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1

Mittwoch, 12. November 2014, 11:51

Blecharbeiten Generalsanierung oder neuer Düdo

Hallo Leute, bin wieder im Lande und komme schon gleich mit einer weitreichenden Frage zu Euch. Unter der Suche bin ich da nicht so richtig fündig geworden. Übrigens: Jürgen, MA-Ke und Christian, Ihr bekommt in ein paar Tagen Post von mir.

Eine von diesen beiden Entscheidungen werde ich demnächst wohl treffen müssen:

Entweder diese Lösung Nr.1: Da ich ja jetzt alle Federn und Bremsen neu habe, möchte ich meinen Hardy demnächst fit machen für die nächsten 10 Jahre und zwar was die Bleche anbetrifft. Bei den RHP und den Maniacs werden ja auch Blecharbeiten gemacht. Man soll aber nie ohne Alternativen an eine Sache ran gehen. Deshalb meine Frage: Wer weiß, wo noch anderswo Blecharbeiten für den Düdo durchgeführt werden. Ich stelle hohe Ansprüche und will also auf keinen Fall irgendwas Halbherziges oder Murx. Ich denke, dass alle unteren Bleche , sowie Teile des Zwischenrahmens und die kompletten hinteren Radhäuser sowie evtl. die vorderen Kotflügel (diese dürften aber noch gut sein) neu gemacht werden sollten. Die unteren Seitenbleche sind da, wo sie am Rahmen angeschweißt sind schon kurz vor dem Durchrosten. Wer kann mir von Euch dazu gute Tipps geben, wo sowas [u][b]fachmännisch[/b][/u] gemacht wird. Ob Deutschland oder nahes Ausland ist mir egal. Klar, dass ich dazu das ganze Auto von Möbeln usw. befreien muss. Ich will auch möglichst während der Arbeiten dabei sein können, um evtl. das Ausmaß des Rostes zu sehen und um ggf. sofort weitere Maßnahmen in Auftrag geben zu können. Klar will ich auch sehen, wie gearbeitet wird. Wenn es eine Möglichkeit gäbe, dass ich bei verschiedenen Sachen selbst mithelfe, wäre das auch nicht schlecht. Ich habe schon einige restaurierte Düdos gesehen, es waren sehr gute dabei, aber auch welche, die nicht so nach meinem Verständnis waren. Aber das soll jeder gefälligst so machen wie er will, nicht dass man mir wieder Intoleranz nachsagt :-O #winke3 . Dass es sich hier nicht um ein 500 Euro -Projekt handelt, ist mir klar. Dazu kommt ja dann auch noch die Lackierung. Hat da jemand so ungefähr auch finanzielle Erfahrungswerte, was solche Blecharbeiten und eine anschließende Lackierung betrifft? Hardy soll nach allen Arbeiten wie ein neuer dastehen!!! Meine Überlegung für diese Möglichkeit: Bevor ich mir einen anderen gebrauchten [b][u]Nichtdüdo[/u][/b] kaufe, stecke ich das Geld lieber in meinen Hardy.

Einzige Alternative zu einer Generalrestaurierung wäre Überlegung 2: Der Kauf eines top erhaltenen Düdos (lang und hoch, Kastenwagen, kein Breitmaul), den ich mir selbst ausbaue. Der muss aber wirklich top und h-fähig sein. Weiß da jemand was? Hardy würde dann wahrscheinlich aber trotzdem nicht verhökert werden. Er käme in die Halle und nur für besondere Anlässe raus.

Warum dieser Rundumschlag? Da Hardy im unteren Bereich wie gesagt etwas angegriffen ist, möchte ich so nicht mehr im Winter mit ihm herumfahren, was aber genau das ist, was ich zukünftig wieder öfters machen möchte. Also muss er entweder blech- und unterbodenmäßig voll in Schuss gebracht werden oder durch ein Top-Fahrzeug ersetzt werden, damit er in Ruhe sein Gnadenbrot bekommt und ich ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, auch mal wieder in den Schnee fahren kann. Man ist ja kein Unmensch.

Noch ne Frage an die Rostexperten: Wenn zwei Eisenteile (Bleche, wie z.B. beim Düdo zw. Außenblech und Zwischenrahmen usw.) flach miteinander verschweißt sind und sich dazwischen starker Rost gebildet hat, kommt man da ja nicht dazwischen um diesen zu behandeln. Gibt es was, was man dazwischen laufen lassen könnte um damit der Rost sicher zum Stillstand zu bringen? So, jetzt ist es aber genug.

Ich freue mich auf Eure Tipps.

Hilmar

Wohnort: Düren

Beruf: Spochtwagen fahren

Fahrzeug: 200D/8-2.4, 230CE-2.4, 208D, 208D Marco Polo, 508D

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2

Mittwoch, 12. November 2014, 15:17

mit abstand am billigsten wird es sein, ein "rostfreies" anderes auto zu kaufen . . .

l&l

eckhard
Signatur von »aifredeneumann« Der Unterschied zwischen Fachmann und Laie:
Wenn was schief geht, weiss der Fachmann sofort, warum ER es nicht schuld ist, der Laie denkt, er sei es wohl schuld . . . *lächel

Wohnort: Jettingen

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Düdo 613 Breitmaul mit "H"

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3

Mittwoch, 12. November 2014, 19:04

Einzige Alternative zu einer Generalrestaurierung wäre Überlegung 2: Der Kauf eines top erhaltenen Düdos (lang und hoch, Kastenwagen, kein Breitmaul), den ich mir selbst ausbaue. Der muss aber wirklich top und h-fähig sein.

Hallo Hilmar,

das Problem dürfte sein, sowas zu finden, und rsotfrei schon gar nicht. Ich habe 4 Jahre gesucht... :-) Das Breitmaul, das ich dann fand, war und ist von der Karrosserie her nahezu rostfrei, dafür war der Innenausbau zum Wegschmeissen.

Außerdem kennst Du an Deinem Hardy inzwischen wohl jede Schraube mit Vornamen. Bei einem neuen weißt Du erst in ein paar Jahren was dran ist oder auch nicht.

Aber: Ich hatte an meinem 508 auch die Blech-Reparaturen, die Du jetzt machen willst. Habe ich in einer Karrosseriewerkstatt gegen Bares in mehreren Abschnitten machen lassen. Ich kann mich nicht mehr an den genauen Betrag erinnern, aber so um die 3.000 € werden es schon gewesen sein. Die Werkstatt hat allerdings ziemlich gepfuscht, wie sich dann erst beim Verkauf des Autos herausstellte. :=- Leider ist mir 2 Jahre danach der Motor verreckt, hatte dann einen neuen von der Bundeswehr eingebaut und das Gesamtwerk verkauft. :-O Der 508 läuft immer noch :-O unter neuer Flagge mit neuem Besitzer.

Grüßle
Herbert

PS: Für die beiden Eisenteile würde ich ein Kriechöl wie Fluidfilm ASR nehmen.

http://fluidfilm.de/produkte/as-r/189/
Signatur von »Herbert« Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!


Johann Wolfgang Goethe
Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg. (Zweiter Kundschafter)

4

Mittwoch, 12. November 2014, 21:21

Ja, Herbert, das Thema habe ich gerade mit meiner Heike ausführlich durchgequatscht. Klar, wenn ich einen wirklich guten und einigermaßen fairen Karosserieheini finde, dann geht es Hardy ans Blech. Wie Du schon schreibst, kenne ich an ihm jedes Schräublein. Hin und her gerissen bin ich, was ich machen soll, denn den Hardy komplett "ausschlachten" zum Restaurieren ist auch ein ganzes Stück Arbeit, aber dann halt eben notwendig. Am Radkasten habe ich gesehen, dass er schon ein Löchlein hat, wo bei zu später Rep. eben ein Wasserschaden (Rost usw.) die Folge wäre. Was ich da mache, bis die ganze Sache in Angriff genommen wird, weiß ich auch noch nicht. Mal sehen, ob es hier bei uns Freaks gibt, die einen guten Blechfuzzi oder eine andere Lösung kennen. Ich bin sicher, da kommt noch was!

Ich habe gehört, dass Holländer ihre Düdos oft super herrichten. Vielleicht weiß einer von uns, wo da Blechreparaturen möglich sind. Ich bin auf jeden Fall für alles offen.

Das mit dem Fluid habe ich auch schon mal gehört, aber geht das Zeug auch, wenn der Rost schon zwischen den Blechen steckt? Da steht in dem Link nichts Genaues drin.

Die Frage habe ich deswegen gestellt, weil mir da folgende Idee (Erfindung) in der Rübe herumschwirrt: Man kommt ja, wenn man den Bus voll isoliert hat, von innen nicht mehr an die Spalte, um diese mit Öl usw. zu fluten. Ich dachte mir, dass ich von außen genau über dem Hilfsrahmen ein Loch bohre und da mit einer Sonde das Öl usw. reinlaufen lasse, welches dann an der Schnittstelle zw. Außenblech und Hilfsrahmen einsickern kann. Danach behandle ich die Bohrung gegen Rost und mache einen durch Fett usw. abgedichteten Gummistopfen in das Loch. Ich kann es jederzeit wieder öffnen und z.B. alle Jahre neues Fluid einbringen. So kann ich diesen Bereich evtl. noch etwas länger vor dem Weiter- bzw. Durchrosten bewahren. Ob ich da mit meiner Idee richtig liege weiß ich nicht. Man will halt mit allen Mitteln den Verfall stoppen.

Dir für Deine Antwort erstmal vielen Dank!!

Schau´n wir mal, was noch für Tipps kommen.

Gruß

Hilmar

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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5

Donnerstag, 13. November 2014, 01:15

Moin Hilmar!

Freue mich schon auf die Post von dir, wahrscheinlich aus Griechenland ;-) #winke3
Ich hoffe du hattest da eine schöne Zeit!

Neu kaufen oder restaurieren - hör auf Dein Bauchgefühl, Deine innere Stimme (!)

Ich mache mir bei solchen unsicheren Entscheidungen manchmal eine Liste mit den Vor- und Nachteilen jeder Möglichkeit, gebe den Vor- und Nachteilen Wertungsfaktoren (z.B. wichtig = 3 Punkte, mittelwichtig = 2 Punkte, relativ unwichtig = 1 Punkt), zähle dann die Punkte zusammen, überlege mir evtl. noch weitere mögliche Alternativen, schlafe mindestens eine Nacht drüber und entscheide letztendlich dann doch aus dem Bauch raus... :-O

(Wo, wie bereits erwähnt, ein Auto wo man die Macken, Eigenheiten und gemachten Reparaturen kennt viele Vorteile hat. Und, mal nicht-technisch betrachtet, so ein Auto hat auch eine Geschichte und ist mit Erinnerungen verbunden. Reparatur ist aber auch Zeit, Geld und Aufwand, muss man sich im Klaren drüber sein. Aber vielleicht ist dir ja auch nach einer Veränderung...!?)

Zum Roststoppen bei aufeinanderliegenden Blechen: Man kann vorm Fluid Film AS-R (wo meistens eine 60-cm-Sonde bei den 400-ml-Sprühdosen dabei ist) auch flüssigeres WD40 o.ä. reinsprühen welches in alle Ritzen kommt und das Wasser verdrängt und dann hinterher das Fluid Film. Bei unserem Bremer sind dafür m.E. genug Löcher im Rahmen von unten vorhanden, dieses Löcher von unten haben zusätzlich den Vorteil dass Wasser auch ggf. wieder rauslaufen kann, evtl. gegen Spritzwasser mit Gummistopfen verschließen.
Beim Schweißen muss man da bei den öligen Oberflächen und Hohlräumen aber wegen dadurch erhöhter Brandgefahr gut aufpassen (!)

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

the cat

unregistriert

6

Donnerstag, 13. November 2014, 07:24

1.Ich würde bei den , von dir geschilderten, ""Blech auf Rahmen"" Stellen erst mal solange reinschleifen, bis sicher ist dass überhaupt noch Blech da ist.... MEISTENS ist das tief kariös, sodass Du nur noch "roten Staub" aufwirbelst. Evtl. gibt Dir das dann Entscheidungshilfe...
hier sich nur auf Owatrol oder Fluid zu verlassen, macht dir dein ganzes evt. Renovierungskonzept kaputt!

2. - Du wirst in diesem Zustand NIE 10 Jahre rostfrei leben können. Denn Du erwischst nie garantiert alles, die vermeintlich "guten" Stellen rosten munter weiter durch- da kann schon nach einem Jahr evtl. wieder von vorne angefangen werden, und zu guter Letzt- die eingeschweissten Bleche sind ja nicht "besser" und die Schweissnähte sind immer Problemstellen. An nicht tragenden Blechen wäre auch ein Kleben vorstellbar.... Dann wäre hinter den Blechen gleich abgedichtet..

"Ruhe" zu haben, ist bei einem solchen Auto nicht möglich. Besonders das Schema "lange warten- dann Totalsanierung" funzt nicht. Ich halte es so, eine gute Basis zu besitzen, und "immer was dran zu machen"

Ob es bei deinem Wunschauto überhaupt ne gute Basis gibt, ist unsicher.
Auf jeden Fall würde ich von Salzfahrten absehen (Winter) .

Also: Mach erst man Testschleifungen (Brille und Dremel) - den der wirkliche Rost sitzt UNTER dem sichtbaren ...

Wohnort: Villach

Fahrzeug: Mercedes 508D

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7

Donnerstag, 13. November 2014, 07:39

Ich denke dass du nicht billiger davon kommst wenn du dir nen "neuen" düdo kaufst.
Vorallem weil du bei dei deinem weisst was du hast.
Allein das is schon viel wert.
Haben unsren blechmässig komplett restauriert, ohne werkstatt, zu hause im carport. Ich kannte das auto kaum. Jetzt kenn ichs besser. Ca 5000 sind wir leichter geworden. Mit material und spenglerkosten. Ob ichs nochmal machen würde weiss ich nicht.
Für mich hat sichs gelohnt, auch wenns rein wirtschaftlich betrachtet verrückt ist.

the cat

unregistriert

8

Donnerstag, 13. November 2014, 08:05

Ein Auto ist IMMER unwirtschaftlich!
Genauso wie ein Smartphone und tausend andere Sachen.
Aber wie sagt man schon schön: Arm kauft, Reich denkt!
<<
Aber nun noch ein Gedanke:
Du hast Deinen doch technisch in Schuss- Warum nicht DEN nochmal neu aufbauen?
Du hast sicher auch tonnenweise Rost an den INNENSEITEN-
Für nen guten Neuen biste 7 Mille los- die kannst auch in Deinen Stecken- auch wenns nicht ganz reichen wird, Weisst Du was gemacht ist.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »the cat« (13. November 2014, 08:10)


9

Donnerstag, 13. November 2014, 11:13

Hardy II - das neue Raumgefühl:
http://home.mobile.de/KONRADSTINGL#des_192993742
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

Wohnort: Kamen

Fahrzeug: Düdo 608 EZ 1977 recht lang recht hoch

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10

Donnerstag, 13. November 2014, 14:32

könnte Dir einen sehr guten Karosseriebauer in Unna Nähe Dortmund empfehlen... der hat unserem Bremer wieder Leben eingehaucht und macht auch viele Arbeiten an hochwertigen Oldtimern... für uns war er auch gut bezahlbar...

http://www.rippe-speed-custom.de

nicht verwandt oder verschwägert - keine Bonus- oder Provisionszahlungen #winke3

Wohnort: hößgang

Beruf: greativ Metaller

Fahrzeug: Neoplan 8008

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11

Donnerstag, 13. November 2014, 17:08

Ich geb auch mal meinen Senf dazu

auch wenn Du nicht gut auf mich zu sprechen bist ;-)

Ich hab immer wieder Autos für besondere Kunden meiner Fa. Blech mäßig restauriert, überleg mir auch gerade ob ich unseren 508er auch ringsherum die Schürzen wegschneide und erneuere, da einer der Vorbesitzer das zwar gemacht hat, aber halt nicht fachgerecht.

In all den Jahren (über 40) hab ich immer wieder festgestellt,
wenn man den Rost nicht absolut beseitigt, am besten Sand- od. Eisstrahlen, dann wirst Du immer wieder Probleme bekommen,
im Klartext heißt das, das Fahrzeug muss am besten komplett zerlegt und von Grund auf saniert werden, nur dann hast Du Ruhe.

Die Stahlteile am besten Spritzverzinken
(ist ein spezielles Verfahren, bei dem Zink mit einer Flamme verflüssigt wir und auf die Teile gespritzt wird)
und dann grundieren und Lackieren.

Ich denke eine gute Werkstatt wird das nicht unter 15000.- machen.

LG
Helmut

the cat

unregistriert

12

Donnerstag, 13. November 2014, 17:18

Eisstrahlen ist totaal suuper..aber nur um den Rost unter dem Gammel sichtbar zu machen- wegstrahlen kann das Eis den nicht....

Wohnort: steinfeld

Beruf: selbst&ständig

Fahrzeug: 0 309 D 41 - Bj. 1975 - Bluthydraulik

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13

Donnerstag, 13. November 2014, 18:39

ALTES erhalten NEUES gestalten ... wäre mein motto !!
Signatur von »loja1« ... Welche Weiterentwicklung kann die Automobilindustrie nach einem solchen Triumpfzug noch nehmen ? ...
allgemeine Automobilzeitung 1902

14

Donnerstag, 13. November 2014, 21:34

Hallo Leute, jetzt habe ich Euch allen so schön geantwortet und als ich das alles wegschicken wollte, war die Anmeldung abgelaufen und meine großartige Ansprache beim Teufel 8-( . Deshalb nochmal in Kürze nur soviel: Ich danke Euch für die guten Tipps und die Aufmunterung zur Restauration und sammy 116, Dir bin ich schon lange nicht mehr böse #winke2 . Ich bitte Euch um Verständnis, dass ich für heute bedient bin. Zefix Halleluja #koppannewand !

Wohnort: Kirchheim bei München

Fahrzeug: 508, 525i ,KTM 950SM, Yamaha XJ600, Dnepr K750

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15

Donnerstag, 13. November 2014, 23:21

Bin auch für neu machen... ;) Liess dich da mal durch, die geben auch Tipps für verschiedene härtegrade was wo am besten ist. http://www.korrosionsschutz-depot.de/

Hab bei mir mittlerweile auch den einen oder anderen m² Blech neu drin. Sobald Du an Falzen oder Blechaufdoppelungen Blasen im Lack o.ä. hast, ist das Blech bereits durch und muss eh neu. Anders kannst Du das auf Dauer nicht zuverlässig stoppen, auch wenn gern oft anderes behauptet wird. Problem an den Schürzen ist oft, das die nicht nur nach außen durchgammeln, sondern der Rahmen dahinter auch durch ist. Den wahren Umfang sieht man leider immer erst, wenn die Flex angeschmissen wurde und die erste Schicht rausgeschnitten ist. Zum entrosten wird gern die Drahtbürste genommen. Nicht gut. Grad bei der Bürste für die Flex wird zwar der lose Rost an der Oberfläche abgetragen, aber der Rost in den Poren der tiefer sitzt wird nur verschmiert und im Blech eingeschlossen --> weiterrosten garantiert... Entweder mit der Schrupp/Papierscheibe kpl abtragen, besser Sandstrahlen oder rausschneiden und neu... Ich hab bei mir die Schürzen und Radläufe hinten und geklebt und genietet (Senkkopfnieten - stehen nicht über, weniger Spachtelei falls gewünscht/erforderlich, ggf noch mit Absetzzange arbeiten). Ist ein Rostherd weniger, weil die Rostschutzgrundierung die ich auf die Bleche vorher drauf hab an den Schweißpunkten nicht wegbrennt in den doppelungen. Wichtig ist erst Blech anpassen, mit Gripzangen/Blechschrauben fixieren, bohren, Löcher entgraten und Bohrspäne beseitigenn und dann erst grundieren und verkleben/nieten. Hab vorm einkleben/nieten oberhalb der Trennkante von der Innenseite mit Pinsel/Spachtel ne Wurst Mike Sanders aufgetragen, die sich im Laufe der Zeit dann von innen noch zusätzlich über die Trennkante verläuft wenns warm ist.
Winter sieht meiner nichtmehr auf der Strasse. Bin die ersten 3 Winter damit gefahren, soviele Rostschäden und aufgerosteten Pfusch der Vorbesitzer fand ich irgendwie schockierend...
Signatur von »Da Bastla« --------------------------------------------
Gruß Ludwig

Immer im Stress...

16

Freitag, 14. November 2014, 00:15

HI;
du weißt was du jetzt hast.
Bist du dem Böse kauf dir was neues.
Wenn dir dein "Alter" (meine den DüDo natürlich :) )gefällt,
schaue was eine Instandsetzung kostet
und vergleiche die Summe mit einer neuen Anschaffung.
Dazu kommt dann der Ausbau nach deinen Wünschen.

Ist alles ein Rechending .....

Gruß
Peter
Signatur von »OPA-Peter« Träume nicht dein Leben,
sondern lebe deinen Traum.

Wohnort: Krefeld

Fahrzeug: L508DG Bj.1978

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17

Freitag, 14. November 2014, 04:50

bin auch für die Instandsetzung des Düsseldorfers. Da weißt du was du hast.
Jedes neue Fahrzeug ist wieder ein Berg von Überraschungen.

Für mich kommt Winterbetrieb mit dem Düsseldorfer nicht in Frage. Von Beginn der "Salzsaison" an steht der Wagen still. Solange, bis die Salzsaison zu Ende ist. Ob das nun März oder April ist, egal! Und erst nach den ersten dann folgenden Regengüssen, wenn die Straßen wieder salzfrei sind, wird mein Düsseldorfer bewegt.
Das hat sich bisher gelohnt. Sowohl der erste und einzige Vorbesitzer meines Fahrzeuges, wie auch ich, haben uns die nun 36 Jahre daran gehalten. Mein Düsseldorfer ist bis auf den heutigen Tag ungescheißt. Da gibt es an keiner der sonst neuralgischen Stellen Rost.

Die letzte und einzige Neulackierung des gesamten Fahrzeuges, die nur deshalb gemacht wurde, weil ein Alkoven aufgesetzt wurde, wurde 1986 durchgeführt. Das glaubt kaum jemand, der mein Fahrzeug sieht.
Signatur von »Mr.Digger« Gruss
Daniel

"Das Leben ist ein scheiss Spiel, aber die Grafik ist geil"

the cat

unregistriert

18

Freitag, 14. November 2014, 09:13

Bin auch für neu machen... ;) Liess dich da mal durch, die geben auch Tipps für verschiedene härtegrade was wo am besten ist.
. Den wahren Umfang sieht man leider immer erst, wenn die Flex angeschmissen wurde und die erste Schicht rausgeschnitten ist.

Das hatte ich ihm auch so angeraten

Zitat

, besser Sandstrahlen

DAS geht nur wenn der Wagen komplett entkernt ist und keinerlei Lager und Laufbüchsen mehr drin sind.
ALternative: KUNSTOFFkugelstrahlen...Das Granulat ist teuer, kann aber x mal wiederverwendet werden.

Zitat

Ich hab bei mir die Schürzen und Radläufe hinten und geklebt und genietet (Senkkopfnieten - stehen nicht über, weniger Spachtelei falls gewünscht/erforderlich, ggf noch mit Absetzzange arbeiten). .

Nieten würd ich unterlassen- im "Nassbereich" schnell Kontaktkorrosion wegen anderes Material als Karosse- NUR im Notfall mit Dichtnieten und NUR oben. Kleben mit Konstruktionskleber von SIKA beispielsweise reicht wenn man überlappend arbeitet (Absetzzange) und nicht stoss an stoss

Wohnort: Mainleus

Fahrzeug: DB L406DG Baujahr 1969

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19

Freitag, 14. November 2014, 14:46

Hallo Hilmar,
vor dem Problem stand ich auch vor ca. 20 Jahren (mein Düdo war damals erst 25 Lahre alt). Mein Hauptproblem war damals eine durchrostende Dachrinne, was schwer ordentlich und dauerhaft zu reparieren ist. Da ich kurz vorher den Motor generalüberholt hatte, wollte ich meinen Düdo aber behalten. Ich habe mich damals für einen neuen Alkovenaufbau aus GFK (rostet nicht) und eine Grundsanierung des Führerhauses entschieden. Das war zusätzlich mit einem erheblichen Gewinn an Innenraum verbunden, außerdem hat der Aufbau gerade Wände und rechte Winkel, was den Ausbau sehr vereinfacht. Der Aufbau hat mich damals inklusive Montage bei Ormocar ca. 20 000 DM gekostet. Da war aber der Motorradträger, die hintere Eingangstür und diverses Ausbaumaterial dabei. Die Geräte, wie Heizung, Kühlschrank usw. habe ich weiterverwendet.
Habe diese Investition nicht bereut. Das Auto steht 20 Jahre nach dem Umbau in einwandfreiem Zustand da (kein Winterbetrieb mit Salzfahrten). Wenn Du willst, kannst Du das Auto mal anschauen, wir sind ja nur ca. 35 Km voneinander entfernt. Habe den Düdo aber seit Montag zur Winterruhe abgemeldet.
Gruß Horst

20

Freitag, 14. November 2014, 18:27

Hallo Leute, erstmal vielen Dank für Euere Hilfe. Ihr habt sowohl Heike als auch mich endgültig überzeugt. Gerade wurde nochmal alles durchgequatscht und die Richtung steht jetzt fest. Das ewige Hin und Her hat ein Ende. Heike ist natürlich wie immer von meiner enormen Intelligenz und rasend schnellen Entscheidungsfreude voll begeistert :-O. Der Beschluss: Er wird repariert! Es wird kein neues altes Auto gekauft! Wie viele von Euch schon schreiben, wissen wir bei Hardy, was wir haben. Gracias Amigos!!

Wir machen jetzt folgendes:

Zuerst wird ein schon länger angeplanter Schäferwagenaufsatz für den Anhänger flott gebaut. Der wird winterfest und mit Heizmöglichkeit, dann wird wenigstens die Zeit ohne Hardy nicht so hart. Auch der Besuch von Treffen wird dadurch gesichert.

Bis dieser Aufsatz fertig ist (ca. Sommer 15), wird Hardy nochmals anständig geflutet. Dazu bohre ich in die Außenhaut kurz über dem Hilfsrahmen ein paar unauffällige Flutungslöchlein und lasse dadurch WD 40/ Fluid usw. auf die Stelle zwischen Blech und Hilfsrahmen laufen, welches dann eindringen soll, wenn es Lust hat. Die Löcher werden anschließend mit extra abgedichteten Gummistopfen verschlossen. Skeptiker brauchen keine Angst zu haben, die werden so dicht gemacht, dass da 100% kein Wasser rein kann. Ich kann so auch gelegentlich beobachten, wie sich die Rostbildung weiterentwickelt oder auch nicht.

Hat jemand Fotos, wie es genau hinter den unteren Blechen aussieht, also in welcher Höhe der Hilfsrahmen verläuft, damit ich genau drüber die Löchlein bohren kann und nicht in den Rahmen bohre? Das Loch im Radhaus mache ich bis zum Sommer prov. irgendwie zu.

Bis zum Beginn der Hardy- Restauration habe ich dann genügend Luft, mich entweder um eine Werkstatt zu kümmern, oder mir von Euch weitere wertvolle Tipps sowie im Handel Werkzeug und Teile zu besorgen.

RHP und Maniacs sowie rippe Speed werden kontaktiert.

Außerdem mache ich eine Auflistung, was Bleche, Werkzeug (Absetzzange, Schweißgerät) usw. kosten. Das alles wird dann gegenübergestellt und die Entscheidung oder Werkstatt zeitnah getroffen.

Hallo Horst, ich hab schon vor einiger Zeit mal mitgekriegt, dass wir Edel-Oberfranken hier so stark vertreten sind. Da geht bestimmt auch mal was , dass wir uns treffen. Wir können ja auch mal ´nen 2er Busfreaks-Stammtisch gründen :-O . Nein, aber im Ernst, wenn ich Fragen habe, blende ich mich mal bei Dir ein. Ein so aufwändiger Neuaufbau wie bei Dir wird es leider nicht werden, das ist etwas zu kostspielig und ich bin auch nicht mehr der Jüngste und weiß Gott, ob mich nicht schon in ein paar Jahren der Teufel holt 8-( !?

Also nochmals vielen Dank an alle Entscheidungshelfer. Für weitere Tipps bezüglich der gefallenen Entscheidung bin ich selbstverständlich immer sehr dankbar und werde alle guten Sachen ausdrucken, damit ich die immer zur Hand habe. Ich werde über den aktuellen Stand berichten!

Gruß

Hilmar