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batuk bhagwan

unregistriert

1

Samstag, 14. Dezember 2013, 21:44

Mini-Kachelofen im Bus möglich?

Hallo Leute,

auch auf die Gefahr hin, daß ich mich total lächerlich mache .. aber die Überlegung/Frage schwirrt mir schon ´ne Weile durch den Kopf:
Wäre ein sehr kleiner Kachelofen im WoMo (z.B. DüDo) mach-/denkbar?
(.. und, ja, ich habe die Suchfunktion bemüht .. und einige Beiträge zum Thema Holzofen etc. gelesen ..)

Es gibt ja einige, die Feststofföfen in ihren Fahrzeugen "transportieren" (gell ;-) ) .. aber die meisten davon sind gußeisern ohne Isolierung. Weil ja Schamott die dauernde Rüttelei (anscheinend) nicht überlebt und defekt wohl eher kontraproduktiv ist.
Wegen der nötigen festen Verschraubung mit der Karrosserie ist irgendeine Art von Federung oder Dämpfung wohl undenkbar, oder?
Wie würde sich denn ein KLEINER Kachelofen gegenüber den Unbilden des Wagenbewegens verhalten? Ebenfalls/wahrscheinlich mit Bruch?

Ich kenne die gußeisernen Öfen nur vom Haus meiner Freundin auf Kreta: so einer produzierte, wenig regelbar (ist bzw. war aber eher ein billiges Teil .. inzwischen weiter verschenkt), sehr schnell eine Affenhitze .. ohne sehr regelmäßige Befeuerung wurde es aber auch recht schnell wieder kühl (von wirklich "kalt" kann man dort drunten eher selten sprechen).
Kachelöfen hingegen speichern die Wärme ganz wunderbar und geben sie dezent an die Umgebung weiter.

Außer der möglichen Bruchgefahr des Materials habe ich ehrlich gesagt auch keine konkrete Vorstellung, wie schwer solch ein Teil - selbst bei bescheidensten Dimensionen - werden könnte. Aber die kleineren Gußeisenöfen sind ja mit um die 30 kg auch keine echten Leichtgewichte.
Ein recht handlicher isolierter Ofen, den wir mal in den zweiten Stock hieven mußten, hatte an die 100 kg ..

Falls meine Idee völliger Schwachsinn ist: denkt dran, es ist Advent ;-) .. die Zeit der Besinnlichkeit und des Friedens ..

Gruß

Manfred

Wohnort: Målerås

Fahrzeug: Volvo B58 Bj. 69

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2

Samstag, 14. Dezember 2013, 23:35

Also was die Wärmespeicherung betrifft........... der Ofen wird ja entsprechend klein, also auch die Wärmespeicherung.
Wir haben einen Specksteinofen im Bus der wiegt ca. 80 kg und hält ein paar Stunden die Wärme
bei einem Kachelofen sehe ich das Problem das evtl. Fugen reißen oder gar die Steine selbst.

Wohnort: Tübingen

Fahrzeug: Reo M44A2

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3

Sonntag, 15. Dezember 2013, 08:51

Also ich habe einen Gusseisernen inklusive Schamottierung (Modell Cora). Vor der Inbetriebnahme habe ich die Schmattierung mit feuerfestem Zement verstärkt, das hat bisher wunderbar gehalten - und ich spreche von einem Reo. Der vibriert im Betrieb so stark, dass selbst das stärkste Loctite nur ca 2000km hält (besonders an den Kardanwellengelenken verlier ich immer wieder Schrauben).

Der Ofen inkl. Schamotte ist aber Tip-Top. Der hält die Wärme nach dem Ausgehen ca. 2 weitere Stunden. Ich heize insgesamt schon seit 5-6 Jahren mit Fetstsoff (ausschließlich) und habe dabei 4 unterschiedliche Öfen benutzt. Bei jedem Ofen dauert es wieder einen halben Winter bis ich die Wärme gut regulieren kann und es hinbekomme dass die Glut nie ausgeht. Das ist Übungssache und bei jedem Ofen und auch bei jedem Brennstoff anders.

Ich empfehle Braunkohlebriketts von "Heizprofi" früher "Union" zu verwenden. Damit schafft man es mit etwas Übung in kleinen Gusseisenen Öfen nur zwei mal am Tag was nachzufüllen. Morgens 9 Briketts rein (mehr passt nicht) und Abends neuen Briketts rein & Asche raus - fertig. Mit Holz, Holzbriketts oder so: keine Chance ...da muss man mindestens zwei mal die Nacht aufstehen. Und die Glut geht ständig aus. Dafür ist der Brennraum viel zu klein.

Im Moment bin ich dabei ein System zu basteln, bei dem die überschüssige Abwärme mittels Abgaswärmetauscher in Wasser abgegeben wird, dann durch ein Leitungssystem die Ecken des Alkoven heizt und einen 45l Pufferspeicher (Warmwasser + Wärmespeicher) erwärmt...ist aber noch nicht bereit für nen Test (hab grad anderes zu tun).

Ich würde ne Tr(a)uma-Heizung und Co nur noch als zusätzliches System haben wollen. Der Ofen ist in Anschaffungs- und Betriebs- Kosten sowie Zuverlässigkeit weit überlegen.

Ich kann mit nicht vorstellen dass ein Kachelofen mit den Verwindungen und Vibrationen im Fahrzeug klarkommt. Außerdem stelle ich mir die sichere Befestigung schwierig vor.

Gruß Ole
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!

Wohnort: Chillan

Beruf: Auswanderer

Fahrzeug: MB 508d

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4

Sonntag, 15. Dezember 2013, 13:34

Ich würde einen Ofen ganz normal verschrauben , aber die Haltepunkte (Schrauben ) mit Schwingungsdämpfer die es für Elektromotoren oder für Maschinen gibt verwenden.
Denke damit gewinnt man einiges .

Gruß Schorsch

Wohnort: LG

Fahrzeug: O309D H, 207D, XT350

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5

Sonntag, 15. Dezember 2013, 14:27

moin ole,
finde die beschreibung deiner brennstelle (ists sowas? )gut...macht lust auf mehr.
gibts vom deinem abgaswärmetauscher schon einen konkreten plan? haste ein paar skizzen oder
schon bilder parat? gibts davon auch schon winter-praxistests?
hab mal bei utube nach nem reo geschaut..tolles teil..muss man sich deine
kleinholzsuche so vorstellen? :-O
wohnst du überwiegend im wagen oder ists ein reines urlaubsgefährt?

gruss vom ärpii
Signatur von »ärpe« alles wird gut

Wohnort: Tübingen

Fahrzeug: Reo M44A2

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6

Sonntag, 15. Dezember 2013, 18:00

@ärpe: der verlinkten Reo ist meiner, auf meinem Grundstück ;) ...und ja so kann man das Holz schon mal ganz gut vorbereiten für die weitere Zerteilung.

Mit dem im Wagen leben: ja, habe fast drei Jahre nur im Wagen gelebt, inzwischen lebe ch gar nicht im Wagen, habe ihn aber auf dem Grundstück. Irgendwann wird er vielleicht mal tatsächlich seiner eigentlichen Bestimmung (Weltreise nach Südostasien) zugeführt...aber im Moment sind grad andere Sachen dran.

Ich schick Dir mal nen Link zu Fotoalben von zwei verschiedenen Ofen-Einbauten, will ich hier aber nicht öffentlich posten (für alle anderen forenmitglieder gern aber auch per pn, einfach kurz anfragen)...

Der Wärmetauscher ist ein normaler Edelstahl-Abgaswärmetauscher, der in das Abgasrohr eingesetzt wird (noch nicht gekauft da ich noch nicht das perfekte Teil gefunden habe). Der Pufferspeicher ist schon gekauft, ebenfalls Edlestahl - im Grunde genommen ein isolierter Kessel mit Heizkreislauf (Edelstahl-Wellrohr-Spirale im inneren), Zu-undAblauf für Warmwasser und Überdruckanschluss. Will mir da noch nen Heizstab reinsetzen, der dann im Sommer über ein Dump-Load-Controller den Überschüssigen Strom vom Dach in Warmwasser umsetzt.

Gruß Ole
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!

7

Montag, 16. Dezember 2013, 12:31

Witzig, das Video hatte ich auch gefunden, als ich den REO bei y*****e gesucht habe. :-O
Die Idee mit dem Abgaswärmetauscher finde ich großartig. Ich sehe nur ein Problem bei Überhitzung, da müsste ein Sicherheitsventil aufgehen und eine zusätzliche Kühlschleife (Wohnraumheizung) freigeben, damit's nicht kocht.

Welchen Speicherbehälter hast du genommen? Bezahlbar? Ich hatte im anderen Thread schon meine Idee ausgebreitet, Motorwärme zu speichern. Auch wenn 50 Liter nur ein paar Stunden ein paar kW abgeben, besser als nix.

Gruß Erwin

Wohnort: Tübingen

Fahrzeug: Reo M44A2

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8

Montag, 16. Dezember 2013, 18:37

Der Speicherbehälter ist hochwertig verarbeitet, hat keine Gebrauchsspuren und 35€ bei Ebay gekostet...gebraucht natürlich...und ich habe nen halbes Jahr beobachtet und gesucht ;)

Ich denke nicht, dass das überhitzt, wenn ja, kommt ne zusätzliche Scheife in den Keller (Stau-Raum zwischen den Achsen)...für den Notfall gibt es auf jeden Fall ein Überdruckventil, das ggf. Dampf/Überdruck über einen Schlauch nach außen abbläst.
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!

Wohnort: Schöffengrund

Beruf: KD-Techniker

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9

Montag, 16. Dezember 2013, 18:55

Mal ne Frage, aus Interesse:
Wie macht ihr das mit dem Sauerstoffverbrauch im Raum?
Wenn die Feststofföfen in diesen kleinen Räumen den Sauerstoff verbrennen, besteht doch Erstickungsgefahr.
Dabei könnte ich ruhigen Gewissens kein Auge zubekommen - ich will ja schließlich wieder aufwachen.
Wenn, müsste der Ofen seinen Sauerstoff irgendwie von Aussen beziehen, anders halte ich das bei einem so kleinen Raum für absolut gefährlich.
Wenn man einen Minikachelofen so bauen könnte, das er den Sauerstoff durch eine Öffnung von Aussen bezieht, könnte ich mir das ansonsten vorstellen.


Und überhaupt, wie macht ihr das mit dem Schornsteinfeger ? :T %-/ :-O
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

Wohnort: Mainfranken

Beruf: Ja-mehrere,noch aktiv

Fahrzeug: den da oben

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10

Montag, 16. Dezember 2013, 19:28

geht auch ein ÖLOFEN ??

ich stehe auch bald vor dem Problem meinen Bus im Winter warm zu halten. Da hab ich mir überlegt ob es eigentlich auch so ein Ölofen tut wie man ihn von früher kennt.
Hat das schonmal jemand ausprobiert ??
Gruß Jürgen
Signatur von »DüDo79« Beste Grüße Jürgen


Freibier gibt's morgen !!

Der Franke ist eigentlich gar nicht so --- er ist noch viel schlimmer

Ich finde Links die vor Werbung strotzen und solche die ins nichts führen doooof !!!!

11

Montag, 16. Dezember 2013, 19:40

Als ich meinen Ofen/Kamin ins Wohnzimmer bekommen hatte, hat
der Schornsteinfeger darauf bestanden. Das
das ende vom Schornstein mindesten 4 Meter über der Feuerstelle sein muss. Das
stelle ich mir jetzt grade beim Bus vor. 8o)
Signatur von »hotoyo« Ich mache keine Fehler, ich mache nur manche Dinge anders.

Wohnort: Ulm

Beruf: soziales Zeug...

Fahrzeug: Peugeot Boxer 230L / 2,4 TD

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12

Montag, 16. Dezember 2013, 23:44

...zum Thema Öfen in kleinen Räumen, würde mir dann noch einen Rauchmelder gönnen!
Der Hund meines Freundes hat ein undichtes Ofenrohr in seinem Korb auf dem Boden des Bauwagens überlebt, er, im Hochbett, leider nicht !!!

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Fahrzeug: MB L508DG Pick-Up

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13

Dienstag, 17. Dezember 2013, 06:51

Und das war sicher kohlmonoxid? Normalerweise ist kohlmonoxid schwerer als luft, und sollte der hund mehr problemen damit bekommen.

Eine rauchmelder werkt nicht immer, nehme ein kohlmonoxid melder, und instaliere die niedrig!
Signatur von »houtstoker« Grüss Ad
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Wohnort: Schöffengrund

Beruf: KD-Techniker

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14

Dienstag, 17. Dezember 2013, 09:41

Die reagieren aber weder auf Sauerstoffmangel, noch auf CO2, welches bei jeder Verbrennung ja zuerst entsteht, denn CO kommt ja erst durch Sauerstoffmangel zustande, aber CO2 verdrängt den Sauerstoff.
Ich sehe das Gefahrenpotenzial hier tatsächlich sowohl im Verbrennen des Sauerstoffs im Raum, als auch durch das Verdrängen desselben, wenn der Kamin nicht absolut dicht wäre.
Wer dann schläft und nicht merkt, das da grade was ziemlich schief läuft, ......

Nicht umsonst verlangt man bei einem offenen Gasdurchlauferhitzer in einem Raum eine entsprechend große Zwangsbelüftung.


Die Idee mit dem 4m Kamin hat übrigens was ..... den könnte man dann als Werbemast, oder als Sendemast für O2 vermieten..... 8o)
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

Wohnort: Tübingen

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15

Dienstag, 17. Dezember 2013, 16:48

Natürlich ist ein vernünftiger CO-Warner UND Rauchmelder zwingend erforderlich. Ebenso ist eine Zwangsbelüftung unbedingt erforderlich!

Zum Gewicht von CO / KohlenMONoxid und CO2 / KohlenDIoxid empfehle ich mal ganz einfach WiKi oder ein Chemiebuch - bevor hier lebensgefährliche Ratschläge über die Anbringung von CO-Warnern oder allgemeine Fehlinformationen verbreitet werden.

Mein CO-Warner ist im Übrigen so nah wie möglich an der Nase (denn da atme ich üblicherweise ein) montiert...also am Kopfende des Bettes in Kopfhöhe. Im Wohnmobil kann es seltsame Verwirbelungen und tote Ecken geben, ich persönlich denke da ist es sinnvoll den Warner direkt neben dem Kopf zu haben. Im Zweifelsfall die Bedienungs-/Montageanleitung lesen und befolgen, wenn keine dabei war würde das mein Vertrauen in das erworbene Gerät nicht gerade stärken.

Bessere Warner haben auch die Möglichkeit mit Ihnen Stromkreise zu schließen / öffnen.

...
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!

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Beruf: KD-Techniker

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16

Dienstag, 17. Dezember 2013, 21:53

Den Warner in Nasenhöhe zu setzen, bedeutet aber auch, das er nur dann anspricht, wenn entsprechende Abgase auch wirklich bei dir ankommen und dann wäre es bereits kritisch.

Ich sehe es als besser an, den Warner so zu montieren, das er möglichst früh Alarm auslöst, noch bevor da was in nennenswerter Konzentration bei dir ankommt.

Genauere Infos enthalten aber stets die Anleitungen.
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

Wohnort: Tübingen

Fahrzeug: Reo M44A2

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17

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 05:04

Genau: immer schön an die Anleitung halten. Alles andere ist Eigenverantwortung. Ist halt meine ganz persönliche Lösung, ich empfehle auch ausdrücklich die Montage laut Anleitung, ggf. beim Hersteller anrufen.

Mein Co-Warner hat übrigens in 3,5 Jahren auch schon 2 mal angesprochen (das Leben gerettet)...ist also WIRKLICH wichtig! Der Rauchmelder piept ständig (min 1 x pro Monat)...aber der ist auch hypersensibel, da reicht ne einzelne Bratwurst in der Pfanne...trotzdem gut zu wissen dass er das tut was er soll.
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!

18

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 11:55

CO2 entsteht bei Verbrennungen. Die schädliche Wirkung entsteht keinesfalls nur Verdrängung der Luft! Je nach Konzentration können Vergiftungserscheinungen bis hin zu Ohnmacht und Tod auftreten. Nach einer Bergung aus dem Gefahrenbereich kann das CO2 den Körper schnell wieder über die Ausatemluft verlassen. Wie schon geschrieben, hat CO2 eine wesentlich höhere Dichte als Luft und sammelt sich in tiefgelegenen Bereichen, v.a. bei wenig Luftbewegung. Man kann den Effekt beobachten, wenn man Propan in ein Glas einfüllt. es bleibt dort eine ganze Weile, man kann es ausgießen und auch nach einer ganzen Weile noch im Glas entzünden.

CO (Kohlenmonoxid) ensteht bei Verbrennungen unter Sauerstoffmangel, bindet sich an die roten Blutkörperchen, kann aber - anders als CO2 - nur sehr langsam an die Ausatemluft abgegeben werden. Vom Hämoglobin wird es an die Zellen weitergegeben. Die "Steckplätze" für Sauerstoff in den Zellen sind bald alle mit CO-Molekülen besetzt und man erstickt, auch wenn nach einer Bergung aus dem Gefahrenbereich das Blut schon wieder volle O2-Sättigung hat 8( . CO ist nur etwas "leichter" als Luft, dh es durchmischt sich tendenziell mit der Luft und sammelt sich nicht unten. CO-Warner sprechen natürlich an, bevor es kritisch wird. Was Gerstenmaiers Freund zum Verhängnis wurde, war vielleicht CO, das als warmes und daher "leichtes" Gas sich im oberen Bereich des WoMos ansammelte.

Abgase sind ebenfalls warm und haben deshalb trotz des "schweren" CO2 eine geringere Dichte als die kalte Umgebungsluft. Deshalb steigen sie nach oben. Je länger der Schornstein, desto kräftiger der Zug. Im WoMo dürften die Öfen eine derartig hohe Abgastemperatur haben, daß auch 2 m Schornstein ausreichen.

Gruß Erwin

Wohnort: Schöffengrund

Beruf: KD-Techniker

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19

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 16:44

CO2 entsteht bei Verbrennungen. Die schädliche Wirkung entsteht keinesfalls nur Verdrängung der Luft! Je nach Konzentration können Vergiftungserscheinungen bis hin zu Ohnmacht und Tod auftreten.
Gruß Erwin
Sorry Erwin, ich will nun wirklich nich klugscheißern, aber seit wann ist CO2 giftig?

http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid

Eine Vergiftung setzt grundsätzlich voraus, das etwas giftig sein sollte, CO2 ist jedoch ein ungiftiges Treibhausgas und damit kannst du eigentlich nur ersticken, das aber selbst bei geöffnetem Fenster.
CO2 , gemeinhin auch als Kohlensäure bezeichnet, wird überdies in der Lebensmittelindustrie eingesetzt und ist u.a. Grundstoff der netten Blubberbläschen in deiner Cola und Mineralwasser.

Die Vergiftung rührt also in der Regel daher, das der Sauerstoff im Raum verbraucht wird und je weniger Sauerstoff= O vorhanden ist, desto mehr CO an Stelle von CO2 wird bei einer Verbrennung produziert. Die Abgase werden also mit abnehmender Sauerstoffkonzentration in einem Raum tatsächlich zunehmend giftig. %-/

Hier liegt übrigens nach meiner Erfahrung eines der Probleme mit den Gasmeldern - entweder sie taugen was, dann gehen sie aber oft nur auf einen bestimmten Stoff und erfassen nicht mehrere, oder sie sind universell, dann löst sie aber bereits ein unbedachter Zwiebelfurz, oder eine faule Frucht ebenso aus.
Genaugenommen brächte man also am besten einen CO und einen CO2 Warner um sicher zu sein, denn CO2 ist ja zudem absolut geruchlos.
Was nutzt es, wenn du vor Vergiftung gewarnt wirst, wenn du eigentlich sogar leichter ersticken kannst? ;-)

Hi is hi !!! 8-)
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

Wohnort: zuhause

Beruf: ja, und einträglich

Fahrzeug: MB 316 CDI

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20

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 20:24

... Wie macht ihr das mit dem Sauerstoffverbrauch im Raum?
Wenn die Feststofföfen in diesen kleinen Räumen den Sauerstoff verbrennen, besteht doch Erstickungsgefahr. ...

Hallo

Normalerweise verwendet man für sowas ausschliesslich Öfen mit einer externer Zuluft. Die Verbrennungsluft kommt da direkt von aussen in den Brennraum und die Abgase gehen dann wie gewohnt über den Kamin weg. Der Ofen selber ist komplett gasdicht, so dass keine Rauchgase in den Wohnraum gelingen können. (!)
Solche Öfen sind auch um einiges effizienter; verbrauchen weniger Heizmaterial und heizen besser. Ich baue nur noch solche ein, die "normalen" sind viel zu gefährlich!

liebe Grüsse vom Muger
der Muger
.