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  • »Silicium« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Fahrzeug: VW LT-28 (DW 55/75)

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1

Freitag, 29. Mai 2015, 10:52

Schweissen statt Kleben (Glaubens?-fragen zum Reparaturbleche schweissen )

Moin zusammen,

auf meinem Bildungsweg zum Thema schweissen von Reparaturblechen bin ich in den letzten Tagen auf viele unterschiedliche Meinungen
und Herangehensweisen gestossen.
Ich komme ja Urspruenglich aus der IT Ecke - da gehen die Meinungen zu Themen zwar auch auseinander, aber seit ich
am schrauben bin, habe ich zu jedem noch so erdenklichen Thema unterschiedliche Meinungen wie Leute.


jedenfalls stellen sich mir die folgenden Fragen:

Aufliegend oder anliegend schweissen? die gaengige Methode ist ja offenbar, blech lochen und dann auf die entrostete, rausgeflexte stelle legen
und punktschweissen.
Dabei entsteht aber eine Kante, welche gespachtelt werden muss.
Es gibt ja auch Leute die schweissen Kante auf Kante (ebenfalls punktuell)
Das halte ich persoenlich fuer den besseren weg, aber warum soll man das eben genau nicht so machen?

Beim aufliegenden anschweissen soll man ja Bohrungen bzw Loecher anbringen, um da zu punkten, damit das schoen wird.
Wenn man das Kante auf Kante machen wuerde, braeuchte man doch keine Bohrungen, dafuer halt aber Spachtel im Spalt (eigentlich auch unschoen) dafuer hat man aber nen glatten Uebergang.

Gestern meinte jemand zu mir, dass man grade beim Punktschweissen eine Kupferplatte/blech aufs metall legen
sollte, um die waerme abzufuehren, da sich sonst gerne mal das ganze blech verformt.
Das kann ich mir schwehr vorstellen, klar, bei ner schweissnaht muss man tierisch aufpassen, aber bei punkten?
ich meine, man haelt da ja keine minute drauf..? Was meint Ihr zu der Aussage?

Was nehmt ihr zum spachteln? macht es z.b. bei aufliegendem schweissen sinn, mit der flex die kante so runterzuschleifen, das
ein schoener ubergang zum alten bech entsteht? oder ist das eher unguenstig, weil so ja ein langer duenner "grat" entsteht, der
sich irgendwann verformen und schnell rosten wird?

Ich muss auch noch sagen, dass der LT den wir grade haben nicht grade der schoenste ist, wir haben zwar schon viel Zeit rein gesteckt, aber
Er hat bei uns eigentlich schon noch immer den Ausprobier-Status. Von daher wuerde ich auch einfach verschiedene Herangehensweisen ausprobieren. Aber man muss ja trotzdem nicht in die offensichtlichen Fallen treten.


Vielen Dank fuer eure Meinungen!

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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2

Freitag, 29. Mai 2015, 11:49

Zitat

habe ich zu jedem noch so erdenklichen Thema unterschiedliche Meinungen wie Leute.


wird hier genauso sein.

aber : es gibt ein gerät namens absetzzange.
diese zange macht einen kleinen absatz( wie eine
kleine treppenstufe) ins blech, etwa in blechstärke,
damit vermeidet man die erhöhung beim überlappendem schweißen.
zum rest : probiers aus, bis auf die kupfergeschichte, ist meistens unnötig.

gruß, fabian
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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3

Freitag, 29. Mai 2015, 15:14

das mit der absetszange ist schon mal gut, jedenfals da wo man gut mit der dran kommt.
da giebs aber auch verschidene vorallem muste mal messen wie dick dein blech ist.

die normalen machen nur bis 1mm, beim düdo wird das dan nix weil das blech dicker ist.

kleben, auch auf dem absats, geht überall wo keine tragenden teile sind.
vorallem mus man hinter her nicht noch spachteln.

ms-polymer kanste hinterher schön überlakiren und dan siet man nix mer davon und eben ist es auch.

das mit der kupferplatte ist quatsch beim punktschweissen. must natürlich aufpassen wenn du genau dahinter isolirung oder was auch immer ewentuelles brembares hast, oder was anfangen kan zu glimen bruzeln.

an einigen kanten ist kanta / kante einfacher aber mus natürlich passgenau angefertig werden das neue blechteil.

ich mach beides je nachdem wo ich was zu bruzeln habe oder eben kleben.
Signatur von »Eicke«
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Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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4

Freitag, 29. Mai 2015, 16:27

Moin.

Bei den 2 Autos, die ich bisher komplett durchgeschweißt habe (Rostlöcher und ein Unfallschaden beim VW Bus T2 und Mercedes W123er 200T), habe ich alle Bleche mit Schutzgas & Lochpunktschweißen eingeschweißt, und da wo man's sehen konnte und ich hinterher eine glatte Oberfläche haben wollte habe ich vorher die Absetz- & Lochzange zum Absetzen der Bleche benutzt, hat damals glaube ich über 100 DM gekostet:



(Ach ja - bei einem Blech über einem Mini-Rostloch beim VW-Bus T2 direkt hinter 'ner Benzinleitung habe ich die Schweißpunkte vorher am Rand draufgeschweißt und das Blech dann hinterher mit Flüssigmetall festgeklebt 8o) , der TÜV-Prüfer hat sogar mit dem Schraubendreher am Rand dran gehebelt und es hielt... )

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Wohnort: Jettingen

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Düdo 613 Breitmaul mit "H"

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5

Freitag, 29. Mai 2015, 16:44

Ist einfach: Da wo´s keine tragenden Teile sind, mußt Du schweißen. Alles andere kannst Du kleben.

Aber schau auch mal hier:

Kleben statt Schweißen...



Grüßle
Herbert
Signatur von »Herbert« Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!


Johann Wolfgang Goethe
Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg. (Zweiter Kundschafter)

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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6

Freitag, 29. Mai 2015, 17:54

Da wo´s keine tragenden Teile sind, mußt Du schweißen


Also... Reparaturbleche für tragende Teile am Hauptrahmen kann man kleben? #pfeif1 #pfrzzzt

#winke3

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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7

Freitag, 29. Mai 2015, 20:01

AndiP
wustest du das nicht das das nur noch geklebt wird ? #pfeif1
gerissener haubtrahmen kommt nen stück blech rein und wird geklebt, da wil doch keiner schweissen #pfeif1
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