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  • »buspainter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldersbek

Fahrzeug: MB 307 mit Mabu-Koffer und H / T3

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1

Freitag, 13. Februar 2004, 18:57

Moin,
nach den Hinweisen zum FI-Schalter habe ich gleich noch eine zweite: ich interessiere mich für einen Inverter (bin halt ein Bastelkind), um bei notwendiger und weniger notwendiger Gelegenheit 220-Volt-Geräte betreiben zu können. Kann man die grundsätzlich fest installieren, oder muß ich die über den Zigarettenanzünder/Batterieklemmen laufen lassen? Da ich bereits ein Ladegerät und auch zwei Steckdosen 220-Volt eingebaut habe, möchte ich natürlich gerne das vorhandene Netz nutzen können und den Inverter \"dazwischenschalten\". Ist das möglich? hat jemand einen Schaltplan oder Tipps für mich?
Vielen Dank. Gruß, Michael

2

Freitag, 13. Februar 2004, 21:15

Hallo Michael,

ich (wohlbemrekt ICH) kann mit dem Begriff Inverter in dem Zusammenhang nicht wirklich etwas anfagen. Anhand deiner Beschreibung vermute ich das du so etwas wie einen Wechselrichter meinst. Im weiten Sinn also ein Gerät was die Bordbatteriespannung in 230 Volt umwandelt OK ??

Ja, je nach Ausführung des Gerätes können diese dauerhaft installiert werden. Damit die Helfenden hier wirklich aktiv werden können, brauchen sie etwas genauere Angaben ;-)

Zum Beispiel ist es interessant wie dein Ladegerät jetzt gesteuert (eingeschaltet) wird ? gibt es da ein Schütz /Relais in Vebrindung mit der 220 Voltversorgung ? Soll das Ladegerät auch über den Wechselrichter betrieben werden (Blödsinnn Perpetuum Mobile ;-) )

Sage einfach einmal ziemlich genau den Istzustand und die Endlösung nach deinen Vorstellungen da werden wir uns hier mit Sicherheit was zurechtprutschen :-O:-O


Am Rande, wir sind alles kleine Bastelkinder hier :-)


Gruß Fido


[hr]
prutschen eine (handwerkliche) Arbeit nicht korrekt, in der Regel aus Nachlässigkeit oder wegen fehlendem Sachverstand erledigen [Ruhrpott] :-O:-O

  • »buspainter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldersbek

Fahrzeug: MB 307 mit Mabu-Koffer und H / T3

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3

Freitag, 13. Februar 2004, 23:06

Hallo Fido,
schönen Dank ersma. Ich werde mal versuchen, meine Anlage als Laie laienhaft zu erklären.
a) Inverter = Wechselrichter (so der Katalog)
b) Ich habe ein Ladegerät, dass über ein Trennrelais zunächst die Bord- und dann die Starterbatterie lädt.
c) Hinter der Einspeisesteckdose und vor der Ladegerät geht die Verkabelung zu 2 220-Volt-Steckdosen ab.
d) Das Ladegerät soll natürlich nicht vom Inverter betrieben werden, wie du richtig vermutest. Mir war einfach nicht ganz klar, wo genau der Inverter (die teuereren Modelle kann man wohl häufig fest anschließen)angeschlossen werden soll. Ich würde nämlich gerne die im Womo eingebauten Steckdosen nutzen können und nicht nur die am Inverter. Bevor ich nun aber viel Geld ausgebe (eigentlich hätte ich schon gerne einen mit 600 Watt Dauerleistung für die Kaffeemaschine):-), möchte ich gerne sicher wissen, ob ich das gute Stück auch fest einbauen (und damit auch z. B. in der Sitzbank) und verschwinden lassen kann.
Schönen Dank nochmal, Gruß, Michael

Wohnort: Bad Oldesloe

Fahrzeug: MB 814, Bj.93

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4

Samstag, 14. Februar 2004, 09:44

Hi Buspainter
Klar kannste Inverter fest einbauen.
Ich pers. würde die Steckdosen die vom Stromnetz betrieben werden nie versuchen mit nem Inverter zu koppeln!
Bei uns ist es so: Stromnetz: Zwei Steckdosen, eine für nen Staubsauger oder so und an der anderen hängt das Ladegerät. Die restlichen Steckdosen werden ausschließlich über den \"Inverter\" betrieben!
Jetzt zu den Invertern (Wechselrichtern):
Preiswerte: Haben keine 230V Sinusspannung am Ausgang, sondern ein Rechteckiges Signal, daher sind sie nur für Ohmsche Lasten wie Glühlampen, normale Kaffemaschinen, also Geräte ohne Motoren, Drosseln oder Transformatoren zu verwenden!
Mittlere Preisklasse: Haben als Ausgangsspannung eine Trapezform (Trapezwandler, oder auch Quasisinus)
Diese Geräte eignen sich bedingt für induktive Lasten (Motore, Trafos). Hier ist es mehr Glückssache ob es funzt, mit viel Pech schmort einem da schon mal was weg. Wir haben übrigens einen Trapezwandler mit Dauerlast 500W drin.
Spitzenmodelle sind die Sinuswandler, hier ist die Ausgangsform rein Sinusförmig. Durch den technischen Aufwand sind die aber auch am teuersten!
Fällt mir grade ein, mit nem Rechteckwandler (Billigteil) haben wir mal nen Fernseher in Brand gesetzt!!!
Ne gute Info findest Du bei: Camptronic

Gruß
Telse
Signatur von »Telse« Der mit sich selbst in Frieden lebt, der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger, als alle seine Erben. (Carlo Karges, Novalis)

Volkmar

unregistriert

5

Samstag, 14. Februar 2004, 10:04

Hallo Buspainter

In diesem Thread
findest auch etwas zu Wechselrichtern. Ich habe da auch auf die
Möglichkeit hingewiesen eine USV aus dem Computerbereich zu
benutzen, die liefert Dir auch eine gute Qualität der Wechselspannung.

Gruß Volkmar

  • »buspainter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldersbek

Fahrzeug: MB 307 mit Mabu-Koffer und H / T3

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6

Samstag, 14. Februar 2004, 15:06

Hallo Telse,
schönen Dank dir und Volkmar.
Eure Infos haben mir schon ein Stück weitergeholfen.
Ich möchte allerdings einen fest eingebauten Inverter mit Vorrangschaltung für Netzbetrieb, und die gibt es wohl auch. Ansonsten flattern mir bei Gebrauch lange Strippen durch das Womo.
Siehst du da (Bezug deine Antwort) ernsthafte Probleme?
Gruß, Michael

Volkmar

unregistriert

7

Samstag, 14. Februar 2004, 15:15

Hallo Michael,

bei Wechselrichtern kenne ich mich nicht so
aus. Bei ner USV ist das serienmäßig so, die
geht erst auf die Batterie wenn der Netzstrom
ausfällt.
Ich habe meine ganz billig über ebay bekommen.

Gruß Volkmar

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

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8

Montag, 16. Februar 2004, 18:17

Hallo Michael,
das mit der USV (also einer gebrauchten PC Notstromversorgung)
kann ich Dir nur empfehlen. da schließe ich mich 100% Volkmar an.

1. Konditioniert die bei Ladung den Akku
2. ist da ein Ladegerät und ein Wechselrichter in einem Gerät
3. sind die Dinger meist etwas überdimensioniert, so daß man auch \"externe\" Akkus anschließen kann. ist dann allerdings ein klein wenig gebastel.
auch sind die Ladegeräte fast immer etwas überdimensioniert, so daß ein externer Akku mit Doppelter Ah zahl fast immer bedenkenlos verwendet werden kann.
@Volkmar - bitte berichtige mich wenn Du andere Erfahrungen hast.

in meiner (600VA) war ein 12 Volt 30 AH Bleigel-Akku drinnen
jetzt isses ein 12 Volt 55AH Bleigelakku.
und das fuktioniert einwandfrei.

allerdings lassen sich billig-Geräte erst nach Anschluß von 230 Volt starten.
Ich habe mit Produkten von APC sehr gute Erfahrungen gemacht.

so long
Schteffl
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

Volkmar

unregistriert

9

Montag, 16. Februar 2004, 19:17

[cite]Schteffl schrieb:[br]
allerdings lassen sich billig-Geräte erst nach Anschluß von 230 Volt starten.
Ich habe mit Produkten von APC sehr gute Erfahrungen gemacht.

so long
Schteffl[/cite]

Oh ja Schteffl,

das ist ein wichtiger Punkt, die USV muß in
der Lage sein von allein, d.h. ohne 230 Volt
sondern nur mit Batterie, zu starten.

Das ist etwas, was in der Tat nicht alle
können - für den eigentlich Einsatzzweck ist
das auch nicht unbedingt nötig ;-)
Es sei denn der Strom ist tagelang weg und
Du bist total auf dem Turkey weil zu nicht
bei den Busfreaks surfen kannst. Also auch
für solche Fälle ist das auch ganz hilfreich.

Gruß Volkmar

10

Montag, 16. Februar 2004, 20:45

Hallo Michael,

[cite]buspainter schrieb:[br].....
Ich möchte allerdings einen fest eingebauten Inverter mit Vorrangschaltung für Netzbetrieb, und die gibt es wohl auch. Ansonsten flattern mir bei Gebrauch lange Strippen durch das Womo.
....
Gruß, Michael[/cite]

neben der genannten Lösung unter Verwendung einer USV. kann man den Spaß auch mit einem s.g. Schütz (ist vom Prinzip her ein großes Relais) realisieren. Den könnte man so auswählen und anschließen, dass er bei externer Versorung den Wechselrichter vom bordinternen Netz trennt und beim auschalten der Versorung wieder verbindet.


Gruß Fido

Stefan O 302

unregistriert

11

Montag, 16. Februar 2004, 21:09

Nur zur Info ein Auszug aus der HP von Fred und Anke :


Die 220 V Versorgung erfolgt über einen Aussenanschluss sowie alternativ einen 24V /220 V Wandler(Waeco mit 1500 Watt), der mit einem FI und 2 Sicherungsautomaten abgesichert ist. Davor ist ein 3 Phasen-Wechselrelais geschaltet, das sicherstellt, dass der 220 V Wandler nicht ins das Bordnetz einspeisen kann, solange eine externe Spannungsquelle angeschlossen ist.

Um zu verhindern, dass die Fahrbatterien von dem Wandler entleert werden, wird der Wandler durch ein weiteres Relais erst dann aufgeschaltet, wenn der Motor läuft.

An die 220V Versorgung ist neben dem Ladegerät noch der Kühlschrank, ein paar Steckdosen für alles mögliche sowie ein Grillofen angeschlossen. Also wirklich übersichtlich :-)

Nachtrag im Oktober 03: Das 3 Phasen-Wechselrelais hat sich als kriminell erwiesen* - wir haben inzwischen 2 zeitverzögerte Relais eingebaut. Sollte also der 220 V Wandler noch in Betrieb sein, wenn gerade der Netzstecker von extern eingesteckt wird, trennt das erste Relais sofort den Wandler vom Bordnetz, nach einer Verzögerung von ca. 10 Sekunden wird dann erst der Strom über die Aussensteckdose ins Bordnetz eingespeist. Die Schaltung und Relais hat uns jemand dankenswerterweise noch kurz vor dem Urlaub besorgen können. :-))
*Wegen häufiger Anfragen hier die kriminelle Energie des Relais *g*:
Die Umschaltverzögerung bei so einem Relais liegt bei ca. 10-30 ms, und da scheint das Problem zu liegen. Wenn ich extern Strom angeschlossen habe, kann die Phase ja auch auf dem anderen Leiter liegen (50:50 Chance).Ich denke, dass sich in den Geräten dementsprechend relativ hohe Kapazitäten aufbauen. Schaltet das Relais nun um, kommte es zu einer Art verzögertem Kurzschluss. Ist vielleicht eine etwas laienhafte Erklärung, aber hoffentlich trotzdem verständlich.
Es kann auch sein, dass das Relais einfach nur geklebt hat und es dadurch zum Kurzschluss gekommen ist.

12

Dienstag, 17. Februar 2004, 07:58

Hallo,
noch ein winziger Nachtrag dazu:
die ursprüngliche Schaltung hatte ein 15A Relais, das hätte also immer ausreichen müssen und die Schaltung habe ich x-mal mit einem Messgerät in alle Richtungen geprüft. Funktionierte einwandfrei, trotzdem war der Wechselrichter kurz darauf restlos hinüber, die 220 V-Seite war komplett zerschmolzen, genau so sah auch das Ladegerät aus.
seit dem Einbau der zeitverzögerung läuft alles problemlos
Gruß
Fred