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  • »Ma-Ke« ist der Autor dieses Themas

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Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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1

Samstag, 8. November 2014, 23:55

Holzofen im Reisemobil einbauen

Moin.

Hier und in den folgenden Beiträgen werde ich dokumentieren wie ich (hoffentlich) einen Holzofen in unserem Bremer einbaue, und falls Fragen auftreten die hier stellen.

Unser Bremer ist ganzjährig angemeldet, und mittlerweile wollen wir auch manchmal in der kälteren Jahreszeit für ein paar Tage los. Auch wollen wir im nächsten Sommer evtl. bis zum Nordkap, wo es auch mal etwas frischer draußen werden kann und man sich bestimmt über eine "warme Höhle" freut, und dort in Norwegen das Auffüllen der deutschen Gasflaschen trotz vorhandener Fülladapter evtl. nicht ganz einfach sein wird.
Meistens stehen wir überigens igendwo "frei" ohne 230-V-Stromanschluss. 12 Volt haben wir meistens wegen dem 100-Watt-Solarpanel auf dem Dach immer genug.

Normalerweise reicht ja zum Heizen unsere komfortable Gasheizung "Truma SL 3002", eine 11-kg-Gasflasche reicht beim Durchheizen den Berichten hier im Forum zufolge 3 Tage bis eine Woche. Wir haben 2 solche Flaschen dabei.
Wenn wir irgendwo mal auf einem CP oder bei Bekannten stehen wo der 230-Volt-Landstrom inclusive ist, haben wir mittlerweile auch noch ein 400-Watt-Konvektions-Heizgerät an der Wand bzw. Schranktür hängen und zusätzlich noch einen 500-Watt-Miniheizlüfter dabei.

Um sich unabhängig von Strom und Gas zu fühlen und es ein Stück auch zu sein, soll jetzt auch ein Holzofen in unser Reisemobil. Bisher blieb's bei einem Traum davon. Wieder inspiriert von dem Thread "Selbstausbau / Holzofen" soll der Traum jetzt für uns Realität werden - ein Holzofen der nach Freiheit und Abenteuer duftet...

Für die HU ist das überigens offiziell eine Kochstelle, die bauartbedingt auch Wärme an die Umgebung abgibt ;-) , oder ein von unten und von oben belüfteter Schrank, da es für Heizungen in Kraftfahrzeugen spezielle Vorschriften gibt, und notfalls kommt das Ding alle 2 Jahre raus. Während der Fahrt soll das Ding eh nicht betrieben werden.

Anders als in Bauwagen und ausgebauten LKWs und einigen Düdos spielen bei uns die Faktoren Gewicht und Größe des Ofens bei uns im 5,45 Meter langen 3,5-Tonnen-Bremer eine sehr wichtige Rolle. Aus diesem Grund sollte es ein möglichst kleiner Ofen ohne Schamottesteine sein, der zwar die Wärme normalerweise nicht lange speichert, das Mobil beim Anheizen aber sehr schnell aufwärmt. Und falls man die Wärme doch mal z.B. über Nacht länger speichern will legt man Steine auf oder neben den Holzofen.

Da es keine Öfen genau nach meinen Vorstellungen gab, fing ich an zu Planen, und entwarf folgenden schlanken Wohnmobil-Mini-Holzofen für Kleinstholz mit externer Verbrennungsluftzufuhr und Funkenschutz und Schutzgitter gegen Verbrennungen, gebaut aus 2 Edelstahl-Schornsteinrohren, 2 Edelstahlkochtöpfen und ein paar sonstigen Bauteilen:



Das sah nach einem neuen zeitaufwendigen Projekt aus, und das obwohl noch zig andere dringendere Sachen auf meiner To-Do-Liste stehen... %-/

Doch dann ergab es sich, dass ich unmittelbar nach dessen Veröffentlichung dieses Angebot entdeckte, mein großes Interesse bekundete, wir uns schnell einig wurden und ich bald einen Dickinson-Newport Feststoff-Wandofen (engl. "Dickinson Newport Solid Fuel Heater", eigentlich gebaut für Yachten) in unseren Bremer einbauen werde. :-)

Gleich geht's hier weiter... #winke3
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (10. November 2014, 01:52)


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2

Sonntag, 9. November 2014, 00:02

Da der Ofen noch unterwegs zu mir ist, bin ich schonmal mit den Vorarbeiten angefangen:

Als erstes habe ich Feuerlöschspray zusätzlich zu unserem 1-kg-Pulverlöscher gekauft und griffbereit neben dem Eingang befestigt:



Dann habe ich die Sonnenschirmhalterung von der Wand rechts von der Tür der Nasszelle (hinten links in unserem Aufbau) zum Eingang verlegt, die Schaufelhalterung nach gegenüber, und den Lichtschalter von der Nasszelle nach innen verlegt und von hinten mit Glasfasermatten gegen Wärme gedämmt, um ausreichend Platz für den Ofen zu bekommen:



Gleich geht's weiter... #winke3
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3

Sonntag, 9. November 2014, 00:20

Für die Frischluftzufuhr soll der Ofen lt. Installationsanleitung eine Öffnung unterhalb des Ofens bekommen, der in etwa dem Schornsteindurchmesser (3 Zoll = 76 mm) entspricht.

Da ich dafür den gedämmten Sandwich-Boden nur ungern so groß durchlöchern wollte (ist einfach so ein Gefühl ohne einen für mich erkennbaren logischen Grund), habe ich dann den Kasten unterhalb des Waschbeckens auseinander geschraubt, um an den Radkasten des hinteren linken Rades ranzukommen:



Da aus dem Radkasten soll mit einem grauen HT-Rohr mit 75 mm Durchmesser die Frischluft hergeholt werden, und zwar mit Version A, damit möglichst viel Rohr im bisher ungenutzen Raum ist. Statt der 90°-Bögen nehme ich aber jetzt doch jeweils zwei 45°-Bögen um den Radius der Biegungen zu vergrößern und so den Strömungswiederstand der Zuluft zu verringern:



Dann habe ich die Öffnung angezeichnet, mit einem 3-mm-Bohrer im Akkuschrauber rundrum perforiert und dann mit meiner "Hand-Stichsäge" aufgesägt und anschließend mit der Raspel auf das richtige Maß erweitert:



Anschließend habe ich die Holzränder mit Owatrol eingepinselt, damit die Feuchtigkeit im Radkasten das Holz nicht zu sehr schädigt:



So, das war's erstmal für heute. #winke3

Ma-Ke 8-)
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Wohnort: München

Fahrzeug: Mercedes 608D

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4

Sonntag, 9. November 2014, 00:30

regnets da nicht rein? wir haben ein abschraubbares ofenrohr, mit deckel sieht man abgeschraubt nix.
slarti

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5

Sonntag, 9. November 2014, 00:43

Das ist nicht die Abgasöffnung, sondern die Öffnung von der Frischluftzufuhr im Radkasten, da kommt evtl. Spritzwasser von den Rädern dran, aber Regen von oben kommt da bestimmt nicht rein.

Den Schornstein will ich durch das Dach oder eine umgebaute Dachfensteröffnung nach oben rausleiten, und so aufsteckbar konstruieren, so dass man die Öffnung ohne die aufgesteckte Schornsteinverlängerung bei der Fahrt mit einer Kappe verschließen kann und so auch nicht sieht.

Ma-Ke 8-)
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Wohnort: Berlin

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6

Sonntag, 9. November 2014, 11:11

yeah ich folge diesem projekt gespannt ..
die abgasrohr durchführung durchs dach is so ne sache..
bin gespannt wie du das machst...
ich hab da ziehmlich rumgebastelt .. und hitzbeständiges silikon benutzt ....


#winke3 jonas

Wohnort: Kirchheim bei München

Fahrzeug: 508, 525i ,KTM 950SM, Yamaha XJ600, Dnepr K750

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7

Sonntag, 9. November 2014, 12:05

Ich würde bloß großen Abstand von Pulverlöschern nehmen. Wenn der Brand gelöscht werden kann damit, ist das Auto trotzdem ziemlich im Ar... auf Dauer das Pulver fliegt in jede Ritze und ist ziemlich aggressiv. Beispiel: Jakuar MK2.. Kundenfahrzeug hatte einen kleineren Brand. Armaturenbrett, Teppich und Türverkleidungen kaputt. Alles raus und Fzg innen kpl entkernt, das Fzg innen und die Türen ca ne Std mitm Hochdruckreiniger gereinigt und gespült um das Pulver loszuwerden. Innen alles neu lackiert und mit Wachs konserviert, Türen aussen auch. nach mittlerweile 3 Jahren sind die vorher rostfreien Türen durchgegammelt und die Spritzwand innen stark rostig, weil die Pulverrückstände sich in den Falzen festgesetzt haben.
Signatur von »Da Bastla« --------------------------------------------
Gruß Ludwig

Immer im Stress...

8

Sonntag, 9. November 2014, 13:07

großen Abstand von Pulverlöschern nehmen

richtig
wir haben deshalb einen 2kg Schaumlöscher + Löschdecke an Bord

mfG Bernd

the cat

unregistriert

9

Sonntag, 9. November 2014, 14:07

Ja--DASw urde ganz oben schon besprochen...DAs Ergebnis war der geniale Halon- ersatzlöscher. Oder halt ein gemeiner Wasserlöscher...für die BAhn tuts der ja auch

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10

Montag, 10. November 2014, 00:38

Moin.

Tagsüber waren wir an der Nordsee um Bekannte zu besuchen #winke3 , die Herbstsonne #sonne1 zu genießen und Fischbrötchen zu essen, da habe ich doch tatsächlich einen antiken Kanonenofen geschenkt bekommen! :-) Der kommt aber nicht in unser Wohnmobil (zu groß und zu schwer), sondern irgendwann in unsere Werkstatt.


Dann habe ich heute abend einen Kohlenmonoxid-Melder für 10 € bestellt, damit wir nicht irgendwann für immer einschlafen. Bei der Installation werde ich diese Hinweise zur korrekten Montage von CO-Meldern beachten - Kohlenmonoxid ist leichter als Luft (95% vom Luftgewicht), ich dachte bisher das wäre andersrum...

Ein Rauchmelder ist bereits im Wohnmobil oben unter der Decke an der Schräge des Alkovens befestigt.

Zusätzlich zu dem 2003 abgelaufenen 8o) 1-kg-Pulver-Feuerlöscher neben dem Fahrersitz (den ich, falls der noch geht, dank eurer Tipps am besten nur nehme wenn's mal bei anderen Leuten brennt) und dem 400-ml-Löschspray neben dem Aufbau-Eingang habe ich noch 2 weitere 500-ml-Löschspraydosen gekauft und 2 Feuerlöschdecken: eine für den Notfall ggf. zum Löschen und die andere ggf. zum Dämmen der Wand/Decke gegen die Hitze hinter/über dem Ofen und Schornstein.

Lt. Montageanleitung des Dickinson-Newport Feststoff-Ofens soll hinter dem Ofen und Abgasrohr ein hinterlüftetes Blech mit einem Mindestabstand von 13 mm (1/2 Zoll) von der Wand befestigt werden.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

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11

Montag, 10. November 2014, 01:33

die abgasrohr durchführung durchs dach is so ne sache.. bin gespannt wie du das machst... ich hab da ziehmlich rumgebastelt .. und hitzbeständiges silikon benutzt ....
...ich bin auch gespannt wie ich das mache... #winke3

Als erstes gibt es 2 mögliche 2 Stellen, wo ich oben die Abgase rausleiten kann: einmal direkt oberhalb vom Ofen durchs Dach (1 mm Alublech, 2 cm Styropor, 1 cm Vollholzverkleidung), oder ich ersetze das Dachfenster daneben durch eine Dachdurchführung, was den Vorteil hätte dass ich das Dach nicht durchlöchern müsste.

Im Prinzip will ich mir so ein Teil (am liebsten aus Edelstahlblech) mit 120 mm Durchmesser kaufen oder selber basteln:



Das will ich am Rand des durchlöcherten Daches (ca. 140 mm Durchmesser) mit bis 350°C hitzefestem Silikon so ähnlich auf das Dach kleben:



Das Styropor wird ca. 10 cm weit ums Loch entfernt und duch hitzefeste Steinwolle oder passend zurechtgeschnittenes Vermiculite oder Porenbeton ersetzt und ggf. mit hitzefestem Silikon befestigt und abgedichtet. Von unten wird eine ringförmige Blende aus Blech druntergeschraubt.

Jetzt wird das 80-mm-Abgasrohr durch diese Öffnung nach oben geführt, dass rundrum 2 cm Abstand zum äußeren Rohr bleibt. Dieser Zwischenraum wird mit Steinwolle ausgestopft und so wärmegedämmt. Evtl. kommt von unten und oben noch hitzefestes Silikon drüber, damit die Steinwolledämmung nicht fusselt und Juckreiz verursachen könnte.

Von oben wird ein Wetter-/Regenkragen am Abgasrohr festgeschraubt und mit hitzefestem Silikon abgedichtet, der über das äußere 120-mm-Rohr drüber reicht.

Beim Fahren kommt auf das Abgasrohr eine dicht schließende Kappe drauf, beim Betrieb des Ofens wird da eine Schornsteinverlängerung mit Regenhaube draufgesteckt, der Beutel von dem Rohr wird als Erinnerung dass das da noch oben drauf ist ans Lenkrad geknotet.

Soweit die Theorie zur Dachdurchführung...

Ma-Ke 8-)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (10. November 2014, 01:50)


Wohnort: zuhause

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Fahrzeug: MB 316 CDI

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12

Montag, 10. November 2014, 07:59

... Da es keine Öfen genau nach meinen Vorstellungen gab, fing ich an zu Planen, und entwarf folgenden schlanken Wohnmobil-Mini-Holzofen für Kleinstholz mit externer Verbrennungsluftzufuhr und Funkenschutz und Schutzgitter gegen Verbrennungen ...

Ich würde das Zuluftrohr unbedingt direkt in den Aschen- oder Brennraum führen. (!)
Der Ofen ist dann gasdicht und verbrennt keine warme Innenluft sondern Aussenluft. Die Heizleistung wird sich so mindestens verdoppeln...

liebe Grüsse vom Muger
.

Wohnort: Land Brandenburg

Fahrzeug: viel zu viele Fahrzeuge

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13

Montag, 10. November 2014, 09:06

Moin, denke die selbstbau Dachdurchführung kannst du dir sparen. Ist ja schon verbaut :-O

Müsste heute ankommen.

Grüße Rene
Signatur von »Ener« „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es der böse Nachbar nicht will.“

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14

Montag, 10. November 2014, 10:06

http://www.ebay.de/itm/Edelstahl-Schorns…=item5d4c5b738c

sowas hab ich mir besorgt...... um des Geld hab ich mir dan doch nicht die Mühe gemacht um so eine Durchführung selber zu bauen ... hab sie jedoch bissl modifiziert ...

HarunAlRaschid

unregistriert

15

Montag, 10. November 2014, 12:12

hier steht nix mehr-hab die Faxen dicke

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HarunAlRaschid« (26. Januar 2015, 21:11)


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Fahrzeug: 6 8er Mönsterschen

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16

Montag, 10. November 2014, 14:39

...und der ganze Aufwand, um ein, zwei Mal pro Jahr ein paar Tage im Winter zu verreisen?

Wenn ich in der Karre leben würde, würde ich mir ja auch einen Holzofen einbauen.
Aber wegen der paar Nutzungen im Jahr den Aufwand und den Verlust an Raum?
Da würde ich einfach ein paar Extra-Gasflaschen mitnehmen und gut ist...
Verschlossen, mit Schutzdeckel, stehend und gut verzurrt ist das gar kein Problem.

...und der ganze Aufwand, um ein, zwei Mal pro Jahr ein paar Tage im Winter zu verreisen?
Es liegt doch in der Natur des Busverliebten, nicht die "Einfachste" Variante zu bauen. Haben seit 3 Jahren einen Holzofen im Bus und seitdem ist der Winter ein wahres Vergnügen mit Holzmachen, Kaffeekochen und Feuerknistern geworden. Es zählt ja nicht nur die Wärme, sondern auch das Drumherum, da kann eine Thermostaten-Truma nicht mithalten. Außerdem macht sich ne volle Brennholzkiste schöner als zwei Gasflaschen ! ;-)

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Wohnort: Oldenburg

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17

Montag, 10. November 2014, 15:23

@HarunAlRaschid: Rein pragmatisch gesehen hast du natürlich völlig Recht.

@dani: Genau so ist es.


Das Gefühl autark mit gefundenem Klein(st)holz heizen zu können, der Holzfeuergeruch, die lodernden Flammen des Feuers, das Holz nachlegen und der Rest des "Holzofen-Feelings" kann keine Gasheizung ersetzen!

Und außerdem: Einfach kann jeder! Und mir macht es auch viel Spaß sowas zu planen, konstruieren und bauen! :-O

Für die Ofenrohrdurchführung durch das Dach (s.o.) habe ich mir jetzt eine 120-mm-"Schachtabdeckung" und einen 80-mm-"Regenkragen" aus Edelstahl für insgesamt 40 € bestellt. So habe ich rundrum um das heiße Ofenrohr 2 cm "Luft", die ich mit hitzefester Steinwolledämmung ausstopfen kann und so die Wärmeübertragung hin zum Blech des Aufbaus verringere. Außerdem kühlt das Abgasrohr nicht so leicht aus, was zu einer geringeren Gefahr der Kondensatentwicklung beiträgt.

Für die Konstuktion der von mir gewählten Dachduchführung bin ich überigens durch diesen Beitrag im Allrad-LKW-Forum inspiriert worden.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

the cat

unregistriert

18

Montag, 10. November 2014, 16:20

Mein Holzfeelimg decke ich mit Lagerfeuer vorm Auto... %-/

Wohnort: schwarmstedt

Beruf: Hausmeister im Schulzentrum

Fahrzeug: vw lt 45 TD mit niesmann bischoff clou-aufbau

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19

Montag, 10. November 2014, 18:41

ich will ja nich unfreakig sein,aber ich hatte vor einigen tagen den Schornsteinfeger zu besuch
wollte mir meine vorhandene küchenhexe genemigen lassen
und das war auch richtig so
das haus, im dezember gekauft, wäre im falle eines schornsteinbrand nicht versichert gewesen
würden durch meinen Funkenflug benachbarte häuser beschädigt werden, zahl ich aus eigener tasche
ich hab keine Ahnung,wie sich das mit euren lustigen selbstbauten verhält.
tut euch selber n gefallen und sprecht mal mit nem tüv-ingenör.
geht da irgendetwas schief, kann das verdammt teuer werden
die Betriebserlaubnis eures wagens wird sicherlich eh erlöschen
wie gesagt..will nicht den zeigefinger mahnend erheben..is nur n denkanstoss
wulf
Signatur von »wulfmen« ...Hausmeister bin ich freilich; und was nicht passt,das feil´ich

20

Montag, 10. November 2014, 19:25

Da brauch man nicht mit dem tüv-ingenör sprechen, die Antwort ist schon klar.
Als Ladung das der Ofen mitgenommen werden, aber nicht zu Heitzen.
Signatur von »hotoyo« Ich mache keine Fehler, ich mache nur manche Dinge anders.