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knoetzel

unregistriert

1

Mittwoch, 21. Januar 2004, 15:13

Farbtexthat von euch einer erfahrung mit der verwendung von sogenannten rostumwandlern?
der tip alles was rostig ist zu entfernen ist bei meiner mühle bj 76 gutgemeint aber nicht durchführbar.
mir geht es darum den unterbodenverfall zu stoppen.mehr nicht.geht das vieleicht indem ich 10kg fett draufsprühe ?
hab keine lust meine lebenszeit mit nem zahnarztschleifer unter nem rostigem auto zu verbringen....
in freudiger erwartung auf zahlreiche antwort...gruss tom

2

Mittwoch, 21. Januar 2004, 15:25

Du kannst den Rostfrass nicht stoppen, nur hemmen - also verlangsamen. Ich wüsste kein Mittel, das dauerhaft zuverlässig die Korrosionsstellen abdichtet.
Ist traurig, aber leider die Wahrheit.

Brumm207

unregistriert

3

Mittwoch, 21. Januar 2004, 15:56

Uih Tom,
heißes Thema sag ich nur... Da gabs schon Glaubenskriege deswegen:-O

Meine Meinung: Der gefährliche Rost kommt von innen. Das ist dort, wo man gemeinhin nicht mit Werkzeug zum Rostentfernen hinkommt. Sonst wärs ja einfach...
In Hohlräumen, in denen der Rost bereits angefangen hat (bei BJ76 = alle), ist es meiner Meinung nach am sinnvollsten, das Weiterrosten mit FluidFilm o.ä. zu verlangsamen.

Bei äußerlichem Rost unter porösem Unterbodenschutz sollte man den UBS soweit wie möglich entfernen, entrosten und dann versiegeln. Ich nehm dazu igend ein Wachszeugs. Hauptsache es ist durchsichtig, damit man die Stellen im Auge behalten kann. Niemals käme mir so Bitumenzeugs drauf!

Gruß Rainer

4

Mittwoch, 21. Januar 2004, 16:24

also mein Tipp (bewährt in jahrelanger Benz-Schrauberei):

Flugrost entfernen (Drahtbürste und Pressluft), Rostumwandler drauf (am besten Fertan, zwar teuer aber gut, kann man auch mit Wasser verdünnen)dann mit Hohlraumwachs einpinseln. Sieht zwar sch... aus, konserviert aber für mindestens 1-2 Jahre und man sieht immer was darunter passiert. Ansonsten gebe ich meinem Vorredner recht, der schlimmste Rost kommt von innen, da muss man wohl oder Übel die Ursache finden und beheben.

Gruß Bodo

fehlzünder

unregistriert

5

Mittwoch, 21. Januar 2004, 18:53

Hammerite taugt nix! Hab damit mal das Fahrgestell einer Kutsche bearbeitet, danach stand sie immer im trocknen und ist trotzdem wieder gerostet. Ich steh im Moment auch auf Fertan und Mike Sanders für innen.
johannes

6

Mittwoch, 21. Januar 2004, 19:35

hallo, ich kann nur bestätigen dass auch in meinem Anwendungsfall Hamarit versagt hat. Die Werbung sagt ja das man dieses direkt auf den Rost streichen kann, aber
1. nicht mit welchen Ergebnis,
2. kann ich auch auf Rost pi.... , und das kann der Tüv dann auch prüfen.
In einer alten Oldtimer Markt, hatte sogar das bestreichen von Cola einen besseren
Rostschutz ergeben, als angebotene Rostmittelchen ... Gruß :-oMick :-o

Laschdrfahrer

unregistriert

7

Mittwoch, 21. Januar 2004, 23:27

Die Werbung von Hammerit sagt nur daß man direkt auf Rost streichen kann, das heisst, das Zeugs fällt nicht unmittelbar nach dem streichen wieder ab sondern haftet erst ein paar Tage dran. Diese Aussage kannst du genauso mit Wasserfarbe treffen.
Das einzige was WIRKLICH hilft sind Flex und Schweissgerät.
Gruß Axel

Sternenkreuzer

unregistriert

8

Donnerstag, 22. Januar 2004, 00:36

Zuerst muß man bei Rost unterscheiden zwischen Chemischer Korrosion(Oxidationskorrosion) und Elektrochemischer Korrosion (Kontaktkorrosion).
Erstere ist mindestens genauso häufig und entsteht unter anderem durch den Kontakt des Metalls mit Luft.
Die zweiten Variante ensteht entweder durch den Kontakt mit Wasser wobei durch unterschiedliche Suerstoffgehalte ein Stromfluß entsteht Anode/Kathode oder aber durch das aufeinanderbringen zweier Metalle verschiedener Wertigkeiten-das bedeutet das die Elektroden im atomaren Aufbau des minderwertigeren Metalls ins höherwertige abwandern.
Es gibt definitiv kein chem.Produkt welches Rost wieder in Metall verwandelt-sogenannte Rostumwandler zielen darauf ab in den Müh-Bereich der Metalloberfläche einzudringen und so die weitere Oxydationskorrosion zu verlangsamen,d.h es wird versucht die Metalloberfläche von der umgebenden Luft zu trennen!!!
Es wäre jetzt müßig sich über die einzelnen Produkte zu unterhalten denn das hiese die heilige Kuh zu schlachten-trotzdem bevor Bobby sagt ich hätte was verschwiegen:-O
ich habe sehr gute Erfahrungen mit Fertan gemach,allerdings muß es richtig angewendet werden.
Bei der Elektrochemischen Korrosion machen z.b die Hersteller von Erdtanks oder Schiffen etc. unter anderem folgenden Trick:Da werden minderwertige Metalle aufgebracht um das Material zu schützen,sogenannte Opferanoden die sich dann auflösen.
Oder aber das zu schützende Metall wird durch aufbringen von Gleichstrom als Kathode geschaltet-aber das geht jetzt zu sehr ins Detail und ich bin müde8o).
Gruß Stefan

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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9

Donnerstag, 22. Januar 2004, 12:28

moin,
jetz muß ich mal ne lanze brechen für hammerid.
ich hab das zeugs schon öfters benutzt und bin meistens zufrieden.zb hab ich mal eine rostige stoßstange(60mm rohr) lackiert, hält bis heute. die war schön orange vor lauter rost und hängt seitdem sommers wie winters am bus,(keine garage).
auf blankem metall hält hammerid allerdings besch..., das stimmt.
ich weiß auch nicht,warum das so ist, aber so sind meine erfahrungen.
gruß,gromo
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

knoetzel

unregistriert

10

Donnerstag, 22. Januar 2004, 14:00

hallo
hab mal bei mike sanders auf die seite geschaut weil mir einfetten die bequemste lösung scheint.
lieber jedes jahr 1nen tag sauerei als 2 wochen mit der drahtbürste und das alle 3-4 jahre.
besitze auch eine kompressor und die spritzgerätschaften sind schnell mit ein paar schläuchen gebaut.
nur kann mir einer sagen warum 25 kg fett 220 € kosten müssen?
warum tuts nicht des normale abschmierfett?
das zeug womit die bremsleitungen eingefettet werden haftent doch auch über jahre.

%-/

11

Donnerstag, 22. Januar 2004, 17:59

Moin
der einzigste Grund warum das so teuer ist-vielleicht geheime Beimengungen:-O(!)
Siliziumverseiftes Abschmierfett ist bis 120 grad abtropffest-das würde ich nehmen
vorher mit Rostlöse einwenig behandeln+Drahtbürste soll wahre Wunder bewirken
Kriechfett für die Ecken und unzugänglichen Stellen
Gibt da auch Rostprimer namhafter großer Farbhersteller -nicht billig -soll aber gut sein
oder Oldtimerfett
&gruebel1 da hat wohl jeder sein eigene Methode




:-O8-)Minux

Stuebi R81

unregistriert

12

Freitag, 23. Januar 2004, 09:41

Also Hammerite auf blech taugt nix, dafür gibts aber ne extra Grundierung.
Fertan funktioniert super gut, wenn richtig angewendet, d.h. nach der angegebenen zeit mit wasser bespritzen. Ich hab das vor jahren mal an einem alten nissan patrol probiert. ohne wasserbehandlung kam der rost nach einem jahr wieder, richtig behandelt, war nach 2 jahren noch nix zu sehen.
kritisch ist auf jeden fall immer verzinktes blech.