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  • »sammy116« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: hößgang

Beruf: greativ Metaller

Fahrzeug: Neoplan 8008

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1

Samstag, 9. August 2014, 19:47

Lackbeschichtung

Hallo und Servus,

an meinem DüDo ist der untere Bereich wie Ihr auf meinem Avatar-Bild sehen könnt,
mit einem strukturiertem Lack in grau beschichtet.
Die Oberfläche ist ähnlich die eines Strukturlacks sie ist komplett ausgeblichen und unansehnlich.
Da einer meiner Vorgänger anscheinend Spachtelmasse zu Sonderpreis bekommen hat und die auf der ganzen Fläche entsprechen benutzte sind natürlich Risse entstanden die ich nun wieder ordentlich herstellen will.

Da das abschleifen bzw. entfernen des Lacks eigentlich nicht möglich bzw. zu viel Aufwand ist,
wird da wo ich schleife und neu aufbaue die Oberfläche dieses Lacks unterbrochen sein.
Meine Vorstellung ist nun eine neue Schicht eines Strukturlacks in weis, auf die alte mit der Rolle aufzurollen.

Es sollte natürlich ein Lack sein der nicht auf Dauer so farblich unterschiedlich ausbleicht wie der jetzige,
am besten Autolackqualität.

Hat einer von euch damit schon Erfahrungen gemacht, oder hat einen Ratschlag wie ich das Problem angehen soll?

LG
Helmut

the cat

unregistriert

2

Samstag, 9. August 2014, 20:07

Mir deucht das murkst....

3

Samstag, 9. August 2014, 20:25

servus...

und wenn du dem lack mit einer heißluftpistole und einer spachtel zu leibe rückst...?

ok, is sicher ein schw...e job, aber ab is ab.... und schleifen musst eh sowieso..

lg
willi

Wohnort: Kallmünz

Fahrzeug: MB 308D-P Bremer/T1 Postkögel ("Postkoffer")

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4

Samstag, 9. August 2014, 20:58


Meine Vorstellung ist nun eine neue Schicht eines Strukturlacks in weis, auf die alte mit der Rolle aufzurollen.

Es sollte natürlich ein Lack sein der nicht auf Dauer so farblich unterschiedlich ausbleicht wie der jetzige,
am besten Autolackqualität.…
Also unter "Autolackqualität" verstehe ich 1a glatte und glänzende Oberfläche – das wird mit Rolle auf rissiger Spachtelmasse nix. Meinst Du mit "Autolackqualität" einfach nur einen haltbaren Lack?

Ich habe jetzt nicht die große Erfahrung, aber wenn es Risse wegen Spachtelmasse gibt, dann würde ich sagen muss entweder die Spachtelmasse runter (komplett), oder ein flexibler Lack drauf. Ich persönlich würde zum flexiblen Lack tendieren, weil deutlich weniger Arbeit – ich habe aber auch keine großen Ansprüche bzgl. Optik.

Ich würde da schauen wie gut Brantho Korrux 3in1 auf dem Altanstrich haftet (und wie das optisch aussieht), und dann alles mit 3in1 rollern. Wenn es Probleme mit der Haftung gibt, zuerst mit Brantho Korrux Nitrofest grundieren, muss man evtl. nichtmal die ganze Fläche anschleifen.
Signatur von »TonyMach«
Umwege sind manchmal die schönsten Ziele


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* Irgendwas zwischen Klapprad und 8x8 LKW.

Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

Fahrzeug: Kastenwagen

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5

Samstag, 9. August 2014, 21:33

wenn da Risse in der Spachtelmasse sind - runter damit - da dringt Feuchtigkeit ein und dann rostet es dahinter durch

abschleifen , reparieren , instandsetzten - neu Lackieren - hört sich nach Arbeit - ist es aber auch :T

alles andere ist Pfusch - und nichts Wert

LG Q
Signatur von »Quietschi« wenn ich könnte wie ich wollte,
wäre ich schon längst da, wo ich hin will

Wohnort: Villach

Fahrzeug: Mercedes 508D

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6

Samstag, 9. August 2014, 22:28

Genau!
Heissluftfön un d spachtel, dann geht das zeugs gut ab.
Dort wo risse sind wirst dann sehen wie weit es vom wasser unterwandert wurde.
Hab das grad hinter mir, 3 wochen heissluftfön, gute 10 müllsäcke mit alter spachtelmasse und lack..
Danach noch einiges zum schweissen und natürlich schleifen schleifen schleifen.
Ich bin froh dass wirs so radikal gemacht haben, auch wenn wirs nicht nochmal machen würden.
Ist ne frage der zeit, motivation und natürlich des lieben geldes.
Ca 2500€ war nur material ohne arbeit vom spenglerfreund.
Wie lange es halten wird, keine ahnung.
Nächste woche kommt noch der lack drauf, dann sind wir fertig. Einmal blank und zurück. Gute zweieinhalb monate später....
Es ist wirklich heiden arbeit, aber bei vielen rissen in der spachtelmasse führt meines erachtens früher oder später kein weg dran vorbei.
Das schlimme an spachtelmasse ist ja bekanntlich dass sie wasser zieht....
Grüsse
Andy

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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7

Samstag, 9. August 2014, 22:53

Moin.

Ich habe auf rissige Spachtelmasse (beim Stoß der vorderen Kotflügel an die Karosserie) nach mehreren Tagen Sonne und Trockenheit einfach Fluid Film AS-R draufgesprüht, welches durch Kapillarwirkung in die Risse einzieht.

Auch wenn jetzt kommt das sei ja nur Pfusch und nicht für die Ewigkeit: Da rostet m.E. auch erstmal nix mehr.

Wegen solcher "Reparaturmethoden" haben wir zwar (noch) kein H-Kennzeichen, aber dafür gings schnell und wir sitzen vor unserem Bremer in Griechenland am Strand...

Ma-Ke
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Wohnort: Kallmünz

Fahrzeug: MB 308D-P Bremer/T1 Postkögel ("Postkoffer")

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8

Samstag, 9. August 2014, 23:10

einfach Fluid Film AS-R draufgesprüht, welches durch Kapillarwirkung in die Risse einzieht.
Ja, das wäre natürlich die einfachste Methode die Substanz zu erhalten. Dann kann man sich dann etwas Zeit lassen bis man was "ordentliches" macht. Muss man nur dran denken das man innerhalb 2 bis 3 Jahren das ganze saniert – oder wahlweise dann eine neue Schicht Fluid Film aufbringt. Und das Aussehen von Autolack bekommt man damit auch nicht. :-)

Kann man auch so machen: erstmal FF AS-R drauf, Wochen/Monate einwirken lassen. Dann mit Verdünnung der Wahl oberflächlich FF abwaschen, und Lack drauf (z.B. 3in1).

Ansonsten die Alternative wie oben beschrieben: Spachtelmasse runter, Rost bekämpfen, und dann alles neu und ordentlich wie aus'm Lehrbuch – dann sieht es auch gut aus, wenn man's gut macht.

PS: Von Fluid Film bin ich übrigens begeistert, damit habe ich neulich den Flugrost einer Schieblehre entfernt – das FF hat den Rost einfach so angelöst, ich habe geguckt wie ein Autobus. Denn eigentlich wollte ich nur konservieren und vor weiterem Rost schützen… Nur der tiefer sitzende Rost ging nicht runter – aber dafür rostet es jetzt mit FF nicht weiter.
Signatur von »TonyMach«
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Fahrzeug: Neoplan 8008

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9

Sonntag, 10. August 2014, 08:54

Mal schauen

danke schon mal für eure Ratschläge,

ich weis das die meisten auf dem Standpunkt stehen, runter mit den Schrott und ordentlich aufbauen!

Wenn ich aber dann von "Andyx" lese Materialkosten 2500.- ohne Arbeit gerechnet und aus Erfahrung weis man trotzdem nicht ob man alles beseitigt hat.

Dazu grundsätzlich,
ich hab in meinem Leben viele "Oldtimer" wieder hergerichtet,
bin von gelernter Blechschlosser, also wäre ein neu Aufbau kein tech. Problem.
Im letzten Winter hab ich am Fahrzeug unten die ganzen Träger auf Vordermann gebracht,
alles mit einem Elektroden-Schweißgerät,
da ich blöd wie ich bin, vor 3 Jahren meine ganze Werkstattausrüstung verkauft habe,
da ich dachte ich hab keinen Platz und brauch sie nicht mehr, dann haben wir unseren "Opa Barnabasch" gekauft,
Liebe auf den ersten Blick und unser Renten-Traum.

Wer Schweißen kann weis, was für Unterschied es ist mit einem Schutzgasgerät das zumachen.

Da ich immer wieder Probleme mit meinen "Beilagscheiben" im Rücken hab, bin ich nicht besonders motiviert die Arbeit ordentlich an zugehen, zumal der finanzielle Aspekt noch dazu kommt, dafür reicht unsere Rente nur schwer.

Also,
der Vorschlag mit "FF AS-R" ist für mich denke ich ein gangbarer Weg, wenn man das Zeug dann über lackieren kann,
denn neue Farbe muss drauf, da der Unterschied in den Grautönen furchtbar ist.
Darüber das weis ist eigentlich noch ok. bis auf wenige Stellen.

H-Kennzeichen gibt es hier in Österreich sowieso nicht!

Wenn ich saniere dann schneid ich die unteren Schürzen ganz weg und schweiße neue ein, wenn ordentlich, dann richtig ordentlich!

Jetzt schau ich zu erst mal hinter die "Kulissen" Spachtelmasse was da ist, dann schauma weiter,
aber ich denke ich weis was kommt #wuerg2

LG Helmut

Wohnort: Villach

Fahrzeug: Mercedes 508D

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10

Sonntag, 10. August 2014, 09:52

So ham wir auch angefangen!
Nachschauen was is.
Das nächste mal würd ich nur die groben stellen beseitigen, u dann drüberlackieren.
Auf der hut muss man sowieso immer sein bei unsren alten bussen, ganz egal wie mans macht. Ob von grund auf neu oder ausgebessert.
Rust never sleeps....
Übrigens steinschlagschutz gibts auch in weiss.

Wohnort: Mainz

Fahrzeug: MB508 Bj. 1980

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11

Sonntag, 10. August 2014, 10:08

Hallo
Wie wärs den mit Folieren ?


Gruß Ralf

Wohnort: Dannigkow

Fahrzeug: O 309 D (2,4 D)

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12

Sonntag, 10. August 2014, 11:35

Hallo,

denk doch noch mal darüber nach. Wenn du selbst schweißen kannst, empfehle ich, es gleich richtig zu machen. Also mal dahinter schauen. Sollte der Zustand nämlich so sein, dass alles erneuert werden muss, hilft die Kosmetik vorne auch nicht weiter. Anderenfalls ist es weniger Aufwand als du denkst. Alles andere führt nach meiner Erfahrung dazu, dass man immer wieder ausbessert, irgendwann doch den Kanal voll hat und dann doch richtig anfängt. Und man wird nicht jünger...
Ich weiß, wovon ich rede, vor 2 Jahren habe ich meinen Bus aus genau diesen Gründen rundherum so angefasst.

Gruß Knut

Wohnort: Kallmünz

Fahrzeug: MB 308D-P Bremer/T1 Postkögel ("Postkoffer")

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13

Sonntag, 10. August 2014, 12:12

der Vorschlag mit "FF AS-R" ist für mich denke ich ein gangbarer Weg, wenn man das Zeug dann über lackieren kann,
Also FF in den Rissen ist kein Problem, aber von der Fläche des Altlackes muss es runter.

Da aber FF eh nicht besonders gut auf Lack hält, ist es kein Problem das mit einer x-beliebigen Verdünnung (oder Silikonentferner) vom Altlack abzuwaschen.

Und wenn Du irgendwann mal tatsächlich Lack&Spachtel&Rost runter machst und das Blech freilegst, dann geht FF eh mit runter. Das blanke Blech einmal entfetten und gut ist.

Außerdem: Schau doch ob Du nicht abschnittsweise vorgehen kannst. Also einen Abschnitt auf einer Seite mal ordentlich machen (und sei es nur eine Ecke hinten), und den Rest erstmal konservieren. Dann siehst Du wieviel Arbeit das ist, und kannst das nächste Jahr einen weiteren Abschnitt sanieren. Jo, Rust never sleeps.

PS: Nur zum Verständnis, FF ist Wollwachs ("Lanolin") also ein Fett. Es hat in etwa die Konsistenz von geschmolzener Butter, dringt in Rost ein (löst dabei Rost leicht an), und verdrängt dabei vor allem Feuchtigkeit.
Signatur von »TonyMach«
Umwege sind manchmal die schönsten Ziele


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3. Eigene Erfahrungen sammeln
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* Irgendwas zwischen Klapprad und 8x8 LKW.

14

Montag, 11. August 2014, 19:10

Zeig doch erst mal ein paar Fotos von der Pampe, die Du drauf hast und von eventuellen Schadstellen.