Busfreaks-Logo

Busfreaks-Logo

Busfreaks-Server

  • 80 Prozent

    Das Busfreaks-Serverkonto

    Unser Server kostet Geld und jeder kann uns hier finanziell unterstützen.

    Mehr Infos gibts hier: Busfreaks-Club

Kontrollzentrum

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Busfreaks Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

  • »sternengucker« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Raum Trier

Fahrzeug: MB L508D BJ 81

  • Private Nachricht senden

1

Montag, 20. April 2015, 22:08

Tank Löchlein abdichten ohne schweißen?

Hallo liebe Busgemeinde,

habe ein löchlein in meinem Tank, werde einen neuen besorgen, brauche aber solange trotzdem einen fahrbaren Untersatz.
Hat jemand einen Tipp bzw. Erfahrung wie das machbar ist.
Tank ist schon ausgebaut und leergemacht..... :-8

Lieben Gruß
Daniel

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

  • Private Nachricht senden

2

Montag, 20. April 2015, 22:29

wo ist das loch den ? unterboden seite, vorne hinten oder hintere oder vordere seite, oder oben ?

wenns nen stahltank ist ist schweissen / hartlöten das einfachste und sicherste.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

3

Montag, 20. April 2015, 22:40

Im beigefügten Link gibt es Hinweise zum Abdichten eines Eimers.

Eventuell hilfreich ?
https://www.youtube.com/watch?v=STfoUg36E0g
Signatur von »burnout« Solange die dicke Frau singt, ist die Oper nicht zu ende !

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

  • Private Nachricht senden

4

Montag, 20. April 2015, 22:43

Moin.

Ich hatte mal vor ein paar Jahren bei meinem W124er einen undichten Diesel-Tank, direkt da wo der Einfüllstutzen am Tank festgeschweißt ist. Mein Schrauber hat's mit einem speziellen Kleber zugeklebt, hält immer noch. Auf meine Frage, wie lange so eine Reparatur halte, meinte er, vielleicht sogar länger als der ganze Wagen. Und das heißt bei so einem Wagen schon was...

Evtl. war's sowas ähnliches...!?

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

  • Private Nachricht senden

5

Montag, 20. April 2015, 23:04

Hallo,
ja,das ist ein Zwei-Kompenenten Material!
Das wird fest wie Beton ,lässt sich feilen,bohren und sogar Gewinde schneiden.
Die Stelle muss aber sauber ,fettfrei sein.
Von Vorteil ist,wenn auf das Loch,vorher ein Stück Plastikfolie aufgelegt wird,denn dann hat der Kraftstoff kein direkten Kontakt mir dem Kleber!
Gruß Jürgen

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

  • Private Nachricht senden

6

Dienstag, 21. April 2015, 07:47

Moin Moin !

Zitat

Stück Plastikfolie aufgelegt
Das kann nach hinten losgehen ! Plastik ist nicht immer kraftstoffresistent !
Diese Erfahrung habe ich mal mit Waschpulvermessbechern machen müssen ,in die ich für wenige Min. Sprit eingefüllt hatte ,weil ich nichts anderes zur Verfügung hatte. Die haben sich innerhalb weniger Minuten völlig aufgelöst.


MfG Volker

Wohnort: München

Fahrzeug: Postkutsche, KögelKofferSprinter

  • Private Nachricht senden

7

Dienstag, 21. April 2015, 08:27

Das zeug nennt sich flüssigstahl. gibts als 1K oder als 2K. Ein kumpel (leider tot .. sic!) hat damit mal seinen tank gedichtet. Hat prima gehalten ... länger als der wagen.
Davor, dass es kunstoff ist, würde ich mir mal keinen hals machen. Kunstoffe gibt es verschiedenste. Manche werden von benzin oder diesel marode, manche nicht. Viele tanks sind heut aus kunstoff.

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

  • Private Nachricht senden

8

Dienstag, 21. April 2015, 09:35

Hallo Volker,
doch das hält und ist auch dicht.
Ich habe mal einen Tank provisorisch damit abgedichtet,aus einer Notlage heraus.Er musste unbedingt seine Terminladung los werden.
Der Kerl ist noch 3Jahre damit gefahren!
Das ist der Exposid-Kleber von Weicon.Besteht aus blauer und gelber Knete und wird solange geknetet,bis er grün ist.
Gruß Jürgen
Hallo Volker,ich muss noch etwas richtig stellen,bezüglich dem kleinen Stück Plastikfolie!
Dieses sollte untergelegt werden,damit,wenn noch etwas Kraftstoff an dem Loch anhaftet,dieser nicht mit dem Exposidharz in Kontakt kommt,solange dieser noch nicht hart ist.Wenn dieser hart ist,kann sich die Folie ruhig auflösen!
Nur zum besseren Verständnis!Gruß Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »jürgen« (21. April 2015, 12:01)


Wohnort: Bremen

Fahrzeug: Niesmann-Bischoff Flair 59

  • Private Nachricht senden

9

Dienstag, 21. April 2015, 10:25

wenns nen stahltank ist ist schweissen / hartlöten das einfachste und sicherste.

Eicke, bei all deiner Schrauberkunst muss ich hier vehement widersprechen!
Kein Profi wird jemals einen Benzintank schweissen, oder hartlöten.

Ich habe das mal gemacht. Ich war jung und hatte kein Geld. Mein Ford 15M warf das teure Benzin raus und ich baute den Tank aus, füllte ihn mit Wasser bis zum überlaufen. Wasser wieder raus und Loch versucht zuzuschweissen.

Es gab tatsächlich eine Explosion und der Tank lag einen Meter weiter rechts, neben meinen zitternden Knien. Beim zweiten Schweissversuch gab es noch mal eine kleine Verpuffung, dann war Ruhe. Nie wieder würde ich das riskieren!!!
Signatur von »spezii« Drei Bier gelten als Mahlzeit, da hat man aber noch keinen Schluck getrunken!

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

  • Private Nachricht senden

10

Dienstag, 21. April 2015, 11:04

Moin.

Ich habe mal einen unten durchgerosteten Motorradtank versucht mit Schutzgas zu schweißen. Hab den vorher gut gespült und gelüftet, so gab's keine Explosion. Mit Druckluft und Spüliwasser habe ich mehrmals die Dichtigkeit geprüft, habe den aber nicht ganz dicht geschweißt bekommen, immer wieder kamen irgendwo an einer Schweißnaht Blasen raus...

Hab den Tank dann weggeschmissen und mir einen "neuen" gebrauchten gekauft.

Meine Meinung: Mit passendem Kleber kleben, ggf. Hartlöten oder neu/gebraucht kaufen.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

11

Dienstag, 21. April 2015, 11:22

Richtig Ma- Ke, weil es sich in den meißten Fällen nicht um ein Loch, sondern um eine poröse Fläche, manchmal dünn wie Papier handelt.
Der Clausi

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

  • Private Nachricht senden

12

Dienstag, 21. April 2015, 12:11

Hallo Eicke,
jetzt hat mein Tablet Deinen Namen nicht verfälscht und Heicke daraus gemacht!!,

Dein Beitrag Nr.2 sollte schnellstens gelöscht werden.Schweißen,Hartlöten an einem Kraftstofftank???
Es kann immer noch ein kleiner Rest von Kraftstoffdämpfen vorhanden sein und das ist gefährlich,wenn nicht mehrere Male der Tank gespült wurde!
Wenn überhaupt,dann nur Weichlöten,wo keine offene Flamme vorhanden ist.
Gruß Jürgen

Wohnort: Emmendingen

Fahrzeug: L 613 D hoch

  • Private Nachricht senden

13

Dienstag, 21. April 2015, 13:20


Wenn überhaupt,dann nur Weichlöten,wo keine offene Flamme vorhanden ist.

Das hat nichts mit der offenen Flamme zu tun sondern hängt von 2 Fakoren ab:

1. Im Tank befindet sich ein zündfähiges Gemisch (Brennstoff + Sauerstoff im richtigen Verhältnis)

2. Die Zündtempeeratur wird überschritten.
Zündtemperatur von Diesel beträgt 220°. Beim Weichlöten werden Temperaturen von 150° bis zu 480° ereicht. Der Tank kann dir also genauso um die Ohren fliegen!

Ich hatte auch mal einen undichten Tank und wollte auch kleben. Musste dann aber feststellen, dass die Undichtigkeit in einem Falz lag und habe daraufhin den Tank ausgetaucht.


Gruß Daniel

  • »sternengucker« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Raum Trier

Fahrzeug: MB L508D BJ 81

  • Private Nachricht senden

14

Dienstag, 21. April 2015, 14:21

vielen Dank erstmal für die zahlreichen konstruktiven Antworten,
habe mir Flüssigmetall besorgt und erstmal repariert bis der neue Tank da ist!
Lies sich super verarbeiten und war auch nach ca 1 Stunde ausgehärtet, bin mal gespannt wie dicht
das jetzt ist....

weiterhin gute Fahrt #winke3

Daniel

Wohnort: Mainleus

Fahrzeug: DB L406DG Baujahr 1969

  • Private Nachricht senden

15

Dienstag, 21. April 2015, 15:15

Hallo,

habe vor vielen Jahren mal den Benzintank eines Opel-Blitz (Damals noch Autogen) geschweißt. Der Tank wurde erst mit Wasser gespült und dann mit Wasser gefüllt und so hingelegt, daß das Loch oben war und nur ganz wenig Luft (und damit Dämpfe) vorhanden waren. Außer einem leichten Patschen am Anfang ist nichts passiert, die Schweißung hielt so lange wie das Auto.

Gruß Horst

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

  • Private Nachricht senden

16

Dienstag, 21. April 2015, 21:10

Hallo Daniel,
natürlich muss ein Tank erst gespült werden und dann mit Wasser gefüllt werden,so viel,dass das Loch gerade noch frei ist!
Dann kann ohne weiteres mit Weichlot gelötet werden!
Gruß Jürgen

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: ex VW T4 mit 1,9Tdi Umbau - jetzt Düdo 608

  • Private Nachricht senden

17

Dienstag, 21. April 2015, 21:30

offiziell definitiv weder scheißen noch löten .... #flop
inoffiziell "Standart" - WENN MAN WEIS WAS MAN MACHT
und sorry, aber: wer fragen muss sollte die Finger davon lassen - sonst fliegt er dir um die Ohren!
Ich kenne diverse geschweißte Tanks - alle dicht - und die Beteiligten leben auch alle noch

Praxiserfahrung mit Wissen gepaart 8-)

also: 2K-Flüssigmetall - sehr gut sauber machen (absolut Fett- + Ölfrei) - gut aushärten lassen - wird je nach Fabrikat lange genug halten!!! und das ohne Sicherheitsrisiko - besser ist es! #thumbsup2

Flo
Signatur von »guzzifix« je suis Charlie

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »guzzifix« (21. April 2015, 21:42)


Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: DB 310 Automatic

  • Private Nachricht senden

18

Mittwoch, 22. April 2015, 06:06

ich habe geschweißt
diesel oder benzin,
enlerren, spülen, mit der flamme in den einfüllstutzen, dann ist der rest abgefackelt.
hat funktioniert.
heute würde ich kleben

ingo
Signatur von »ingo-« geb 1960