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Schwarzfahrer

unregistriert

1

Samstag, 1. August 2015, 08:10

Hat jemand Erfahrung mit Kleinboiler Typ KB3?

Guten Morgen Freaks!

Bin seit einiger Zeit am überlegen wie ich unser Warm-Wasserproblem lösen kann. Da wir keine Südurlauber sind und auch des öfteren im Winter unterwegs sind ist das waschen und Zähneputzen immer sehr abenteuerlich. Hab mir schon einige Gedanken gemacht mit Tauchsieder (auch schon hier in der Suche eingegeben), aber das hat mich alles nie so wirklich überzeugt. Da wir nicht duschen wollen und auch kein ultra heißes Wasser für Spülen oder Heißgetränke brauchen reicht es uns vollkommen ca. 30- max 50 Grad Warmwasser zu haben.

Nach einigen weiteren Überlegungen und Tips habe ich mich deshalb mal nach Boilern umgesehen. Da unser Krankenwagen ausschließlich mit STrom betrieben wird (hauptsächlich Boardbatterie) war es mir wichtig einen Boiler zu finden der sowohl mit 12V als auch mit 230V betrieben werden kann. Er braucht auch kein großes Volumen.



Jetzt stellt sich mir nur die Frage, muss der ständig laufen um das Warmwasser zu halten?

Wie ist der Stromverbrauch wenn ich den Boiler nur auf kleinster STufe (30 Grad) betreibe? (wobei mir klar ist dass die Frage schlecht beantwortet werden kann. Aber ich hoffe auf Erfahrungen von dem ein oder anderen)

200 Watt würde ja bedeuten, dass bei 12 V 16 Ah verbraten werden. Die kann ich natürlich nicht dauerhaft laufen lassen. Desshalb die letzte Frage wie lange braucht ein solcher Boiler das Wasser auf ca. 30 Grad zu bringen mit 12 V. In den technischen Daten steht Aufheizzeit auf 55 Grad in 15 min bei 230 V (660 Watt).

Hier mal ein Link zu dem Teil was ich gerade im Auge habe.

http://www.elgena.de/index.php/produkt/d…boiler-kb3.html

Hoffe so ein ähnliches oder gleiches Teil hat einer von euch verbaut.

LG

Tim

Wohnort: Ratingen

Beruf: Industriefotograf

Fahrzeug: MB LP 813 RMB Arnold 540 paar Mopeds Ford Focus

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2

Samstag, 1. August 2015, 09:19

Hallo Tim, Warmwasser mit Strom ist nichts für mobile.So einen Vorrat an Energie bekommst du nicht an Bord.Es sei den du lagert 400 KG Batterien an die auch sofort doch ein leistungsstarke Quelle wieder nachgeladen wird.Am Landstrom kämst du mit dem Teil bei 7 Ampere hin.
Campingkocher mit Topf drauf wäre eine MÖGLICHKEIT.
.VG Andreas

3

Samstag, 1. August 2015, 10:48

Hallo, Es stimmt nicht ganz was der Andreas schreibt, bei den 230V /600 werden es 2,8 A,das heisst das du gut mit der Leistung dort zu recht hinkommst wo die Camping und Stellplätze mit
nur 5A abgesichert sind und bei den 12V - wenn du wirklich nur bis 30'C mit
der Wassertemperatur gehen willst,schaut es so aus: für 55' W.Temperatur brauchst 1std/16 A
und die 30'C werden dann 55% vom 55'C sowohl zeitmässig auch Stromverbrauchmässig,also
verbrauchst du bis 30´C ca nur 8,8AH, das finde Ich ist für jede Batterie ab 66AH Kapazittät
machbar, zum Vergleich: wenn du z.Bsp. im Winter 3 Stunden TV schaust, die TVS' haben ca
38W Eing.Leistung, sind es zusammen 104W-es sind auch 8,6AH weg !
Die heutigen 12V Verbraucher sind keine AH-Killer mehr, nach meiner Meinung kannst du ruhig
den W.Boiller in dein Womo instalieren,er ist einfach zum anschliessen und montieren !
mit freundlichen Grüssen, Jan/Discoverfun

Wohnort: Pfungstadt

Fahrzeug: Ford Granada 79 VW t3 80

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4

Samstag, 1. August 2015, 11:10

Ich habe sowas im WOWA und ist super ich betreibe es aber nur 230 Volt #winke3

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: DB 310 Automatic

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5

Samstag, 1. August 2015, 12:29

ich habe den 10 l nautic term.
den beheize ich mit 230 v oder über wäremtauscher mit motorkühlwasser.
10 h hält er das wasser akzeptabel warm

ingo
Signatur von »ingo-« geb 1960

Wohnort: Ratingen

Beruf: Industriefotograf

Fahrzeug: MB LP 813 RMB Arnold 540 paar Mopeds Ford Focus

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6

Samstag, 1. August 2015, 13:14

Jan, ich habe es nicht rechnerisch gemeint sondern Statistisch
I=P÷U is klar

Schwarzfahrer

unregistriert

7

Samstag, 1. August 2015, 15:05

hi Leute!

Danke schonmal für die Antworten. Also ich habe ja eine Solaranlage auf dem Dach (MT 140 MC)

http://www.buettner-elektronik.de/pages/…lettanlagen.php

Zu meiner Idee. Nachts brauche ich das Warmwasser nicht, sondern eher morgens (waschen, Zähne putzen, eben halt Körperpflege)

Wenn also der Boiler über den Tag die Temperatur einigermaßen hält, dann hätte ich abends ja auch noch "warmes" Wasser. Ich würde also eine Zeitschaltuhr zwischen klemmen, die morgens um sagen wir mal 5 einschaltet. Somit hätte ich mit aufgehender Sonne (bzw Tageslicht) wieder die Möglichkeit das verbrauchte auf zu laden. Oder eben auch wenn wir weiter fahren (Lichtmaschine).

Jetzt ist nur die Frage, ist das Sinnvoll wenn ich das mit 12 V betreibe oder würde sich eher ein Wechselrichter für das Teil eignen. Nächstes Jahr möchte ich meine Boardbatterie ohnehin auf ca 140 Ah aufrüsten.

LG und vielen Dank,

Tim

8

Samstag, 1. August 2015, 17:21

Hallo Tim, ich werde überhauptnicht den Boiller über den Wechselrichter betreiben weil da
verbraucht das Teil 660W und wenn du das auf die 12V umrechnest, wird das Wasser schneller
Warm, aber der Wechselrichter braucht beim 660W ca +30-40W für Eigenverbrauch und das sind
zusammen ca 58A was dann aus deiner Battereie fliessen - inn 15 Minuten werden es dann
ca 15 AH am Leistunsbedarf das ist fast das doppelte,was du mit 12V verbrauchst !

Gruß, Jan/Discoverfun

Schwarzfahrer

unregistriert

9

Samstag, 1. August 2015, 17:37

@ Discoverfun Ach ist das toll dass mir aus meiner alten Heimat so guter Rat gegeben wird :-) Danke dir

Ok. Dann werde ich mir das durch den Kopf gehen lassen und dann NACH dem Urlaub angehen. Yeeahhhh, neue Sachen einbauen..... yeahhhhh :-O

Wohnort: Ratingen

Beruf: Industriefotograf

Fahrzeug: MB LP 813 RMB Arnold 540 paar Mopeds Ford Focus

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10

Sonntag, 2. August 2015, 06:56

Boiler

Also ich habe ja eine Solaranlage auf dem Dach (MT 140 MC)



Aber du hast doch nicht wirklich 900 tattas für 140 Wättchen bezahlt.

Für die Kohle hättest du aber mehr warmes Wasser bekommen können.



VG Andreas

Schwarzfahrer

unregistriert

11

Sonntag, 2. August 2015, 07:09

Hi Andi!

Nein, ich habe nicht so viel bezahlt, da es Zwischenhändler gibt, die das günstiger anbieten :-O . Die Solaranlage war mit die erste Anschaffung nach dem Buskauf, denn....

1. Ich lade damit meine Board-und Startbatterie auf.

2. Ich betreibe einen Komprossorkühlschrank damit

3. Ich betreibe meine Standheizung damit

4. und möchte nun einen Warmwasser zur Körperpflege haben.

Die Entscheidung fiel uns relativ leicht den Bus nur mit STrom zu betreiben, da der Krankenwagen darauf ausgelegt war. Es waren alle Anschlüsse schon vorhanden und die Elektrik (obwohl ich fast 150 m Kabel rausgerissen habe) war schon komplett verlegt und ein Sicherungskasten war auch schon installiert.

Da wir in unseren Urlauben viel sehen und erleben möchten nutzen wir fast kaum Campingplätze. In Skandinavien stehen wir ausschließlich dort wo es uns gefällt und ansonsten sind wir auf Stellplätzen zu finden. Da wir also nicht abhängig von einem 230 V Stromanschluss sein wollten, haben wir uns somit für die Solaranlage entschieden und das war die beste Entscheidung für uns. Denn trotz heizen, Kühlschrank und anderen Verbrauchen haben wir fast immer eine voll geladene Batterie.

LG

Tim

Wohnort: Jettingen

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Düdo 613 Breitmaul mit "H"

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12

Montag, 3. August 2015, 00:19

Hallo Tim,

die Krankenwagen haben meist eine Standheizung, Deiner nicht?

Ich habe meine Wasser-Standheizung mit einem Boiler verbunden. Überall und jederzeit warmes Wasser. Und warum habe ich das gemacht.....?
Ich habe gar kein Gas an Bord und mit Strom warmes Wasser machen funzt meiner Meinung nach wirtschaftlich nur mit 220 Volt.

Grüßle
Herbert

PS: Sehe gerade in Deinem Beitrag unter 3. Du hast ja doch eine Standheizung. Sofern Wasserstandheizung kann ich Dir gerne weitere Tipps geben.
Signatur von »Herbert« Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!


Johann Wolfgang Goethe
Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg. (Zweiter Kundschafter)

Wohnort: München

Fahrzeug: Mercedes 608D

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13

Montag, 3. August 2015, 01:18

ich hab den boiler drin, aber nur mit 12v (ohne 220v), da ich praktisch nie am campingplatz stehe. betrieb ist überhaupt kein problem: wenn ich fahre, schalte ich den boiler ein, wenn ich stehe, dann schalte ich ihn aus. das wasser bleibt mindestens einen tag warm (nicht unbedingt heiss, aber fürs zähneputzen oder eine ultrakurzdusche reicht es. ansosnten ist das ding prakitsch wartungsfrei, aber immer schön das wasser vorm winter ablassen!
was mr besonders gut gefallen hat, ist der absolut problemlose einbau.
slarti

Schwarzfahrer

unregistriert

14

Montag, 3. August 2015, 06:09

Hallo ihr beiden!

@Herbert
Eine Warmwasserheizung war eingebaut, die Zuleitungen sind noch vorhanden, aber da das war Teil total undicht war und nicht mehr ohne Wasserverlust lief habe ich sie ausgebaut. Habe im Nachhinein nochmals nachgedacht eine neue zu holen, aber die Idee schnell verworfen. Aber du hast Recht, das Teil eignet sich eigentlich super um Wasser zu erwärmen. Mal sehen vielleicht wäre das doch noch eine alternative.

@Slarti
Genau das ist auch mein Plan, allerdings wusste ich eben nicht wie lange das Wasser warm hält.

D.h. wärend der Fahrt temperatur hochdrehen und man hat bis morgens warmes Wasser.
Wenn man länger irgendwo steht morgens direkt auf kleinster Stufe einschalten und nach einer halben Std bis Std ist das Wasser auch angenehm warm.

So wünsche ich mir das.

Super, und danke für die Antworten euch beiden.

Wohnort: München

Fahrzeug: Mercedes 608D

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15

Montag, 3. August 2015, 08:03

das ding ist kein isolationswunder, aber für einen tag reicht es locker. man muss nur aufpassen, dass man sich am anfang nicht verbrüht ;-)
wenn Du platz hast (habe ich nicht), kann man den boiler leicht mit einer dicken isomatte zusätzlich isolieren.
ich habe mir zum wasserablassen eine verlängerung mit so einem flexiblen waschtischunterschlauch gebaut (verschluss ist einfach ein gewindestopfen mit dichtung). der mitgelieferte hahn ist nämlich aus plastik und noch dazu schwergängig.
slart

Schwarzfahrer

unregistriert

16

Montag, 3. August 2015, 09:21

Platztechnisch muss ich mal schauen. Hoffe der passt noch über den Kanister. Wenn nicht kommt er ein Fach weiter Rechts. Dann könnte ich den auch vernünftig isolieren. Zum Wasser ablassen hatte ich mir das auch so gedacht. Schlauch, Absperrhahn und raus damit.
Danke dir

Wohnort: Ettlingen

Beruf: Kraftfahrer

Fahrzeug: Frontera, Unimog, Mercedes 814D-KA

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17

Montag, 3. August 2015, 20:38

ich hab 2 KB6 eingebaut und bin damit sehr zufrieden. Stromverbrauch hält sich in Grenzen, 230V und 660W schafft mein Wechselrichter problemlos. Die Isolierung ist nicht der Hit, aber für mobilen Einsatz reicht sie. Zusätzlich eine Lage Armaflex drumrum kann nicht schaden. Zum entleeren bau ich sie aus und laß sie leerlaufen

Wohnort: Schöffengrund

Beruf: KD-Techniker

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18

Mittwoch, 5. August 2015, 08:23

Ich hatte den KB3 mit 12V in meinem früheren Fahrzeug und wenn man ihn bei der Fahrt betreibt, ist er absolut ausreichend.
Im Stand saugt er die Batterie rasch in die Knie, das macht also nur mal kurz Sinn, wenn eine richtig große Solaranlage verbaut ist, aber auch dann nicht wirklich dauerhaft, trotz Solaranlage, denn soviel Strom wird kaum einer nachliefern, das er den Strombedarf des KB3 permanent decken kann, man braucht ja schließlich auch noch Strom für andere Sachen.
Ich habe ihn damals so eingesetzt, das ich den Boiler beim Fahrbetrieb aufgewärmt habe (Solar gabs damals noch nicht, bzw. war unbezahlbar) und nach ca. 20-30 Minuten hatten wir richtig heißes Wasser. Solange die Lima läuft, ist die Versorgung ja kein Problem und wenn man weiß, das man z.B. in einer Stunde heißes Wasser benötigt, kommt man damit gut zurecht.
Natürlich kann man auch mit Solar nachladen, das dauert dann eben wieder einen ganzen Moment, selbst bei Sonne, dann ist die Batterie wieder OK, aber Dauerbetrieb würde wohl eine gigantische Solaranlage erfordern, die kaum einer auf dem Dach hat.
Mein persönliches Fazit:
Für gelegentliches Warmwasser eine günstige und platzsparende Alternative, die auch gut funktioniert, wenn man sich an gewisse Regeln hält, die man schnell lernt. Wir waren jedenfalls zufrieden damit.
Nachteil: Das Wasser ist schnell weg, denn 3l sind eben doch sehr wenig, weswegen wir fast immer auf volle Temperatur geheizt haben, damit kaltes Wasser zugemischt werden konnte und die Isolierung war bei unserem damals leider auch nur dünn, so das das Wasser leider rasch wieder abkühlte.
Es ist ein seit inzwischen Jahrzehnten bewährtes Gerät, welches seinen Dienst versieht und für kleines Geld jedenfalls sicher eine Überlegung wert ist.
Voraussetzung ist aber in jedem Falle eine fette Zuleitung und ein kurzer Weg zur Batterie, damit bei 12V auch genug Saft ankommt, sonst gibts eher warme Kabel und kaltes Wasser .... 8_) 8-)
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen