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1

Sonntag, 1. Juni 2014, 21:39

Hat jemand einen Dreipunkt-Abzieher in Berlin zum ausleihen???

Hallo,

bin gerade dabei meine Blattfedern beim Mercedes l 406 auszubauen und benötige dafür dringend einen 3-Punkt-Abzieher.
Hat jemand einen in Berlin, den ich mir vielleicht mal leihen könnte?
Das wäre großartig und würde mir super weiterhelfen.

Beste Grüße

Kai

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

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2

Montag, 2. Juni 2014, 00:55

Hallo Kai,
für das Abziehen der Feder vom Federbock würde ich ein Zweiarm-Abhieher einsetzen.
Es geht aber auch ohne, indem man ein großes
Brecheisen,oder was ähnliches,zwischen Rahmen und Feder führt und die Feder vom Bock herunter drückt,wobei ein zweiter Mann dabei die Feder hoch und runter bewegt.
Gruß Jürgen

3

Montag, 2. Juni 2014, 00:57

ein abzieher mit zwei armen wird auch reichen. gibt es im baumarkt für kleines geld (da du das ja nicht ständig machst, brauchst du da wahrscheinlich auch nicht die high-end-ausführung..).
ist vielleicht einfacher und genauso teuer, als ein bzw. zweimal durch die ganze stadt zu gurken, um sich sowas auszuleihen. außerdem haste den dann, braucht man ja immer wieder mal irgendwo.
Signatur von »XschlagschrauberX« -508-

4

Montag, 2. Juni 2014, 18:45

hallo jürgen,
die federn können aber doch schon mächtig festgegammelt sein... jedenfalls so, dass man mit dem brecheisen allein nicht unbedingt weiterkommt. ich hatte letztens bei meinem glück - ging runter wie butter. ein freund, auch hier angemeldet aber wohl schon länger nicht mehr aktiv, hatte da weniger glück - das letzte mittel der wahl war das element feuer...
von daher ist man mit einem abzieher wohl nicht so schlecht beraten. kann man ja außerdem immer wieder mal gebrauchen. aber ja, vielleicht erst mal mit brecheisen versuchen - wenn´s nicht klappt, kann er ja immer noch zum baumarkt fahren.

ich hab das ding vor allem beim einbau diverse male benötigt, um die ganze choose wieder von der aufnahme runter zu kriegen, nachdem ich mir beim aufschieben DIVERSE male die gummis wieder aus der buchse geschoben habe (grrrrrmbl...). mit ´nem brecheisen hätte ich mir vermutlich die neuen gummis oder die dazu gehörigen metalteller kaputt gemacht.
Signatur von »XschlagschrauberX« -508-

Wohnort: Frankfurt /Main

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5

Montag, 2. Juni 2014, 19:28

Hallo,
schon immer haben war die Federn so ausbauen können,obwohl wir verschiedene Abzieher zur Verfügung hatten.
Wenn der Rost in den Federaugen nicht beseitigt wird,bevor die neuen Buchsen eingeschoben werden,so drücken diese sich im Innendurchmesser zusammen.
Dieses hat zur Folge,dass die Gummibuchsen sich immer wieder aus dem Auge der Feder herausschieben.Ist der Rost enrfernt und etwas säurefreies Fett und die Feder geht spielend einzubauen.

Gruß Jürgen

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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6

Montag, 2. Juni 2014, 21:33

Moin Moin !

Von Baumarkt oder den meisten I-Net Abziehern kann ich nur sagen: Finger weg ! ist rausgeschmissenes Geld !

Ein guter Abzieher kostet nicht gerade billig ,aber dafür tut er auch das ,was er soll ! Die billigen no-name Produkte taugen nur dafür an die Wand gehängt zu werden als Dekoration.
Ein guter Abzieher hat immer :

1. Eine Druckspindel mit Feingewinde !
2. Abziehhaken (am besten auswechselbar) , die sehr flach sind. Bei den billigen sind die Haken sehr stark (wg. schlechter Materialqualität) , damit kann man praktisch nie unter das abzuziehende Teil greifen
3. Eine hochwertige Führung der Abziehhaken ,damit diese sich beim Ziehen nicht schräg stellen und dadurch abrutschen.
4. Einen Herstellernamen wie z.B. Kukko , Gedore , Hazet und noch ein paar andere

Bevor man sich da unbrauchbaren Schrott anlacht ,lieber einen Markenabzieher gebraucht erwerben ,auch wenn der dann erfahrungsgemäss immer noch mindestens das Doppelte kostet.

MfG Volker

7

Dienstag, 3. Juni 2014, 00:49

@jürgen: ich bin ja nicht blöd - natürlich habe ich den rost aus den augen mühsam entfernt (und auch von den aufnahmen am rahmen), bevor ich die neuen hülsen eingepresst habe. trotzdem, und trotz massenweise säurefreiem fett, hat es die gummis immer wieder rausgeschoben.

@schreyhalz: kann ich so nicht bestätigen. hab mir im baumarkt für unter 20 euro einen zweiarmigen abzieher gekauft, der relativ solide wirkt und meinen ansprüchen soweit völlig genügt. die arme sind austauschbar, drehbar, variierbar, die haken sind lang und dünn genug und die spindel hat ein feingewinde. hat bei mir super funktioniert.
natürlich, wenn ich in einer werkstatt arbeiten würde und das ding täglich bräuchte, würde ich auch was höherwertiges kaufen, aber wenn man das ding alle paar jahre mal braucht, tut es auch ein günstiges gerät.
es kann sich ja nicht jeder jedes werkzeug in der high-end-variante zulegen - so wohlhabend sind hier die meisten wohl nicht.
und jetzt bitte keine antworten alá "dann sollte man die finger von so einem hobby lassen" - doch, das geht.
Signatur von »XschlagschrauberX« -508-

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8

Dienstag, 3. Juni 2014, 10:57

Hallo,
erst einmal.Ich habe nicht geschrieben,dass Du blöd bist.
Meine Aussage zum Entrosten war nur ein Hinweis.
Wenn der Aufnahmebolzen und das Federauge absolut blank ist,ich wiederhole mich,so geht die Feder mit den Gummibuchsen ohne Probleme aufzuschieben.Nötigenfalls muss die Stahlbuchse im Federauge noch mit einer Reibahle,die genau den Durchmesser hat,wie der Außendurchmesser
der Gummibuchse,aufgerieben werden.
Ich verstehe nicht,wie das angezweifelt wird,obwohl diese Arbeit von uns fast täglich durchgeführt wurde und immer so, einwandfrei funktioniert hat!
Nochmals,bei richtiger und auch notwendiger Arbeit zu einer Rep.ist das Ergebnis meistens befriedigend!!
Gruß Jürgen

9

Dienstag, 3. Juni 2014, 12:43

ja. war aber bei mir nicht so. und dass ihr die dinger immer ohne abzieher runter gekriegt habt, ist sehr erfreulich für euch. dass das aber grundsätzlich immer so geht, deckt sich nicht mit den unzähligen erfahrungsberichten von leuten, die sich da tierisch abgemüht haben. aber ich denke, diese diskussion hier ist müßig.
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10

Dienstag, 3. Juni 2014, 16:07

Hallo,
natürlich sind die Augen der Federn und auch der Bolzen nach Jahrzehnten verrostet.Aber jeder in dem Forum hat diese Arbeit einmal,max.zweimal gemacht und sich abgemüht.
Wir haben diese Arbeit fast täglich gemacht und deshalb, Erfahrung macht klug.Es ist schon viel Wert und ich glaube auch erforderlich,dass,wenn jemand eine Frage stellt,darauf eine Antwort erwartet,er diese Antwort annimmt und es damit versucht, das Problem zu lösen.
Nun ja,wenn ein anderer diese Rep. durchführt,so bin ich überzeugt,dass ihm der obige Beitrag hilft,wenn er diesen nicht auch einfach als Humbug hinstellt!
Gruß Jürgen

11

Mittwoch, 4. Juni 2014, 01:12

Hallö nochmal,

also ersteinmal vielen dank für die ausführlichen antworten. ich denke ich werde erstmal versuchen ie blattfedern manuell abzuziehen und wenn das nicht gehen sollte mich dann doch nochmal um einen Abzieher bemühen.

Leider bin ich aber unerwartet seit 2 tagen damit beschäftigt, die Bolzen der Stoßfedern(ist nötig um an eine Mutter der Blattfederhalterung zu gelangen) abzubekommen und verzweifele dabei so langsam.
Es geht um den Bolzen der unteren Halterung für die Stoßdämpfer. Der Stoßdämpfer an sich hängt lose, aber ich bekomme die Halterung nicht ab, weil sich der Bolzen kein stück bewegt. Die Mutter ging einfach ab, doch der Bolzen an sich bewegt sich null. Weder mit Ratsche und Verlängerung, Rostlöser oder Schlagbohrer.
Jegliche Versuche den Bolzen mit Gewalt und Hammer rauszuschlagen schlugen auch fehl.

Habe jetzt schon mehrmals gehört, dass man den Bolzen dann wahrscheinlich abflexen muss und danach versuchen die Schraube aufzubohren....

Oder kennt jemand noch eine andere Möglichkeit das Ding da irgendwie raus zu bekommen?

Vielen DAnk schon mal in Voraus.

der kai