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  • »Oliver« ist der Autor dieses Themas

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Fahrzeug: T1313

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1

Samstag, 26. Juli 2014, 11:06

Solarpanel Egal welche ? Tipps ?

Hallo allerseits,

nach meinem Kühlschrankfehlkauf habe ich gerade einen Kompressorkühlschrank bestellt (MDC 65) um das Thema ein für allemal zu beenden.

Zur Ergänzung der bestehenden Solaranlage (60 Watt ) wollte ich noch mal 100 Watt dazusetzen. Gibt es da Empfehlungen was man nimmt ? Im Netz sind ja viele Platten für 12 Volt Anlagen mit so 8-9 kg und um die 100 €. Was ist mit den flexiblen Platten ? (Außer das die teuer sind)

Der Regler (Steca) kann 10 A was so gerade noch paßt. Passen eigentlich zwei 70AH Akkus unter einen Bremer Sitzhalterung (habe noch VRLA Akkus rumliegen) statt der einen 100AH ? (Habe leider das Auto gerade nicht vor Ort).

Gruß, Oliver

2

Samstag, 26. Juli 2014, 11:15

Servus Oliver,

schau doch mal unter www.fullsol.de nach und versuche den Stefan Isheim zu erreichen. Kompetenter und günstiger geht kaum mehr.

Viele Grüße.
Michi.
Signatur von »Michi999«

  • »Oliver« ist der Autor dieses Themas

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3

Samstag, 26. Juli 2014, 12:24

Ladeenspannung

...bald muss ich zuhause bleiben, jetzt noch 100 Watt Solarpanel dazubestellt. Weiß jemand noch zufällig die Ladeendspannung bei VRLA Akkus ?

Der billige 10A Shunt Regler von Stecca ( der teure IVT 10A war nach 2,5 Jahren platt) macht eine Ladeendspannung von 14,4 Volt, ich überlege gerader ob das paßt und finde nur widersprüchliche Angaben im Netz. Es sind übliche VRLA Akkus von MB die bei Start-Stopp Fahrzeugen eingebaut werden.

Gruß, Oliver

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Fahrzeug: MB 308D-P Bremer/T1 Postkögel ("Postkoffer")

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4

Samstag, 26. Juli 2014, 13:18

Mein Tipp:

1. Besorg Dir einen günstigen MPPT-Solar-Laderegler. MPPT steht für "Maximum Power Point Tracking", d.h. der Regler betreibt das Solar-Panel so, das dieses immer das Maximum an Power liefert.

Das ist vorallem wichtig wenn Du ein Solar-Panel hast, bei dem die Leerlaufspannung (bzw. eigentlich die Nennspannung) deutlich über der Ladespannung liegt – die "normalen" Laderegler verschenken dann etwas an Leistung.

2. Wenn Du sowieso vor hast zwei (unterschiedliche?) Batterien und zwei unterschiedliche Solar-Panels zu betreiben, dann würde ich empfehlen auch zwei Lade-Regler zu verwenden. Also Solar-Panel 1, über Regler 1 an Batterie 1. Und Panel 2 über Regler 2 an Batterie 2.
Signatur von »TonyMach«
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* Irgendwas zwischen Klapprad und 8x8 LKW.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »TonyMach« (26. Juli 2014, 13:39)


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5

Samstag, 26. Juli 2014, 13:28

...bald muss ich zuhause bleiben, jetzt noch 100 Watt Solarpanel dazubestellt. Weiß jemand noch zufällig die Ladeendspannung bei VRLA Akkus ?

Der billige 10A Shunt Regler von Stecca ( der teure IVT 10A war nach 2,5 Jahren platt) macht eine Ladeendspannung von 14,4 Volt, ich überlege gerader ob das paßt und finde nur widersprüchliche Angaben im Netz. Es sind übliche VRLA Akkus von MB die bei Start-Stopp Fahrzeugen eingebaut werden.

Bei VRLA hängt die Ladespannung von der Temperatur und von Ladekurve (Konstant-Strom oder Konstant-Spannung) ab. Panasonic empfiehlt bei Konstant-Spannung folgendes:

0 Grad: 15.4 Volt
25 Grad: 14.7 Volt
40 Grad: 14.2 Volt

Die 14,4 Volt dürften schon OK sein, schließlich wird die Batterie auch etwas warm beim Laden.

Übrigens: Gute Ladegeräte haben einen Anschluss für einen Temperatur-Sensor, den man an der Batterie anbringen kann. Ist nett wenn man das Maximum aus einer Batterie rausholen möchte – da kann der Lade-Regler die optimale Ladespannung für die Temperatur der Batterie wählen.

Wenn man einen Regler ohne Temp-Sensor hat, dann nimmt man im Zweifelsfall halt an die Batterie wird etwas wärmer, und stellt man die Ladeendspannung halt auf einen niedrigeren Wert ein.
Signatur von »TonyMach«
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6

Samstag, 26. Juli 2014, 13:43

Regler

...ja, ich weiß dass MPPT besser ist ebenso die Temperaturkorrektur. Das Misting von MPPT IVT Regler war aber so fix fertig das ich kein Bock mehr hatte und für die Anlage (noch bei 60W) einfach nen Shunt Regler geordert habe.

Es sollen wenn zwei baugleich VRLA Akkus ran mit ähnlichem Alter die hier noch unnütz rumliegen und so um die 70-80 % Restkapzität haben. Irgendwann dann halt mal ne geplante Anlage mit einem großen Akku.

Bei 20 - 35 °C Innenraumtemperatur würde ich mit den 14,4 ja halbwegs hinkommen. Danke für die Info.

Gruß, Oliver

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7

Samstag, 26. Juli 2014, 17:44

...ja, ich weiß dass MPPT besser ist ebenso die Temperaturkorrektur. Das Misting von MPPT IVT Regler war aber so fix fertig das ich kein Bock mehr hatte und für die Anlage (noch bei 60W) einfach nen Shunt Regler geordert habe.
MPPT Regler bekommst Du inzwischen nachgeschmissen. 20A MPPT-Regler für 8€ inkl. Versand. Ob die was taugen? Mit welcher Ladeschluss-Spannung die laden? Keine Ahnung. Zur Not bestellt man sich so ein Teil und misst einfach die Ladeschluss-Spannung. Wenn's zu hoch oder zu niedrig ist dann bekommt man das Teil zur Not immer noch verkauft wenn man dazuschreibt mit wieviel Volt das lädt.

Gibt aber auch bessere in allen Preislagen zwischen 8€ und IVT Regler – da würde ich nicht rumtun mit Shunt, sondern mir einen günstigen raussuchen der meinen Ansprüchen genügt (entweder mit passender Ladeschluss-Spannung, oder noch besser mit einstellbarer).

Bei 20 - 35 °C Innenraumtemperatur würde ich mit den 14,4 ja halbwegs hinkommen. Danke für die Info.
Es geht nicht um die Innenraumtemperatur, sondern um die Akku-Temperatur – und der Akku kann schon mal wärmer sein als der Innenraum. Um wieviel wärmer? Vermutlich nicht allzu viel, aber wenn's dumm läuft… Hängt davon ab mit wieviel Ampere geladen wird und wie gut die Wärme weg kann. Wenn die Sonne auf den Wagen draufknallt, und es drinnen 35°C sind (mein Beileid), dann würde ich noch ein paar Grad draufschlagen.
Signatur von »TonyMach«
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Wohnort: Bergkamen

Fahrzeug: L508D Bus L409 DoKa

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8

Samstag, 26. Juli 2014, 20:33

Mein Tipp:
Bau so viele Platten wie möglich aufs Dach oder wie der Regler verarbeiten kann. Sie Sonne scheint nicht immer, im Winter wird es schnell knapp mit Strom. Habe selbst die Chinateile (insges. 720 Watt),laufen bisher super.
Signatur von »Halunke« Halunkengrüße

Jörg

So sieht er z.Zt. aus.

9

Sonntag, 27. Juli 2014, 09:02

Hallo,
www.fullsol.de Kompetenter und günstiger geht kaum mehr.

ich klinke mich jetzt einfach mal frecherweise hier rein ;-).

Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich immer mal wieder mit dem Thema, habe hier im Forum schon öfter von der genannten HP gelesen aber bin mir nicht wirklich sicher ob denn das Wort "günstiger" hier wirklich zutrifft. Hier mal zwei vergleichbare Komplettpakete. Natürlich sind diese zwei Spoilerchen (wobei ich denke, bei meinen 80Km/H brauche ich sowas eh nicht) und ein um 10A stärkeren Laderegler bei dem einen Anbieter dabei aber ist das wirklich die Basis um mehr als den doppelten Preis zu rechtfertigen?

Dann hoffe ich mal auf eure professionelle Beurteilung ;-)

http://www.enjoy-solar.de/Komplettangebo…-NEU::1003.html

http://fullsol.de/solar-set-basic-200.html


Gruß
Matthias

Wohnort: Kallmünz

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10

Sonntag, 27. Juli 2014, 17:35

Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich immer mal wieder mit dem Thema, habe hier im Forum schon öfter von der genannten HP gelesen aber bin mir nicht wirklich sicher ob denn das Wort "günstiger" hier wirklich zutrifft. Hier mal zwei vergleichbare Komplettpakete. Natürlich sind diese zwei Spoilerchen (wobei ich denke, bei meinen 80Km/H brauche ich sowas eh nicht) und ein um 10A stärkeren Laderegler bei dem einen Anbieter dabei aber ist das wirklich die Basis um mehr als den doppelten Preis zu rechtfertigen?
Von den beiden? Ich persönlich würde mir das günstigere kaufen, ganz klar.

Ich würde mir an Deiner Stelle drei Dinge überlegen:
1. Wieviel Watt brauchst Du?
2. Wo und wie soll das/die Solarpanel(s) befestigt werden? (Größe, Platz auf dem Dach, Befestigung, usw.)
3. Was sollen die mit Einbau kosten?

Zu Watt: Welche Verbraucher hast Du, was brauchen die?

Dann willst Du ja zwar in den Süden, aber halt im Winter – d.h. die Solarpanele werden weniger Leistung liefern. => Im Winter werden die deutlich weniger Leistung liefern.

Wenn man die flach einbaut, dann kann man auch "flexible" Solarpanels nehmen, die sind zwar teuerer, aber schneller/leichter eingebaut (und auch unkritischer, da leichter) – je nachdem wer den Einbau macht kann so ein flexibles Solarpanel mit Einbau insgesamt billiger werden als ein "normales".

Könnte man sich überlegen "normal" Solarpanels leicht schräg zu stellen (Richtung Süden halt), hängt aber davon ab wie man die befestigen kann (das auch der Fahrtwind kein Problem ist), wie man mit dem Womo stehen kann, usw.

Ich persönlich würde mir heute die günstigsten (€/Watt) Solarpanele kaufen die ich finden kann – und monokristaline. Dann würde ich soviel Watt kaufen wie ich mir (inkl. Einbau und Regler) und bzgl. Dachplatz leisten kann – persönlich würde ich flexible nehmen wegen der leichteren Befestigung, aber ich benutze meinen nicht so sehr im Winter. Wenn ich jemanden an der Hand hätte der mir die befestigen kann, dann würde ich normale nehmen und die schräg stellen.

Dann dazu pro Modul einen MPPT Regler (vielleicht nicht die günstigsten, aber selbst etwas bessere kosten ja nix heutzutage) - und fertig.

Nachtrag: Eines noch, für Schwachlicht wären Dünnschicht-Module gut geeignet. Dünnschicht-Module sind aber im allgemeinen schwerer (mal eben gut 16kg statt unter 10kg für 100 Watt), und haben hohe Leerlauf-/Nenn-Spannungen. Das mit dem Gewicht würde man ja noch hinbekommen, aber ich weiß nicht ob es Laderegler gibt welche die höheren Spannungen auf WoMo-taugliche 12V umsetzen können.

Nachtrag 2: Mit z.B. der Steca MPPT 1010 oder dem Steca MPPT 2010 könnte man auch z.T. Dünnschicht-Module betreiben (gibt sicher noch andere Anbieter). Vorteile: Bessere Leistung bei Schwachlicht und günstigere Module. Nachteile: Teurere Regler und schwerere Module. Wenn man die schweren Dünnschicht-Module vernünftig befestigt bekommt, dann wäre das eine Überlegung wert. Und man könnte zwei oder drei Module ganz einfach parallel schalten und mit einem Regler betreiben.
Signatur von »TonyMach«
Umwege sind manchmal die schönsten Ziele


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* Irgendwas zwischen Klapprad und 8x8 LKW.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »TonyMach« (27. Juli 2014, 20:56)


Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: 207

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11

Montag, 28. Juli 2014, 06:54

Moin

Mal eine Frage wie ist das mit denn Solar KOFFER (?) Würde mir lieber so was kaufen (!)

Weiß aber nicht ob so was taugt %-/ Würde die auch nur Brauch um zu zuladen ab und an mal



Holger
Signatur von »Holger« Ideen habe ich viele nur kein Geld da zu

12

Montag, 28. Juli 2014, 07:51

Hallo Tony,

danke dir aber ich habe das schon berechnet. Mit den 200W bin ich großzügick auf der sicheren Seite. Habe sehr wenig Verbraucher aber natürlich vorraussichtlich auch ebenso wenig Sonneneinstrahlung, sprich wenig Solarstrom.

Die 2 Panels kommen aufs Dach. Erst fand ich den Gedanken Gestelle zu bauen besser und die Panels dann der Sonneneinstrahlung nach, auf dem Boden, auszurichten. Der Hymer hat ja hinten eine schöne große Klappe, da dann ein kleinen Regalsystem reingesetzt und da die Panels aufbewahrt. Da ich aber ein Steher bin, wars mir einfach zu risikoreich die Panles aufzustellen, mich hinzulegen, vielleicht einzupennen und beim Aufwachen nur noch lose Kabel aufzufinden. Also den Gedanken gekippt und normal aufs Dach damit.

Momentan denke ich, die Teile baue ich selbst aufs Dach. Muß das recht gut timen, meine Frau bekommt nen Infakt wenn sie mich auf der Leiter rumturnen sieht ;-) . Aber Sohnemann kommt eh in 2 Woch zu den Ferien und dann bastelwasteln wird das drauf. So wie ichs verstehe, wird da ja auch nichts gebohrt, Oberfläche sauber machen, aufkleben, gut austrocknen lassen und basta. Logisch finde ich, die Kabelführungs ins Fahrzeug an der Seite zu machen. Oft habe ich das schon auf Bildern vom Dach aus gesehen aber seitlich am Fahrzeug find ichs wegen dem Regenwasser einfach sinnvoller. Da kann ja nichts stehen, läuft runter und so ist die Chance von Wassereintritt geringer. Die reine Verkabelung innen bekomme ich schon hin, denke ich mal, ansonsten frage ich hier einfach ;-) ...

Bei dem günstigeren Angebot hatte ich schon nachgefragt ob ich denn den Laderegler rausrechnen und dafür einen entsprechenden MPPT einsetzen kann. Antwort:klar!

So, beim Antwortschreiben runtergelesen und habe jetzt erst deinen "Nachtrag" richtig gecheckt. Muß ich durchrechnen, nicht wegen Leistung oder Ä., sondern wegen meinem Geldbeutel ;-).

Danke dir!

Gruß
Matthias

Wohnort: Kallmünz

Fahrzeug: MB 308D-P Bremer/T1 Postkögel ("Postkoffer")

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13

Montag, 28. Juli 2014, 08:33

Momentan denke ich, die Teile baue ich selbst aufs Dach. Muß das recht gut timen, meine Frau bekommt nen Infakt wenn sie mich auf der Leiter rumturnen sieht ;-) . Aber Sohnemann kommt eh in 2 Woch zu den Ferien und dann bastelwasteln wird das drauf. So wie ichs verstehe, wird da ja auch nichts gebohrt, Oberfläche sauber machen, aufkleben, gut austrocknen lassen und basta. Logisch finde ich, die Kabelführungs ins Fahrzeug an der Seite zu machen. Oft habe ich das schon auf Bildern vom Dach aus gesehen aber seitlich am Fahrzeug find ichs wegen dem Regenwasser einfach sinnvoller. Da kann ja nichts stehen, läuft runter und so ist die Chance von Wassereintritt geringer.
Es gibt zum Kaufen so spezielle Womo-Solar-Kabeldurchführungen zum aufs Dach kleben. Ansonsten gibt es noch die Lösung von Ma-Ke (Zwei Verteilerdosen, eine innen, eine außen), die sieht mir noch besser aus als die Dinger zum Kaufen, weil formschlüssig. Wenn man will, bekommt man es sicher hin die innere und äußere Dose miteinander zu verschrauben – dann hängen keine Kabel an der Seite rum.

Bei dem günstigeren Angebot hatte ich schon nachgefragt ob ich denn den Laderegler rausrechnen und dafür einen entsprechenden MPPT einsetzen kann. Antwort:klar!
Das günstige Set ist vom Preis eigentlich OK – dachte zuerst das man Panels einzeln günstiger bekommt, aber da ist nicht mehr viel was man sparen kann (vor allem wenn man noch Befestigungsmaterial braucht). Von daher mach das so, "Set + MPPT Regler einzeln kaufen" sieht OK aus.
So, beim Antwortschreiben runtergelesen und habe jetzt erst deinen "Nachtrag" richtig gecheckt. Muß ich durchrechnen, nicht wegen Leistung oder Ä., sondern wegen meinem Geldbeutel ;-).
Mir fällt noch eines ein was gegen Dünnschicht (und für "normale") Panels spricht: Man hat potentiell weniger Ärger mit TÜV und Rennleitung bei normalen Panels. Ich denke die Dünnschicht-Module sind stabil genug (werden ja bzgl. Hagel und so getestet), aber die sind doch eher ungewöhnlich auf einem Womo.

Also entweder Dünnschicht-Module flach aufs Womo-Dach (dann sollte es keinen Ärger mit den Behörden-Bedenken-Trägern geben, gibt aber halt dafür auch etwas weniger Ertrag), oder "normale" Monokristline-Module schräg stellen. Wenn Du die "normalen" eh flach einbauen willst, dann würde ich eher die Dünnschicht Dinger nehmen.

Die Kosten für Kauf und Einbau kann man durchrechnen (in theoretische Watt pro Euro), die Leistung in Watt vor Ort (in tatsächlichen Watt pro Euro) kann man nur bestimmen wenn man die Dinger vor Ort ausprobiert… Von daher: Im Zweifelsfall (bei ähnlichen theoretischen Preisen pro Watt) Würfel nehmen und auswürfeln. :-)
Signatur von »TonyMach«
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »TonyMach« (28. Juli 2014, 08:42)


Wohnort: Kallmünz

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14

Montag, 28. Juli 2014, 08:37

Mal eine Frage wie ist das mit denn Solar KOFFER (?) Würde mir lieber so was kaufen (!)

Weiß aber nicht ob so was taugt %-/ Würde die auch nur Brauch um zu zuladen ab und an mal
Habe mal kurz geguckt, die Preise sehen OK (130€ für 120W mit Lade-Regler).

Muss man halt nur (wie Matthias bemerkte) darauf achten das der Koffer nicht lange Beine bekommt und sich zu einem neuen Besitzer auf und davon macht – von daher an den Diebstahlschutz denken. Wenn das kein Problem ist für Dich, dann warum nicht?
Signatur von »TonyMach«
Umwege sind manchmal die schönsten Ziele


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4. Zurück zu 1

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HarunAlRaschid

unregistriert

15

Montag, 28. Juli 2014, 08:58

hier steht nix mehr-hab die Faxen dicke

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HarunAlRaschid« (26. Januar 2015, 19:55)


  • »Oliver« ist der Autor dieses Themas

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16

Montag, 28. Juli 2014, 10:07

Befestigung

Hallo,
www.fullsol.de Kompetenter und günstiger geht kaum mehr.

ich klinke mich jetzt einfach mal frecherweise hier rein ;-).

Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich immer mal wieder mit dem Thema, habe hier im Forum schon öfter von der genannten HP gelesen aber bin mir nicht wirklich sicher ob denn das Wort "günstiger" hier wirklich zutrifft. Hier mal zwei vergleichbare Komplettpakete. Natürlich sind diese zwei Spoilerchen (wobei ich denke, bei meinen 80Km/H brauche ich sowas eh nicht) und ein um 10A stärkeren Laderegler bei dem einen Anbieter dabei aber ist das wirklich die Basis um mehr als den doppelten Preis zu rechtfertigen?

Dann hoffe ich mal auf eure professionelle Beurteilung ;-)

http://www.enjoy-solar.de/Komplettangebo…-NEU::1003.html

http://fullsol.de/solar-set-basic-200.html


Gruß
Matthias
Hallo,

die Befestigung werde ich wie beim ersten Modul per selbstgekante Aluwinkel vornehmen. Die direkt auf die Dachhaut geklebt und fertig. Das eigentlich dumme an der Sache ist nur der absolute Klauschutz. Winkel + Solarpanel werden verschraubt, und an die Schrauben kommt man dann leider nie wieder dran (zumindest nicht an die inneren Muttern zum gegenhalten).

Weiß jemand wie lange man dem Kleber geben muss bevor man los kann ? ( War es nicht der 221 von Sikaflex?). Kleben würde ich auf die vorher entlackte Aludachhaut. Nen Spolier bastel ich auch, aber eher zum abweisen von Ästen etc.


Gruß, Oliver

Wolli32

unregistriert

17

Montag, 28. Juli 2014, 10:58

Nein, es war nicht der 221 von Sikaflex.

18

Montag, 28. Juli 2014, 11:18

ich plane einfach mal 3 Tage ein. In der Garage, also überdacht und ohne das jemand im Womo rumturnt. Ich denke das müsste reichen ...

Gruß
Matthias

edit: hab gerade beim Sikaflex 252 eine Durchhärtegeschwindigkeit von rund 7mm bei 3 Tagen gefunden. Keine Ahnung wie ich die PDF mit dem Diagramm hier einstellen kann ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wanderdüne« (28. Juli 2014, 11:25)


HarunAlRaschid

unregistriert

19

Montag, 28. Juli 2014, 14:16

RE: Befestigung

hier steht nix mehr-hab die Faxen dicke

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HarunAlRaschid« (26. Januar 2015, 20:10)


Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

Fahrzeug: Kastenwagen

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20

Montag, 28. Juli 2014, 18:41

habe das mit diesen Winkeln so gelöst :
2 jeweils davon an die langen Seiten verschraubt um dann den Stift bei Bedarf dann rauszunehmen um das Panell in die richtige Sonnenrichtung zu stellen , Bauzeit 1 Std. alleine , die Verschraubung auf dem Dach habe ich dann mit einem lackierten weißen Aluprofil unterfüttert und selbstverständlich alle Löcher vor dem verschrauben mit MS Polymer gefüllt um Wassereinbruch zu verhindern . dann noch einen Stab angebaut um das Aufstellen des Paneels zu unterstützen


das Gute an dieser Lösung ist eben auch , dass ich and ie Kabellage ungehindert rankomme
mein Vorgänger hatte ganau an dieser Stell ( runder Pinokel ) mal TV montiert und eine Verteilerdose auf das Dach geklebt und da kann ich jetzt mal locker die Kabel durchziehen - man muss auch mal Glück haben ;-)

LG Q
»Quietschi« hat folgende Dateien angehängt:
Signatur von »Quietschi« wenn ich könnte wie ich wollte,
wäre ich schon längst da, wo ich hin will