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  • »Ampush« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: München

Fahrzeug: MB 508DG Baujahr 1976

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1

Mittwoch, 17. Juni 2015, 14:06

Innenausbau

Hallo Ihr Lieben,

ich plane, mir einen DüDo zuzulegen wie z.B. 407D (habe auch schon einen Post erstellt unter "Gesuche").
Mir ist aufgefallen, dass die Fahrzeuge, die technisch gut aussehen oft gar nicht ausgebaut sind oder eben nicht in der Art wie ich es mir wünsche (und wenn beides zusammen passt sind sie immer gerade verkauft worden wenn ich anrufe).
Da ich beim Basteln nicht so fit bin bräuchte ich da Hilfe. Kennt jemand eine Möglichkeit (am besten in Süddeutschland) die Innenausbauten in Auftrag zu geben? Also eine gute Isloierung mit Verkleidung, Kochnische, Kühlschrank, Solaranlage mit Batterien, Kabelkanäle verlegen und natürlich ein Bettgestell und 1 oder 2 Schränkchen.

Vielen Dank schon mal im Voraus :-)

Wohnort: Mainz

Fahrzeug: MB508 Bj. 1980

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2

Mittwoch, 17. Juni 2015, 14:18

Hier ist ein ausgebauter 406

http://www.ebay.de/itm/DB-406-L-Diesel-W…=item2801925f78

Gruß Ralf

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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3

Mittwoch, 17. Juni 2015, 14:27

Der professionelle Ausbau eines Fahrzeugs mit den genannten Arbeiten und Geräten würde, wenn wirklich von jemandem umgesetzt, der sich damit auskennt und das nicht zum ersten Mal macht, ein Vielfaches des Fahrzeugwertes verschlingen. Ob das bei einem 407 Sinn macht, möchte ich stark bezweifeln. Für die Kohle kann man sich dann auch gleich ein größeres/stärkeres/besseres Fahrzeug kaufen und bei Bedarf sollte sogar noch der Führerschein für die nächste Gewichtsklasse dabei sein.
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

Wohnort: Jettingen

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Düdo 613 Breitmaul mit "H"

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4

Mittwoch, 17. Juni 2015, 19:17

Der professionelle Ausbau eines Fahrzeugs mit den genannten Arbeiten und Geräten würde, wenn wirklich von jemandem umgesetzt, der sich damit auskennt und das nicht zum ersten Mal macht, ein Vielfaches des Fahrzeugwertes verschlingen.
Sehe ich auch so. #klasse1

Ich habe mich mal mit dem Gedanken getragen, sowas auf privater Basis gegen Entgelt zu machen. Also semiprofessionell so als "Nebenbeschäftigung" für mich als Rentner :-O

Ich habe einen 508 mehrfach komplett umgebaut und meinen 613 komplett neu ausgebaut. Der größte "Zeiträuber" beim Ausbau war die Isolierung und die Anpassung der Möbel an die nicht gerade rechtwinkelige Karosse. :-O

Für den oben genannten Einfachausbau würde ich einfach mal 500 Stunden rechnen. Ergibt bei einem Stundensatz von sagen wir mal 20 € Brutto glatte 10.000 € :-O Selbstverständlich nur Arbeitslohn ohne Geräte etc. :-O

Wenn das ein Profi übernimmt, wie z.B. der hier:

http://www.ka-mobile.de/wohnmobil-individualausbau.html

dürfte das glatt das doppelte oder noch mehr kosten. Einfach mal anfragen da.

Fazit: Ein Gebrauchter 407 oder so, der fertig ausgebaut ist, kommt da doch wesentlich günstiger :-O :-O .

Grüßle
Herbert
Signatur von »Herbert« Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!


Johann Wolfgang Goethe
Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg. (Zweiter Kundschafter)

5

Mittwoch, 17. Juni 2015, 22:47

hallo Ampush,

vielleicht ist es eine Möglichkeit nicht alles auf einmal haben zu müssen. Wenn du evt. nicht im Winter unterwegs sein willst, leg dir nen Teppich rein und eine Matratze auf ein einfaches Holzgestell, so daß du Stauraum unterm Bett hast. 20l Wasserkanister, Kocher, wenn nötig ein Campingklo. Rest dann nach und nach verbessern.
War 12 Jahre so unterwegs, allerdings ohne Klo. Kühlschrank wird auch überbewertet, Freßkiste unters Bett und tagsüber Decke drüber. Joghurt und so hält auch paar Tage ohne Kühlung. Dann noch der Stromverbrauch.
Natürlich hat jeder andere Ansprüche, aber viele reisen auch mit dem Rad und kleinem Zelt. Will sagen, man muß ja nicht sofort sein Wohnzimmer auf Rädern haben, es geht ja ums Reisen.
Ein fertig ausgebauter sollte aber auch zu finden sein.
Gruß Jens

6

Samstag, 20. Juni 2015, 18:10

Servus,
habe mir kürzlich auch einen Düdo 407d im leerzustand gekauft. Top erhalten. Sonderlich fit im Ausbau bin ich auch nicht. Daher ist mein Plan und Gedanke es selber zu tun um ihm auch meine Persönlichkeit zu geben und zu lernen.
Ich denke das dämmen wird schon irgendwie funktionieren. Dachte dabei an alubutyl Matten und darauf dann styrodur. Der Boden soll aus Dielen gemacht werden. Trau ich mir auch zu. Anschließend wollt ich normale wohnmöbel verankern wie zB einen kleinen Buffetscchrank, eine lange Bank die ich 2 teilen will und dann links und rechts hinten an die wand der ladeklappen setze. Drüber nen Klappbett das auf dieser Bank aufliegen soll. N zweites Bett soll im Stand in die fahrerkabiene. Klo und Kühlschrank muss nicht sein. Dann noch nen Schränkchen in das ich mir ne Spühle und n 2er Gaskocher einlassen will. Am liebsten zum einfachen rausnehmen um draußen zu kochen. Duschwasser soll aufs Dach für ne outdoordusche.
Evtl doch nen Klo ala Kompost das ich gern unter der Karosse transportieren möchte, ebenso eine Feuer/Grillschale.
Alles so nach und nach, wie es mir passend in die Hände fällt. So wird mein düdo langsam und Bedacht schön geschichtsträchtig und ein Unikat ohne gleichen.

Wohnort: Erding

Fahrzeug: VW T4 2,4D

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7

Samstag, 20. Juni 2015, 18:53

Servus,
so große Angst vorm Selbstausbauen hätte ich an deiner Stelle gar nicht. Lässt man sich genug Zeit und lässt man ein bisschen Geld für Werkzeug springen, ist das schon die halbe Miete.

Eigentlich kannst du dich zu allen Themen im Internet so schlau lesen, dass du nichts mehr falsch machen kannst. Welche Isolierung (Leicht, evtl. Schalldämmend, Geschlossenporig, Selbstklebend, etc...), welche Materialien für Möbel und Verkleidungen (Bearbeitung, Gewicht, Widerstandsfähigkeit...) oder halt am Schluss die Technik, bzw. in erster Linie der Elektrokram ist alles schon gut dokumentiert.

Okay, mein Camper im Ausbau is n bisschen kleiner als n Düdo, aber recht viel mehr als Kabellängen und Materialmengen ändert sich da nicht. Ich z.B. verzichte komplett auf eine feste Gasanlage zum Kochen/Heizen, das spart schon mal viel Arbeit, und Gasprüfungen.

Was Strom betrifft habe ich das übliche geplant: eine 2. Batterie (AGM), die während der Fahrt von der Lichtmaschine mitgeladen wird, im Stand durch ein Relais von der Starterbatterie getrennt und durch ein 230V Ladegerät von außen geladen wird. Dazu ein Kompressorkühlschrank, eine Tauchpumpe für fließend Wasser in den Kanister gehangen und ab. Infos zur Absicherung, Kabelverlegung- und Verbindung etc. findest du allesamt in Literatur zum Thema.

Geheizt wird bei mir gar nicht, aber falls es Not tut, kann man ja immer noch von einer Werkstatt eine Dieselstandheizung nachgerüsten lassen. Ist halt nur wieder die Frage, ob sich das rechnet.

Kochen übernimmt ein Gaskartuschenkocher - geht für die Wohnmobilzulassung in Ordnung, und gibt es in verschiedenen Größen.

Isoliert habe ich einfach mit selbstklebendem 'Armaflex', nicht gerade günstig, aber halt ziemlich gut. Mehr als zuschneiden muss man da nicht machen.

Was Möbel, Boden und Verkleidungen angeht, ist halt etwas Sorgfalt gefragt. Ich habe mir einfach aus größeren Kartonstücken immer Schablonen zugeschnitten, solange bis es gepasst hat. Wenn dann die Form steht, zeichnet man die aufs Holz ab und geht mit Stichsäge bei. Hier kommt halt das Werkzeug ins Spiel - nie wieder eine Stichsäge ohne Führungsschiene 8-)
Für Selbstausbauer gibt es ja zum Glück schon jederlei Zeugs. Angefangen bei Umleimern, die man auf die Kanten der Möbel kleben kann, um nicht ganz so gerade Sägeschnitte zu vertuschen. Winkelverbinder, um die Holzwände rechtwinklig zu verschrauben. Dichtkeder, um eventuelle Ungenauigkeiten zur Karosserie auszugleichen, ...

Am Schluss ist es halt dann 'deiner', mit Wunschausbau, zudem kennst du wirklich jedes Eck in der Kiste ;-)