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janemann40822

unregistriert

1

Donnerstag, 27. August 2015, 18:05

Renault Master, LKW geschlossener Kasten, 2. Sitzbank nachrüsten für WoMo-Umbau

Liebe Leute,
I have a dream....

Ich habe einen Renault Master L3H2 gekauft, geschlossener Kasten, also Trennwand mit 3 Sitzplätzen vorne.

Die Trennwand habe ich bereits rausgeschmissen, denn der Umbau zum Womo steht an.

Ich möchte nun die Doppelsitzbank vorne rechts durch einen einfachen und originalen Renault Master Einzelsitz ersetzen - das wird kein Problem sein.

Aber im zukünftigen Wohnbereich möchte ich eine zweite Sitzbank montieren, auf der meine beiden Töchter platznehmen sollten, wenn wir in Urlaub fahren. NA KLAR, diese Sitzbank muss eingetragen werden.

Ich dachte eigentlich, dass da sicher gute und einfache Lösungen möglich sind - aber Pustekuchen.

Mein bisheriger Plan war der Folgende:
- neuer Laderaumboden (zukünftiger Wohnboden) in 22mm Siebdruckplatte --> megastabil

- vom Mercedes Sprinter zwei Sitzschienen besorgen und in die Siebdruckplatte einlassen.
Hierbei achte ich darauf, dass die Schienen nicht in der Siebdruckplatte schweben, sondern maximal und fest unterfüttert werden. Hohlräume aufgrund des Riffelprofils des Blechbodens werden mit Stahlplatten gefüllt.
http://www.ebay.de/itm/2-Stueck-oder-3-S…=p2047675.l2557



- von unterm Fahrzeugboden (unten außen) kontere ich die Schienen mit 8.8er Schrauben, original Mercedes, wird wohl M8 oder M10-er Stärke sein. Dazu setze ich auch noch megafeste, großflächige PLatten oder/und U-Scheiben als Durchreißschutz ein.

- dann kaufe ich mir noch einen Doppelsitz von Mercedes mit eingebauten Dreipunktgurten und "chacke" diese in die Sitzschienen rein. http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzei…886335-223-2124

Damit hätte ich eine tolle und flexible Lösung, denn meine Kids sind 15/18 und fahren eh nicht mehr jahrelang mit Mami und Papi mit in den Urlaub. Aber eben doch noch 1-3mal....

.... damit soll es zum Tüv gehen, damit der Prüfer ein Lächeln bekommt.

Mit diesem Lösungsvorschlag habe ich nun im Vorfeld den TÜV konfrontiert. Und er hat im Strahl gekotzt. ;-(

Laut TÜV Rheinlang gehen nur Kombinationen aus Fahrzeug und Sitz und Sitzhalterung, die geprüft und zugelassen sind. Die Prüfung selber muss wissenschaftlich durchgeführt worden sein, im Crash-Test. Danach erst kann eine Freigabe erfolgen.

Außerdem sagte man mir am Telefon, dass ggbfs. noch eine Innengeräuschmessung ansteht, weil ja der Wagen früher ein "LKW geschlossen" war und nun die Lärmpegel darin begutachtet werden müssen. Außerdem müssen noch Abgastests im Innenwohnraum gemacht werden, da sich nun darin Menschen während der Fahrt aufhalten werden.

Gut, wir sind in Deutschland. Und sicherlich ist Sicherheit und damit Gesundheit und Unversehrtheit das höchstmögliche Gut. Aber ich finde das krass. Ich haette gedacht, dass eine Lösung, zumindest ähnlich wie die meine, irgendwie gehen kann. Sieht aber nicht danach aus. Was geht, ist eine 3500 - 4500€-Lösung von Spezialunternehmen.

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit solch einer Eintragung oder/und Umrüstung? Kennt jemand kulante Prüfer, die technisch simple aber wirkungsvolle Lösungen aus ihrer Erfahrung hervorkramen können?


Liebe Grüße und tausend Dank,
Jan

2

Donnerstag, 27. August 2015, 21:32

Hi,
Mein Kenntnisstand: Bei Fahrzeugen neueren Baujahrs (Ab Anfang der 90er irgendwo) dürfen nur noch Bauart-genehmigte Sitze bzw. Gurtböcke mit ABE/Gutachten eingebaut werden.
Gibt es bei Reimo etc.
Dann musst du dich mit dem Tüver noch über die Befestigung im Boden einigen.
LG
johoo
Signatur von »johoo« alles zweifelhafte muss angezweifelt werden

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

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3

Donnerstag, 27. August 2015, 22:18

Hallo Jan,
da Du das Fahrzeug ja zum Wohnmobil umbauen willst,so baue doch eine Sitzgruppe längs ein.Diese kann bestehen aus zwei Staukästen,mit Polster und Rückenpolster,dazwischen den Tisch.
Zum Fahrerhaus hin,eine Trennwand ,in Schulterhöhe!Somit benotigen die beiden Personen nicht mal einen Sicherheitsgurt.
Jede weitere Person benötigt nur einen Zweipunkt Gurt/Beckengurt!
So habe ich es bei mir,in Absprache mit dem TÜV .
Bei dieser Variante können die Mitfahrer Skat oder Mau-Mau spielen!
Nachtrag,wie das bei mir im Detail aussieht:
Die "halbe"Zwischenwand ist nur in der Breite der Sitzkäste.Somit habe ich einen Durchgang vom Fahrerhaus zum Wohnbereich.
Da an dieser Stelle der Tisch ja steht,habe ich diesen auf Schienen/Auszüge montiert,damit ich diesen zur Seite schieben kann!
Das ist fast immer während der Fahrt.
Das hat u.U.den Vorteil,dass man sich während der Fahrt mit Getränken etc.versorgen kann!
Auch ist für den Beifahrer ein Toilettengang möglich.
Man kann mal darüber nachdenken!
Gruß Jürgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jürgen« (27. August 2015, 22:40)


janemann40822

unregistriert

4

Freitag, 28. August 2015, 09:21

Hallo alle,
vielen Dank für Eure Hilfe.
@Jürgen: Wann in etwa hast Du denn die Lösung mit der Seitenbank abnehmen lassen - ist das lange her?

Liebe Grüße,
Jan

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

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5

Freitag, 28. August 2015, 10:58

Hallo Jan,
die Abnahme erfolgte 1981!
Aber die ist auch heute noch möglich,da in fertigen Wohnmobilen diese Anordung noch zum Teil vorhanden ist!
Ergänzend zu dieser,meiner Anordnung sei gesagt,dass der Tisch nach unten geklappt wird und die Rückenpolster dazwischen gelegt werden!
Somit gibt es ein Bett von 198cm auf 140cm.Das von Wand zu Wand! Das Bettzeug ist in einer Kiste verstaut!
Spreche das doch mal ,mit dem TÜV/Dekra ab.Die können das nicht ablehnen!! Sollte das Innenmaß von Deinem Fahrzeug breiter sein,so besteht hier noch die Möglichkeit eine Kiste/Anrichte,mit einem Deckel ,einzubauen! Diese Kiste könnte auch noch von außen,mit einer Klappe, zugänglich gemacht werden!?
Gruß Jürgen

Wohnort: Mainleus

Fahrzeug: DB L406DG Baujahr 1969

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6

Freitag, 28. August 2015, 12:37

Hallo,

bei meinem Düdo wurde die Sitzgruppe um den Tisch (U-Form) für 4 Personen abgenommen, das war aber 1983 und das Auto hat, da Baujahr 1969, keine Gurtpflicht. Ob sowas bei neueren Autos noch geht, weiß ich nicht.

Gruß Horst

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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7

Freitag, 28. August 2015, 13:03

Moin,

lies mal hier.

Der Punkt Sitze ist da ganz gut erklärt.
Sitze in Fahrtrichtung: seit 1992 geprüfte Sitze an bauartgenehmigter Halterung. Kein Wort von "zugelassener, geprüfter Sitz-Fahrzeugkombination", die Aussage scheint nicht zu stimmen.
Sitze gegen und quer zur Fahrtrichtung: alte Regelung.

Wie sinnvoll es ist, seine Kinder quer zur Fahrtrichtung unangeschnallt mitfahren zu lassen, muss aber jeder für sich entscheiden.
Bei einem Neuausbau eines neueren Fahrzeuges würde ich eher zu einer geprüften Sitzbank tendieren.
Das Problem bei jeder "Bastellösung" von Sitzen in Fahrtrichtung ist die ungeprüfte Halterung, da dreht dir jeder Prüfer einen Strick draus.

#winke3