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  • »mutzi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Ehingen am Ries

Fahrzeug: 406D, 613D-KAV, R100

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1

Freitag, 5. September 2014, 18:11

613 Batterie-Ladeproblem

Hallo zusammen,

Batterie war im Urlaub nachts zu schwach zum starten, ADAC hat überbrückt (kam sofort) und gemessen:

OM352, 12V, 90Ah, 720A

Spannung 13,8V, Batterie anscheinend noch ok, da irgendwas mit 350-400A

Ladespannung bei Standgas ca. 15V bei Halbgas ca. 18-25V. Sollte laut Engel andersrum sein.
Er meinte ich solle die Lichtmaschine bei Bosch prüfen lassen und Handyladen im Stand sei eine Todsünde (einmal evtl. über nacht, weiß ich nicht mehr so genau, da ging er dann aber noch). Die nächsten 2 Starts (je ca 15km) am nächsten Tag gingen, dann am 2. Tag wieder Batterie zu schwach, obwohl Handy nicht geladen. Neue Batterie geholt und heimgefahren (alte behalten, da der Händler kein Pfand wollte) Ach ja: Handy das erste mal über Zigarettenbuchse mit neuem Adapter angesteck. Zigaraettenazünder vorher nie benutzt, aber seine Sicherung musste ich vor der Fahrt erneuern, war durch.

Kriechstrom? Steckdose? Batterie? Lichtmaschine? Handyladen?

Habt ihr Tipps für einen Elektrik Halb-Leien, ich kann Schrauben und Kabel verlegen, Lade- und Relais-Technik ist aber nicht mein Steckenpferd.

Bevor ich jetz die große Aktion starte, würde ich mich über ein paar Tipps zur Fehlererkennung freuen.

Außer der eigentl. Fahrzeug-Elektrik habe ich keine anderen Verbraucher.


Grüße Mutzi

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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2

Freitag, 5. September 2014, 19:06

also nur mal so,
alle 352er auf 12V die ich kenne haben zwei starterbatterien und nicht nur eine.
selbzt der 314er hat zwei auf 12V basis.

ladespannung solte nich thöher wie 14,4 sein selbst im lehrlauf.
nach längererfahrt geht die dan ronter auf bis zu 13,8V

habe nen Vmeter in der amatur mal eingebaut und da sind die werte immer aktuell.
auf über 14,4 ist meine nicht gekommen.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

3

Freitag, 5. September 2014, 20:14

Hallo Eicke;
die gesamte Unimog- Generation 406 hat den OM352 und nur eine 12v Batterie.
Ich hab so einen alten und das macht keine Startprobleme.

Gruß Rudi

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

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4

Freitag, 5. September 2014, 22:25

Hallo,
Fahrzeuge mit dem Baumuster 318; 380;381;383; und Motor352/353 haben serienmäßig 12V Anlage!
Nur als Sonderauführung 24V.
Die Baumuster 314;316;haben 24V serienmäßig und 12V als Sonderausstattung!
Wenn die Batterie nicht auf allen Zellen in Ordnung ist,so kann sie noch soweit in Ordnung sein,dass der Motor noch ein-zweimal anspringt
Das nächste mal aber schon nicht mehr!
Auch,wenn nur z.B. die Scheinwerfer etc.einige Zeit eingeschaltet sind,kann ie Batterie ,beim nächste Starten schon wieder versagen.
Wird nur einige Km gefahren,so springt derMotor wieder an,so,als wenn nicht wäre.
Beim zweiten/dritten Mal,wieder nicht.
Da kann die Lima laden,wie sie will.Nützt nichts!!
Also die Batterie überprüfen lassen,ob alle Zellen noch voll funktionsfähig sind!
Auch unbedingt das Masseband der Batterie zur Karosserie auf Rostansatz und Festzitz prüfen!
Gruß Jürgen

Wohnort: Jettingen

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Düdo 613 Breitmaul mit "H"

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5

Freitag, 5. September 2014, 22:29

Hallo Eicke;
die gesamte Unimog- Generation 406 hat den OM352 und nur eine 12v Batterie.
Ich hab so einen alten und das macht keine Startprobleme.

Gruß Rudi
Es geht um einen 613er mit OM352 (und nicht um einen Unimog) mit 12 Volt-Versorgung und der hat in der Regel, so wie meiner und wie Eicke bereits schrieb, 2 Starterbatterien.

Zitat

Ladespannung bei Standgas ca. 15V bei Halbgas ca. 18-25V
Ich bin kein Elektrofachmann, aber kann man da evt. auf eine 24 Volt Lima schließen? Hatte ich beim 508 mit OM314 nach Motorenumbau mal, am neuen Motor hing eine 24 Volt Lima... Nach kurzer Fahrt sind zuerst die Scheinwerferbirnen durchgeknallt, danach haben wir die Lima rausgenommen.. :-O

Grüßle
Herbert
Signatur von »Herbert« Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!


Johann Wolfgang Goethe
Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg. (Zweiter Kundschafter)

Wohnort: Karlsdorf-Neuthard

Fahrzeug: DB L613D, Audi A6, Honda VTR1000F

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6

Samstag, 6. September 2014, 00:07

OM352, 12V, 90Ah, 720A

Spannung 13,8V, Batterie anscheinend noch ok, da irgendwas mit 350-400A

OM352, 12V, 90Ah, 720A

Spannung 13,8V, Batterie anscheinend noch ok, da irgendwas mit 350-400A

Ladespannung bei Standgas ca. 15V bei Halbgas ca. 18-25V.


Da ist doch was ganz faul.
Entweder der Limaregler ist defekt und gibt immer Vollgas oder du hast tatsächlich eine 24V Lima drin. In jedem Fall ist das gar nicht gut für eine einzelne 12V Batterie. Die gast aus und hat nach kürzester Zeit kein Wasser mehr, also auch keine Kapazität mehr.

Von vorne: kläre erstmal, ob du ein 24V oder 12V Bordsystem hast (Typenschild an der Lima und Aufschrift auf den Glühbirnen).

Danach schauen wir dann nach eventuellem Umschaltrelais oder irgendwelchen Defekten.

Lass hören.

Grüße,
Jens

  • »mutzi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Ehingen am Ries

Fahrzeug: 406D, 613D-KAV, R100

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7

Samstag, 6. September 2014, 09:46

Ich hab definitiv 12V-System. Serienmäßig waren laut Handbuch 2 kleine 12V (55Ah) parallel verbaut. Ich habe ihn aber schon mit einer größeren gekauft (90Ah) und hat jetzt 4 Jahre lang nie Probleme gemacht. Der Vergleich zum 406 ist schon zulässig, da gleicher Motor, gleiche Spannung, gleiche Lima (Vater hat eien). Die Zahlen auf dem Messgerät hüpften immer hin und her und ich konnte nur von der Seite drauf sehen. Die 25V waren der höchste Schwankungswert bei allen eingeschalteten Verbrauchern, also nicht nur beim Batterie-laden.

Wie kann ich denn die einzelnen Zellen der Batterie testen und wie die genaue Ladespannung?
Multimeter vorhanden.

Mutzi

  • »mutzi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Ehingen am Ries

Fahrzeug: 406D, 613D-KAV, R100

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8

Samstag, 6. September 2014, 10:15

Hab nochmal nachgelesen: Serie 2 x 66Ah, Sonderwunsch 2x 88Ah
Den 613 gab´s in 12V oder 24V je nach Wunsch
Meiner ist ein 12V!

Die Batterie ist komplett verschweißt, also keine Schraubverschlüsse an den Zellen, man sieht auch keinen Säurepegel.

Mutzi

Wohnort: Berlin

Beruf: Havarieschlosser

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9

Samstag, 6. September 2014, 10:54

Moin !
Und was steht auf dem Typenschild der Lima ?

Gruss Olaf

  • »mutzi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Ehingen am Ries

Fahrzeug: 406D, 613D-KAV, R100

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10

Samstag, 6. September 2014, 11:37

So jetzt ncohmal gemessen:

Alte Batterie ohne vorheriges Laden 12,62V
Neue Batterie 12,71V Angelassen im Standgas 14,12V, mit ca.1/3-Gas 13,89V

Ich bin mir jetzt gar nicht mehr sicher, was der ADAC gemessen hat, Ladespannung oder Strom?

Ist es normal, dass bei Gas die Lade-Spannung sinkt? Doch das Handyladen?

Mutzi

  • »mutzi« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Ehingen am Ries

Fahrzeug: 406D, 613D-KAV, R100

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11

Samstag, 6. September 2014, 12:28

Hi Olaf,

Typenschild kann ich ohne Ausbau keins erkennen, aber es steht folgende Nr. auf eienr Art "Krümmer" hinten an der Lima:

000154 0356

der ganze Bus hat aber 12V Verbraucher

oben auf dem "Krümmer" ist eine Art Hut/Deckel, der evtl. Kontakt zum Rest des Krümmers hatte (Löt/Kurzschlussschweißähnlich)


Ich kann das Bild nicht einfügen, obwohl es nur 20kB hat ;-(

Der runde Deckel scheint ringsum einen Abstand zu haben, nur in Richtung Lima ist er etwas abgeflacht und genau an der Stelle sieht es so aus.

Soll ich doch die Lima mal ausbauen, hab heute leider keine Zeit mehr dazu.

Mutzi

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mutzi« (6. September 2014, 13:17)


Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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12

Samstag, 6. September 2014, 19:28

Moin Moin !

Vermute mal ,der ADAC hat Mist gemessen. Stelle in letzter Zeit immer wieder fest ,dass da vermehrt Leute ankommen ,die vermutlich besser im Gartenbau arbeiten sollten.


Jetzt miss mal die Battspannung einmal im Leerlauf ,dann bei verschiedenen Drehzahlen bis zur Abregeldrehzahl.
Dann mach das Ganze noch einmal ,dabei bitte alle Verbraucher einschalten.

Spätestens ab etwa 1/3 Drehzahl sollte auch mit allen Verbrauchern die Spannung über der liegen ,die du mit abgeschaltetem Motor ohne eingeschaltete Verbraucher misst.

In etwa sollte die Spannung bei 14 V liegen ,sobald der Motor läuft. Über 14,8 V darf sie nicht kommen !

Dein Handyladen ist mit Sicherheit kein nenneswerter Verbraucher ,da wird schon die Tachobeleuchtung mehr schlucken.

MfG Volker

13

Samstag, 6. September 2014, 19:49

Dein Handy kannste ne Woche dranlassen und dann muß der immer noch starten.

Genauso wichtig wie ein Multimeter oder Voltmeter ist ein Säureheber, kostet nicht die Welt ab 5 €. Sagt Dir aber eindeutig ob Deine Batterie noch in Ordnung ist.
Stopfen aufdrehen und Säure ansaugen.
Steht der Schwimmer im grünen Bereich so ist diese Zelle in Ordnung.
Steht bei auch nur einer Zelle der Schwimmer im gelben oder roten Bereich, so ist die Batterie definitiv kaputt.
Vor dem messen Batterie laden


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Wohnort: Wiernsheim

Fahrzeug: 508 D langbreithoch Bj. 86, 24 V

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14

Samstag, 6. September 2014, 21:54

Zitat

...Säureheber...
Die Batterie ist komplett verschweißt, also keine Schraubverschlüsse an den Zellen, man sieht auch keinen Säurepegel.

Mutzi
bele

15

Samstag, 6. September 2014, 22:04

Agm ??


Sent from my iPhone using Tapatalk

Wohnort: Potsdam

Fahrzeug: MB Düdo 4Null7

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16

Dienstag, 9. September 2014, 00:42

Wenn die Boardspannung nicht verrückt spielt (wurde ja jetzt oft genug beschrieben welche Werte korrekt sind) klingt das nach Batterietod (vermutlich eine Zelle hinüber).

Wenn möglich Batterie ausbauen, extern laden und dann mit einem Verbraucher (20W Glühlampe o.ä.) mal entladen und die Spannung beobachten. An einer intakten und vollgeladenen 80Ah Batterie sollte die Lampe ca. 20-30h munter leuchten bis die Spannung unter 11,9V fällt (entspricht dann noch 30-40% Restkapazität). Dann bitte nicht weiter entladen, da die normalen Starterbatterien nicht zyklenfest sind und es ungesund ist diese vollständig zu entladen.

Sehr wahrscheinlich wird die Batterie aber innerhalb kürzester Zeit zusammenbrechen (also bei einer defekten Zelle -2V, d.h. auf ~10,5V abfallen).

PS: Ein Säureheber würde diese Prozedur natürlich ersparen, aber wenn die Batterie versiegelt ist, hilft es auch nix die Zellen zur Überprüfung gewaltsam zu öffnen...

Wohnort: Rothenthurm

Beruf: ja auch

Fahrzeug: 609 mit Turbo von DB nachgerüstet....

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17

Montag, 15. September 2014, 15:36

Die Schmelzsicherungen an der Seite sind überprüft worden ? (Flachbandsicherung ca. 3- 5cm lang)

es sind zwei Stück also für jede 12 Volt Batterie eine....
die sitzen unter einem Deckel auf der Fahrerseite im Einstiegsbereich und es könnte sein das eine durch ist....

es kann dann auch vielleicht sein das für eine 12 Volt Lichtanlage eine 24 Volt Lima verbaut wurde und die Spannung aufgeteilt wird ....
weil diese Version mit zwei Starterbatterien a 12 Volt ausgestattet ist, die auch für den Anlasser mit 24 Volt funktionieren und deshalb nur für das Starten wieder über ein Relais zusammengeschaltet werden.

Gesehen habe ich das schon einmal in dieser Variante es wäre das zumindest denkbar und zu überprüfen mit welcher Spannung nicht nur die Lima sondern auch der Anlasser betrieben wird. ???....

Damit kommst Du vielleicht ein Stück weiter....

Wir haben doch einen KFZ Meister im Forum der Mercedes sehr gut kennt vielleicht mag er ja einen Tip geben

Gruß Rolf
Signatur von »Feuerbaer 2.0« Meine Website interessant für Berufskraftfahrer mit DTCO und Fahrerkarte... www.trucktimer24.com

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18

Montag, 15. September 2014, 16:59

Falls eine der Sicherungen geschmort ist dann dreht der Anlasser wenn er denn 24 Volt hat, nur mit halber Drehzahl
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