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  • »lokmode« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: leipzig

Fahrzeug: 508 - BJ 84

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1

Freitag, 26. Juni 2015, 12:09

Fehlersuche - nachdem Zylinderkopfdichtung undicht war

Hallo zusammen,

bevor ich planlos meinen 508er auseinandernehme wollte ich mal rumfragen ob wer ne genauere Fehleranalyse machen kann ;)

Was ist passiert?
Vor ca. 400km ist die Zylinderkopfdichtung undicht geworden, der Motor hat wenn ich mehr Gas gegeben habe immer wieder geknallt, trotzdem musste ich leider die letzten 20km so durchfahren.
Am nächsten Tag habe ich den Motor aufgemacht und Tada!, der 4te Zylinder stand komplett unter Wasser :(
Dichtung gewechselt, Ventile neu eingestellt, neue Spannschrauben, neue Krümmerdichtung.

Aber seid dem habe ich nen Leistungsverlust, also Beschleunigung und Endgeschwindigkeit.
An was könnte das denn liegen bzw. wie kann ich da gezielt auf Fehlersuche gehen?
Meint ihr ist es sinnvoll auch mal die Düsen abdrücken zu lassen?

Bin schon auf eure Antworten gespannt.
Lieben Gruß,
Fabi

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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2

Freitag, 26. Juni 2015, 14:26

moin Fabi

haste deine dehnschrauben nach volgendem schema fest gezogen ?

1.Stufe: 60Nm,
2.Stufe: 90Nm,
3.Stufe: 120Nm
10min. Setzpause
4.Stufe: 90Grad Drehwinkel

ist ein anderes wie bei den stehbolzen !
normalerweise solte da garnix mit leistungs verlust pasiren wenn er vorher normal gelaufen ist
abgesehen von dem wasser eintrit im 4. zilider.


Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

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Wohnort: wentorf

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Fahrzeug: T4 war mal, aber dafür gehts jetzt los.

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3

Freitag, 26. Juni 2015, 14:59

Bei meinem Kleinen drittwagen hatte ich das auch, zwar Benziner aber.. .

Erst war die Steuerzeit nicht richtig eingestellt worden. Dann abgeholt und auch weniger Leistung, als wenn immer ein Topf nicht mit lief. Hin und her mit : Zündleitungen Einspritzdüsen und was weis ich alles. am Ende:

Zündkabel Neu
Einspritzventile alle geprüft
Steuerzeiten und Zündung geprüft.

Was kann es denn noch sein??

Deckel runter und mit großem Schraubendreher die Hüdros versucht herunter zu drücken. Eines ging wie Butter.

Ergebniss: eine Ventilfeder war gebrochen. Getauscht und jetzt läuft er wieder wie sau.
Signatur von »T4Camper« Gruß Detlef
Gott erschuf den Menschen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach verzichtete er auf weitere Experimente.
> Mark Twain <

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Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

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4

Freitag, 26. Juni 2015, 16:32

Hallo Fabi,
erst einmal,was meinst Du mit Spannschrauben?Meinst Du Dehnschrauben? Wenn ja,wie sahen die Schrauben aus?Waren sie im Schaft abgesetzt?
Zur Leistung: 1. Vollgas prüfen!
Motorabdeckung innen entfernen. Motor nicht laufen lasse!Mit dem linken Fuß Vollgas geben und dann versuchen das Gasgestänge zur E-Pumpe mit der Hand weiter nach vorne zu drücken!Ist das möglich so gibt er im Fahrbetrieb kein Vollgas.Dann am Gestänge nachstellen! 1mm zu wenig,sind etwa100U/min.
Wie hast Du die Ventile eingestellt?
Vorgehensweise und welchen Abstand?
Gruß Jürgen

  • »lokmode« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: leipzig

Fahrzeug: 508 - BJ 84

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5

Samstag, 27. Juni 2015, 22:42

Ja, meinte Dehnschrauben ;)
Es waren diese HIER
Der Zusammenbau wurde von nem alten Mercedes-Meister übernommen.
Dehnschrauben wurden in den Stufen wie es im Werkstatthandbuch beschrieben ist angezogen.
Die Ventile hat auch der Meister übernommen, da mach ich mir eigentlich keine Sorgen.
Hat den Abstand genommen der im Werkstatthandbuch angegeben ist.

Das mit dem Gasgestänge werde ich die nächsten Tage prüfen, das ist kein großer Eingriff und gut möglich dass sich da was verstellt hat, haben ja das Gestänge auch runtergezogen gehabt.

Noch ne andere Frage, ist es sinnvoll mal die Einspritzdüsen auszubauen und abdrücken zu lassen? Falls ja braucht mensch dazu tatsächlich so nen Abzieher oder gehts auch mit "normalem" Werkzeug ?

Danke vielmals für eure Tips, werd einfach eins nach dem anderen versuchen :)

Wohnort: Ottrau

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Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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6

Samstag, 27. Juni 2015, 23:03

als absziger kanste dir was selber bauen aus ner M8 gewinde stange und ner rechtsgewinde gas verschraubung. die passen auf die düsen drauf.
dann die lange nuss die du bruachst um die sicherungs mutter die die esd halten rau szu schrauben auf die gewinde stange steken eine große U scheibe und mutter und dann haste nen raus ziher. anders habe ich das auch nicht.
Signatur von »Eicke«
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Fahrzeug: 72' 508 Alukoffer/Alkoven

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7

Sonntag, 28. Juni 2015, 20:54

Tach,
soweit ich es in Erinnerung habe, ragen die ESDs etwas über den ZK hinaus. Wenn man den ZK abnimmt und direkt auf ein Brett legt, liegt er auf den Düsen. Da kann schon was kaputt gehen. Wenn man den Kopf unten hat, kann man auch noch weitere Dinge prüfen:
-Gummidichtungen in den Taschen der ESDs erneuern
-evtl. Ventilschaftdichtungen einbauen
-Ich habe mir bei meiner Reparatur neue Düsenstöcke gegönnt

Gruß,
dagegen
Signatur von »dagegen« --
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.
Jean Paul

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8

Sonntag, 28. Juni 2015, 21:08

ja die düsen schauen raus und drauf stellen samz kopf ist nicht so wirklich gut auch wenn es auf ner holzplatte ist.
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9

Donnerstag, 9. Juli 2015, 23:38

Also zu den Düsen bin ich noch nicht gekommen, habe aber bald Zugang zu nem Abzieher, dann kommen sie raus und in der Werkstatt geprüft.
Anschließend werd ich mal den Kompressionsdruck messen lassen.

Aber nun habe ich ein neues Problem :(
Die Wasserpumpe war undicht, ich habe eine neue eingebaut. Nachdem ich wieder alles komplett zusammengeschraubt hatte musste ich leider feststellen dass sich nur das unterste Rad (auf dem die Keilriemen laufen) dreht, jedoch nicht das auf dem der Lüfter sitzt, und auch nicht das der Lichtmaschine und der Servo.
Die Riemen haben gequietscht und haben sich stark erhitzt.
Beim Einbau der WaPu habe ich positiv getestet ob sie sich drehen lässt...
Habt wer ne Idee was das sein könnte?

Wohnort: Ottrau

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Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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10

Donnerstag, 9. Juli 2015, 23:44

dreht sich alles andere den oder blokirt da was ?

wenn die wapu sich vorher gedreht hat ohne rimen solte sie es jetzt ja auch machen.
mach die rimennoch mal lose und drehhe die wapu nochmal und alles andere auch, lima servo usw.
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11

Freitag, 10. Juli 2015, 17:30

Also komischerweise waren die Schrauben vom Lüfter zu lange, obwohl mit den gleichen Schrauben und gleichen Unterlegscheiben auch das Lüfterrad an der WaPu befestigt war... Naja, jetz noch ne Unterlegscheibe dazwischen gepackt und es dreht sich einwandfrei.

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12

Freitag, 10. Juli 2015, 18:08

Hallo lokmode,
dann sind die Schrauben ,oder mindestens eine, zu lang,denn zwischen dem Flansch der Wasserpumpe und dem Wasserpumpengehäuse ist genug Platz!AA.......ber,das hättest Du beim anziehen der Schrauben feststellen müssen,denn man muss ja den Lüfter festhalten dabei.Wenn eine Schraube blockiert,dann musstest Du nicht mehr festhalten!?!?
Gruß Jürgen