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  • »Ma-Ke« ist der Autor dieses Themas

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Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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1

Freitag, 3. Juli 2015, 21:52

Truma-Gasheizung regelt zu früh die Gaszufuhr runter

Moin.

Unsere Truma SL 3002 Gasheizung hatte im Winter immer das Problem, dass anfangs die Flamme am Brenner voll an war, aber nach kurzer Zeil vom Thermostat runtergeregelt wurde, und so eine verminderte Heizleistung hatte.

Gestern war ich bei der Gasprüfung, und da wurde mir gesagt dass meine Truma-Gasheizung eigentlich nicht direkt über dem Boden, sondern ein paar Zentimeter über dem Boden installiert hätte werden müssen, damit die Raumluft direkt am Thermostat (rechts unten hinter dem Blech) entlang ungehindert vorbei und dann hinter dem Abdeckblech nach oben strömen kann.

Ohne dieses Abstand und so ohne die Möglichkeit der Luftzirkulation würde der Regler zu schnell heiß und die Heizung würde zu früh die Gaszufuhr runter regeln:







Dashalb habe ich unten rechts ein paar Löcher in das Abdeckblech reingebohrt:





Nächsten Winter werde ich dann sehen, ob sich das Problem mit dieser Maßnahme erledigt hat. Ich werde zu gegebener Zeit hier darüber berichten.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (3. Juli 2015, 22:01)


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2

Freitag, 3. Juli 2015, 22:50

meine damalige truma 3000 von 75 stand direkt aufm boden so wie deine.

ansonsten mal eine einbauanleitung erfrgane beim truma-service die ja hir im forum sind.
die können dir das sicherliich genauer sagen wie es richtig gehört.

wundert mich nur das es jahre lang ok war und nu der eine prüver meint so ist nicht richtig.

meine heizte auch bis es langsam warm wurde und regelte dan runter auf das was man eingestelt hat.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

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Wohnort: Oldenburg

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3

Freitag, 3. Juli 2015, 23:39

Moin.

Die Bedienungs- und Installationsanleitung der Heizung habe ich.

Auf diesem (von mir veränderten) Bild aus der Anleitung der Truma Trumatic SL 3002 ist der Lüftungs-Spalt unterhalb der Heizung zu sehen, der genau so aussieht wie der der die Gasprüfung gemacht hat mir das beschrieben hat:



Ausdrücklich steht von dem Spalt in der Anleitung nix drin.

Vielleicht schreibt Freak2 zu diesem Thema ja auch irgendwann seine Meinung dazu, der scheint ja diesbezüglich vom Fach zu sein.

Derjenige, der die Gasprüfung abgenommen hat, und vorraussichtlich auch in 2 Jahren und 1 Monat machen wird, hat mir auf jeden Fall empfohlen diese Veränderung an der Heizung so ähnlich vorzunehmen (er sprach von "... mit Blechschrere den Rand unten vorne wegzuschneiden und dann den scharfen Rand umzubördeln." Ich finde diese Lösung mit den Löchern aber eleganter und technisch genau so wikungsvoll, und evtl. wegen weniger Zugluftanfälligkeit sogar noch besser).

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (3. Juli 2015, 23:47)


Wohnort: Biblis

Fahrzeug: MB 508

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4

Samstag, 4. Juli 2015, 06:46

Alsso meine sitzt auch auf dem Boden, allerdings ist an der Abdeckung zum Boden ein deutlicher Spalt. Mit den Löchern müste es besser sein.
Gruß Klaus

Wohnort: Schöffengrund

Beruf: KD-Techniker

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5

Samstag, 4. Juli 2015, 18:24

Meine Meinung sollst Du gerne haben. 8-)

Die Löcher, die Du gemacht hast, werden nach meiner Meinung das Problem nur verschlimmern, statt es zu beheben.
Ist natürlich nur eine Vermutung, denn normal macht man ja keine Löcher in seine Verkleidung, so das ich diesbezüglich nicht auf Erfahrungswerte zurückgreifen kann. :O
Es ist jedoch so, das die Heizung, wenn sie auf dem Boden befestigt ist, unter der Frontverkleidung etwa 2cm Luft besitzt, durch welche die kalte Raumluft unter die Verkleidung gesogen wird, so das sie am Fühler vorbei (deswegen hat der auch das Windleitblech dahinter) sich innen im Gehäuse erwärmt und dann oben heiß wieder austritt.
Dabei ist es wichtig, das eben diese 2cm auch vorhanden sind, denn z.B. Teppiche, oder nachträglich verlegtes Laminat vermindern den Luftdurchsatz und dann sitzt der Fühler in einer kuschelig warmen und windgeschützten Ecke, so das dem Fühler angenehm warm 8_) und dem Camper saumäßig kalt wird.... :-O
Wozu soll der Fühler auch die Heizung hochschalten, wenn es an diesem schön warm ist? #pfeif1 #pfrzzzt
Du brauchst also den tiefen Lufteintritt, damit die Kaltluft wie in
einem Kanal zwischen Luftleitblech und Frointverkleidung strömen kann.
Deine zusätzlichen Löcher bewirken nach meiner Vermutung nun genau, das die Luft eben nicht mehr durch den gewollten Spalt am Lüfter entlang geführt wird, sondern unmittelbar durch die Löcher hindurch, weiter oben und damit am Fühler vorbei, in das Gerät eintritt und sich dort erhitzt. Damit würde dann weniger Strömungsgeschwindigkeit um den Fühler herum herrschen und er reagiert eher noch träger.
Ich vermute daher, das die Löcher das Problem leider deutlich verschlimmern werden, denn überlege mal, wir hatten hier ja schon die Diskussion mit dem Absorberkühli, bei welchem es die Leistung erhöht hat, wenn man mit einem zusätzlichen Luftleitblech die kalte Luft gezielt durch die Kühlrippen gezwungen hat, statt sie ungenutzt an diesen vorbeistreichen zu lassen - ein ähnliche System hat der Fühler auch - er wird durch die Frontverkleidung und das Luftleitblech eigentlich optimal versorgt und du hast der Luft genaugenommen einen neuen Weg geschaffen, um nicht diesen umständlichen Weg nehmen zu müssen, sondern ÜBER dem Fühler einzudringen, statt sich durch den schmalen Spalt zu zwängen .... :-8 :-P
Aber warten wir ab, ist alles natürlich nur eine Überlegung, aber einen Gefallen hast Du Deiner Heizung damit nach meiner Meinung nicht getan.
Wenn, hättest du den Spalt unter der Frontverkleidung optimieren müssen und wenn ich eine Vermutung aus der Praxis einbringe, so vermute ich mal, das die ganze Ursache, das das Spaltmaß vorher zu klein war, daran gelegen hat, das sich der obere Auflagepunkt der Verkleidung, der ja wie ein Scharnier wirkt, ausgearbeitet hat (ist ja nur Alublech) und damit rutscht die Verkleidung nach unten, wackelt und klappert zudem, da auch die untere Halteklammer dann lose ist und natürlich wird durch die Absenkung der 2cm Spalt unter der Verkleidung immer kleiner....
Könnte auch sein, das sich der Oberteil der Verkleidung gelockert hat, der ist nur durch Blechnasen verklemmt (die Verkleidung besteht oft aus 2 Teilen und ist unter den Luftschlitzen getrennt), das hätte eine ähnliche, bzw. zusätzliche Wirkung, oder aber, der Boden wurde tatsächlich angehoben.
Alle diese Möglichkeite haben eine Verkleinerung des Lufteintritts zur Folge, der wiederum bei der Heizung immer dieses Problem des "Hockenbleibens" erzeugt, da der Fühler mehr und mehr in einer Zone ohne Luftbewegung sitzt und somit von der tatsächlichen Raumtemperatur kaum mehr etwas mitbekommt.

Schau mal, ob ich Recht habe und dann behebe den Fehler, dann klappts auch wieder mit der Truma - versprochen! #winke3 :-O
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Freak2« (4. Juli 2015, 18:32)


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6

Samstag, 4. Juli 2015, 20:54

Moin.

Meine Überlegung war:

Ob Spalt (originale Lösung) oder Löcher (meine Lösung), an dieser Stelle strömt die Umgebungsluft am Temperatursensor vorbei in der Heizung nach oben und dann wieder da raus:



Im Winter werde ich das in der Praxis testen und berichten.
Jetzt bei ca. 35°C #sonne1 ist ein Test wohl eher sinnlos... #sonne1

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

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7

Samstag, 4. Juli 2015, 22:53

Das würde ich bestätigen, ich hatte heute Aussendienst auf einem Dauercampingplatz, Gasprüfung bei einer Aussentemperatur von 38 Grad und 60-65 Grad in den Wohnwagen - und dann durften wir die Heizungen und Kocher anmachen und testen %-/ - es gibt schöneres, das kannst Du mir glauben. 8-(


Ich sehe aber, Problem erkannt, also kannst Du auch dran arbeiten.
Da der Fühler so ausgelegt ist, das er mit dem vorgesehenen Spalt korrekt steuert, wäre es aus meiner Sicht natürlich das Beste, den optimalen Zustand wieder herzustellen, also die Verkleidung so zu positionieren, das der Fühler geht.
Natürlich kann man da jetzt basteln, bis ein brauchbares Ergebnis dabei herauskommt, aber das kostet letztlich Zeit und hat ein ungewisses Ergebnis, denn dann weißt Du noch immer nicht, wie sich die Heizung bei unterschiedlichen Temperaturen verhält.
Letztlich bekommt der Fühler grade im Winter ja auch eine gewisse Strahlungskälte von Unten und das System ist so ausgelegt, das es unter allen Betriebsbedingungen optimal funzt.
Möglich wäre bei einer Bastellösung also auch, das es z.B. in der Übergangzeit richtig läuft, aber durch die verfälschte Eingangstemperatur im richtigen Winter wieder falsch gesteuert wird.
Genau kann man das nicht sagen, denn es fehlen ja die Vergleichswerte, daher wäre mein persönlicher Ansatz, den Fehler lieber gleich korrekt zu beheben, statt ihn mit "Luftlöchern" zu umgehen.

Wenn bei Deinem Fahrzeug die Ölwanne tropft, wirst Du ja sicherlich auch eine neue einbauen, statt die Löcher mit Sikaflex zu dichten, oder zuzulöten und zur Sicherheit eine Plastikwanne unter den Motor zu montieren, obwohl das die Ölflecken auf der Strasse vermutlich temporär auch beseitigen würde .... 8_) 8-) ;-)


so und nu schnell duck und weg , bevor er mir was an den Kopf schmeißt 8o) #winke3
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

8

Sonntag, 5. Juli 2015, 02:22

Tach,

ist alles nur eine Sache der Einstellung.
War bislang z.B. 20 Grad bei "Einstellung 5"
hast du die nun vielleicht bei "Einstellung 3"

Gruß
Peter
Signatur von »OPA-Peter« Träume nicht dein Leben,
sondern lebe deinen Traum.

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9

Sonntag, 5. Juli 2015, 07:38

Moin,

und nein, es ist nicht alles eine Sache der Einstellung: wenn der Regler bisher auf "10" (Maximum) stand regelte die Heizung bereits bei ca. 10 Grad die Flamme runter auf die kleinste Stufe.

Vielleicht wird das nächsten Winter (hoffentlich) eine Sache der Einstellung sein: mit originalem Spalt eine niedrigere Stufe als mit den Löchern, damit der Regler die Flamme erst beim Erreichen von z.B. 20 Grad runterregelt.

Aber vielleicht war das ja mit dem letzten Beitrag gemeint, und ich hatte den nur nicht richtig verstanden...!?

Was ich auch noch nicht ganz verstehe: wenn ich das Gehäuse um ca. 1 bis 2 cm hoch hebe, um den Spalt unter der Heizung zu haben, fällt der Drehknopf innen zur Seite weg und hat keinen Halt mehr. Dann kann das ja irgendwie nicht an ausgeleierten Halterungen liegen (wie oben von Freak2 vermutet).

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

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10

Sonntag, 5. Juli 2015, 10:23

Moin.
1) Ist die Einstellung nicht temperaturgebunden und daher nicht vergleichbar, denn die Raumtemperatur ergibt sich aus Raumgröße, Aussentemperatur und Wärmeverlust des Fahrzeuges, daher ist die Innentemperatur bei jedem Fahrzeugtyp ein wenig anders. Je größer und schlechter isoliert ein Fahrzeug ist, desto heißer muss natürlich die Heizung sein, damit der Raum bei z.B. -10 Grad Aussentemperatur seine 20 Grad bekommt. Die Heizung muss ja den Wärmeverlust des Fahrzeuges ausgleichen und das ist eben bei den meisten Fahrzeugen verschieden und von vielen Faktoren abhängig. Bei einem zu großen Fahrzeug (meist größer als 6-7m Wohnaufbau) klappt das irgendwann nicht, dann ist die Heizung zu klein bemessen und es muss eine größere rein. Deswegen gibts ja auch die ganz kleinen 2000er für sehr kleine Fahrzeuge und die großen 5000er für große Fahrzeuge. Logisch? ;-)

2) Der Stab steht nicht gerade, sondern die Höhe des Stabes ergibt sich aus der Diagonale der Einbauposition des Heizeinsatzes zur Frontverkleidung und ist so berechnet, das der Stab bei Montage mit der mitgelieferten Schablone
in Neuzustand ziemlich grade oben in der Verkleidung sitzt.

Unter genau DIESEN Bedingungen hätte dann die Verkleidung aber eben auch die besagten 2cm Luftspalt unten
. 8_)

Da dieser bei Dir offenbar nicht korrekt ist, scheint ja wohl irgendwas nicht zu stimmen, denn dieses Maß ist fest vorgegeben und ergibt sich aus der Form der Verkleidung.
Wird die Heizung nur einen cm weiter nach hinten, oder nach rechts oder links versetzt eingebaut, ändert sich die Diagonale zum Loch in der Verkleidung und der Knopf steht dann oft etwas über, oder unter der Verkleidung. Nicht unwahrscheinlich ist ebenfalls, das der Knopf selbst durch das draufdrücken nun etwas weiter auf dem Stab sitzt, denn zum einen biegen sich durch das Draufdrücken die beiden Drähte, mit denen der Stab unten am Ventil und oben am Knopf eingesteckt ist und zum anderen drückt sich auch schonmal im Laufe der Zeit der Knopf tiefer auf den Stab, da er ja nur aus Plastik besteht, was natürlich mit den Jahren ausleiert. In beiden Fällen verkürzt sich dann natürlich auch der Stab und der Knopf steht in Folge nicht mehr in einer Ebene zur Frontverkleidung.
Durch das gleichzeitige Ausleiern des Frontverkleidung und deren Absinken merkt man das oft kaum, da die Verkleidung nach unten sinkt und der Stab gleichzeitig durch die Benutzung gekrümmt wird, so das sich die Maße quasi miteinander verändern und es äußerlich daher weiter zu stimmen scheint. (Manchmal helfen auch die Kunden nach und drücken die Stange dann unabsichtlich krumm, weil sie meinen, der Knopf wäre nicht richtig eingesetzt, da er ein wenig übersteht und dann hilft eben auch ein wenig "Gewalt", damit es wieder passt .... 8-) ) Bei einem ausgeleierten Knopf, der zu tief auf dem Draht sitzt, kneule ich dann einfach mal ein Stückchen Papier zusammen und stopfe es mit einem Schraubendreher in das Koch des Knopfes und schon kommt der alte Knopf wieder ein paar Milimeter nach oben, ohne das man einen neuen braucht. #winke3 Das Problem ist also durchaus bekannt und leicht zu beheben.
Das der Knopf also bei einem Luftspalt von 2cm nicht bündig sitzt, kann also sowohl eine alterunsbedingte Auswirkung und/oder ein Montagefehler durch geringe Fehlpositionierung der Heizung sein, es ist aber keinesfalls ein bedingungsloser Maßstab dafür, das die Frontverkleidung richtig sitzt. Dazu gibt es zuviele Störgrößen, die die Position des Knopfes beeinflussen können.

Ob die Frontverkleidung ausreichen hoch steht, merkt man aber auch an einer anderen Funktion, die ebenfalls bei absinkender Verkleidung schlechter wird. Bei Geräten mit dem alten Zündautomaten muss man die Batteriekassette problemlos unten unter der Verkleidung hervorziehen können, ohne das sie an der Frontverkleidung festhängt. Man muss den Deckel zum Batteriewechsel also nicht entfernen. Geht das bei Dir noch? :-|

Weiterhin muss sich die alte braune Verkleidung bei korrekter Position OBEN (sitzt in zwei Alunasen der hinteren Heizungsverkleidung, wo sie durch das dauernde Rütteln und Stoßen meist immer tiefer ins Blech einschneidet, was dadurch bedingt ist, das sich hier das Stahlblech des Deckels in das weiche Alu der Innenverkleidung drückt, so dieser unmerklich immer weiter absinkt) unten stramm mit den beiden Federn in die vorgesehenen Nasen einrasten, damit der Deckel klemmt und nicht nur lose anliegt und klappert.
Das erste Indiz dafür, das die Frontverkleidung NICHT mehr in der ordentlichen Position steht, ist ein klappernder Frontdeckel, dessen Federn nicht mehr einrasten, was letztlich sogar zur späteren Veränderung der Verkleidung geführt hat, da sich eben sehr viele Leute über das Gerappel bei der Fahrt beschwert haben.
Das Absinken des Deckels ist also kein Ausnahmeerscheinung, sondern leider eher ein Konstruktionsfehler und liegt einfach an der Art der Deckelbefestigung, weswegen dieses Heizungsmodell für sein Gerappel berüchtigt ist und Truma in Folge die neue abgerundete Verkleidung mit Stütze unten und Federn oben entwickelt hat.

Da Du aber nach einer Rechtfertigung für Dein Bastelvorhaben suchst ;-) , will ich Dir Deinen Eifer nicht austreiben. Es gibt Millionen dieser Heizungsmodelle und ALLE haben mit den eingestellten Spaltmaßen gut funktioniert, da wird Deine also sicherlich keine Ausnahme sein. Wenn also nun was nichtmehr richtig funzt, muss ein Fehler vorliegen, denn
Heinzelmännchen gibts es nicht und daher hat alles eine natürliche und nachvollziehbare Erklärung.

Viel Spaß beim basteln. #winke3
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11

Sonntag, 5. Juli 2015, 10:35

sagemal Ma-Ka ?

wenn ich das vorletzte bild deiner heizung so anschaue ist links und rechtz ein abstand zum boden aber von den seite zur mitte hin an der front geht der boden hoch ! und da ist kein abstand mehr ?

kommt der boden da hoch oder drückt der tepich bode da hoch ?
fileicht mal ronter drücken denn dan solteste ja wider deinen abstand haben ? seitich isser ja vorhanden ?
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12

Sonntag, 5. Juli 2015, 11:32

Moin.

Da drückt in der Mitte nix hoch, weder der Boden noch der Belag, sondern der Aufbau hinter der HA ist original nur auf dem letzten oder letzten halben Meter hinter dem Rahmen mit Holzlatten und Holzplatten konstruiert und ohne Stahlträger abgestützt, und ist in den letzten 32 Jahren ein paar cm abgesackt und liegt mittlerweile auf den Stahlprofilen auf, die den Abwassertank halten, welche wiederum auf der Rahmenverlängerung der Anhängerkupplung befestigt sind. Dadurch sind auch die Seitenwände im hinteren Bereich das Aufbaus abgesackt, und auch der Boden an den Seiten, aber das ist ein anderes Thema...

Und der Spalt unter der Verkleidung zum Boden ist so klein, dass ich an das Batteriefach von Zünder nur dran komme wenn die Verkleidung ab ist.

Ma-Ke 8-)
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13

Sonntag, 5. Juli 2015, 12:22

Moin.

Ich habe gerade nochmal genau nachgesehen - es ist tatsächlich so, das Alublech wo die Verkleidung eingehängt wird hat sich durch die Bewegung der letzten 32 Jahre bzw. 210.000 km im oberen Bereich ca. 1 cm weit eingeschnitten:





Die unteren Klammern an der Verkleidung hängen auch so tief dass sie nicht mehr klammern. Das Klappern habe ich noch nicht bemerkt, da noch viele andere Sachen im Aufbau klappern...

Der vorhandene Luftspalt unter der Verkleidung ist links etwas weniger als 1 cm und rechts ca. 1 cm, das würde mit den oben geschätzten Maßen von den Einschnitten ins Alublech zum Sollmaß von 2 cm passen.

Vielleicht finde ich auf dem Schrottplatz hier in der Gegend in irgendeinem alten Wohnwagen ja noch so eine passende Truma-Abdeckung ohne Löcher (oder niete ein Blech drüber) und hänge die Verkleidung wieder etwas nach oben, z.B. mit neuen verstärkten Blechen an der Stelle oder 2 Spax-Schrauben im Holz, und versuche den Drehknopf (der z.Zt. bündig mit der Oberseite der Verkleidung abschließt) mit dem beschriebenen Trick etwas nach oben zu bekommen.

Ma-Ke 8-)
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (5. Juli 2015, 12:28)


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14

Sonntag, 5. Juli 2015, 17:03

........... #pfeif1

29 Jahre Berufserfahrung sind eben doch nicht zu verachten. #koppannewand #winke3

Viel Spaß beim Beseitigen des Fehlers. #klasse1
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