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Soundfreak

unregistriert

1

Donnerstag, 20. März 2014, 19:37

Erfahrungsbericht Rewitec Powershot Additiv.....

Hallo

Wollte euch meine jüngsten Erfahrungen mit einem Additiv dass man zum Motoröl dazugibt nicht vorenthalten.

Vorweg mal :Ich stehe mit den Herstellern in keinerlei Verbindung und werd auch nicht von denen bezahlt :-)

Irgendwie hat mich mein offensichtlich doch vorhandener Hang zu Esoterik dazu getrieben mir das sündhaft teure Rewitec Powershot M, L oder S (je nach Hubraum) zu kaufen . Hat 86 Euro gekostet soll aber auch fast ewig halten.

Die Übernatürlichen Eigenschaften könnt ihr hier nachlesen http://www.rewitec.com/de/shop/Produkt/1…owershot-m.html

Meine ersten Erfahrungen mit dem Zeugs in meiner alten S Klasse W126 300 SE auf Erdgas umgebaut.

Normalerweise komme ich mit einem Erdgas Tank voll 160-max 170km.tanke weit. . Tanke 12kg Erdgas was ca 18l Benzin entspricht. Hab Jetzt 3 Tank voll Erdgas verbraten seitdem ich das Zeugs reingekippt hab.
Reichweiten
205 km
186km
und heute 197km.
Da Bei allen 3 Tankfüllungen eine doch erhebliche Reichweiten Verlängerung eingetreten ist, hab ich mir gedacht dass muss ich euch berichten :-)
Werde das Zeug auch in meinen Bremer kippen und berichten wie es sich dort auswirkt. Wenn's auch Da so 10 Prozent aufwärts Ersparnis bringt sind das immerhin 1,5 L bei einem Verbrauch von 15 auf 100km.

Sonstige Auswirkungen:
mehr Leistung (Hab da eine Teststrecke die Ichverwende uum die Leistung nach diversen Arbeiten am Motor festzustellen, geht aus dem Stand ca 300 m bergauf, auf dieser Strecke erreiche ich nun statt 115kmh knapp über 120 kmh (ist natürlich sehr fehlerbehaftet die Methode ist mir bewusst.

Weiters ist der Kaltstart morgens um einiges besser. Kein tickern und tackern und kein rütteln und schütteln :-)

Wie gesagt bei mir hat das Zeug definitiv positives bewirkt...
LG

2

Freitag, 21. März 2014, 10:56

Hallo,

die bemessen die nötige Packungsgröße nach Hubraum und nicht nach Ölmenge? Dabei kann sich die doch erheblich unterscheiden.
Na, auf den Bremer-Testlauf bin ich jedenfalls gespannt. Solange muß ich mit dem Mauszeiger am „Kaufen“-Button vorbeisteuern. :-O


Gruß Erwin

Wohnort: Memmingen

Fahrzeug: James Cook 310D Bj94

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3

Freitag, 21. März 2014, 12:43

Hi,
das sich Reibung, wenn auch hier nur esoterisch verringern läßt, leuchtet mir ja noch ein. Aber warum der Partikelausstoß bei gut geschmiertem Kolben um mehr als die Hälfte sinken soll, wenn ich das Zeug nur ins Öl und nicht in den Tank kippe, bleibt mir ein Rätsel. :O
Gruß Peter :-)
PS: Auch das Gutachten der FH Frankfurt überzeugt mich nicht so richtig. Wenn ich ein nur im Stadtverkehr gefahrenes, lange rumgestandenes, zugekohltes Auto wieder auf die Landstrasse und Autobahn bringen, denke ich das sich eine merkliche Verbrauchsminderung sowie eine reduzierung der Abgaswerte bei jedem Fz. ganz von alleine einstellt. Bin aber auch auf den Bremerbericht gespannt. Nur leider hast Du Ihn noch nicht so lange, dass dies richtig aussagekräftig wäre.
Signatur von »benzzino« "Touch not the pylons, for they are the messengers!" :-)

4

Freitag, 21. März 2014, 14:03

und ich muss dann bei jedem ölwechsel zusätzlich zu dem öl auch noch dieses zeug für knapp 90 € dazu kippen? relativieren sich die vermeintlichen ersparnisse dann nicht ganz schnell?
grundsätzlich bin ich bei solchen wundermitteln ja immer sehr skeptisch.. wenn die so wahnsinnig gut funktionieren - warum benutzt die dann fast niemand? sind, bis auf ein paar wenige, alle zu blöd dafür? warum fügt die motoröl-imdustrie diese zusätze dann nicht von vorn herein ihren ölen hinzu? wenn die ersparnisse so groß wären (oder überhaupt stattfinden), wäre das doch quasi eine revolution auf dem gebiet der verbrennungsmotoren...
Signatur von »XschlagschrauberX« -508-

Soundfreak

unregistriert

5

Freitag, 21. März 2014, 16:45

Versteh die Skepsis nur zu gut :-) die ist in der Regel auch angebracht. Kann auch nicht in den Zylinder rein schauen was da so abgeht. Kann nur feststellen dass er besser anspringt, schneller läuft und weniger verbraucht :-)

Die Behandlung ist lediglich einmal durchzuführen und hält dann 50k km soweit ich's im Kopf hab.

Und Abgas kann ich nicht überprüfen, da bei cng sowieso fast nur mehr heiße Luft hinten rauskommmt:-)

Bremer Test wird noch ein Weilchen dauern, da ich erst denn Innenausbau mach und dann anmelde.
LG

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Soundfreak« (21. März 2014, 16:51)


Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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6

Freitag, 21. März 2014, 17:08

da haue ich lieber zweitaköl in tank 1:200 da weis ich das es hilft allen beweglichen teiln wo der diesel oder benzihn längs läuft. und besser verbrand wird die mischung im zilinder.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

7

Freitag, 21. März 2014, 17:49

Auch bei Benzin?
Aber bei Autogas hilft mir das auch nicht weiter. Habe mir nun aber doch f***hl**e bestellt.
Falls ich mir das esoterische Rewitec auch besorgen sollte, würde ich auf jeden Fall berichten. Aber erstmal den ZZP-Test beenden.

Gruß Erwin

Soundfreak

unregistriert

8

Freitag, 21. März 2014, 19:34

@ Eicke zweitaktöl schmiert sicher auch gut, aber was das Zauberzeug für mich interessant macht ist die über 10prozentige Spritersparnis.....
Ob das zweitaktöl dies auch zu leisten im stande ist, wage ich zu bezweifeln :-) Wenn doch bitte ich um Info, denn dann spar ich mir das teure Esoterik Zeugs..

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LF 409 TSF-GW

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9

Freitag, 21. März 2014, 21:09

Ich habe so einen "Reibreduzierer" früher einmal im Motorrad ausprobiert.
Ich war extrem skeptisch, aber für damals 15 DM habe ich "Slick50" dann doch einmal in meiner 250er MZ ausprobiert.

Nach der vorgeschriebenen Einfahrzeit (nach der Anwendung von Slick50) von 1000km (!) Konnte ich die MZ dann endlich wieder hart drann nehmen.
Absolut verblüffendes Ergebnis: Selbst im reinen Stadtverkehr nur noch max 4,5 Liter Verbrauch. Zuvor war das Motorrad nicht unter 5,5 Liter zu fahren, selbst nicht bei 80 km/h auf der Landstraße!

Aber: Nach ca. 8000 km ließ die Wirkung dann nach und nach 10.000 km war die Wirkung komplett weg.

Aufgrund der vorgeschriebenen Einfahrzeit hatte ich dann keine Lust mehr das Zeug erneut zu verwenden.


Inzwischen bin ich Erprobungs-Ingenieur für Wellendichtringe im Automobilbereich und habe da immer wieder mit Ölzusätzen zu tun, die die Autohersteller immer wieder einmal einsetzen wollen und es teilweise acuh tun (besonders in Getrieben) um z.B. die Reibung zu reduzieren. Was diese Zusätze mit den Dichtungen machen ist aber absolut gruselig! Die Lebensdauer der Dichtungen wird drastisch reduziert.
=> Zusätze können "Wunder" in Bezug auf Verbrauchsreduzierung bewirken, gehen aber meistens einher mit Schädigungen von anderen Bauteilen.
=> Bei älteren Fahrzeugen wo man evtl. in absehbarer Zukunft einmal etwas am Motor und Getriebe machen muß, kann man Zusätze durchaus fahren. Bei neuwertigen/überholten Aggregaten würde ich solche Additive nicht einsetzen.

Gruß
Thorsten

PS: Noch eine Anmerkung zu dem Rewitec. Es soll sich ja wohl auf metallischen Teilen ablagern und die Oberfläche glätten. Sprich: Die Honspuren (Kreizschliff) des Zylinders werden auch zugesetzt. Aber gerade die sind ja drinne um eine verbesserte Schmierung und somit eine reduzierte Reibung der Kolben sicherzustellen! Sprich: Bei neu gehonten Laufbuchsen muß der Zusatz eher eine Verschlechterung bewirken!

10

Freitag, 21. März 2014, 21:46

Ob das zweitaktöl dies auch zu leisten im stande ist, wage ich zu bezweifeln :-) Wenn doch bitte ich um Info, denn dann spar ich mir das teure Esoterik Zeugs..
Mal den emsi fragen...
Nur im CNG-Betrieb wird's schwer mit dem Zweitaktöl.
Fressen denn auch die modernen Turbodiesel das Zweitaktöl? Dann fahr ich den C4 mit 2,5 Liter :-O

Gruß Erwin

Wohnort: Orrefors

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11

Freitag, 21. März 2014, 23:20

Danke Thorsten für deine fachliche Einschätzung.
Bauchgefühl und gefühlte Brennstoffeinsparungen von 1-5% finde ich immer recht subjektiv seit ich mal meinen Bus (600l Tankvolumen mit querliegendem Tank) an der gleiche Tankstelle.... aber 4m weiter mit reichlich Schlagschlöchern im Pflaster betankt habe.
Da hat die Neigung fast 40l Diesel ausgemacht bevor es im Handgriff "geklackt" hat.
Damals bin ich fast panisch geworden, weil ich nur 200km gefahren bin und der Bus da fast 80l "gesoffen" hat, bis es sich rausgestellt hat, daß die Seitenneigung dafür verantwortlich war.
Seitdem bin ich vorsichtig mit den hier genannten Selbstmesseungen im 0,-Bereich.

Was hälst du denn als Fachmann von der Zweitaktölzugabe? ... Ich mach das auch und hab "gefühlte" Verbesserungen :)

Gruß
Chris
Signatur von »SchwedenChris« Don`t eat the yellow snow!
Why not? It could be beer.

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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12

Samstag, 22. März 2014, 02:06

also zweitakt öl bewirkt volgendes auch wen snur so wenig ist eben 1/200 mix.
auf dem weg vom tak bi szur EPD wird alles geschmirt, läuft leichter den sonst kommt da ja wen überhaubt nor von der anderenseite in der ESP das öl fileicht mal hin wo der diesel ist und der wäscht das eben gleich wider mit wech.

deweiteren werden die EPD mit geschmirt laufen besser, ist ja alles alte mechanik mit federsteuerung.
bei den neuen dieseln wird eben die fürderpumpe abgeschmirt, die esv's geschmirt und wen vorhanden die hochdruckpumpe geschmirt.

im brenraum tut es folgendes.

es zündet etwas füher, und damit auch der diesel, und etwas heisser dadurch wird besser verbrant eben der diesel der dan gleich mit hoch geht :-)
giebt bessere abgaswehrte wenn mans immer mit drinne hat.

im ganzen läuft alles etwas geschmirter vom tank bis zum brenraum.
springt besser an der diesel und verbrent eben beser.

verbrauchsmäsig wurden um die 2l ersparnis berichtet je nach vahrzeuch.

wen man mal richtig alles freiblasen möchte bis zum auspuf kan man auch bei den 314ern im sommer mit bis zu 100% rapsöl fahren. habe das nen jahr gemacht weil ne tanke aufm weg lag. war dan so ich auf der autobahn raus muste weilnen tank zug hinter mit seine komplette beleuchte permanent an und aus machte :-O na ja ursache war das aus meinem auspuf die sich gelösten ruspartikel ausm auspuf pott und leitungen wegen der höheren verbrenungstemparatur vom rapsöl sich verabschidet haben und ich da eben son funkenflug hinter mir hergezogen habe :-O
das fand eben der tanklast zug fahrer nicht so dolle :-O

nach 800km autobahn war danende mit dem funkenflug :-O da war alles wech :-O im auspuf :-)
lief auch ruiger und besser.
Signatur von »Eicke«
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13

Samstag, 22. März 2014, 03:33

Am besten wirken diese Wundermittel,
wenn der Fahrer während der Fahrt Edelsteinwasser trinkt und ein Amulett aus einer Hasenpfote
trägt.

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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14

Samstag, 22. März 2014, 09:18

Moin Moin !


Zitat

Am besten wirken diese Wundermittel,
wenn der Fahrer während der Fahrt Edelsteinwasser trinkt und ein Amulett aus einer Hasenpfote
trägt.


Das ist der wohl einzig ernstzunehmende Beitrag !

Zitat

Nach der vorgeschriebenen Einfahrzeit (nach der Anwendung von Slick50) von 1000km (!) Konnte ich die MZ dann endlich wieder hart drann nehmen.
Absolut verblüffendes Ergebnis: Selbst im reinen Stadtverkehr nur noch max 4,5 Liter Verbrauch. Zuvor war das Motorrad nicht unter 5,5 Liter zu fahren, selbst nicht bei 80 km/h auf der Landstraße!


Soso ! Als Ing kannst du das sicher erklären ! Wo hast du das Zeugs denn eingefüllt ? In den Tank ? Ins Getriebe ? In die Gabel ? Oder in deinen Magen ? :-O

MfG Volker

15

Samstag, 22. März 2014, 16:39

Na während der Einfahrzeit brauchen die Motoren immer mal was mehr.

Die 250ziger MZ ist doch ein Zweitakter kommt der Zusatz dann ins Mischöl ??



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Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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16

Samstag, 22. März 2014, 17:17

Moin.

Wenn ich die Preise der verschiedenen Diesel- & Motoröl-Zusätze sehe, und mit welcher Begeisterung viele das für utopische Preise kaufen und verwenden, sollte ich vielleicht doch bald mal meine Geschäftsidee realisieren, die ich schon seit längerer Zeit habe:

Ein Gemisch aus Zweitaktöl und Diesel in kleine Flaschen mit spacig aussehendem Etikett abfüllen und teuer bei eBay als Dieselzusatz verkaufen, und teilsynthetisches 10-W40 Motoröl genau so in kleinen Flaschen abgefüllt teuer als Motorölzusatz verkaufen... :-O

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

17

Samstag, 22. März 2014, 19:06

10-W40 Motoröl genau so in kleinen Flaschen abgefüllt teuer als Motorölzusatz verkaufen... :-O

Zu spät, das gibt es schon: siehe :-O
So wie soundfreak mit seinem „Hang zur Esoterik“ würde ich mir das auch mal reinkippen, wenn gerade Geld über ist.
Allerdings würde ich auch zur Kenntnis nehmen, wenn es (wovon ich ausgehe) nix bringt. Bis dahin ist aber immer dieser Zweifel - vielleicht hilft es ja doch.


Gruß Erwin

Soundfreak

unregistriert

18

Samstag, 22. März 2014, 20:05

Nächste CNG Tankfüllung verbraten..... Wieder 207 km weit gekommen, weil auch nur flache Landstraße.... Mir gefällts :-)

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LF 409 TSF-GW

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19

Sonntag, 23. März 2014, 21:41

Moin, Moin,

also beim slick50 gab es damals Speziell etwas für 2-Takter. Wurde mit in den Tank gekippt (Danach musste der Motor NOCH EINMAL eingefahren werden, egal welche Laufleistung er hatte). War, wenn ich mich noch recht erinnere, damals auf Keramikbasis. Setzt sich auf die Laufbahn ab und reduziert die Reibung. Geht aber mit der Zeit halt auch wieder ab. Das ist der Grund warum die Automobilindustrie auch an „Karamikmotoren“ (Laufbahn oder Kolben aus Keramik) forscht. Gibt aber noch Wärmedehnungsprobleme mit dem (Metall-) Motorblock.

„Wundermittel“ auf Keramikbasis bringen durchaus etwas. Aber sie haben einen extremen Nachteil: Bei Fahrzeugen mit Hydros verrecken infolge der abgelagerten Feststoffe in den Hydros diese nach 30-50.000 km. Ein bekannter „Gas-Nachrüster“ aus Norddeutschland hat damit sehr viel Erfahrung gemacht.
Im Übrigen setzt ein großer Automobilhersteller so welche Mittel schon ab Werk dem Motoröl zu, seitdem bei den modernen Motoren die Hydros eingespart wurden.

Chemische „Wundermittel“ (z.B. der Stucato-Zusatz) wurden zwischenzeitlich sowieso mehrere Jahre schon bei einigen Getriebeölen von Neufahrzeugen ab Werk verwendet. Inzwischen wurden die wegen dem starken Chemischen Angriff auf die Dichtungen aber größtenteils durch neue, weniger aggressive Leichtlauföle ersetzt.

=> Es gibt tatsächlich Wundermittel die etwas bringen können, ansonsten würde es die kostenbewußte Automobilindustrie garantiert nicht einsetzen.

„Wundermittel“ auf metallischer Basis haben die Nachteile der keramischen Mittel. Zudem hat Metall nicht die „Gleitwirkung“ wie Keramik.

Gruß
Thorsten

Ach ja:
Das Einspritzsystem sollte ab und an einmal von Ablagerungen beseitigt werden. Z.B. mit Dieselsystemreiniger. Alternativ: 2-Takt Öl dauerhaft im Diesel, es schmiert nicht nur die mechanischen Bestandteile, es reinigt sie auch.
Bei meinem „modernen-Direkteinspritzer-Diesel-PKW“ habe ich nach einem Pumpenschaden auch ca. 50.000km 2-Takt-Öl gefahren. Danach abgesetzt und keinen Unterschied bemerkt. Beim alten 123er Diesel war damals allerdings weniger Verbrauch und ruhigerer Lauf mit 2-Takt-Öl vorhanden. Normales 15W40 Motoröl hatte damals aber eine vergleichbare Wirkung.
Übrigens: Mein Pumpenschaden ist 2007 durch unzureichende Schmierung der Pumpe entstanden, nachdem zuvor der für die Schmierung mit benötigte Schwefel aus dem Diesel verbannt wurde. Das hat im Übrigen zu einer riesigen Ausfallwelle von common-rail-Pumpen geführt, woraufhin seitdem ein alternativer "Schmierstoff" dem Diesel begemischt wird.

So genug geschrieben. Ich klinke mich hier nun einmal aus der Diskussion aus.

20

Montag, 24. März 2014, 00:34

...vielleicht hilft es ja doch.

Wieder 207 km weit gekommen,
...

Das ist der Grund warum die Automobilindustrie auch an „Karamikmotoren“ (Laufbahn oder Kolben aus Keramik) forscht.
Der könnte nach Ansicht meines Chemie-Professors schon fertig sein... Ich kann dein Vertrauen in die Automobilindustrie irgendwie nicht teilen. Auf Lebensdauer sind die Produkte wohl nicht ausgelegt. Stichwort „geplante Obsoleszenz“. Auf Reparierbarkeit eher bedingt. Manche Hersteller müssen per EU-Richtlinie gezwungen werden, daß man zum Leuchtmittelwechsel nicht die Stoßstange demontieren muß. 8-( Ich sag' mal: Cui bono? #pfeif1 Immerhin gibt es ja inzwischen Kleinwagen, die mit 2-3l CNG/100km und TurboDailys und Sprinter, die unter 8l/100km zu fahren sind. Toll! Nur wie es mit denen in 20-30 Jahren aussieht, wenn die repariert werden müssen? 8-(



Gruß Erwin


PS: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Gemischschmieröl und Umlaufschmieröl?