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1

Samstag, 27. Juni 2015, 20:48

Deutscher Druckminderer Passt nicht auf jede deutsche Gasflasche

Hallo,


Ich habe einen älteren Gaskocher bekommen, an welchem sich noch ein
Druckminderer von 1983 befindet. Ich wollte das teil zunächst vorsichtig
ausprobieren und habe dabei festgestellt, das der Druckminderer nicht auf die
Gasflasche passte, da das Mittelteil zu dick war. Auf eine andere Gasflasche passte er dann wiederum problemlos. Hat jemand so etwas bereits einmal erlebt?

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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2

Samstag, 27. Juni 2015, 21:52

giebt verschiden große drukminderer un dzwa haben die dan nen größeren gas durchfluss und wenn das nen großer gaskocher ist dann wird der wohl ordentlich gas brauchen und da langt dann ein standart wie im womo nicht.

pasen bei den 33er flaschen, bei den 11er kans sein oder auch nicht.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

3

Samstag, 27. Juni 2015, 22:12

Hallo,





Das kann eigentlich nicht sein, soviel ich weiß haben 33er Flaschen
eine andere Dichtung. Mein Druckminderer hat einen Rand wie der auf den Bild,
33er haben das meines Wissens nicht.

Wohnort: wuppertal

Fahrzeug: MB 609 Ex BW

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4

Samstag, 27. Juni 2015, 22:27

Ich hab vor zwei Jahren das gleich erlebt:
Auf dem Weg nach Portugal noch eine neue 5l Gasflasche im Baumarkt geholt.
In Frankreich haben wir dann gemerkt, dass diese nicht an unseren Gasherd passt.

Wir haben dann was gebastelt, trotzdem war es extrem ärgerlich.

Die nächste Gasflasche hat dann wieder gepasst.

Viele Grüße
Che

Wohnort: Schöffengrund

Beruf: KD-Techniker

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5

Sonntag, 28. Juni 2015, 09:19

Eicke hat aber Recht, denn der Anschluß für 5 und 11Kg Flaschen hat eine kleinere Bohrung, da dieser eine Dichtung besitzt, in welche sich der kleine Bund des Kleinflaschenreglers drückt, damit es dichtet.
Der "Großflaschenanschluß" der 33Kg Flaschen hat dagegen eine erheblich größere Bohrung, da diese Flaschen geeignet sind, um auch größere Durchflussmengen abzugeben, die man durch das kleine Loch nicht hindurchbekommen würde.
Durch diese größere Bohrung ist allerdings kein Platz für die Dichtung mehr, so das der Großflaschenanschluß entweder mit einer separaten Dichtscheibe aus Alu oder Kupfer, oder eine Gummischeibe am Regler gedichtet wird.

Es kann also durchaus sein, das der alte Regler eine größere Durchflussmenge freigibt, denn für die Kleinflaschen ist bei 1,5Kg/h meist das Ende erreicht, daher haben alle Regler mit größere Durchflußmenge ( 4Kg/h, 7Kg/h, usw.) ALLE nur den Großflaschenanschluß, damit der Kunde schon beim Anschluß bemerkt, das da was nicht passt.
Dies soll verhindern, das z.B. jemand einen 25KW Gebläseheizer an einer 5Kg Flasche betreibt, denn das ist bei voller Leistungsstufe nicht möglich, da die Flasche weniger Gas nachfördern (verdampfen) kann, als der Heizer benötigt und dann würde der Systemdruck schnell zusammenbrechen, was wiederum ein unsauberes Mischverhältnis erzeugt und somit die Abgase rasch giftig werden lassen würde, da sie zunehmend CO enthalten. Da dies selbstverständlich gefährlich und daher unerwünscht ist, bekommen diese Geräte einen entsprechenden Regler, der eben nicht passt, so das jeder bemerkt, das er da grade was falsch macht.

Schau also mal auf den Regler, dann wirst Du vermutlich feststellen, das dieser eine Leistung von > 1,5Kg/h haben wird, also eventuell von einem solchen starken Verbraucher entnommen wurde.
Den Dichtbund für die Gummidichtung der Kleinflaschenanschlüsse kann er in diesem Falle ja nicht haben, sonst wäre eigentlich der dickere Stutzen nicht möglich.

Allgemein gilt - es gibt eine Vielzahl von Gasreglern für die verschiedensten Einsatzzwecke und man kann mit nichten einfach irgendwas irgendwo dranschrauben, ohne das dies Auswirkungen hätte!
Es gehört stets der richtige Regler an das passende Gerät!
Ein Regler mit Abblaseventil gehört nicht in einen geschlossenen Raum, ebenso wie ein verstellbarer Grillregler eben nicht an eine Anlage oder einen Kocher im Innenraum gehört.

Am besten also beraten lassen, dann kann der Fachmann euch den richtigen Regler geben und alles ist in Butter.
Da ich den Kocher nicht kenne, sollte hier also in jedem Falle mal ein Blick auf das jeweilige Typenschild des Kochers angeraten sein, denn dort steht in jedem Falle der Verbrauch des Gerätes und der muss selbstverständlich bei der Wahl des Reglers einbezogen werden, soll kein Disaster entstehen.
Grade bei einem Kocher bekommt der Koch unsaubere Abgase ja sofort am eigenen Leib zu spüren, da diese ja um den Kochtopf herum nach oben steigen und er diese quasi "inhaliert". Enthalten diese Abgase also etwas anderes als CO2 und Wasser, liegt der Koch schneller vor dem Kocher, als er ahnt und die minimalste Auswirkung wären dabei noch übelste Kopfschmerzen in Folge der CO-Vergiftung, die er sich dabei eingefangen hat ....

Stimmen der angegebene Druck und/oder die Verbrauchsdaten nicht mit den Reglerdaten überein, also bitte keinesfalls verwenden.
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

6

Sonntag, 28. Juni 2015, 10:14

Das ist schon klar, jedoch hat der Druckregler
keinen Großflaschenanschluss.

Wohnort: Schöffengrund

Beruf: KD-Techniker

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7

Sonntag, 28. Juni 2015, 11:19

Dann hat sich wohl jemand einfach nicht an die Maßvorgaben gehalten, das gabs auch schon.
In diesem Falle wäre der Stift in der Mitte nur wenige Zehntelmillimeter zu dick, so das er nicht in alle Bohrungen passt.
Das hatte ich mal vor vielen Jahren an einigen Reglern, war schlicht ein Produktionsfehler - vielleicht ist es ja einer der Regler aus dieser Serie, wer weiß?
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

Wohnort: CH/F/D Dreiländereck Bushausen

Beruf: Mechaniker

Fahrzeug: 409D-611 KA

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8

Sonntag, 28. Juni 2015, 12:00

Sorry, hätte hier auch eine Frage, gilt das für ganz Europa?

Hab schlauerweise hier in Italien meinen Infrarot Keramikstrahler 50mb 1,5kg/h auch passend gemacht für die 11,9kg und die nächst größere Gasflasche, weil der Deutsche Druckminderer einen Zapfen hat und die italienischen nicht. Hab dann einen regelbaren italienischen 30-60mb montiert, den ich wie eben bei dir gelesen nicht drinnen verwenden darf 8(

Würde das jetzt funktionieren wenn ich einen nicht regelbaren italienischen Druckminder verwende?



Gruß

Michael

9

Sonntag, 28. Juni 2015, 12:02

Vermutlich wird dem so sein. Ich hatte mir nur
überlegt, ob es vielleicht mal eine Änderung gegeben haben könnte. Solch alte
Druckregler sollte ja ohnehin nicht mehr verwendet werden.

Wohnort: Schöffengrund

Beruf: KD-Techniker

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10

Sonntag, 28. Juni 2015, 13:12

Hallo Bauroge.

Wenn der Keramik Infrarotstrahler mit 50mbar ausgerüstet ist, ist er nach alter deutscher Norm, in Italien gab es die aber nie und deren alte nationale Norm ist 30mbar.
Da Gas in einem speziellen Verhältnis mit Luft gemischt werden muss, damit es sauber und ungiftig verbrennt, ist die Druckangabe unbedingt zu beachten, denn nur unter diesen Bedingungen kann das Gerät sauber laufen.
Da bei einem höheren Druck das Düsenmaß natürlich entsprechend kleiner ist, als bei niedrigerem Druck, ändert sich mit der falschen Düse natürlich das Brennverhalten.
Betreibst Du ein 50mbar Gerät also mit 30mbar, so erhält es natürlich für dieses Idealgemisch viel zu wenig Gas, denn der Druck ist ja fast nur halb so stark, wie nötig, dadurch verbrennt das Gerät natürlich nicht korrekt und erzeugt durch das unsaubere Gemisch statt des ungiftigen CO2, zunehmend das giftige CO und wenn man dann noch einen Keramik Infarotstrahler dort verwendet, wo er eigentlich sowieso nichts zutun hat (in einem Haus, oder einem geschlossenen Raum ohne entsprechende Be- und Entlüftung), hat man allerbeste Vorraussetzungen für einen gefährlichen Gasunfall.
Die meisten Unfälle mit Gasgeräten passieren nicht etwa durch Explosionen, sondern grade durch derlei unsachgemäßen Umgang mit den nicht weniger gefährlichen Abgasen, die von den meisten Menschen leider völlig unterschätzt werden.
Falscher Druck und damit verbundene unsaubere Verbrennung in Verbindung mit der Nutzung des Gerätes in einem geschlossenen Raum, in welchem die Flamme zudem noch den Sauerstoff verbraucht, ergibt eine wirklich brisante Mischung, die man mit einer Art russischem Roulette vergleichen kann.
Die Frage wäre in diesem Falle bei mir nicht OB, sondern WANN es zu einem Unfall kommt, bzw. wann der erste dabei gesundheitliche Folgen davonträgt.
Ich hoffe daher mal, das ich falsch liege und du den Strahler wirklich nur in extrem gut belüfteten Räumen verwendest, wie es die Hersteller in jeder Anleitung ausdrücklich vorschreiben, sonst besteht bei Dir akuter Handlungsbedarf und zwar SOFORT.
Selbst wenn bisher kein direkter Unfall passiert ist, sitzt Ihr eventuell permanent in giftigen Abgasen und das ist alles andere als gesund!

Der verstellbare Regler hat dabei keine Anzeige, wann der Druck nun passt, daher kennst den aktuellen Wert nicht und kannst nur schätzen und hoffen, das es stimmt.
Je weiter du aber vom Sollwert abweichst, umso mehr giftige Abgase entstehen, ein reiner 30mbar Regler wäre hier daher noch erheblich schlechter, als der verstellbare! GUT IST BEIDES NICHT!
Einen 50mbar Regler für italienische Flaschen gibt es dabei nicht, denn dieser Druck ist in Italien sowieso nicht erlaubt.

Sofern der Betrieb ansonsten korrekt wäre, könnte man in diesem Falle einen Flaschenadapter kaufen, der das Gewinde der italienischen Flasche auf den deutschen 50mbar Regler adaptiert, dann stimmt zumindest der Druck und der Regler passt.
Ich hoffe, das hilft Dir.
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

Wohnort: CH/F/D Dreiländereck Bushausen

Beruf: Mechaniker

Fahrzeug: 409D-611 KA

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11

Sonntag, 28. Juni 2015, 13:37

Vielen Dank, hast mir sehr geholfen. Werde das Teil nicht so mehr verwenden, und kaufe mir lieber ein italienisches Gerät.

Hatte ihn als im Flur stehen vor der offenen Wohnzimmer oder Küchentür. In der Küche hatte ich immer ein großes Feuer im offenen Kamin, welcher dann sehr stark saugt. Auch sind die Fenster sehr undicht, speziell die Haustür hat unten einen großen Spalt, und ca. alle halbe Stunde hab ich sie aufgemacht und gelüftet. Das Haus ist zweistöckig, in der mitte der Flur/Treppenaufgang, links und rechts je ein Zimmer. Vor dem zu Bett gehen habe ich ca. 2h oben das Schlafzimmer vorgeheizt, Tür offen, dann bin ich rein hab sofort abgedreht und kurz über zwei Fenster gelüftet.
Mama mia, dass hätte ja ordentlich schief gehen können. Dachte wenn ich den Regler voll aufdrehe funktioniert das, auch weil das Verbrennungsgeräusch dann ruhig war.

Der Heizer ist ein "Enders Sahara RZS 4045".


Vielen Dank, hast mir sehr geholfen.


Gruß

Michael

Wohnort: Schöffengrund

Beruf: KD-Techniker

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12

Sonntag, 28. Juni 2015, 17:04

Das Heizen mit diesen Öfen ist nicht wirklich der Hit, denn letztlich heizt man da immer mit Abgasen und das ist immer suboptimal.
Wenn Du aber schon so einen Ofen kaufst, dann achte am besten darauf, das es ein Katalytofen ist.
Erkennen kann man diesen am Heizkissen, welches bestenfalls glimmt, wenn der Ofen heizt.
Es ist auch weit weniger heiß, als bei den anderen Geräten. Hier ist es nicht ein "Hotspot" der die Hitze freisetzt, sondern eine vergleichsweise große Fläche, die dafür aber erheblich kühlere Temperaturen aufweist.
Der Vorteil eines Katalyten besteht aber vor allem darin, das er angeblich kein CO erzeugen kann, was dem katalytischen Verbrennungsverhalten zu verdanken sein soll.
Der Nachteil all dieser Geräte besteht grundsätzlich darin, das bei der Verbrennung von Propan große Mengen CO2 und Wasser freigesetzt werden, welches dann wiederum im Gebäude die entsprechenden Auswirkungen zeigt, denn das Kondenswasser setzt sich als Schwitzwasser natürlich an allen Kältebrücken ab.
Wärme und Feuchtigkeit zusammen sind wiederum beste Voraussetzungen für die Ausbreitung von Schimmel, der auf ein solches Milieu nur wartet, um sich richtig wohlzufühlen.
Ich halte daher persönlich von dieser billigen Art zu heizen wenig, lüften, lüften und nochmal lüfter sind hier einfach oberstes Gebot, soll die Behausung und die Gesundheit hier nicht dauerhaften Schaden erleiden.
Wenn aber schon ein solches Gerät, dann aber doch bitte eines, welches nicht auch noch unter gewissen Umständen die Atemluft vergiften kann.
Davon, das bei einem Keramik Infrarotbrenner extrem hohe Temperaturen entstehen und so bei unachtsamem Gebrauch und grade bei kleinen Kindern im Haus die Gefahr von Verbrennungen besteht, will ich jetzt garnicht anfangen.
Diese Technik findet ihren vorwiegenden Einsatz in der Küchentechnik, bei Gasgrills und da ist sie auch angebracht, genau wie die sogenannten "blueflames", die eigentlich nichts anderes als eine Kochflamme ohne Topf sind, bei einem Heizer halte ich persönlich wenig davon, auch wenns natürlich funktioniert.

Viel Spaß weiterhin

Mal ne Frage am Rande - wohnst Du in Italien, oder warum heizt Du dort ein Haus damit? 8-)
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

Wohnort: CH/F/D Dreiländereck Bushausen

Beruf: Mechaniker

Fahrzeug: 409D-611 KA

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13

Sonntag, 28. Juni 2015, 17:34

Jo, wohne momentan dort. War mein erster Winter dort in dem Haus, und ich war doch sehr überrascht wie kalt es hier wird.

Diese Art zu Heizen gefiel mir auch überhaupt nicht, und ich hab auch immer gelüftet was ging und auch nur wenn es wirklich zu kalt war angeschalten.

Hab mir einen alten Holz/Brikettofen aus Deutschland mitgebracht, den ich unten im Wohnzimmer installiert habe, der hat auch herrlich Temperatur abgegeben, aber aus dem Ofenrohr hat es besonders im oberen Stockwerk wo das Rohr durch ein Zimmer verläuft immer so eine elendige Stinkbrühe rausgedrückt. Denke das es einfach zulang ist(ca.7m), und deswegen das Abgas abkühlt, oder was auch immer. Hab es dann jedenfalls aufgegeben mit dem Teil.

Gruss

Michael