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  • »SerpensAlatus« ist der Autor dieses Themas

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Beruf: Angehender Elektro-Techniker

Fahrzeug: Hymer B540 Bj. 1981 (H)

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1

Dienstag, 4. Februar 2014, 19:16

LED Licht flackert, wenn Radio läuft...

Moin,

ich habe in den letzten Tagen alles auf LED umgestellt und bin soweit zufrieden.

Was mir allerdings auffällt, ist, dass die Leuchten flackern, wenn das Radio läuft... Und zwar im Takt des Basses... :=-


Ich habe mir die Verdrahtung angesehen, und habe festgestellt, dass Radio und Licht auf derselben Zuleitung liegen. Also wird das Problem sein, dass die LEDs extrem empfindlich auf die kurzfristigen Spannungschwankungen reagieren. Glühlampen werden zu träge sein, deswegen ist mir das nicht aufgefallen. :=(


Was kann ich machen? Separate Zuleitung fürs Radio legen kommt eigentlich nicht Frage. Ob da ein sogenannter "Powercap", ein Kondensator, was bringt? Hat da jemand Erfahrungen mit?


Grüße
Volker
Signatur von »SerpensAlatus« Hymer B540, Bj. 1981 "H"

2

Dienstag, 4. Februar 2014, 19:32

Eine separate Zuleitung würde jedoch viel bringen!

Der Kabelquerschnitt definiert den Leitungswiderstand. Der Stromverbrauch des Radios definiert die Last (LED = fast Null). Strom und Widerstand ergeben den Spannungsabfall und wenn du 12V LEDs mit integriertem Vorwiderstand verbaut hast, macht das Radio notgedrungen das Licht dunkel wenn es über das (zu lange und/oder zu dünne) Kabel Strom zieht.

Also:
- 1 ausreichend dickes Kabel für alles
- 1 neues Kabel für das Radio
- einen teuren PowerCap direkt am Radio

Was ist wohl der wenigste Aufwand?

  • »SerpensAlatus« ist der Autor dieses Themas

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3

Dienstag, 4. Februar 2014, 19:32

Ich habe es fast befürchtet... Naja, also mal neues Kabel ziehen. 8-(
Signatur von »SerpensAlatus« Hymer B540, Bj. 1981 "H"

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4

Mittwoch, 5. Februar 2014, 17:06

Ein Power-Cap verträgt sich nicht unbedingt gut mit dem Ladereglern der Solaranlage, falls eine verbaut sein sollte. Ich hatte einen 1F-Kondensator drin, und einen MPPT-Regler von IVT...kam gar nicht miteinander klar. Inzwischen habe ich eigene Kabelstränge für verschiedene Verbraucher. Seit dem gibts auch ohne Power-Cap kein Flackern mehr.

Ausserdem wird die Elektrik so übersichtlicher, sicherer und praktischer:

Bei mir sind zusammen an einer Leitung mit der Batterie verbunden und jeweils einzeln abschaltbar:

1) Radio
2) Druckwasserpumpe, Aussensteckdose,
3) Licht (ausschliesslich LED, insgesamt ca. 70w)
4) Router, USB-Ladeports, Steckdosen, Notlicht (LED)
5) Laderegler
6) Wechselrichter 220v

Hab inzwischen schon die zweite Elektrik komplett neu gestrickt anstatt immer nur zu reparieren/verbessern und muss sagen es lohnt sich.

...und natürlich immer alles schön passend absichern. Noch besser jemand machen lasser sich auskennt. Nicht dass die Hütte abfackelt.
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!

  • »SerpensAlatus« ist der Autor dieses Themas

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5

Mittwoch, 5. Februar 2014, 20:55

Danke für die Tips.

Elektrik wollte ich eigentlich dieses Jahr noch nicht neu machen. Wird das nächste Winterprojekt. Naja, dann muss wohl ein Powercap her.
Signatur von »SerpensAlatus« Hymer B540, Bj. 1981 "H"

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6

Mittwoch, 5. Februar 2014, 23:03

Ich kann O´Malley´s Erfahrungen mit dem Powercap vs Solarregler bestätigen. Hab meinen Powercap wieder rausgeschmissen. Leider seitdem nicht mehr sonen knackigen Bass... Flackern aber auch bei ausgereiztem Verstärkern nicht, da genug Strom in Batterien vorhanden und auch sehr großzügig dimensionierte Kabel im Sound. Probier erstmal ein dickeres Kabel, dürfte auch billiger sein und auch so sinnvoll ;)
Signatur von »Da Bastla« --------------------------------------------
Gruß Ludwig

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7

Donnerstag, 6. Februar 2014, 12:04

Man könnte den Power-Cap auch mittels Dioden von der MPPT-Regelwut trennen.
Signatur von »spezii« Drei Bier gelten als Mahlzeit, da hat man aber noch keinen Schluck getrunken!

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8

Donnerstag, 6. Februar 2014, 12:56

Da ich kein Solar habe... Noch nicht... Ist das noch irrelevant für mich. Ich bin hin und her gerissen wegen dem Powercap und dem Leitung legen. Ich muss durchs gesamte Womo dafür... :(
Signatur von »SerpensAlatus« Hymer B540, Bj. 1981 "H"

9

Donnerstag, 6. Februar 2014, 14:36

lege eine fette Leitung für das Radio neu und . . .
ziehe bei der Gelegenheit einige Drähte mehr mit ein denn die wirst Du sicher irgendwann für weitere Anwendungen gebrauchen
mein Tip: ich kann während der Fahrt eine extra Lichtquelle im Wohnraum einschalten - das hat sich bewährt wenn da mal plötzlich etwas polterte

mfG Bernd

10

Donnerstag, 13. Februar 2014, 23:40

Hallo, es gibt auch LEDs mit integriertem Spannungsregler. Da heißt es dann: "Betriebspannung 10-30V" oder so ähnlich. Die flackern auch nicht im Takt des Basses.
Ansonsten könnten es ja kleinere Kondensatoren in der Nähe der LEDs sein, die würden den intelligenten Regler wohl nicht verwirren. Aber da kosten 4700mikroFarad auch 1€ das Stück. Und ob das schon eine ausreichende Minderung bringt...
Dicke Leitungen zu Großstromverbrauchern könnten aus den genannten Gründen auch sinnvoll sein.


Gruß Erwin

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11

Freitag, 14. Februar 2014, 00:17

Man könnte den Power-Cap auch mittels Dioden von der MPPT-Regelwut trennen.

Könnte funktionieren, aber war da nicht auch was mit nem Spannungsabfall um 0,7V in Dioden? Den kann ich nicht brauchen am Kondensator/Verstärkern. Oder waren das nur spezielle? Wo bekomm ich Dioden her die soviel aushalten? Die Verstärker etc bei mir sind mit 80A abgesichert, Spitzen (Bassschläge) bei hoher Lautstärke und viel Bass liegen bei meiner Soundanlage bei ca 50A, eher knapp 60 (bei voller Dröhnung im Festivalcampingbetrieb). Heisst die Dioden müssten oft kurzzeitig ziemlich viel aushalten. Ohne Spitzen lieg ich mit ca 15-20A im mittel, je nach Sound.
Im normal betrieb, sprich während der fahrt ist das alles kein Problem, da lieg ich unter 10A gesamt, aber da brauch ich den Powercap auch nicht und die Batterien werden von der Lima geladen.

Sorry für Offtopic!

Aber ich plädiere in Deinem Fall echt für ein dickeres Kabel, allein schon falls Dir einfällt, das Du gern noch Dein Navi, Handyladegerät oder ähnliche Verbraucher vorne am Armaturenbrett haben willst. Dann ist das Kabel deutlich zu dünn, da es ja jetzt schon mehr als Grenzwertig ist. Bei einem dickeren Kabel ist das dann kein Problem. Stichwort Kabelbrand. Bei Überlastung schmilzt die Isolierung, das Kabel kann nen Kurzschluss verursachen oder andere Kabel ankokeln und dort Kurzschlüsse verursachen. Wär nicht das erste Auto was durch sowas abbrennt...
Was auch eine Möglichkeit wäre, schlechte Kabelverbindungen/Kabelschuhe/Masse an Radio, Licht und Co. Prüf das als erstes mal, bevor Du Dein Auto wegen nem dickeren Kabel zerrupfst ;)
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Gruß Ludwig

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Da Bastla« (14. Februar 2014, 00:26)


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12

Freitag, 14. Februar 2014, 00:29

1. 2x 80A 100V
aus england
http://www.ebay.de/itm/STMICROELECTRONIC…=item51aa57f286

2. 100A 600V
aus honkong
http://www.ebay.de/itm/ISL-HAR-RURU10060…=item338a74e845

also geben giebs fast alles und das mit den 0,7V ist richtig die verschwinden nach der dioden aber da du ja nicht mit 12V oder wehniger das ganze bersorgst werden da wol immer 12V hinter der diode anliegen je nach batterie spannung.
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13

Freitag, 14. Februar 2014, 15:04

das mit den 0,7V ist richtig die verschwinden nach der dioden


Wenn man Schottky-Dioden nimmt sinds es nur 0,4V.
Aber due ganze Diskussion halte ich für hypothetisch, das Problem der flackernden Dioden liegt am zu großen Spannungsfall an der Plusleitung. Also muss die größer dimensioniert werden. M.E führt da kein Weg dran vorbei und ist auch der billigste Weg ;-)

#winke3

14

Freitag, 14. Februar 2014, 19:21

eine Schottky-Diode mit 100 A hat mehr als 0,4V Kniespannung.
Dann lieber 80 1-A-Dioden parallel löten. :-O :-O :-O
Da stimmt die Kniespannung (0,33V)
Oder noch besser 500 davon parallel. :-O :-O :-O :-O :-O
Au weia, ich glaube Serpens macht sich schon ans Kabelverlegen :-O :-O :-O :-O :-O


Gruß Erwin

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15

Freitag, 14. Februar 2014, 20:44

Solaranlage macht bei 14,2V einen auf erhaltungsladung. Aber bis der Tag rumist/die Sonne aufgeht, bin ich schon manchmal auf 12V unten, Dann ists n paar Std ruhig (schlaf etc) und dann gehts weiter. Für jedes V was am Verstärker fehlt, müsste ich ein bisschen weiter aufdrehn. Je niedriger die Spannung, desto mehr Strom zieht der Verstärker für die gleiche Leistung (I=P/U). Sind zwar "nur" 3A die der Verstärker mehr zieht im Unterschied 12 zu 12,7V, aber manche beleuchten damit mit 10W LED beleuchtung ca 4 Std ihr Auto...
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16

Freitag, 14. Februar 2014, 21:06

Je niedriger die Spannung, desto mehr Strom zieht der Verstärker

Die meisten Verstärker arbeiten anders - da begrenzt die sinkende Spannung einfach die Maximallautstärke. Die Ruhestromaufnahme sinkt sogar.
Hast du eine 500W Digitalendstufe? Da isses, wie du sagst.
Hab aber das Gefühl, das es langsam OT wird :-O

Gruß Erwin

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17

Freitag, 14. Februar 2014, 22:34

Leicht OT ;-)
2x 400 W Rockford Fosgate der guten alten Bauart aus den 90ern. Sind beide vom Verkäufer aufm Prüfstand mit gut 530W bei 13,8V gemessen worden vorletztes Jahr. Höhere Stromaufname bei niedrigerer Spannung errechnet, muss nicht aufs mA genau sein, aber so ists mit jedem verbraucher dank den physikalischen Gesetzen und den tollen Formeln dies dazu gibt denke ich. Maximallautstärke sinkt, bzw ich muss weiter aufdrehen, stimmt soweit,
also brauch ich dann auch wieder mehr Strom... Voll aufdrehen geht eh
nicht, weil dann übersteuerts Verstärkerseitig, die Boxen können noch gut mehr ab...

Ums nich kpl hier zu versauen, gerne weiter per PN...
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Gruß Ludwig

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the cat

unregistriert

18

Samstag, 15. Februar 2014, 10:32

Nette Diskussion. stromspar LED, aber 500 Watt Verstärker.... #winke3
Is so wie Energiesparlampen neben einem 600 Watt PC mit 200 Watt Grafikkarte und 195 Watt 6 kern Prozessor

PS: Mir wurde gesagt, LED brauchen Rückstrom-.
So hab ich Dir bei mir auch drin.

:-D

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19

Samstag, 15. Februar 2014, 10:33

zurück zu den Dioden am Powercap:
Die Lösung funktioniert sowieso nicht, denn der Powercap soll ja Energie aufnehmen und abgegeben. Also muß der Stromfluß in beide Richtungen gewährleistet sein. Wenn eine Diode in die Leitung geschaltet wird, geht das nicht mehr. Dann kann man den Powercap auch gleich ganz weg lassen.
nfG Martin

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20

Samstag, 15. Februar 2014, 10:42

martin, sicher geht das. strom rein und in die zuleitung die diode das er geladen werden kan aber richtung batterie oder solarregler der maken machen könnte wird gespert.

vom cap gehtz dan eben zum verstärker oder radio was die leistung braucht und da ist sicher keine diode drinne..

also wird geladen und der verbraucher bekommt seine leistung wenner sie braucht und der cap wird geladen.
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