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1

Freitag, 24. April 2015, 11:58

Hinterlüftung mit ökologischen Dämmmaterialien

Hallo,

ich weiß, es gab schon sehr viele Diskussionen zum Thema
Hinterlüftung. Leider ging es immer darum, wie man die Möbel oder die
holzverkleidung vor Schimmel schützt, wenn mit Dampfsperre und/oder
Trocellen/Styropor gedämmt wurde...

Ich habe den Wunsch
ökologisch zu dämmen und etwas zu nehmen, dass ich gerne anfassen mag.
Ich habe einen alten UPS mit Alukoffer und Fenster habe ich bereist
eingesetzt. Daher wollte ich mal mit Euch meine Überlegungen teilen...

1.
Überlegung: Eine Schüttung verwenden: z.B. Neptutherm. Ist angeblich
schimmelresistent und verrottungssicher (Dampfdiffusionszahl: 1-2,
Wasseraufnahmekapazität: 1,6-3,4 kg/kg). D.h ich würde auf die
Aussteifung ein Holzständerwerk bauen und die Schüttung einblasen und
mit einer Lehmplatte z.B. verkleiden. So kann die Feuchtigkeit rein,
aber auch wieder raus und ich lande bei einem U-Wert von 0,7? Aber laut
meinen Berechnungen funktioniert das nur, wenn ich einen Dampfbremse
innenseitig anbringe (dann zwei Lehmplattenschichten und dazwischen die
Dampfbremse) und dann ist es auch schon wieder egal, was dahinter
kommt...

2. Überlegung: Eine hinterlüftete Variante: z.B. Claytec
Lehmdämmplatte. Nimmt gut die Feuchtigkeit auf, aber auch gut wieder
ab. Nun hatte ich gedacht, wenn ich zwischen Dämmplatte und Alukoffer
eine Hinterlüftung von ca. 2cm habe, müsste das Kondensat doch auch gut
wieder abtrocknen können? Wenn ich es rechne ist eine Hinerlüftung mit
Außenluft besser als mit Raumluft und ich lande bei einem U-Wert von
2,5...

So also beides irgendwie nicht so toll...

Was denkt Ihr dazu? Habt ihr andere bessere Vorschläge?

Danke,
Ergy

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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2

Freitag, 24. April 2015, 13:25

Hallo Ergy,
so, wie du das beschreibst, wird es nicht funktionieren.
1. Wenn du Einblas-/Schüttdämmung verwendest, fehlt die Hinterlüftung. Besser wären Holzfaserplatten mit einer Luftschicht zur Außenhaut, darüber eine Klimamembran/Dampfbremse (muss keine Sperre sein) und deine Wandverkleidung. Im Prinzip also wie deine zweite Variante nur mit besserem Dämmwert.
Die Außenhaut muss allerdings genügend Lüftungsöffnungen (unten und oben haben). Bei den Wänden ist das einfach aber am Dach muss die Feuchtigkeit ebenfalls entweichen können.
2. Lehmbauplatten halte ich im "Fahrzeugbau" für nicht geeignet. Ich glaube nicht, dass eine Lehmbauplatte rüttelfest ist. Eine alte Kopfsteinpflasterstraße und du kannst die Wände zusammenfegen.
3. Naturbaustoffe sind i. d. R. deutlich schwerer als z. B. Styro und Miwo. Auch wenn du nicht unter 3,5t bleiben willst (das geht bei den UPS-Alu-GFK-Kisten), so ist mehr Gewicht bei einem Reisefahrzeug nie von Vorteil.

Ich würde einfach eine Holzlattung seitlich an die Wand-/Deckenholme schrauben, dazwischen einen Dämmstoff der kein Wasser aufnimmt, über alles eine Dampfsperrfolie (auf die Holzlattung tackern und natürlich abkleben), optional eine schmale Traglattung drüber (z. B. für verdeckte Installationen oder um Verstärkungshölzer anzubringen, wo später z. B. Schränke an der Wand hängen sollen) und abschließend Sperrholz. Bei der rechtwinkligen UPS-Kiste ist das keine große Aktion.


Gruß
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

3

Donnerstag, 11. Juni 2015, 11:33

Hallo tonnar,

danke für Deine Antwort. Ich habe nur immer einen Gedanken dabei, den ich nicht verstehe:

Wenn ich also ein Dämmmaterial verwende, wie Trocellen oder ähnliches und alles wasserunaufnahmefähig mache, wo geht dann das Wasser hin? In die kleidung in die Holzverkleidungen und Möbel, oder?

Ist es nicht besser, etwas wie Neptutherm zu verwenden, das nach eigenen Angaben bereits im Automobilausbau verwendet wird, weil es nicht schimmelt und mit einer feuchtevariablen Dampfbremse davor auch nur soviel Wasser kontrolliert in die Dämmung gelangt, die es dann wiedr abgeben kann?

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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4

Donnerstag, 11. Juni 2015, 16:55

habs schon woanders immer geschrieben,

von innen oben und untenn 8 x 3 cm große lüftungsschlitze machen so kan die luft innen zirkoliren.
lüften ist dan eben ein muss, vorallem morgens oder beim kochen.

hat bei meinem 608er mit syropor isolirung von 1981 bis zur schlachtung kein wasser oder rost problem von innen gegeben.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666