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  • »Oliver« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Siegburg

Fahrzeug: T1313

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1

Sonntag, 1. Februar 2015, 14:03

Zusammenhang "Restwelligkeit" und defekte Batterie ?

Hallo,

mal ne Frage: am Golf V ist die 44AH Batterie anscheinend platt. Ok, kein Problem. Der Diodentest am Batteriemeßgerät ( ein ordentliches Würth Gerät der 500€ Klasse) schreibt 0,39 V und "Hoch". Ansonsten oft nur bei anderen Fahrzeugen 0,15-0,2 Volt.

Für mein Verständnis: Die Lima liefert "welligen" Strom den erst durch den Akku geglättet wird. Korrekt ?

Wenn nun ein Akku ziemlich platt (und klein im Verhältnis zum Ladestrom ist) ist und wenig Strom "annimmt", führt das eventuell schon zu solchen Meßwerten ?

Gruß, Oliver

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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2

Sonntag, 1. Februar 2015, 14:21

also in denn Limas ist der gleichrichter verbaut



und da ist die restwelligkeit so gering das spielt keine rolle.
auserdem hat man ja meist noch nen entstörkondesator zwischen + und - und der macht die welichkeit dann wech.

eine lehre oder fast lehre batterie holt sich immer nur sofiel strom wie sie braucht, es wird nicht einfach x A von de rlima gemacht und zur batterie geschikt.
ladestrom hänkt von dem innen widerstand ab der batterie und dementsprechend holt die batterie sich den strom von der lima.

waqs deine werte jatzt zusagen haben weis ich nicht dakeine messeinheite bei stehen also was sollen 0,39 bzs 0,2 usw sein ? spannung oder der dioden verlust ?
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Wohnort: Beckum

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3

Sonntag, 1. Februar 2015, 14:28

Hallo Oliver,

wie hast du die Dioden gemessen?
Ein aussagekräftiges Ergebnis über die Dioden kannst du nur im Ruhezustand bekommen.

Woher hast du den Wert 0,15V - 0,2V? Sofern Siliziumdioden verbaut sind sollten die Dioden eine Flußspannung von mindestens 0,5V haben. Ich kann mir auch gerade nicht vorstellen dass man die an der Lichtmaschine an beiden Seiten abgreifen kann, bin aber mehr Elektroniker, kein E-Maschinen Fachmann.

Die Lichtmaschine selber erzeugt ein Drehfeld, also Drehstrom. Durch die Dioden wird das Drehfeld gleichgerichtet, dann hast du deine wellige Spannung (ohne Akku) Wenn jetzt der Akku mit seiner Kapazität dazu kommt wird die Restwelligkeit gesiebt. Dazu muss der Akku natürlich Ladung aufnehmen können.

Grüße
Saxosun

Wohnort: Beckum

Beruf: Elektrotechniker

Fahrzeug: MB 614 Vario

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4

Sonntag, 1. Februar 2015, 14:30

entstörkondesator zwischen + und - und der macht die welichkeit dann wech

Der Entstörkondensator ist mit Sicherheit nicht groß genug um die Restwelligkeit zu sieben.
Selbst bei einem riesigen Kondensator bleibt immer eine Restwelligkeit, abhängig vom Stromfluss.

Grüße
Saxosun

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »saxosun« (1. Februar 2015, 14:36)


  • »Oliver« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Siegburg

Fahrzeug: T1313

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5

Sonntag, 1. Februar 2015, 15:08

Welligkeit

Hallo Oliver,

wie hast du die Dioden gemessen?
Ein aussagekräftiges Ergebnis über die Dioden kannst du nur im Ruhezustand bekommen.

Woher hast du den Wert 0,15V - 0,2V? Sofern Siliziumdioden verbaut sind sollten die Dioden eine Flußspannung von mindestens 0,5V haben. Ich kann mir auch gerade nicht vorstellen dass man die an der Lichtmaschine an beiden Seiten abgreifen kann, bin aber mehr Elektroniker, kein E-Maschinen Fachmann.

Die Lichtmaschine selber erzeugt ein Drehfeld, also Drehstrom. Durch die Dioden wird das Drehfeld gleichgerichtet, dann hast du deine wellige Spannung (ohne Akku) Wenn jetzt der Akku mit seiner Kapazität dazu kommt wird die Restwelligkeit gesiebt. Dazu muss der Akku natürlich Ladung aufnehmen können.

Grüße
Saxosun



Hallo,

das meßgerät bietet neben dem Batterietest einen "Systemtest" an. Der beinhaltet Spannungsabfall beim Starten, Ladespannung unbelastet, Ladespannung belastet (Licht, Heckzeiung etc. an) und halt den Punkt "Diodentest". Dort schmiß er den Wert von knapp 0,4 Volt raus und dazu der Text "hoch".

Mit Deinem letzten Satz hast Du meine Frage exakt richtig widergegeben. Führt ein "platter" Akku ( mit entsprechend hohem Innenwiderstand) dazu das die am Batteriepol abgegriffene Spannung halt "welliger" wird oder ist das Nonsens ?

Gruß, Oliver

Wohnort: Beckum

Beruf: Elektrotechniker

Fahrzeug: MB 614 Vario

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6

Sonntag, 1. Februar 2015, 18:09

Führt ein "platter" Akku ( mit entsprechend hohem Innenwiderstand) dazu das die am Batteriepol abgegriffene Spannung halt "welliger" wird oder ist das Nonsens ?

Genau, ein hoher Innenwiderstand ist ungefähr vergleichbar mit einem großem Vorwiderstand welcher einem Kondensator vorgeschaltet wird. Durch Vergrößerung des Vorwiderstandes verlängert sich die Zeit in der der Kondensator aufgeladen wird.
Grob gesagt hemmt der Innenwiderstand die Fähigkeit schnell genug Ladung aufzunehmen, wodurch die Welligkeit nicht hinreichend geglättet / gesiebt werden kann.

Der nächste nicht zu verachtende Effekt ist aber, welche Last hängt an der Batterie?! Wenn die Batterie null Belastung hat (sprich alle Verbraucher aus), hat man natürlich nahezu keine Welligkeit. Die Welligkeit steigt mit der Belastung.

Was auch noch die Welligkeit beinflusst sind Induktivitäten. Wenn du z.B einen E-Lüfter mit entsprechenden Wicklungen eingeschaltet hast, verringert das die Welligkeit auch, weil dann Induktivitäten in Reihe geschaltet sind.

Kannst du mir mal den Typ von deinem Messgerät nennen, nur interesse halber. Nach deinem ersten Post dachte ich du hättest mit einem Multimeter gemessen. Dann kann ich mir ggf. auch was unter dem Diodentest vorstellen.

Grüße
Saxosun

  • »Oliver« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Siegburg

Fahrzeug: T1313

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7

Sonntag, 1. Februar 2015, 21:12

Testgerät


Wohnort: Beckum

Beruf: Elektrotechniker

Fahrzeug: MB 614 Vario

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8

Sonntag, 1. Februar 2015, 21:42

Leider ist dort kein Datenblatt zu finden.
Aber das Gerät sollte doch feststellen ob die Batterie Ok oder nicht Ok ist.
Wie kommst du auf die Welligkeit? Gibt das Prüfgerät dazu auch einen Wert aus?

Grüße
Saxosun

Wohnort: schwarmstedt

Beruf: Hausmeister im Schulzentrum

Fahrzeug: vw lt 45 TD mit niesmann bischoff clou-aufbau

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9

Sonntag, 1. Februar 2015, 21:51

bau doch fix einfach mal testweise eine andere ein..
Signatur von »wulfmen« ...Hausmeister bin ich freilich; und was nicht passt,das feil´ich

  • »Oliver« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Siegburg

Fahrzeug: T1313

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10

Montag, 2. Februar 2015, 16:05

Wert

Leider ist dort kein Datenblatt zu finden.
Aber das Gerät sollte doch feststellen ob die Batterie Ok oder nicht Ok ist.
Wie kommst du auf die Welligkeit? Gibt das Prüfgerät dazu auch einen Wert aus?

Grüße
Saxosun



Ja, genau den Wert "Diodentest" := 0,39 V = "Hoch".

Mittlerweile ist ne neue Batterie drin, ich werde demnächst mal nachmessen.

Ich denke das über den "Diodentest" eben halt eine Teildefekte Lima bzw. Regler diagnostiziert wird über die daraus resultierende Welligkeit.

Bei Ladegeräten ist die Welligkeit ja übrigens ein Zeichen der Qualität (wenig Welle), und je mehr Welle desto stärker wird der Akku beim Laden warm.

Gruß, Oliver

Wohnort: Salzburg

Fahrzeug: Mb 307D, Golf I u. IV

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11

Mittwoch, 4. Februar 2015, 09:13

Das was du gemessen hast, ist nicht die Restwelligkeit, sondern die Oberwelligkeit. Diese ist normalerweise nur mit dem Osziloskop erkennbar und hat mit dem Regelvorgang des Spannungsreglers zu tun.
Ich gehe immer so vor: Batterie Laden (24h) und danach Säuredichte (wenn zugänglich) messen und einen Belastungstest (mit einem Testgerät, welches sich auf die Batterie einstellen lässt)

Danach kommt die LIMA. Finde ich übrigens gut, dass du dich damit befasst. Die wenigsten schauen sich die Ladung der LIMA an, wenn die Batterie hobs geht.

Die Ladespannung bei Leerlauf und bei Vollgas> nicht über 14,5V
Den Ladestrom bei LL und Vollgas > sollte bei möglichst allen eingeschaltenen Verbrauchern und evtl. etwas entleerter gesunder Batterie, den Angaben am Typenschild der LIMA entsprechen.

Würden z.B. jetzt 1 oder mehrere Dioden defekt sein, kennt man es schon an Ladestrom.
Wenn wir jetzt dann noch von einem Kompaktgenerator reden, dann gibts nur einen neuen.

Die Oberwelligkeit die dein Gerät hierbei ausgegeben hat, würde ich ignorieren, wenn die Ladespannung passt.

Nochwas zum nachlesen: http://www.kfz-tech.de/Generator.htm

Mfg
Bernd

Wohnort: Schwanewede

Fahrzeug: Mercedes 207D Bj. 1979

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12

Mittwoch, 4. Februar 2015, 10:18

Wenn du ganz viel Langeweile und genügend Messgeräte hast, kannst du ja auch die Leistungskennlinie aufnehmen, spätestens da siehst du ob was nicht passt :D