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  • »Vollgas« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hamm

Fahrzeug: Mercedes 207D Bj. 1979; Borgward B522A Bj. 1961

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1

Freitag, 9. Mai 2014, 21:15

Bremer James Cook undicht

Moin zusammen,

Wollte heute dem miesen Wetter entgehen und habe einen Teil des Bodenblechs in meinem James entrostet und neu grundieren wollen.
Genauer den Boden des Staukastens unter der Längssitzbank auf der Beifahrerseite.

Die ab Werk dort auf dem Bodenblech verlegte hölzerne Bodenplatte hatte nur noch die Konsistenz von Torf, die Reste hatte ich schon vor Wochen entsorgt, den an dieser Stelle verbauten vermutet undichten Wassertank ausgebaut und als Ursache für den vergammelten Boden verantwortlich gemacht.

Heute nun wurde ich eines Besseren belehrt. Die Regenschauer und Gewitter des heutigen Tages ließen große Wasserpfützen auf dem Boden entstehen.
Nachdem ich alle anderen Quellen (im wahrsten Sinne des Wortes) ausschließen kann, bleibt eigentlich nur noch eine undichte Regenrinne als Ursache übrig.
Genauer gesagt der Übergang zwischen dem GfK-Hochdach und der Regenrinne, da wo beiden Teile miteinander verklebt sind.
Hier hatte der Vorbesitzer des Fahrzeugs bereits unter Einsatz von viel Dichtmasse rundherum versucht, den Wassereinbruch zu beherrschen-leider ohne dauerhaften Erfolg.

Nun meine Frage: hat irgendjemand sich schon mal mit der Anatomie des Autos an genau dieser Stelle befasst und eventuell davon Fotos gemacht, die man nutzen könnte um eine Reparatur mit dem Ziel dauerhafter Wasserdichtigkeit planen zu können?

Und- nein, ich möchte kein anderes Auto, bin eigentlich mit dem James so wie er ist sehr zufrieden, die Handlichkeit auch mit Bootsanhänger (Segeljolle, 6m), nur möcht ich nicht, daß er mir unter dem Hintern zusammenrostet und-Ja, ich hänge an diesem Wagen!

Also, sollte jemand seinem undichten James in Höhe der Regenrinne mit Abdichtungsversuchen-egal wie erfolgreich-zu Blech gerückt sein, bitte teilt mir Eure Erfahrungen mit!

Grüße aus Hamm
von einem, der jetzt eine Regenpause nutzt, um mit dem Hund um die Häuser zu ziehen.

Volkhard

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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2

Freitag, 9. Mai 2014, 21:37

Hallo Volkhard,

zu Undichtigkeiten des James Cook im Bereich der Regenrinne ist schon ne Menge geschrieben worden - das ist eine häufige Krankheit.
Sanierung:
allen alten Kleber raus kratzen (Sauarbeit!) Rost beseitigen, lackieren, neu verkleben mit MS-Polymerkleber.

Ich kämpfe seit rund 15 Jahren mit diesem Problem, mit mehr oder weniger Erfolg, im Moment ist er seit 2 Jahren dicht. *aufholzklopf*

Problem bei der Rostbeseitigung ist, dass man nicht an alle Roststellen kommt ohne das Dach abzubauen 8-(

Viele Grüße in die Nachbarschaft

Andi

Bastian

unregistriert

3

Mittwoch, 9. Juli 2014, 10:13

Moin Andi,

bei meinem James Cook Bj 79 sieht die Dachkante echt fies aus. Habe daher viel zu dem Thema im Forum gelesen und habe auch das Problem das im Bereich der A-Säule Wasser in den Fußraum gelangt.

Der Vorbesitzer hat die Dachkante irgendwann wohl mal neu gemacht....mit Silikon. ALs ich mir das genauer Angeschaut habe musste ich mit schrecken feststellen, dass sich teilweise die Dichtmasse komplett gelöst hatte.

Da wir in 4 Wochen unseren ersten Wohnmobilurlaub starten wollen will ich das unbedingt noch erledigen.

DU scheinst ja schon einige Erfahrungen gesammelt zu haben mit dem Thema. Welches Mittel hast du zuletzt Benutzt? Da du geschrieben hast das es seit 2 Jahren dicht ist. Bin immer wieder auf Sikaflex gest0ßen für diese Arbeit, kannst du da zustimmen?

Wäre toll einen Einblick in deine Erfahrungen bezüglich der verwendeten Dichtmassen zu bekommen.


Grüße

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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4

Mittwoch, 9. Juli 2014, 14:53

Nein, sika ist veraltet. Warum das immer noch angepriesen wird verstehe ich nicht.
Nimm ein ms polymerkleber, manchmal auch hybrid polymer genannt. Da braucht man keinen primer.
Alten Kleber vollständig entfernen, gründlich entrosten, grundieren, lackieren, kleben. Nach jedem Schritt gut trocknen lassen.
Stelle dich auf einige Tage arbeit ein.
Andi

5

Mittwoch, 9. Juli 2014, 16:18

Hat jemand hiermit Erfahrungen gesammelt?

http://www.captaintolley.com/lang/germ.html

Vielleicht nicht die Dauerlösung, aber als Urlaubsretter, Notfällen oder zu Prävention zu gebrauchen.
Ich habe es mir im Bootshandel gekauft und werde es mal probieren. Es dringt zwar noch kein Wasser in den 1978 James Cook aber es zeigen sich dünne Risse in der Dichtmasse des Daches.
Wenn es so funktioniert wie in der Beschreibung dann ist es die Lösung schlecht hin aber ich bin immer extrem skeptisch bei Wundermitteln.
Signatur von »Reinhard« Ich bin immer müde nur wenn ich schlafe geht es.

  • »Vollgas« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hamm

Fahrzeug: Mercedes 207D Bj. 1979; Borgward B522A Bj. 1961

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6

Freitag, 11. Juli 2014, 19:58

Moin,

habe mittlerweile die extrem undichte Beifahrerseite saniert.
Vorbesitzer hatte die gesamte Regenrinne mit ich glaube Sika ausgefüllt. Blöd war, daß das Zeug keine dauerhafte Verbindung mit dem Blech der Regenrinne und dem Gfk des Hochdaches eingegangen war.

Ich hab die ganze Dichtmasse ab B-Säule bis nach hinten zum Knick der Regenrinne am Heck entfernt.
Mit dem Aldi-Multimaster und dem mitgelieferten Messerchen ein Heimspiel, das Geld für dies Teil ist wirklich gut angelegt.

Dann alte Regenrinne komplett abgeflext weil eh nur noch bröselig.
Dabei ist mir aufgefallen, daß das Gfk-Hochdach, welches an der Unterkante waagerecht abgewinkelt laminiert ist, ab Werk auf diesen abgewinkelten ca 2 cm breiten Gfk-Streifen ein u-förmig gekantetes Blechprofil aufgeschoben ist. Vernutlich als Versteifung.
Dieses Blechprofil war bei meinem Fahrzeug total verrostet.

Ich erklär mir das so, daß das Blechprofil aus verzinktem Stahlblech gekantet wurde.
Der dafür benötigte Blechstreifen wurde von einer Blechtafel abgeschnitten und dann auf der Kantbank in U-Form gebracht.

Die Schnittflächen sind bei dieser Art der Herstellung nicht verzinkt und somit auch nicht rostgeschützt und fangen an zu gammeln, sobald die Dichtmasse versprödet und Wasser in die Verklebung eindringt.

Zurück zum James-

Ich hab das Karosserie-Blechprofil, an dem Regenrinne und damit auch das Hochdach befestigt ist , entrostet, grundiert. Das geht prima, weil man die Seitenwand es Hochdaches leich nach außen ziehen kann und so an den Karosserieholm kommt.

Dann von außen ein Z-förmiges Alu-profil auf die Karosse geklebt, das gleichzeitig von innen am Hochdach anliegt und auch hier verklebt ist.
Ein zweites Profil in der Form der ehemaligen Dachrinne ist ebenfalls auf die Karosse geklebt und geschraubt.

Seither stelle ich fest, daß
1. das Fahrzeug leiser geworden ist, weniger gedröhn beim fahren
2. klar, dicht isser
3. die Isolierung des Hochdaches mit Glaswolle nicht das Gelbe vom Ei ist, aber das wird der nexte Bauabschnitt.

Grüße aus Hamm
Volkhard

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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7

Samstag, 12. Juli 2014, 14:38

Das hört sich gut an, Volkhard. Ich glaube, das muss ich mir mal live ansehen :-)
Ich melde mich demnächst mal.