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  • »hdt« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Münster

Beruf: Tischlermeister

Fahrzeug: MB 608

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1

Mittwoch, 15. Juli 2015, 01:05

Unterbodenschutz

Hallo Kollegen,
da ich meinen Düdo grade komplett auf links drehe kommt für mich die Frage auf wie ich meinen Unterboden behandel.
Bei der letzten Instandsetzung habe ich alles gut mit Unterbodenschutz eingesprüht. Jetzt nach 3 Jahren zeigt sich das es unter dem Unterbodeschutz fleißig rostet. Ich überlege nun den Unterbodenschutz komplett zu entfernen und den Unterboden nur zu lackieren und mit Wachs zu behandeln um weitere Roststellen besser lokalisieren zu können. Was Habt Ihr für Erfahrungen gemacht und was könnt Ihr mir empfehlen? (?) (?) (?) (?)

LG Hans Dieter
Signatur von »hdt« Grüße aus dem schönen Münster!

Wohnort: wentorf

Beruf: Z-z. Lebenskünstler

Fahrzeug: T4 war mal, aber dafür gehts jetzt los.

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2

Mittwoch, 15. Juli 2015, 07:24

Ich habe diesen, und bin damit zufrieden.:
Ist beim Spritzen natürlich nicht so dick nach den Fest werden, wie der Schwarze Dreck aber zwei mal drüber dann ist es in allen Ecken. Etwas warm machen, wie Hohlraumwachs und das geht in alle Ecken.

http://www.alles-im-lackshop.de/unterbod…-wachs-ubs.html

Preislich gut erkundigen, spart Geld, denn bei den Händlern, gehen die Preise je Dose weit auseinander.
Signatur von »T4Camper« Gruß Detlef
Gott erschuf den Menschen, weil er vom Affen enttäuscht war. Danach verzichtete er auf weitere Experimente.
> Mark Twain <

3

Mittwoch, 15. Juli 2015, 07:40

Da ich noch einige Dosen Fluidfilm rumstehen hatte, habe ich damit den kompletten Unterboden eingesprüht, das ist jetzt ca. 3 Wochen her. Demnächst wird das mit Perma-Film überstrichen. Gut finde ich dabei, dass dieses nicht so flüssig wie Farbe ist, da ich unter dem Hymer liege und jedes richtig flüssige Mittel mir nach Minuten den Arm runterläuft. In der Beschreibung scheint ein negativer Punkt die ständige Kontrolle zu sein aber genau das finde ich jetzt garnicht schlimm. Ich finde, es kann nicht schaden wenn man mindestens 1 Mal im Jahr den Unterboden richtig kontrolliert.

http://www.korrosionsschutz-depot.de/rostschutz-und-lacke/

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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4

Mittwoch, 15. Juli 2015, 07:42

Moin.

Ich habe nach der letzten Karosseriereparatur erst Owatrol und dann Branto Korrux 3in1 draufgestrichen, dann in den Radkästen grauen UBS 200 aus der Sprühdose draufgesprüht, und als das fest war zum Schluss noch Fluid-Film AS-R drauf.

Meine Werkstatt benutzt nach dem Schweißen schwarzen Kautschuk-UBS aus der Sprüdose von Berner, aber nur ganz dünn. Da sprühe ich dann hinterher selber noch Fluid-Film AS-R drauf.

Alle diese Stellen rosten (bisher) nicht mehr.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Fahrzeug: 72' 508 Alukoffer/Alkoven

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5

Mittwoch, 15. Juli 2015, 08:28

Tach auch,
ich mache es ähnlich wie Ma-Ke (Owatrol + Brantho Korrux Nitrofest). Danach kommt bei mir aber Over4SP drauf. Aus der Druckbecherpistole. Das basiert auf Harz und wird nicht unterwandert wie das Bitumenzeugs, was es im Baumarkt gibt. Selbst im Radkasten wird es nicht abgewaschen. UBS200 hab ich noch nicht verwendet, darum kann ich dazu nichts sagen.
FluidFilm habe ich manchmal zu billigem Unterbodenschutz dazugemischt. Das muss man aber alle paar Jahre nachbehandeln. FluidFilm ist zwar super, wäscht sich aber in Radkästen leider mit der Zeit aus. Genau so wie MikeSanders. Diese Produkte sind m.M. für Hohlräume oder nicht umspülte Regionen des Unterbodens am Besten geeignet.
Gruß,
dagegen
Signatur von »dagegen« --
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.
Jean Paul

  • »Dragomir« wurde gesperrt

Wohnort: OHZ

Fahrzeug: MB 208 D

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6

Mittwoch, 15. Juli 2015, 13:46

Von Fluid Film gibt es diverse Produkte für diverse anwendungen.
Einfach mal auf der seite nachgucken.
Super zeug.
Fluid Film Liquid A sprühe ich vor jedem Winter unter alle unsere Autos und in die leicht erreichbaren Hohlräume.
Signatur von »Dragomir«
See the blind man, shooting at the world

Wohnort: Lauf

Beruf: Ingenieur

Fahrzeug: 190D '60(H), 608D '70 (H)

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7

Mittwoch, 15. Juli 2015, 14:54

Ich habe mit TECTYL 120 sehr gute Erfahrungen gemacht.
TECTYL 120 ist ein lösungsmittelhaltiges, thixotropes Korrosionsschutzmittel auf Wachs/Bitumen-Basis mit Füllmitte"
Auf Rostreste/Poren streich ich Owatrol und nach dem trocknen dann Tectyl. Glänzt leicht bronze farben Ist auch nach Jahren schön elastisch und teilweise noch klebrig. Kann keien Risse entdecken. In der Verarbeitung ähnlich wie FluidFillm. Der TÜV Prüfer ist jedes Jahr sehr angetan vom Zustand meines Unterbodens.
Signatur von »M_R« Sind wir nicht alle ein bisschen DÜDO?

Wohnort: planetin erde

Fahrzeug: L 407 D '85

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8

Mittwoch, 15. Juli 2015, 22:39

bin auch gerade mit meinem uboden beschäftigt und werds dann mal mit seilfett versuchen... die meinungen gehn da zwar weit auseinander, aber nen versuch is es mir wert

lg nem

Wohnort: Grevenmacher

Beruf: Elektirker

Fahrzeug: Mercedes 406DG Pritsche

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9

Donnerstag, 16. Juli 2015, 06:40

Hallo
Ich bin auch gerade am restaurieren , meine Kabine liegt im Moment auf dem Rücken.
Wenn du den Unterboden neu machst ist es extrem wichtig:
1. Den alten Unterbodenschutz zu entfernen weil sich in diesem Staub und Dreck befindet ( Roststellen mit fertan behandeln).
2. Niemals aber auch Niemals Polysterspachtel benutzen weil dieser zieht Feuchtigkeit an.
3. Nathstellen wo Bleche aneinander liegen mit elastischem Karosseriesilkion verschliessen.
4. Primer anbringen (Branthox)
5. Unterbodenschutz anbringen nie dick auftragen lieber 2 Schichten anbringen.
Diese Tips habe ich von einem Karosseriemeister bekommen der seine Pritsche vor 8 Jahren restauriert hat , die Pritsche laeuft seit dem Winter wie Sommer und steht immer im Freien hier ist noch kein Rost oder Rostansatz zu sehen.

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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10

Donnerstag, 16. Juli 2015, 10:28

Nathstellen wo Bleche aneinander liegen mit elastischem Karosseriesilkion verschliessen.

Ich würde dafür aber statt dem meist essigsäurehaltigen Silikon (welches Metall angreift) lieber Karosseriekleber oder Karosseriedichtmasse nehmen, also MS-Polymerkleber.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

11

Donnerstag, 16. Juli 2015, 10:55

Untebodenschutz

Hallo,

Ich behandle schon st. 30 jahren den Unterboden und die Hohlräume bei meinem 608 und meinen Pkws'mit Firnissöl (Leinenöl),es verharzt nach 3 tagen,sieht aus dann wie ein Klarlack, unterkriecht Wasser,versiegelt absolut, und man kann es spritzen über Bremsschläuche,Manschetten usw und es kriecht auch in den Hohlräumen in die Schweissnahten,ein Führerhaus ist nach der Zeit absolut rostfrei und beim Event. Reparaturen macht es Freude ohne Dreck zu arbeiten, es lässt sich auch gut streichen und spritzen mit einfacher 220V Spritzpistole,ich fahre einfach auf eine billige Malerfolie drauf, die Räder decke ich zu mit Abfalltüten und so spritze ich den ganzen Unterboden,der Firniss ist auch gut geeignet für Holzboden,ich behandle damit z.Bsp. auch den Holzboden meines Anhängers !

12

Donnerstag, 16. Juli 2015, 11:47

owatrol ist meines wissens auch auf leinöl-basis..
Signatur von »XschlagschrauberX« -508-

Wohnort: Grevenmacher

Beruf: Elektirker

Fahrzeug: Mercedes 406DG Pritsche

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13

Freitag, 17. Juli 2015, 00:41

Hallo Discoverfun
Das mit dem öl habe ich auch schon gehört ich würde gerne wissen ob du es nur vor dem Winter anbrings (oder wie oft im Jahr) und wie verhält sich das öl im Sommer bei hohen Aussentemperaturen wird der Harz dann wieder Flüssig?
Der Staub oder Dreck welches am Harz klebt muss man das entfernen oder brings du das öl einfach so an?

Gruss
gerinem

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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14

Freitag, 17. Juli 2015, 04:38

Moin.

Dünnflüssiges Owatrol auf Leinöl-Basis oder "normales" Leinöl bzw. Leinölfirnis hält im Gegensatz zu dem öligen Fluid-Film AS-R länger als eine Saison, es ist nur am Anfang ölig, zieht in alle Fugen, Poren und in den dünnen Restrost rein, und wird dann zäh bzw. hart wie ein Anstrich. Auf rauhem Untergrund (z.B. Flugrost) hält eine Owatrolschicht besser als auf einer glatten, blanken Metall- oder Lackoberfläche. Groben Dreck entferne ich vorher mit ner Drahtbürste oder nem abgesägten handlichen Stück vom stabilen Straßenbesen, etwas Staub der noch drauf bleibt stört (mich) nicht. Ich achte drauf dass es vorher mehrere Tage trockenes Wetter gewesen ist und ich mit dem Wagen nicht vorher bei Regen unterwegs war, dass kein Wasser in irgendwelchen Fugen/Poren eingeschlossen wird. Vielleicht könnte mann auch alternativ die zu behandelnden Stellen vorher mit dem Heißluftföhn trocknen.

Und hinterher kommt bei dem Unterboden von unserem Bremer eh irgendwann immer noch zusätzlich zusätzlich Fluid-Film AS-R drüber.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

15

Freitag, 17. Juli 2015, 11:42

Unterbodenschutz

Hallo gerinem,

Ich spritzte den Unterboden +Hohlräume nur einmal und jede 3 Jahre nur die Radkästen im Oktober, der Unterboden verharzt nach3 tagen (bei trockenem Wetter) und wenn es zu kalt ist, erwärme ich den Firniss auf dem Kocher so auf 50 " und dann spritze ich, nach dem verharzen papt es ein bischen aber es bleibt kein staub dran hängen, es ist absolut saubere Sache, ich spritze auch die Zwischenräume bei den Blattfedern, so rutschen die Blätter besser aufeinander, bei der Hitze (Sonne) passiert nichts, da untern dem Wagen ist immer kalt (Schatten) und manchmal kommen ein paar Tropfen aus den unteren Türkanten, aber es ist so wenig, das man es vernachlässigen kann ! Ich habe z.Bsp. eine Tunningente, 29 Jahre alt wo ich der Chassis vor 23 Jahren komplett innen und außen mit Firniss versiegelt habe und bis heute ist der Chassis absolut ohne Rost (zu sehen bei Google/Bilder-Invaderduck). für meinen 608 benötige ich für den Unterboden+ Hohlräume (Fahrerhaus) 4 -5 L Firniss !

Gruß, Jan/Discoverfun

Wohnort: Köln

Beruf: Tischlerin

Fahrzeug: MB L407D

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16

Mittwoch, 16. Dezember 2015, 14:00

Hallo!

Also ich möchte im Frühling oder wenn ich Zeit habe meinen Unterboden mal in Ordnung bringen.

Würde jetzt nach meinem Kenntnisstand alles
- grob säubern, mit einem Kärcher oder so...
- dann trocknen lassen und
- Ovatrol Öl auf die Stahlteile und den Holzboden

Jetzt frage ich mich ob ich einfach Ovatrolöl auf die Blattfedern und andere bewegliche Teile draufsuppen kann, weil das ja in die Zwischenräume einzieht und hart wird!!!?????
Nicht, dass ich da irgendwas zusammenklebe was beweglich bleiben soll.
Würde jetzt nach meinem Verständnis versuchen diese beweglichen Stellen auszulassen und diese mit Anti-Rost-Mittel Fertan behandeln, danach mit Fluid Film einfetten.

Und am Ende würde ich dann oberflächlich ALLES (?) mit einem durchsichtigen aushärtendem Wachs überstreichen. (http://www.korrosionsschutz-depot.de/ros…s-1-liter?c=457)

Habt ihr Kritik oder hab ich irgendwas falsch verstanden?