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1

Dienstag, 29. Juli 2014, 11:00

Polo 6n nach 10 Jahre Standzeit, Tipps und Erfahrungen

Is leider kein Bus-thema, würd mich aber trotzdem freuen euer Wissen anzapfen zu können.
Wir sind stark am überlegen einen Polo 6n SDI Variant aus Platzgründen gegen unseren jetzigen kurzen zu tauschen (bei dem wäre auch was zu investieren).
Der Variant würde uns nichts kosten (Ansschaffung) steht aber seit 10 Jahren im freien auf Erde (keine Wiese). Rost scheint kein Thema zu sein. Das Reifen alle Filter und Bremsen zu tauschen sind ist mir klar. Das viele Gummis hinüber sind ist mir auch bewusst.
Leider ist wegen Umzug, Bremer-Tüven und bevorstehendem Erasmusaufenthalt meine Zeit etwas begrenzt und meine Schraubfähigkeiten sind auch begrenzt. Ziel ist mal der Ö Tüv damit er angemeldet werden kann. Danach könnte meine Freundin in Ungarn Gummi, Leitungen und Riemen wechseln lassen (bin dann 5 Monate weg).

Ich würd mal folgendermaßen vorgehn. Alten Diesel aus dem Tank ablassen, frischen nachkippen, Motor von Hand durchdrehen (wenn das nicht klappt mit eingelegtem Gang im Kreis ziehen) und danach mit altem Öl einen Startversuch angehn.
Mach ich da was falsch bzw habt ihr nach so langer Standzeit verhältnismäßig positive oder negative Erfahrungen?
Danke und liebe Grüße aus Ostösterreich.
saul

2

Dienstag, 29. Juli 2014, 11:40

ich würds lassen, egal was du vorhast.

Ich denke die Direkteinspritzung ist nach den Jahren hinüber und ein Reparieren ist entweder schwierig möglich bzw. nicht selbst zu machen und/oder im Verhältnis zu teuer.

Aber grundsätzlich würde ich so vorgehen wie von dir beschrieben, bis zum Fahrzeug mit Gang drin ziehen. Wenn der Motor nicht dreht, dann entweder wieder in die Ecke stellen oder den Kopf abmachen und nachsehen. Ich kenne mich bei VW nicht wirklich aus, aber selbst das Runterschrauben könnte oderntliche Kosten verursachen.

Gruß
Matthias

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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3

Dienstag, 29. Juli 2014, 19:36

Moin Moin !

Der Diesel wird wohl die Standzeit am besten überstanden haben.

Ölstand und Wasserstand kontrollieren , dann den Motor an der Kurbelwelle mindestens 2 x von Hand durchdrehen ,wenn das reibungslos klappt , Batterie rein und starten.

Wenn der Motor einwandfrei läuft ,unbedingt den Zahnriemen sofort wechseln ,dann Bremsen usw.

Sollte der Motor die Standzeit nicht überlebt haben , lohnt der ganze Aufwand eher nicht.

MfG Volker

Wohnort: Memmingen

Fahrzeug: James Cook 310D Bj94

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4

Dienstag, 29. Juli 2014, 19:40

Zu klären wäre auch erst einmal, warum der Wagen sinnlos in gutem Zustand 10 Jahre abgestellt wurde. Meist macht man das mit Wagen die defekt sind, will sie dann irgendwann richten, kommt nie dazu und dann will man den Schrott irgendwann loswerden.
Jm5c Gruß Peter :-)
Signatur von »benzzino« "Touch not the pylons, for they are the messengers!" :-)

5

Dienstag, 29. Juli 2014, 20:26

Danke für eure antworten, werd mich die Woche mal dran machen. Mal schauen was da raus kommt... Zahnriemen nach Sichtbarer Porösität untersuchen bringt wohl rein garnichts, nehm ich an ?
Wenn der Motor nicht will bleibt er Ersatzteilspender-

Zur Vorgeschichte: Beide (unser jetziger Kurzer und der Variant) sind ehemalige Fahrschulautos (mit wenig Kilometer) des Vaters meiner Partnerin. Wurden nie verkauft sondern als Reserve behalten %-/ . Nach paar Jahren bekamm meine Freundin den kurzen zum Führerschein weil der Vater den Variant wie gesagt als Reseve haben wollte. Nun braucht er ihn doch nicht und wir könnten ihn haben. Und ich ärgere mich über Ihn weil wir von Anfang an mehr Verwendung dafür gehabt hätten. Und über mich ärgere ich mich weil ich mich nicht trotzdem um den Wagen gekümmert habe, wie zB 1-2 mal im Jahr eine Runde drehen....

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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6

Mittwoch, 30. Juli 2014, 08:59

Moin Moin !

Zitat

Zahnriemen nach Sichtbarer Porösität untersuchen bringt wohl rein garnichts, nehm ich an ?


Ein gerissener Zahnriemen ist beim Dieselmotor der GAU. Und der vorhandene ist ja wohl mindestens 10 Jahre alt,womöglich noch der erste. Er hat seine Lebensdauer also auf jeden Fall schon alleine aufgrund seines Alters schon überschritten. Ein Weiterbetrieb ist also "russisches Roulette".

MfG Volker