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1

Donnerstag, 15. Januar 2015, 16:01

leider mal wider die MPPT Frage

Hallo,

ich war mal wieder ein paar Tage unterwegs, natürlich freistehend und habe jetzt einfach die Nase voll. Ich brauche Strom! Also Sonnenstrom. Habe aus lauter Hals gestern 3 dieser http://www.enjoy-solar.de/Solarmodule/Po…llin::1057.html Module gekauft. Jetzt suche ich einen passenden MPPT LLaderegler.

Zuerst hatt ich den hier http://www.ebay.de/itm/MPPT-30A-12V-24V-…=item2579c438dd gefunden, war aber "leicht" über den Preis überrascht. Fällt aber eh raus, weil ich zu viel W Modulleistung habe.

Habe hier gesucht und gelesen das IVT wohl zu empfehlen ist, also im Netz gesucht und

http://www.ivt-hirschau.de/product_info.php?products_id=151 gefunden. Allerdings kann der "nur" max. 360W Modulleistung ab, ich habe aber 450W.

Ähnliches Thema hier http://www.ebay.de/itm/EP-Solar-30A-MPPT…=item1e92d240a5 mit Modulleistung bis max. 390W.

Hat vielleicht jemand einen Tip für einen gescheiten und zu meinen Modulen passenden Regler empfehlen?

Macht es überhaupt Sinn die Module über einen Regler laufen zu lassen? Sollte ich nicht eh besser 2 nehmen? Batterien habe zu den Modulen habe ich noch keine gekauft.

Die Fa. bei der ich gestern die Module bestellt habe wollte ich natürlich auch fragen aber blöderweise sagt mir die nette Stimme am Tel. "kein Anschluß unter dieser Nummer". Gut, leichten Puls hatte ich schon aber ich gehe jetzt einfach erstmal positiv davon aus, dass ich doch wirklich die nächsten Tage die Module geliefert bekomme.

Gruß
Matthias

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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2

Donnerstag, 15. Januar 2015, 16:26

Macht es überhaupt Sinn die Module über einen Regler laufen zu lassen? Sollte ich nicht eh besser 2 nehmen? Batterien habe zu den Modulen habe ich noch keine gekauft.


Moin,

also ich habe inzwischen 2 Regler verbaut. Zum einen, weil ein Regler mit entsprecher Leistung teurer wären als zwei kleine. Zum anderen, weil die Module an unterschiedlichen Ecken des Wagens sitzen und daher auch mal nur eines verschattet sein kann. Vor Allem, wenn ein Modul abnehmbar und transportabel ist. Dann würde die Ladeleistung auf nahezu null runter gezogen. Das passiert nicht, wenn mehrere Regler verbaut sind. Daher empfehle ich immer mehrere Regler einzusetzen.

Bei der Auswahl des Reglers achte darauf, dass er an verschiedene Batterietypen angepasst werden kann. AGM braucht eine höhere Ladeschlußspannung als Starterakkus.
Ob der ivt inzwischen umstellbar ist, weiß ich nicht genau. Vor einigen Jahren gab es ihn in zwei Varianten (AGM und Starter), war aber nicht vom User umstellbar. Man hätte sich bei Umstellung auf anderen Batterietyp einen anderen Regler kaufen müssen.
Ich habe inzwischen einen Victron. Der ist per Netbook programmierbar -wenn man sich das Programmierinterface zulegt.

#winke3

3

Donnerstag, 15. Januar 2015, 16:58

ah, ok, jetzt wird klarar, danke dir!

Mal aus Interesse, was machst du dann da mit einem Netbook?

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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4

Donnerstag, 15. Januar 2015, 17:14

Die Ladeschlußspannung einstellen...
Über einen USB-Adapter kann das Notebook mit dem Regler "sprechen" und die entsprechenden Werte verändern...
Die Software dafür gibts auf der Homepage von Victron

cappadax

unregistriert

5

Donnerstag, 15. Januar 2015, 18:40

Hallo Wanderdüne,

wenn du dich für Säurebatterien entscheidest könnte vielleicht dieser Regler interessant sein:

http://www.ebay.de/itm/111429486819?ssPa…984.m1436.l2649

Zur Beruhigung: Deine 450 W Spitzennennleistung wirst du wohl in der Praxis nie erreichen können!
Das sind praxisferne Laborwerte unter optimalen genau definierten Bedingungen.
Außerdem: Die Ausgangsspannung der Module liegt ja wesentlich höher als 12V, meist bei 18 bis 20V!
Daher 450W : 19V= ca. 23A! Oder liege ich da falsch?

Falls du auf AGM- oder Gelbatterien gehst bräuchtest du einen Regler der schon von Haus höher regelt (ich hatte auch mal den PWM-Regler für AGM von IVT, gibt´s aber nur noch antiquarisch), oder der programmierbar ist.

Dann kannst du aber die Womo- und die Starterakkus auch nicht mehr gemeinsam laden oder ohne Dioden zusammenhängen!!! Dioden "schlucken" (üblicher Drop ca. 0,7V) aber wieder von der Spannung.
Du siehst, die Sache kann dann komplizierter werden als erwartet!

Die Batteriehersteller schreiben die Ladeendspannung vor. Die kann durchaus deutlich differieren beim gleichen Batterietyp von verschiedenen Herstellern!

Beim programmierbaren Regler zur Sicherheit nicht nur auf Herstellerangaben verlassen sondern besser immer dessen tatsächliche Ausgangsspannung an der zu ladenden Batterie messen!

Peter

Wolli32

unregistriert

6

Donnerstag, 15. Januar 2015, 18:56

Zum anderen, weil die Module an unterschiedlichen Ecken des Wagens sitzen und daher auch mal nur eines verschattet sein kann. Vor Allem, wenn ein Modul abnehmbar und transportabel ist. Dann würde die Ladeleistung auf nahezu null runter gezogen. Das passiert nicht, wenn mehrere Regler verbaut sind. Daher empfehle ich immer mehrere Regler einzusetzen



Ist das so richtig ?

Bei Parallelschaltung von Modulen ist Verschattung eines Moduls den anderen egal.

Bei Reihenschaltung schaltet die im Modul verbaute Bypassdiode bei Verschattung durch und die anderen Module liefern ebenfalls volle Leistung.

Daher haben gute Module z.B. mehrere Bypassdioden, damit sie bei Verschattung noch einen Teil Leistung liefern können.

Hat doch mit der Anzahl der Regler nicht zu tun.

7

Donnerstag, 15. Januar 2015, 19:05

Andi, ich finde es klasse wenn sich jemand wie du mit sowas beschäftigt bzw. einfach seinen Spaß daran hat aber für mich ist das alles irgendwie ein milchig verschleierter Nebel in dem ich mich bewege. Solche Einstellungen würde ich niemals nicht machen ;-)

Peter, mit deiner A-Berechnung liegst du richtig, sind rund 25A. Das mit den 450W die eh nie in der Praxis erreicht werden, dachte ich mir schon, daher auch so bischen meine versteckte Frage ob ich denn den 390W doch nehmen könnte? Aber ich glaub ich machs eher nicht. Ich will lieber was einbauen und dann einfach erstmal Ruhe haben und nicht irgendwo in Marokko stehen und dann funzt was nicht mehr ...
Von dem Regler den du als Link geschrieben hast, habe ich in irgendeinem Forum was interessantes gelesen. Da hat sich wohl mal einer die Mühe gemacht und das Teil aufgeschraubt, durchgemessen und dabei festgestellt, dass das garkein MPPT Regler ist. Ich glaub da las ich die Finger von ;-)
Genau, das kann echt kompliziert werden, ich bleib im Auto insgesamt am besten beim selben Batterietyp, ich denke das kann dann nur die kleinsten Probleme ergeben.

Wohnort: noch Bremen

Fahrzeug: 508 DG-KA, Standort; Argentinien

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8

Donnerstag, 15. Januar 2015, 20:11

Moin,
der Regler packt bis 500 Watt bei 12 Volt,

http://www.solarzellen-shop.de/laderegle…rn-12v-24v.html

Gruß Tom

Wohnort: Karlsdorf-Neuthard

Fahrzeug: DB L613D, Audi A6, Honda VTR1000F

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9

Donnerstag, 15. Januar 2015, 21:08

Ich will lieber was einbauen und dann einfach erstmal Ruhe haben und nicht irgendwo in Marokko stehen und dann funzt was nicht mehr ...


Hi,
wenn du darauf Wert legst, dann vergiss bitte die ganzen China-Dinger hier. IVT ist wirklich absolute Unterkante was ich mir zumuten würde (und auch tue). Habe den 30A IVT MPPT und den 15A MPPT von Victron. Dazwischen liegen kleine Welten (Verarbeitung, Regelpräzision, Regelalgorithmus, Konfigurierbarkeit).

Wenn du deine Solarzellen wirklich voll nutzen willst, dann wäre der Victron MPPT 75/50 oder Votronic MPP 420 Duo etwas. Da aber wie bereitserwähnt die 450W so wie so kaum auftreten werden, würde auch ich sagen, dass ein 30A Gerät reicht. Also z.B. Victron MPPT 100/30 Falls es die Module doch mal bringen, begrenzt ein guter Regeler die Leistung, kaputt geht da nichts.
Ich habe auch 440W an meinem 30A IVT-MPPT hängen. Laut Log-Datei, bin ich einmal dieses Jahr an die 30A bei 14,1V angestoßen. Also 423 Watt. Das ist schon sehr gut.

Wenn du am Regler noch weiter sparen willst, dann würde es in deinem Fall (der Mppt Gewinn bei 18V-Zellen ist ja nicht mehr ganz so groß) auch ein PWM Regler tun. Damit würdest du eben nur die 25A erreichen. Gute 30A PWM Regler gibts für um die 80Euro.


Aber bevor du dich für einen Regler entscheidest, empfehle ich, erstmal die Batterie zu wählen. Davon hängt die Wahl des Reglers u. U. auch noch ab.

Grüße,
Jens

Wohnort: Bergkamen

Fahrzeug: L508D Bus L409 DoKa

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10

Freitag, 16. Januar 2015, 11:38

Muss mal Klugscheißen:

Meine Anlage hat in den Alpen (2500m) zur Mittagszeit die "volle Leistung" gebracht. Man kann es einfach nicht ausschließen.



Zum Regler: Ich würde mich für ein Markenprodukt entscheiden!!! Meiner ist ein Morningstar MPPT (60A), bin sehr zufrieden. Module (720W) kommen bei mir aus China.
Die ganze Anlage läuft prächtig und zaubert schon morgens beim ersten Lichtstrahl ein Lächeln ins Gesicht.

Mit der Tim Taylor-Methode fahre ich immer gut! Größer ist besser!!! :-O
Signatur von »Halunke« Halunkengrüße

Jörg

So sieht er z.Zt. aus.

Wohnort: Hürth

Beruf: Satellitenkommunikation

Fahrzeug: VW T3 Syncro und 2WD

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11

Freitag, 16. Januar 2015, 14:56

Hallo Wanderdüne,

wenn du dich für Säurebatterien entscheidest könnte vielleicht dieser Regler interessant sein:

http://www.ebay.de/itm/111429486819?ssPa…984.m1436.l2649


Ich habe diesen Regler vor einiger Zeit gekauft und einige Messungen daran gemacht.
Das Ding heißt zwar "MPPT30", ist aber kein MPPT-Regler! Er macht nichts anderes als PWM.
Wenn man wollte, könnte man das als arglistige Täuschung anprangern.

Was allerdings nett daran ist: er zeigt allmögliche Spannungen und Ströme an, die Ladespannung
ist in feinen Stufen auf den verwendeten Akkutyp einstellbar und er hat einen USB-Anschluss, um
z.B. das Mobiltelefon zu laden. Wer aber das letzte aus seinen Solarmodulen herausholen will,
sollte die Finger davon lassen - eben weil PWM und nicht MPPT.

Gruß
Olli

Wohnort: kirchberg an der murr

Beruf: schausteller

Fahrzeug: 608 Koffer

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12

Freitag, 16. Januar 2015, 21:48

mppt lohnt sich

vor allem mit hochvoltigen solarmodulen ............also wer 12 volt module verbaut hatt wird keinen so großen vorteil davon haben ich arbeite mit modulen aus pv anlagen mit bis zu 150 v spannung ........dünnschicht und cis die teile bringen fast immer noch ladeleistung am mppt regler.......pwm tuts aber auch hauptsache die teile können die eingangsspannung ab!

13

Montag, 19. Januar 2015, 14:35

ich habe doch eben tatsächlich die Solarmodule geliefert bekommen! Ich freu mich doch sehr das es doch keinen Ärger gegeben hat :-O

Zu dem Laderegler, danke euch für die Meinungen und Gedanken! Ich brauche da jetzt erstmal Zeit bis zur Entscheidung. Das kann bei mir schon was dauern ;-)

Wohnort: Österreich

Fahrzeug: Mercedes Benz 814

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14

Montag, 19. Januar 2015, 16:30

Na dann is ja gut ;)
Würd ich mir auch Zeit nehmen ... da gibts in Netz zahlreiche falsch deklarierte MPPT Laderegler .... auf jeden Fall kein Billigprodukt nehmen ... hier gehts ja schließlich um die Leistung und da ist meiner Meinung nur das Optimum grad gut genug ... sonst könnte man sich ja wieder ein platte sparen

mfg

15

Montag, 19. Januar 2015, 16:53

da hast du Recht, ich denke auch es macht keinen Sinn da am Regler zu sparen. Momentan belese ich mich über den
Victron BlueSolar MPPT 75/50.
Bin jetzt erstmal dran ob ich nun den Einen nehme oder halt besser drei kleinere. Ich denke mir halt, wenn ich einen anschließe und der geht irgendwann übern Jordan, dann ist das Problem da. Wenn ich 3 nehme sollte die "Totalschadenchance" gegen 0 gehen aber wie oft gehen die Dinger hin? Ich meine, das Ladeteil in meinem Hymer ist sehr wahrscheinlich noch das Erste und es nimmt immer noch seinen Dienst auf, nach 28 Jahren. Was kann denn eigentlich in diesen Reglern kaputt gehen?

Wohnort: Österreich

Fahrzeug: Mercedes Benz 814

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16

Montag, 19. Januar 2015, 20:23

Also ich habe zwar keine Umfangreichen Erfahrungswerte wie lange so ein Regler halten soll aber ich glaube wenn man ein
Markenprodukt von einem guten Hersteller bekommt hat man erst mal Ruhe!
Beim Morningstar machts keinen Unterschied ob 1 Paneele überdeckt ist und keinen Strom liefert ... so lt. Herstellerseite

17

Dienstag, 23. Juni 2015, 09:32

Hallo,

wie ich schon schrieb, dauert bei mir manches verdaaaaaaamt lange ;-)

Ich wollte euch nur mal mitteilen welchen Regler ich nun gekauft habe und ebenso mitteilen weshalb. Das (theoretische, weil er ist noch nicht verbaut und ausprobierte ...) Preis/Leistungs-Verhältnis finde ich im Vergleich einfach gut. Zudem habe ich keine ausschlaggebende negative Kritik im Netz gefunden. Sollte ich etwas negatives überlesen haben, würde mich natürlich ein Hinweis sehr freuen!

Also, es wurde der Votronic MPP 350 Duo http://www.ebay.de/itm/111701313322
An diesem werden 2 meiner Panels mit jeweils theoretischen 150wp drangehängt und nebenbei (für meine Psyche ;-)) wird noch die Straterbatterie beim Leben unterstützt. Das passt zu meinem bisherigem Stehverhalten ganz gut. Der Regler soll nach Angaben mit max. 350wp umgehen können und er soll mit max. 50V Modulspannung umgehen können. Bei beiden Werten passen die Angaben von den Modulen (http://www.enjoy-solar.de/Solarmodule/Po…llin::1057.html) mit den des Reglers gut überein. Das dritte Panel ( aber sehr wahrscheinlich noch 1-2 weitere) werde ich mit einem eigenen Regler versehen, der dann 2-3 weitere Batterien im "Kofferraum" versorgen wird. Da beschäftige ich mich gerade mit.

Besten Dank erstmal an die Ratgeber!

Gruß
Matthias

edit: krass, gestern habe ich den Regler für 124,56 inkl. MwSt. gekauft.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wanderdüne« (23. Juni 2015, 10:35)