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  • »JpXxL« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Österreich

Fahrzeug: Mercedes Benz 814

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1

Freitag, 30. Mai 2014, 18:06

Standard Gas-Backofen im Womo

Hallo Forumgemeinde!
Möchte gerne in meinen 7,5ter einen stink normalen Gasbackofen einbauen .... Der TÜV sagt aber nein ....

Wie krieg ich den Ofen durch die Gasprüfung? Den ich kauf mir sicher keinen 100fach überteuerten CAMPING Backofen

mfg
Christoph

2

Freitag, 30. Mai 2014, 18:39

bei der prüfung einfach nicht drin haben? und sonst ist der halt ladung? warum sagt der tüv denn nein? mit entsprechendem absperrhahn, dass der ofen halt während der fahrt gasfrei ist?
Signatur von »XschlagschrauberX« -508-

Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

Fahrzeug: Kastenwagen

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3

Freitag, 30. Mai 2014, 19:42

Frag doch mal nen Gasprüfer , wie das funktionieren kann
ich weiß nicht wie das in Ö ist , ob der TÜV auch Gasprüfungen abnimmt
ich kann mir nur vorstellen , dass bei Haushaltsöfen mit einem anderen Druck gearbeitet wird


und wenn du eine Eigenlösung bevorzugst - parke bitte stets alleine #ohschreck

Q
Signatur von »Quietschi« wenn ich könnte wie ich wollte,
wäre ich schon längst da, wo ich hin will

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4

Freitag, 30. Mai 2014, 20:21

Danke für die schnellen Antworten!
Muss da was richtig stellen .... Der Tüv sagt: fragen sie denjenigen der die Gasprüfung macht!

Derjenige der die Gasprüfung macht sagt nein da ned Camping draufsteht was a witz is .....

Und ja mal schaun obs Haushaltsöfen mit 30mbar gibt das is richtig

Und NE möchte des so professionel wie möglich machen nur nicht viel Geld für das Wort Camping ausgeben


mfg

Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

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5

Freitag, 30. Mai 2014, 20:59

gibs zu, du willst nur nicht alleine parken :-O

frag doch weitere Gasfuzzis
bzw aucg mal nen Haushaltgaser wieviel Druck auf so einem Herd ist

abschalten sollen ja alle wenn keine Flamme mehr da ist
nun noch viel Spass beim Löcherfragen

Q
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wäre ich schon längst da, wo ich hin will

Wohnort: Hamm

Fahrzeug: Mercedes 207D Bj. 1979; Borgward B522A Bj. 1961

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6

Freitag, 30. Mai 2014, 22:38

Moin,

@JpXxL: Rein technisch gibt es Haushaltsgasherde und -Backöfen die mit 30 bzw. 50 mbar Propan bzw. Butan betrieben werden.
Ist letzlich eine Frage der Düsen, die drin verbaut sind, und die bei manchen Fabrikaten auch getauscht werden können (Erdgas, Stadtgas etc.)

K.o. Kriterium für die Verwendung im Womo ist meines Wissens nur eine fehlende Zündsicherung, also Gaszufuhr abgeriegelt wenn Flamme aus aber Gaszufuhr (Drehknopf) noch offen (durch Zugluft oder überkochende Flüssigkeiten).

Wenn der Prüfer auf dem Begriff 'Camping' besteht, dann kleb doch einfach einen entsprechenden Schriftzug auf den Brenner Deiner Wahl drauf, zusammen mit dem Hinweisschild auf geöffnete Dachluke bzw. Fenster beim Betrieb des Gerätes.

Ich wünsch Dir viel Glück bei Deinen Abnahmebemühungen.

Grüße aus Hamm
Volkhard

  • »JpXxL« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Österreich

Fahrzeug: Mercedes Benz 814

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7

Freitag, 30. Mai 2014, 23:25

Puhhhh die machens einem nicht leicht ;(

Aufkleber is nicht hat er schon erleutert .... da muss genau draufstehen, dass der für Womos konzipiert ist also als Caming deklaiert is.

Zusätzlich hat der Typ gmeint, dass Camping Backöfen ja für die Vibrationen, Belastungen, Abgase usw. getestet sein müssen, um diese auch im Womo einbauen zu dürfen!

Will mich ned selber in die Luft jagen ... desshalb der Raat von euch da man in einem normalen CAMPING Forum wie auch beim Thema Holzofen im Womo auf Granit und blanke Arroganz trifft!

Wohnort: Schöffengrund

Beruf: KD-Techniker

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8

Samstag, 31. Mai 2014, 21:08

Hallo Forumgemeinde!
Möchte gerne in meinen 7,5ter einen stink normalen Gasbackofen einbauen .... Der TÜV sagt aber nein ....

Wie krieg ich den Ofen durch die Gasprüfung? Den ich kauf mir sicher keinen 100fach überteuerten CAMPING Backofen

mfg
Christoph

Ganz einfach - garnicht!!! :L
Haushaltsgeräte müssen anderen Richtlinien entsprechen, als Geräte die zum Fahrbetrieb geeignet sind und daher benötigen sie andere Freigaben.
Ein Fahrzeugkocher muss 10000km Fahrt überstehen und danach einwandfrei funktionieren, von einem Haushaltskocher würde das keiner erwarten, dem flögen auch schon nach den ersten 3 km die Brennerdeckel quer durch das Fahrzeug, daher dürfen die ja bei Fahrzeuggeräten nicht lose sein.
Fahrzeuggeräte müssen die in einem Fahrzeug auftretenden Kräfte aushalten, also bei einer Vollbremsung ebenso dicht und an ihrem Platz bleiben, wie bei Verwindung auf einer Holperpiste.
Da die Zuständigkeiten für Gasanlagen bei unterschliedlichen Gremien liegt, gibts da keinerlei Spielraum und das ist in diesem Falle auch gut so.
Hausanlagen unterstehen dem Bundesumweltministerium und Fahrzeuganlagen eben dem Bundesverkehrsministerium, daher gibts für beide Anlagen inzwischen unterschiedliche Gesetze und was ein Auto darf und nach neuestem Recht sogar muss, z.B. eine neue Anlage mit 30mbar aufbauen, ist im häuslichen Bereich nach wie vor verboten - dort gelten für Flüssiggas nach wie vor 50mbar und 30mbar gibts nur im Ausland!
Weiterhin gelten für Backöfen in Fahrzeugen auch verschärfte Bedingungen für die Abgasabführung, da die Abgase natürlich kontrolliert aus dem Fahrzeug austreten müssen.
Mit einem Haushaltsherd hast du also keine Chance, zum einen weil es den nur mit 50mbar gibt und du damit keine neue Anlage aufbauen dürftest, zum zweiten, weil er die Zulassungkriterien für Fahrzeuge nicht erfüllt und zum dritten, weil er keine Zulassung für Fahrzeuge hat.
Die Diskussion kannst du an dieser Stelle also abbrechen, denn sie ist hinfällig - einen legalen Weg dafür gibt es nicht, auch wenn dir diese Antwort vermutlich nicht gefällt und wer sowas am Gesetz vorbei dennoch betreibt, darf sich im Falle eines Unfalles auch nicht über die heftigen Konsequenzen beschweren, die ihn dann zu Recht treffen.
Entweder es gibt Gesetze, dann sind die für alle verbindlich, oder man braucht sie nicht. Im Falle von Gasgeräten gibts diese Gesetze auch völlig zu Recht, denn da hat alles seinen Grund und gefährliche Unfälle gibts eigentlich nur, wenn jemand diese Vorgaben nicht beachtet.

Der einzige Weg, nicht zugelassene Geräte an einem Auto zu betreiben, wäre über eine zugelassene und eingetragene Gasssteckdose, genau wie ein Campinggrill, der ja auch keine Zulassung zum Einbau besitzt, in diesem Falle gilt das Gerät aber als transportiert, muss nach dem Betrieb abgesteckt und entsprechen gesichert werden. Ein Betrieb ist wegen der Vorgaben zum ordnungsgemäßen Betrieb eines solchen Gerätes dann aber eigentlich nur ausserhalb des Fahrzeuges möglich und ein Festeinbau in das Fahrzeug würde das ganze wieder rechtswidrig machen.
Es bleibt also bei der Aussage - innerhalb des Fahrzeugs führt kein legaler Weg an einem zugelassenen Fahrzeuggerät vorbei.

Für Gasanlagen gibts eben festgelegte Regeln und da kann nunmal nicht jeder Zusammenbauen, was er grade möchte.
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen