich gute und extrem preiswerte Möglichkeit die beiden Stoffe miteinander zu verkleben. In dem Zusammenhang fällt mir ein \"wenn ein Starfigther auf\'s Dach fällt wird es ganz unbrauchbar :-)\"

[cite]
Ausserdem sollte das Styropor vollflächig verklebt werden wie beim Blechdach
um Hohläume zu vermeiden, und genau die entstehen wenn mit 1K PU-Kleber oder PU-Schaum
verklebt wird.
[/cite]

Nasicher vollflächig, was sonst, schon allein wegen der Geräuschdämmung :-) . Bei ordenlicher Verarbeitung mit PUR-Kebern oder meinetwegen auch der preisweten Alternative PU-Schaum sehe ich die Gefahr der Hohlraumbildung nicht so eng. Damit sich Kondenswasser absetzen/bilden kann brauchen wir eine stets offene Verbindung vom GFK zur Umgebungsluft (es muß sich ein Temaratugefälle bilden können) also durch die Isolierung und Verkleidung bis in den \"Wohnraum\". Bei den uns bekannten Eigenschaften der Schäume und PUR-Kleber, wissen wir, dass diese \"leicht\" aufschäumen (tausende von kleinen Bläschen bilden) und nach \"außen\" eine geschloßene Fläche bilden. Wenn sich hier Hohlräume bilden sollen/können, müßen diese an den Plattenfugen entstehen, die Platte ist ja weitestgehend dicht.


[cite]
Unterschätzt mal das Kondeswasser am GFK-dach nicht ;-)
Selbst wenn es nicht viel ist, die GFK Dächer haben innen meisst keine
Deckschicht(Gelcoat) was dann bei entschprechender feuchtigkeit zur auskristalliesierung
vom GFK führen kann. Die feuchtigkeit wird zur Säure und wenn die sich dann den weg zu Blech
sucht wundert man sich wo der Rost herkommt :-/
[/cite]

Müßte man eigentlich mal gucken, welche Säuren bei der Zersetzung der Harze entstehen können, hmja dafür müßte man wissen welche der Harze in welcher Zusammensetzung veraebeitet worden sind.

Bei der Kristalliesierung spricht man davon nicht eigentlich von dem Zustand vor der Verabeitung der Harze. Also dem Vorgang im Harz selbst, wenn sich durch Temparatur, chemische Reaktion etc. Kristalle trennen oder war das kristallieren . *Grübel*

Ich stehe jetzt im Momment wirklich auf dem Schlauch wie nennt sich die Zersetzung von Kunsstoffen ??


[cite]
Nicht umsonst haben zB. GFK-Öltanks ein Wasserabscheider in der Leitung um das Kondenswasser
abzufangen. Öltanks im Haus haben bestimmt weniger Temperaturschwankungen als ein
GFK-Dach auf dem Bus ;-)
[/cite]

Ja aber da haben wir auch die konstant kalte Flüssigkeit ohne Isolierung zum GFK. ;-) Wir wollen ja eine Isolierung aufbringen ;-)

Wobei Ide sagt, so extrem kalt und heiß wie viele (ich nicht) glauben ist es unter nem GFK-Dach nicht :-)



BTW: nicht richtig beseitigte Trennmittel auf dem GFK sind IMHO viel gefährlicher als .....

Bis später Fido

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: zur Zeit keins mehr

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9

Samstag, 27. Dezember 2003, 08:46

[cite]Fido schrieb:[br]Ich stehe jetzt im Momment wirklich auf dem Schlauch wie nennt sich die Zersetzung von Kunsstoffen ??
[/cite]
Wenn dat das gleiche ist wie bei Booten nennt sich dat Osmose :D

Gruss
Anke
Signatur von »Anke« Humor ist der Knopf, der verhindert, daß der Kragen platzt.
- Ringelnatz -

10

Samstag, 27. Dezember 2003, 13:31

Danke Anke :-)

[cite]Anke schrieb:[br][cite]Fido schrieb:[br]Ich stehe jetzt im Momment wirklich auf dem Schlauch wie nennt sich die Zersetzung von Kunsstoffen ??
[/cite]
Wenn dat das gleiche ist wie bei Booten nennt sich dat Osmose :D

Gruss
Anke[/cite]

Ich weiß es nicht, denke aber nicht. Bei der Osmose handelt es sich eigentlich um im weiten Sinn den Dichteaustausch von Flüssigkeiten bzw. Feuchte. Dabei zieht die Flüssigkeit hoher Dichte die Flüssigkeit mit niedriger Dichte an oder war es umgekehrt, nee wa war so.

Ganz grob habe ich es noch im Kopf. Im Bootsbau geht man davon aus, dass die im Kunststoff eingeschlossene Feuchtigkeit (in Lufbläschen etc) eine höhere Dichte hat als das Fahrwasser und das dadurch dann auf Dampfmoleküleebene ein Dichteaustausch stattfindet. Das Laminat wird einfach mit der Zeit durchtränkt. Da war auch noch was mit Temperaturen und der Gelcoutschicht aber soweit ich es im Kopf habe immer im Zusammenhang mit dem umgebenden Wasser.

Ich weiß nicht, ich google mal irgendwo bin ich mal einer verständlichen Erklärung begegnet.

Guten Rutsch

Fido
[edit]

Hab was gefunden

brauchbar was ist Osmose ?

[/edit]


- Editiert von Fido am 27.12.2003, 22:38 -

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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11

Samstag, 27. Dezember 2003, 18:18

Hi Fido,

sehr interessante Abhandlung.(Link)

DasThema mit dem Tiefgang war mir gänzlich unbekannt,

schönen Dank dafür.

Gruß
Helmut;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

12

Samstag, 27. Dezember 2003, 23:03

[cite]Bobby schrieb:[br]Hi Fido,

sehr interessante Abhandlung.(Link)

[/cite]

Finde ich auch, läßt sich gut lesen.

Irgendwo liegt auch noch eine braucbare Diplomarbeit von einem Chemiker zum Thema Osmose, die habe ich jetzt aber nicht wiedergefunden.


Und ich weiß immer noch nicht wie sich der Verottungsvorgang schimpft.

[cite]
DasThema mit dem Tiefgang war mir gänzlich unbekannt,

[/cite]

Tiefgang ??

Guten Rutsch

Fido

Limeskiste

unregistriert

13

Sonntag, 28. Dezember 2003, 20:37

[cite]Fido schrieb:[br][cite]Limeskiste schrieb:[br][cite]Fido schrieb:[br][cite]Samson2 schrieb:[br]Hallo zusammen, ich bin gerade am renovieren von meinem Bussle und wollte demnächst das Hochdach (GFK) mit 3 cm Styroporplatten verkleiden. Meine Frage nun :
- mit was für Kleber hält das ganze am Besten
- bzw. welcher Kleber greift dsa Styro nicht an ?
grüße carsten[/cite]

Hallo Carsten,


bei GFK + Styropor würde ich billigst Silikon verwenden, nagut wenn ich gute Laune hätte und es richitg gut halten soll, würde ich PUR-Kleber (oder PU-Bauschaum ganz dünn aufgetragen) nehmen. ;-)


Ruhige, Frohe Weihnachten

Fido[/cite]

Jebb, Billigsilicon gibts in OBI für 1,99 EUR,
nur \"normales\" Silicon brauch viel zulang bis es Abbindet :=-
[/cite]

Wird auch immer teurer. :-)

Zeit war nicht gefragt ;-) nur womit kann man gut kleben kann :-)

Hobbybastler arbeiten selten im Akkord :-)
[/cite]

Doch ist Zeit gefragt, die Frage ergibt sich wenn das Silikon zulang braucht um zu Kleben ;-)

[cite]
1K PU-Kleber drückt nach und brauch auch viel zulang bis er hält und wenn die
Schicht zu dünn ist rüttelt sich das Styropor ab.
[/cite]
[cite]
Naklar drückt es aber es ist eine wirklich gute und extrem preiswerte Möglichkeit die beiden Stoffe miteinander zu verkleben. In dem Zusammenhang fällt mir ein \"wenn ein Starfigther auf\'s Dach fällt wird es ganz unbrauchbar :-)\"
[/cite]

Erst dann ? Was dir alles so aufs Dach fällt :-)


[cite]
Ausserdem sollte das Styropor vollflächig verklebt werden wie beim Blechdach
um Hohläume zu vermeiden, und genau die entstehen wenn mit 1K PU-Kleber oder PU-Schaum
verklebt wird.
[/cite]
[cite]
Nasicher vollflächig, was sonst, schon allein wegen der Geräuschdämmung :-) . Bei ordenlicher Verarbeitung mit PUR-Kebern oder meinetwegen auch der preisweten Alternative PU-Schaum sehe ich die Gefahr der Hohlraumbildung nicht so eng. Damit sich Kondenswasser absetzen/bilden kann brauchen wir eine stets offene Verbindung vom GFK zur Umgebungsluft (es muß sich ein Temaratugefälle bilden können) also durch die Isolierung und Verkleidung bis in den \"Wohnraum\". Bei den uns bekannten Eigenschaften der Schäume und PUR-Kleber, wissen wir, dass diese \"leicht\" aufschäumen (tausende von kleinen Bläschen bilden) und nach \"außen\" eine geschloßene Fläche bilden. Wenn sich hier Hohlräume bilden sollen/können, müßen diese an den Plattenfugen entstehen, die Platte ist ja weitestgehend dicht.
[/cite]

[cite]
Unterschätzt mal das Kondeswasser am GFK-dach nicht ;-)
Selbst wenn es nicht viel ist, die GFK Dächer haben innen meisst keine
Deckschicht(Gelcoat) was dann bei entschprechender feuchtigkeit zur auskristalliesierung
vom GFK führen kann. Die feuchtigkeit wird zur Säure und wenn die sich dann den weg zu Blech
sucht wundert man sich wo der Rost herkommt :-/
[/cite]
[cite]
Müßte man eigentlich mal gucken, welche Säuren bei der Zersetzung der Harze entstehen können, hmja dafür müßte man wissen welche der Harze in welcher Zusammensetzung veraebeitet worden sind.
[/cite]

Früher, so bis in die 90ger Jahr
wurde auf Orthophtalsäure basierende Harze genommen heute nur noch für Kleinboote und
Kfz-Hochdächer :-)
Für Bauteile die eine höhere Wasser -und Temperaturbeständigkeit
haben müssen werden Harze auf Isophthalsäure oder Neopentylglycol verwendet.
Um ein Selbstverlöschen oder eine Unbrennbarkeit zu erreichen (vom Hochdach gefordert)
ist früher Antimontrioxid- oder Trichloraethylphosphat zugegeben worden.
Heute nimmt man Dichlorparaffin -oder Hetsäureharze

[cite]
Bei der Kristalliesierung spricht man davon nicht eigentlich von dem Zustand vor der Verabeitung der Harze. Also dem Vorgang im Harz selbst, wenn sich durch Temparatur, chemische Reaktion etc. Kristalle trennen oder war das kristallieren . *Grübel*

Ich stehe jetzt im Momment wirklich auf dem Schlauch wie nennt sich die Zersetzung von Kunsstoffen ??
[/cite]
wenn du die
Spaltung chemischer Verbindungen durch Reaktion mit Wasser meinst
heisst das Hydrolyse

[cite]
Nicht umsonst haben zB. GFK-Öltanks ein Wasserabscheider in der Leitung um das Kondenswasser
abzufangen. Öltanks im Haus haben bestimmt weniger Temperaturschwankungen als ein
GFK-Dach auf dem Bus ;-)
[/cite]
[cite]
Ja aber da haben wir auch die konstant kalte Flüssigkeit ohne Isolierung zum GFK. ;-) Wir wollen ja eine Isolierung aufbringen ;-)
[/cite]


Es geht ja auch nicht um die Isolierung, sondern um die Entstehenung von
Kondenswasser an GFK und die entsteht bekanntlich an Material das zwischen zwei
Luftschichten unterschiedlicher Temperatur liegt.

[cite]
Wobei Ide sagt, so extrem kalt und heiß wie viele (ich nicht) glauben ist es unter nem GFK-Dach nicht :-)
[/cite]

[cite]
BTW: nicht richtig beseitigte Trennmittel auf dem GFK sind IMHO viel gefährlicher als .....
[/cite]

Dürfte am Hochdach nicht oft auftreten, die meisten werden noch im Handaufleg -oder Vacuumverfahren
hergestellt, weniger im Injections -oder Kaltperssverfahren wo Trennmittel auf der Innenseite nötig ist.


[cite]
Bis später Fido
[/cite]

Gruß

Limeskiste



- Editiert von Limeskiste am 28.12.2003, 20:54 -

Limeskiste

unregistriert

14

Sonntag, 28. Dezember 2003, 21:50

[cite]Fido schrieb:[br]Danke Anke :-)

[cite]Anke schrieb:[br][cite]Fido schrieb:[br]Ich stehe jetzt im Momment wirklich auf dem Schlauch wie nennt sich die Zersetzung von Kunsstoffen ??
[/cite]
Wenn dat das gleiche ist wie bei Booten nennt sich dat Osmose :D

Gruss
Anke[/cite]

Ich weiß es nicht, denke aber nicht. Bei der Osmose handelt es sich eigentlich um im weiten Sinn den Dichteaustausch von Flüssigkeiten bzw. Feuchte. Dabei zieht die Flüssigkeit hoher Dichte die Flüssigkeit mit niedriger Dichte an oder war es umgekehrt, nee wa war so.

Ganz grob habe ich es noch im Kopf. Im Bootsbau geht man davon aus, dass die im Kunststoff eingeschlossene Feuchtigkeit (in Lufbläschen etc) eine höhere Dichte hat als das Fahrwasser und das dadurch dann auf Dampfmoleküleebene ein Dichteaustausch stattfindet. Das Laminat wird einfach mit der Zeit durchtränkt. Da war auch noch was mit Temperaturen und der Gelcoutschicht aber soweit ich es im Kopf habe immer im Zusammenhang mit dem umgebenden Wasser.

Ich weiß nicht, ich google mal irgendwo bin ich mal einer verständlichen Erklärung begegnet.

Guten Rutsch

Fido
[edit]

Hab was gefunden

brauchbar was ist Osmose ?

[/edit]


- Editiert von Fido am 27.12.2003, 22:38 -[/cite]

Einwenig viel Tiefe um nur eine natürliche Diffusion zu erklären
und das wichtigste wird nicht erwähnt.

Mittlerweile sind die Hauptursachen von \"echter\" Osmose (die zwischen Gelcoat und Laminat)

Zu dünnes und Microporiges oder zu hoch mit zB.Talkum gefülltes Gelcoat.

Mangelhafte Aushärtung durch zu kurzes oder falsches tempern und Verarbeitungsfehler,

und dann kommt erst die natürliche Diffusion von Wasser wie sie in esys.org beschrieben wird

Gruß

Limeskiste

15

Montag, 29. Dezember 2003, 04:00

tolle Wurst.

16

Montag, 29. Dezember 2003, 13:08

[cite]Limeskiste schrieb:

Einwenig viel Tiefe um nur eine natürliche Diffusion zu erklären
[/cite]

Ich denke nicht.



[cite]
und das wichtigste wird nicht erwähnt.


Mittlerweile sind die Hauptursachen von \"echter\" Osmose (die zwischen Gelcoat und Laminat)
[/cite]

Doch das ist in dem Artikel ganz toll und allgemeinverständlich beschrieben.


[cite]
Zu dünnes und Microporiges oder zu hoch mit zB.Talkum gefülltes Gelcoat.

Mangelhafte Aushärtung durch zu kurzes oder falsches tempern und Verarbeitungsfehler,

und dann kommt erst die natürliche Diffusion von Wasser wie sie in esys.org beschrieben wird
[/cite]

Naja man könnte noch einige Ursachen aufführen, ändert aber eigentlich nichts an der Tatsache das die Osmose keine Erfindung der Neuzeit als der Kunstoffverarbieter ist sondern einfach nur ein übernommener Begriff. :-)

Guten Rutsch

Fido

17

Montag, 29. Dezember 2003, 14:04

[cite]Limeskiste schrieb:

[cite]
Müßte man eigentlich mal gucken, welche Säuren bei der Zersetzung der Harze entstehen können, hmja dafür müßte man wissen welche der Harze in welcher Zusammensetzung veraebeitet worden sind.
[/cite]

Früher, so bis in die 90ger Jahr
wurde auf Orthophtalsäure basierende Harze genommen heute nur noch für Kleinboote und
Kfz-Hochdächer :-)
Für Bauteile die eine höhere Wasser -und Temperaturbeständigkeit
haben müssen werden Harze auf Isophthalsäure oder Neopentylglycol verwendet.
Um ein Selbstverlöschen oder eine Unbrennbarkeit zu erreichen (vom Hochdach gefordert)
ist früher Antimontrioxid- oder Trichloraethylphosphat zugegeben worden.
Heute nimmt man Dichlorparaffin -oder Hetsäureharze

[/cite]

Ich weiß ;-) aber mit diesem Halbwissen bin ich (persönlich) nicht weiter ich kann daraus nicht ableiten welche Stoffe sich im Laufe der Zeit freisetzen.


[cite]
wenn du die
Spaltung chemischer Verbindungen durch Reaktion mit Wasser meinst
heisst das Hydrolyse
[/cite]

nee ich meine einfach so etwas wie einen Oberbegriff für die Verottung. Hydrolyse ist ja auch nur ähnlich der Osmose eine spezielle \"Krankheit\" ICH WEIß DAS ES KEINE KRANKEIT IST :-)




[cite]
Nicht umsonst haben zB. GFK-Öltanks ein Wasserabscheider in der Leitung um das Kondenswasser
abzufangen. Öltanks im Haus haben bestimmt weniger Temperaturschwankungen als ein
GFK-Dach auf dem Bus ;-)
[/cite]
[cite]
Ja aber da haben wir auch die konstant kalte Flüssigkeit ohne Isolierung zum GFK. ;-) Wir wollen ja eine Isolierung aufbringen ;-)
[cite]
Es geht ja auch nicht um die Isolierung, sondern um die Entstehenung von
Kondenswasser an GFK und die entsteht bekanntlich an Material das zwischen zwei
Luftschichten unterschiedlicher Temperatur liegt.
[/cite]
[/cite]

Janaklar, mit dem Hinweis auf die Flüssigkeit wollte ich eigentlich nur andeuten, dass die Flüssigkeit (hier Heizöl) im \"Temperatur-Verhältniss\" zur Luft träge ist, dass ganz andere Regeln gelten und dadurch ........ ;-)

Natürlich geht es um die Isolierung. In dem Momment wenn ich die Isolierung halbwegs geschlossen auf\'s GFK bringe, verlagere ich die Stelle an der sich das \"Kondenswasser\" absetzen kann auf die Isolierung. ;-)



[cite]
Dürfte am Hochdach nicht oft auftreten, die meisten werden noch im Handaufleg -oder Vacuumverfahren
hergestellt, weniger im Injections -oder Kaltperssverfahren wo Trennmittel auf der Innenseite nötig ist.
[/cite]

Jau stimmt, die meisten Dächer werden wohl in Negativformen laminiert.


Guten Rutsch,

Fido

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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18

Montag, 29. Dezember 2003, 15:51

Hi Fido,

ich meinte mit \"Tiefgang\" den Rückgriff und die Erklärung der chemisch/physikalischen

Prozesse bei Entstehung der Osmose.

*selbergutrutsch*

Helmut;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

Limeskiste

unregistriert

19

Montag, 29. Dezember 2003, 19:49

[cite]Fido schrieb:[br][cite]Limeskiste schrieb:

[cite]
Müßte man eigentlich mal gucken, welche Säuren bei der Zersetzung der Harze entstehen können, hmja dafür müßte man wissen welche der Harze in welcher Zusammensetzung veraebeitet worden sind.
[/cite]

[cite]
Früher, so bis in die 90ger Jahr
wurde auf Orthophtalsäure basierende Harze genommen heute nur noch für Kleinboote und
Kfz-Hochdächer :-)
Für Bauteile die eine höhere Wasser -und Temperaturbeständigkeit
haben müssen werden Harze auf Isophthalsäure oder Neopentylglycol verwendet.
Um ein Selbstverlöschen oder eine Unbrennbarkeit zu erreichen (vom Hochdach gefordert)
ist früher Antimontrioxid- oder Trichloraethylphosphat zugegeben worden.
Heute nimmt man Dichlorparaffin -oder Hetsäureharze
[/cite]
[cite]
Ich weiß ;-) aber mit diesem Halbwissen bin ich (persönlich) nicht weiter ich kann daraus nicht ableiten welche Stoffe sich im Laufe der Zeit freisetzen.

[/cite][/cite]

Wie bei Ester+Alkohol/Benzol -verbindungen zersetze es sich in seine Grundstoffe
Also Harz aus Isophthalsäure gibt diese auch ab.

Gruß

Limeskiste

Limeskiste

unregistriert

20

Montag, 29. Dezember 2003, 19:57

[cite]Fido schrieb:[br][cite]Limeskiste schrieb:

[cite]
wenn du die
Spaltung chemischer Verbindungen durch Reaktion mit Wasser meinst
heisst das Hydrolyse
[/cite]
[cite]
nee ich meine einfach so etwas wie einen Oberbegriff für die Verottung. Hydrolyse ist ja auch nur ähnlich der Osmose eine spezielle \"Krankheit\" ICH WEIß DAS ES KEINE KRANKEIT IST :-)
[/cite][/cite][/cite]

Hmmm.. &gruebel1 da fällt mir nurnoch die Delamination ein !? :-)


Gruß

Limeskiste

und allen lesern noch guten Rutsch ins neue Jahr


- Editiert von Limeskiste am 29.12.2003, 20:00 -