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  • »Anna Lyse« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Erfurt

Beruf: Auf dem Weg zum Filmemacher

Fahrzeug: MB 207D

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1

Sonntag, 11. Mai 2014, 22:55

Detailfragen zum Entrosten der Bodenplatte im Orbiter

Liebe Runde,
hier kommen ein paar Fragen nicht allgemein zum Thema entrosten ( wie ich von der Reihenfolge her vorgehe, weiß ich inzwischen), sondern zum Ersten Schritt:
Ich habe heute begonnen, den inneren Boden des Busses zu entrosten, dh., an allen Stellen, wo's rostet, reichlich Lack abmachen, bis die Rostblüte komplett ( und ein bisschen darüber hinaus) erfasst ist, und dann mit der Drahtbürste an der Bohrmaschine dran blank geschliffen.
Meine Fragen sind die Folgenden.
BILD EINS: http://basetramp.files.wordpress.com/201…99840826478.jpg
hier sieht man eine bereits blank geschliffene Stelle. Ist es so ausreichend, oder sollte ich besser den dunkelgrauen Bereich auch noch wegschleifen ?
Zu dem Thema hab ich schon zweierlei Antworten gehört bisher... Was meint ihr ?

BILD ZWEI: http://basetramp.wordpress.com/?attachment_id=73
Im forderen Teil der "Wohnfläche" ist wohl über eine längere Zeit viel Wasser rein gelaufen. Die Holzplatte, die wir da rausgeholt haben, kann mann wohl am Ehesten als "Hummus" bezeichnen. Dementsprechend mies sieht's auch unten drunter aus...
Nun die Frage: Habt ihr einen Tip, wie ich den Lack großflächig abnehmen kann? Ihr seht, es rostet an so vielen Stellen, da würde ich gerne den Lack komplett wegnehmen, um's ordentlich zu machen. Bloß mit welchem Werkzeug ? Heißluftfön? Spachtel ? Heute war's ein kleiner Metallener Spachtel und ein Schraubenzieher.... Wisst ihr was Besseres ?

Wie immer freue ich mich auf eure Ratschläge.
Schönen Abend,
Anna

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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2

Sonntag, 11. Mai 2014, 23:28

Moin.

mit der Drahtbürste an der Bohrmaschine
Ich nehme dafür 'ne Zopfbürste auf dem Winkelschleifer, da sind die einzelnen Borsten noch Bündelweise miteinander verdreht und man bekommt so die maroden Stellen besser weg.

sollte ich besser den dunkelgrauen Bereich auch noch wegschleifen ?
Wenn du das "vernünftig" machen willst und genug Zeit & Lust dazu hast: Ja, auf jeden Fall. Wenn du noch viele andere Projekte hast die Vorrang haben: Restrost mit Owatrol tränken, trocknen lassen, Brantho Korrux nitrofest drüber, und zum Schluss Kunstharzlack. Das hält und reicht auf der auf dem Foto zu sehenden Stelle auch (erstmal).

da würde ich gerne den Lack komplett wegnehmen, um's ordentlich zu machen. Bloß mit welchem Werkzeug ?
Zopfbürste auf dem Winkelschleifer:



Viel Spaß, Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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3

Sonntag, 11. Mai 2014, 23:51

wie Ma-Ke schon schrieb flex und zopfbürste ist die wahl. damit bekommste alles wech und vorallem besser weil du mehr druck auf die stelen ausüben anst als mit der bohrmaschine und schneller drehen tut die auch noch.

sandstrahlen währe auch noch eine möglichkeit aber das kan nicht jeder mal eben zuhause machen, damit währe es aber auch 100%ig sauber und rostfrei.

zum ersten bild, mach großflächiger dan biste auf der sicheren seite das alles rost wech ist.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

4

Montag, 12. Mai 2014, 07:37

Wenn du Pech hast kannst du deine Bohrmaschine hinterher wegschmeißen wenn sie überhaupt durchhält!
Bohrmaschinen sind nicht unbedingt für hohe radiale alle Belastungen konstruiert. Kauf dir lieber einen günstigen Winkelschleifer den brauchst du sowieso immer.
Signatur von »Reinhard« Ich bin immer müde nur wenn ich schlafe geht es.

5

Montag, 12. Mai 2014, 11:12

Hallo Anna,
das Blech muß so silbrig sein wie es nur geht, auf dem Foto its noch sehr verrostet, denn sonst frisst der Rost da einfach weiter. Also er gibt dann immerwieder Sauerstoff ans drunter liegende blanke Metal ab und immer weiter.
Du kannst diese gebogenen, verwinkelten Stellen gut mit einem Schleifstein auf der Bohrmaschine ausschleifen, bei engen Stellen, dann mit Dremel und Winkelvorsatz. Für große stellen halt Flex und Schrubbscheibe, den die Zopfbürste macht nur solen Oberfächenrost weg, nicht den echten, der schon das Metall drunter angegriffen hat, so wie auf deinem Foto.
Für Poren, die man nicht gut ausgeschliffen bekommt nimmt man Säuren, hier ist Citrussäure besonders empfehlenswert, da nicht so gefährlich wie Phosphorsäure, die man meist nimmt, aber trotzdem prima in der Wirkung.
Grüße aus der Eifel, Axel

  • »Anna Lyse« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Erfurt

Beruf: Auf dem Weg zum Filmemacher

Fahrzeug: MB 207D

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6

Montag, 12. Mai 2014, 19:21

Hello Axel,
was meinst du genau mit "Schrubscheibe" :) ?
Grüße,
Anna

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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7

Montag, 12. Mai 2014, 19:50

das meint er damit

http://www.delker-werkzeuge.de/go?r=1593…13326&l=3&c=EUR

mus man bei dem blech nur aufpassen den so dick is das ja auch nicht.
mit der scheibe nimt man eben etwas mehr oder weniger wech je nach dem wie doll man aufdrückt.
Signatur von »Eicke«
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8

Montag, 12. Mai 2014, 20:07

Hallo Anna, und danke Eicke

Rost ist hart und dafür musst Du auch harte Sachen einsetzen. Meist klopft man mit einem kleinen 100g Hammer und leichten, federnden Schlägen erstmal die oberen Rostschuppen ab und macht sich so ein Bild von der Schadensstelle. Rost ist härter und starrer als frisches Metall und durch die Vibration beim leichten Schlagen trennen sich die lockeren Schichten schonmal ab, ohne mit der Flex doe ganzen Brösel im Wohnmobil durch die Gegend zu verteilen, lach. Dann mit Schleifstein auf Dremel oder schnelllaufender Bohrmaschine weiterfräsen oder für flache, ebene und größere Stellen dann die Schruppscheibe.
Wenns Blech nicht wirklich gut sauber ist, dann kommt alles in ein Paar Jahren wieder hoch.
Rost, also Eisenoxid hat Sauerstoff/reaktionsfreudiges Wasser gespeichert und je dunkler er ist, desto mehr und schlimmer, also hellbraunes Eisenoxid ist noch am harmlosesten und schwarzes ist EisenIIIoxid und am reaktionsfreudigsten.

Wenn man später auf alle freigelegten Stellen Citrussäure in Form von Rostdelete zB schmiert und gut feucht hält mit Frischhaltefolie, dann ist am nächsten Tag alles Klinisch blank.

Grüße aus der Nordeifel, Axel

  • »Anna Lyse« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Erfurt

Beruf: Auf dem Weg zum Filmemacher

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9

Donnerstag, 15. Mai 2014, 17:59

Hello,
habe die letzten zwei Tage mit Flex und Zopfbürste gearbeitet, und siehe da, es geht soo viel besser! Nun ist der Boden fast fertig entrostet,
aber es gibt noch ein oder zwei Stellen, wo ich unsicher bin.
z.B. die:
Ist das hier einfach Unebenheit des Lacks, oder meint ihr das ist ein Anzeichen für Rost drunter?
Ich kann's nicht einschätzen.

http://basetramp.files.wordpress.com/2014/05/img_0015.jpg


Vielen Dank für all die Ratschläge!
Gruß,
Anna