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Bustoni

unregistriert

1

Sonntag, 7. Juni 2015, 19:06

elektrische Lackierpistole

Hallo liebe Busfreaks,
ich werde , wenn meine Schweißarbeiten abgeschlossen sind, meinen LT lackieren wollen.
Habe neulich irgendwo gelesen, dass man auch gute Ergebnisse mit elektrischen Lackierpistolen erzielen kann. Weiß leider nicht mehr wo ich das gelesen habe.
Hat jemand von Euch Erfahrungen mit elektrischen Lackierpistolen im KFZ Bereich?
Oder kennt jemand von euch eine gute Beschreibung vom Lackiervorgang mit Kompressor? Wir haben einen in der Halle, aber es könnte sein, dass er zu wenig leistet und einen Wasserabscheider hat der auch nicht.
Vielen Dank für eure Anmerkungen.

Martin #winke3

Wohnort: Gelsenkirchen

Beruf: Tagelöhner

Fahrzeug: L613 Lp808

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2

Sonntag, 7. Juni 2015, 19:15

Diese elektrischen lackierpistolen kannst du vergessen. Taugen höchstens für den holzschutz am gartenzaun.
Habe mir eine aus dem angebot bei schnidl geholt.Ist fur den preis brauchbar.
Anleitungen gibt es im netz und bei dutube..
Gruß Ralf

3

Sonntag, 7. Juni 2015, 20:50

4get it!
Und für's Lackieren Öl und Wasserabscheider nutzen.
(sofern ein öliger Kompressor)
Bei den Flächen solltest Du schon 200l Volumen haben.
Und der Kompressor sollte schon gute Leistung haben.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Wohnort: München

Fahrzeug: Postkutsche, KögelKofferSprinter

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4

Sonntag, 7. Juni 2015, 22:39

Geh doch in die hobbywerkstatt, da kannst du alles leihen. Vorarbeiten schon vorher erledigen und dann dort nur lackieren. Kommt dir sicher billiger, als das alles für 1x nutzen zu kaufen.

Wohnort: Ratingen

Beruf: Industriefotograf

Fahrzeug: MB LP 813 RMB Arnold 540 paar Mopeds Ford Focus

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5

Montag, 8. Juni 2015, 06:13

Genau, Füller mit der Rolle drauf.Alles durchschleifen,abkleben und ab in die Lackierhalle.
Aber du solltest wissen wie es geht,sonst sieht es wie bei mir aus.
Und Lackierer ist ein Lehrberuf also wird schon etwas dahinterstecken.
Ansonsten E.Pistole für Lasur Gartenzaun recht niedlich
aber den Volumenstrom und das Spray was du für s Auto brauchst bekommst du selbst mit den guten Teilen so nicht hin.


Gute Woche für Euch

Wohnort: Köln

Fahrzeug: MB508DG Bj´79, Cambio Car

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6

Montag, 8. Juni 2015, 09:42

Die Elektropistolen sind tatsächlich prima für Gartenzäune...ansonsten fangen die irgendwann an zu spucken, machen Krach und sind einfach nicht das Richtige für Autos.

Ich habs mit der Kompressorpistole vor 20 Jahren auch versucht..nach langem Vorschliff bis runter auf 600 nass habe ich mir die schönsten Nebel und Nasen gemalt. Danach habe ich nur noch mit Rolle gearbeitet und war immer glücklich. Das kann ich sehr empfehlen:
Einfach zu machen, mit wenig Übung gibt es ein gutes Ergebnis, wenig Sauerei, unkompliziert was die Farbe angeht usw...

Rolle Rules!.... wie es der Engländer sagt.

Doch im letzten Jahr musste es richtig schick werden:

Die befragten Lackier-Werkstätten wollten da mit Vorarbeit 3,5 bis 5 k Euros haben, wenn sie nicht vorher die Hände über Kopf und Auto zusammen geschlagen haben....
Also habe ich die Vorarbeiten selber gemacht, und dann einen Lackierer 2x mit Pistole um den Bus gehen lassen. Leider auch hier: Das ist einfach viel viel Fläche und Ecken und alles und da bekommt man ein perfektes Ergebnis nur mit viel Erfahrung, Zeit und Ruhe und gutem Material, einer Perfekten Vorbereitung und in deinem und meinem Falle Kölschbier hin.
Also sind bei mir auch ein bisschen Nebel drauf, die man aber sicherlich rauspolieren könnte.
Stärker ins Kontor schlagen aber die Beulen und Dellen und geschweissten Stellen. Die zu entfernen braucht wohl ca 300 kg Spachtel. Das muss ja nicht sein und gehört irgendwie auch zu meinem Bus.
Eine Kitsch oder ein eingeschweißtes Blech 100% unsichtbar zu schleifen und zu spachteln ist schon recht schwierig, finde ich.

Was einen guten Lackierer angeht: eine Pistole gut zu führen ist das eine, man braucht auch Erfahrung mit der Härter/Verdünner/Lack Mischung.
Da nur nach Anleitung vorzugehen ist auch manchmal nix.

Aber wenn man mit einer Farb-Sprühdose eine perfekte Lackierung hinbekommt -keine Nasen, kein Nebel- ist man, was das Pistole-Führen angeht, sicherlich auf gutem Wege.

Wenn du den Platz hast, ist Selbermachen eigentlich eine gute Sache. Ist natürlich immer eine Frage des Anspruches an das Ergebnis. Und Geldbeutel . Und Spass an der Sache.

Ich kenne hier keine Mietwerkstatt, in der man sich in eine große Lackierkabine einmieten kann. Und das ohne Kabine zu machen ist mal eher schlecht: Du hast nachher sonst auf alles in der Bude deinen Farbnebel, die Mietwerkstatt dreht dir den Hals um und das Auto voll Staub und Fliegen. Deswegen, wenn du es zuhause probieren willst, kann ich dir nur ans Herz legen, mit Dachlatten und Folie eine Kabine zu bauen.

[img]https://www.dropbox.com/s/daqliq6mtmlhma0/Buslack.jpg?dl=0[/img]


Viel Glück
Signatur von »Dickus« Aus Freude am Vorsprung

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dickus« (8. Juni 2015, 09:48)


Wohnort: Ratingen

Beruf: Industriefotograf

Fahrzeug: MB LP 813 RMB Arnold 540 paar Mopeds Ford Focus

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7

Montag, 8. Juni 2015, 09:52

Hallo,genau die Sache mit dem Spachteln hat mein Ergebniss auch schwer versaut.Ich habe das vorher einfach nicht gesehen das mein Koffer Patchworkmäßig aus so vielen Platten zusammengeschustert ist.An den Übergängen Beulen ohne Ende.
Als ich dann mit 3 Liter Kesselpistole Silbrig glänzend (Extra Struckturlack genommen) aufgebracht habe kamen die Beulen zum Vorschein.
Auch habe ich es versäumt Löcher von (Fehlplanungen Lampe außen und Abgas Truma)
von außen mit einer feinen Glasfasermatte überzulaminieren.
Das Ergebniss, im GFK Koffer traten die alle wieder hervor,obwohl vorher fein gespachtelt.
Aber alles in einem bin ich recht zufrieden .Ist halt ne alte Karre.

VG Andreas

Wohnort: München

Fahrzeug: Postkutsche, KögelKofferSprinter

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8

Montag, 8. Juni 2015, 10:03

Ich hab meinen bus in marokko lackieren lassen. Hat (natürlich nach dem üblichen verhandeln) 300 dirham gekostet = ca 270€. Gute arbeit, vor allem ich keine arbeit ;-) Und es muss ja nicht marokko sein, es gibt eine menge reiseziele, wo sowas günstig ist.

Ansonsten: ja, rollern schaut gut aus. Ich hab letztes jahr einen wagen gesehen und war echt überrascht, wie glatt das wird. Man kennt das ja eher von zuhause, wenn man türen etc ... macht. Da gibt es immer eine leichte struktur. Beim kfz-lack nicht. Ich glaub der mensch hat kunstharz lack genommen.

Wohnort: Biblis

Fahrzeug: MB 508

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9

Montag, 8. Juni 2015, 11:51

Hallo, ich kann dir auch nur das Rollen empfelen, wenn du dir Mühe gibst besser wie schlecht gespritzt
und kaum ein Unterschied. Viele wollen nicht glauben das meiner gerolt ist.
Gruß Klaus

Bustoni

unregistriert

10

Montag, 8. Juni 2015, 19:23

Danke euch für die Einschätzungen

Rollen klingt dann doch recht entspannt und es geht mir bestimmt nicht um eine Hochglanzlackierung.
Nur diese Orangenhaut, die ich so vom Rollen kenne möchte ich nicht haben.
Ich lass mich da mal beim Lackfachhandel beraten.
Aber noch ist es nicht soweit.

Viele Grüße, Martin

Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

Fahrzeug: Kastenwagen

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11

Montag, 8. Juni 2015, 21:20

hab ich grad alles hinter mir , bzw. mache das noch 2 mal , damit das Weiß dann auch richtig deckt

Lackrolle für Bootslacke nehmen , ist eine sehr weiche Schaumstoffwalze rosa oder grün
Kunstharzlack und ebensolche Grundierung - das schwarz deckte beim ersten Anstrich , weiß darfst du mehrfach rollen

das Ergebniss ist überraschen gut und hat mich vom Spritzen mit der Farbpistole komplett weggebracht

mach eine Probe und schau es dir an :-8

LG Q

Wohnort: Köln

Fahrzeug: MB508DG Bj´79, Cambio Car

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12

Dienstag, 9. Juni 2015, 08:02

Vorher beraten und mal ausprobieren = Prima!
Auch bei 1k und Rolle kann man mit härter arbeiten. Und ich sage
Für Farbe: Kaddi Lack
Das ist prima. 5l ist reichlich mit Rest für später.
Grüße
Dickus
Signatur von »Dickus« Aus Freude am Vorsprung

Wohnort: onnze rohd

Fahrzeug: OM 364 Wanne

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13

Mittwoch, 10. Juni 2015, 13:57

Beim Rollen ist vorher Übung seeehr hilfreich.
Nicht zu dolle drücken und zum Schluss nochmal, nur mit dem Eigengewicht der Rolle, 'drübergehen - und du bekommst keine Orangenhaut.
Matten Lack nehmen...
Viel Spass
Busthor
Signatur von »busthor« ...ein Büssschen Polizei muss sein... :-O

Wohnort: Bremen

Fahrzeug: Niesmann-Bischoff Flair 59

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14

Mittwoch, 10. Juni 2015, 16:34

-- streichen --

Ich habe mal meinen alten 207D mit einem Streichkissen gestrichen.
Und zwar mit einem Hammerit-Lack vom Bahr Baumarkt (Bahreigenmarke).
Den gibt es natürlich nicht mehr.
Was schade ist, der war nämlich besser als das Original.
Ich musste eine Dose nachkaufen, da hab ich dann das Original genommen und das liess sich nicht so gut verarbeiten.
Warscheinlich lags an der Viskosität.
Mit etwas Übung und der richtigen Viskosität - nicht zu dick und nicht zu dünn - gab es eine schöne glatte und gut glänzende Oberfläche. Also gleich einen Verdünner mitkaufen.

Ohne das Dach und mit vielen Fenstern, die ich nicht streichen brauchte, hat damals 1 kilo gerreicht.
Signatur von »spezii« Drei Bier gelten als Mahlzeit, da hat man aber noch keinen Schluck getrunken!

Wohnort: Köln

Fahrzeug: MB508DG Bj´79, Cambio Car

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15

Sonntag, 21. Juni 2015, 07:40

Also ich bin nicht so der Hammerite Fan. Ich hatte zu viele Stellen, wo das nachher nicht gut aussah. Und das wurde auch so hart, dass das oft bald Risse bekam, im Gegensatz zum 1k Lack, der noch seine Elastizität hat.
Und sie versprechen ja in der Hammerite Werbung:"direkt auf Rost" und so....also ich bin wieder weg davon.

Mattlack macht die Sache wesentlich einfacher, weil man natürlich in den sonst vorhandenen Spiegelungen sieht, wo Beulen und Orangenhaut etc sind. Das ist bei Matt wesentlich weniger....aber Matt sieht auch irgendwie komisch aus bei Auto. Gerade bei alten Autos schnell wie stumpf gewordener Lack. Und an H bekommen ist mit sowas wohl nicht mehr zu denken.

Die richtige Viskosität beim Auftrag macht ja viel aus: ist's schön flüssig, zerfließt der Lack gut in sich und es gibt keine Orangenhaut. Ist's zu flüssig, gibt's Nasen. Hierfür gibt's auch bei 1k Lack Verdünner.
Zieht der Lack an und man geht doch nochmal mit der Rolle drüber, wird es richtig hässlich.
Ausprobieren
Ausprobieren
Ausprobieren
Signatur von »Dickus« Aus Freude am Vorsprung

16

Sonntag, 21. Juni 2015, 10:06

Kunstharzlack darf zwar nicht mehr für Fahrzeuglackierungen verwendet bezw verkauft werden.
Aber Maschinen und auch Baumaschinen und Traktoren dürfen damit noch lackiert werden.
Daher gibt es zB bei eBay ne Menge Angebote und alle Grundfarben sind zu bekommen.
Allerdings dann auch direkt den entsprechenden Kunstharzlackverdünner mit bestellen.
Dieser Lack ist einfacher zu verarbeiten und preiswerter ist der auch noch.
Habe schon des öfteren mit einer guten Elektropistole lackiert.
Das Ergebnis war gar nicht so schlecht, gleichmäßig ohne Nasen aber nicht hoch glänzend, leicht matt, aber das reine lackieren eines Käfers war nach 20 Minuten fertig.
Und besser als mit der Rolle sah es auch aus.
Wichtig ist etwas stärker zu verdünnen als mit der normalen Lackierpistole.

Eifelaner

unregistriert

17

Montag, 22. Juni 2015, 01:54

Hallo,
ich habe meinen 309 auch selbst gespritzt mit Druckluft und einem fetten Kompressor.Das sah bei meinem Kumpel soooo einfach aus.Denkste es war zu kalt also Ofen ins Carport und heizen.Mein Hausschreiner sagte später was man bei Licht gemacht hat soll man auch nur bei Licht betrachten.Ich kann Dir nur raten 1000er Naßschleifpapier damit die Vorarbeiten schon so glänzen wie es später der Endlack auch soll.Mein Ergebnis ist für mich gerade ausreichend Kumpels sagten nur :na haste selber:
Einen J5 Reimo habe ich gerollt mit einem richtig gutem Lack und das Ergebnis war richtig gut.Suche Dir ein Stück Lack zum Üben und dann entscheide für Dich selbst welches Ergebnis Dir zusagt.
Wenn der liebe Gott möchte das mein 309 immer glänzt würde er Regen mit Spüli schicken.Müßte das Wohnmobil aussehen wie neu würde ich einen Neuen kaufen,aber ich mag eben die alten Sachen.
Viel Spaß beim Ausprobieren
Tschüß Lothar

Bustoni

unregistriert

18

Montag, 22. Juni 2015, 16:12

Danke für eure Einschätzungen

Sehr interessant, eure Einschätzungen zu lesen :-)
Elektrische Pistole scheidet aus. Rollen wird es wohl werden.
Es wird noch ein wenig dauern.
Noch eine weitere Frage: Nächstes Jahr wird mein LT 30 und ich ziele schon auf ein H-Kennzeichen ab.
Die Lackierung sollte dann schon ebenmäßig sein, aber muss es der ursprüngliche Farbton sein?
Oder muss es ein zeitgenössischer Ton ein oder ein VW Farbton aus den 80er?
Oder hängt das tatsächlich vom Prüfer ab?

Danke und viele Grüße, Martin