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1

Dienstag, 15. September 2015, 11:05

Neue Dachhauben einbauen, was muss ich beachten - Tabbert 600e von '83

Guten Morgen Busfreaks,

da es so aussieht, als würden wir nächste Woche, die lang ersehnte TÜV-Plakette bekommen, phantasiere ich bereits ein bisschen in die Zukunft hinein und da ist das erste Projekt, dass ich gern angehen würde, der Ausbau unserer alten Dachklimaanlage und der Tausch des kleinen Lüftungspilzes über dem Hubbett. Beide gegen 40cmx40cm Dachhauben.
Wahrscheinlich Remitop vista.
Der Ausschnitt der Klimaanlage ist ja bereits recht groß und müsste nur noch unwesentlich erweitert werden, beim Lüftungspilz sieht das natürlich ganz anders aus.










Auch weiss ich natürlich nicht, wie das Holz/Styropor unter dem Deckenteppich aussieht, was ich weiss ist, dass schon mal Wasser hineingekommen ist, wie man ja auch an dem Stockfleck vorne sieht. Und das was man am runden Schacht sieht, ist auch nicht mehr "fabrikneu".
Da unserer Dach sehr uneben ist, sammelt sich viel Regenwasser bei ebener Ausrichtung des Fahrzeugs an den Fenstern, was letzte Woche dazu geführt hat, das Wasser durch den geschlossenen Lüftungspilz ins Fahrzeug lief. Auch das ist ein Grund, warum ich gern ein richtiges Fenster mit hoher Kante vorne drin hätte. Ausserdem ist natürliches Licht immer schöner, wie ich finde.
Mein jugendlicher Leichtsinn sagt mir, dass das alles kein Problem ist, Viereck reinsägen, neues Fenster rein fertig. Aber ich gehe mal davon aus, dass dem nicht ganz so ist.

Vielen Dank für Eure Ratschläge. :-D

Gruß Tilman

cappadax

unregistriert

2

Dienstag, 15. September 2015, 14:43

Hallo Tilman,

wenn dein Dach aus einer GFK- oder Alu-Sandwichplatte wäre, wäre das wirklich so einfach wie von dir im jugendlichen Leichtsinn erhofft!

Ich weiß nicht, wie das Dach von deinem Tabbert innen genau aufgebaut ist. Wenn es ein Uralt-Modell ist, dann vermutlich wie früher die Caravans eben waren: 0,5 mm Alublech, 20 mm Styropor und 3 mm Sperrholz. Dazwischen ein "sog. Rahmen" lediglich aus Dachlatten, also eben einfach kriminell!

Prüfe ob dein Dach überhaupt für einen Monteur tragfähig genug ist! Ansonsten Laufbohlen auflegen oder Gerüst aufbauen.

Dann müsstest du feststellen wo die "Rahmenteile" sind um möglichst zu vermeiden diese durchzutrennen.

Ansonsten werden sog. Wechsel fällig, d.h. neu montierte Rahmenteile die die abgeschnittenen wieder tragfähig verbinden, so weit man hier überhaupt von Tragfähigkeit reden kann! 8(

Auf jeden Fall rings um die neue Öffnung einen Rahmen im Dach einbauen genau zur Stärke der Isolierung passend, damit Außen- und Innenteil der neuen Luke fest miteinander verschraubt werden können, ohne das ohnehin schon sehr dünne Dach nicht noch mehr zusammen zu quetschen!

Klebung mit Dekalin, Sikaflex o.ä.
Sikaflex sollte, wenn es der UV-Strahlung ausgesetzt ist, überlackiert werden.

Die Einbauanleitung der Luke lesen und beachten! Fertig. 8-)

Frohes Schaffen! #winke3

Peter

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cappadax« (15. September 2015, 15:51)


3

Mittwoch, 16. September 2015, 00:07

Hallo Peter,

also das Dach ist recht tragfähig. Ich war schon drauf... Ob das gut war, steht wahrscheinlich auf einem anderen Blatt.
Wir haben diesen Sommer die beiden großen Dachhauben neu eingeklebt.
Aufbau selbstverständlich Alublech mit Styropor und Sperrholz.
Die Frage ist natürlich wie tragfähig es bleibt, wenn man vorn noch ein großes Stück rausschneidet und in der Mitte das vergrößert.
Wie muß ich mir denn diese Rahmenteile vorstellen?
Sind das Metallstreben, die von links nach rechts gehen? Ist der Aufbau, also Holzlatten und Styropor, an einem Metallgitter aufgehängt? Gibt es da auch Metallstreben in den Seiten? (?)
Sollte ich das wirklich angehen, wird das also ein ziemliches Gebastel und dann muss das ja auch wieder glatt und eben zugemacht werden. :-|
Aber ich habe Lust zu lernen und auf mehr Licht.
Ausserdem will ich das schadhafte Holz raushaben.
Naja, warum klein anfangen. :-8

Gruß Tilman

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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4

Mittwoch, 16. September 2015, 10:18

Hallo Tilman,
ob die Grundkonstruktion aus eingeschäumten Holzlatten oder Stahlprofilen besteht, durchtrennen würde ich beides nicht. Bau doch einfach die Klima und den Pilz aus und teste mit einem Stück Draht, dass du in den dann offen liegenden Schaum steckst, ob zu allen Seiten genug Platz für die neuen Hauben ist.

Gruß
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

cappadax

unregistriert

5

Mittwoch, 16. September 2015, 10:36

Hallo Tilman,

wie schon geschrieben, ich kenne deinen inneren Dachaufbau nicht!

Mal angenommen die dieses Dach tragenden Teile sind eben nur diese ominösen Dachlatten, dann solltest du auf jeden Fall versuchen diese zu erhalten! Dann ändert sich ja an der Konstruktion gar nichts. Weder das flach liegende Blech noch die 3mm Sperrholz haben irgendeine Tragfunktion für evtl. vertikale Lasten!
Die können m.E. beide beliebig aufgeschnitten werden.

Wichtig ist meiner Meinung nach zu eruieren wie die Innenkonstruktion deines Daches aussieht, "wer" eigentlich die Tragfähigkeit übernimmt! Manchmal kann man schon von außen an leichten Verformungen oder Verfärbungen erkennen wo vermutlich innen ein "Träger" sein muss. Vielleicht kannst du auch mit einem sog. Balkenfinder(elektronisches Gerät) etwas feststellen. Möglich wäre evtl. auch auf thermografischen Wege wenn du Zugang zu einer Wärmebildkamera hast.

Am sichersten und vermutlich einfachsten: Im Bereich der gewünschten Stelle einfach mal vorsichtig die innere Deckenverkleidung abnehmen oder von den bereits vorhandenen kleinen Öffnungen die Umgegend erkunden, ganz einfach durch Einstechen eines starken Drahtes/Stiftes in die Isolierung o.ä. oder per Endoskop durch kleine Öffnungen!

Vielleicht ist dein Dach aber sogar eine Sandwichplatte? Hier wären das Blech, Styropor oder PU-Schaum und die innere Sperrholzplatte miteinanderverklebt ohne weiteren tragenden Teile.

Da du schon zwei Dachluken ausgetauscht hast müsstest du das aber eigentlich wissen?

Vielleicht ist es aber auch so, dass eigentlich nur deine Möbelaufbauten dein Dach tragen? Das müsste vor Ort erkenn- und einschätzbar sein. Das halte ich übrigens auch -ohne dein Auto oder diesen Typ zu kennen- für die wahrscheinlichste Variante!
Dann wären die (vermeintlich tragenden) Latten eigentlich nur die Abstandshalter zwischen Dachblech und innenliegendem Sperholz!
Hier hätte ich persönlich dann keine Bedenken diese auch durchzutrennen. Der Rahmen für die Luke ist einfach aus Holz (einfache Latten oder z.B. Abschnitte von Siebdruckplatten o.ä.) passenden Querschnittes zu machen. H = Dicke der Isolierung zwischen UK Blech und OK Sperrholz. Er soll wie auch schon beschrieben ermöglichen, den Innenrahmen mit dem Außenrahmen der Luke fest zu verschrauben ohne dass die Isolierung im Dach sich verformt und eine potentielle Quelle für Wassereintritt wird und dadurch auch keine Kraft auf die Verbindungsschrauben kommt. Das Problem ist dir ja bekannt!

Wenn das bei dir schon der Fall war und du schadhaftes Holz (also bist du dir doch sicher, dass die Tragteile aus Holz sind?) heraus kriegen willst bleibt dir nur die große Tour/Tortur das gesamte Dachblech abzunehmen, die Tragteile auszutauschen und das Dach wieder zu "decken". (Von innen geht da wegen den Einbauten sicher nichts.)
Ob das geht kannst du nur selber vor Ort beurteilen, wüsstest dann aber, wo und wie deine neuen Dachhauben zu montieren sind! :-P

Wenn du wirklich diese sog. "Leichtbauweise" beim Aufbau hast, dann sind diese Latten die tragenden Elemente!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass da noch irgenwie Metallstützen o.ä. drin sind, wäre mit einem Metalldedektor aber leicht zu orten.

Eine Dachluke einbauen oder ein komplettes marodes Dach zu sanieren sind aber zwei gaaaaaanz unterschiedliche Hausnummern!

Mehr fällt mir eigentlich nicht mehr dazu ein außer einem Witz:

Ein Fernfahrer ruft seinen Chef an: "Du Chef, mein rechter Außenspiegel ist kaputt!" Der Chef: "Dann fahr halt in eine Werkstatt und lass´es richten!" Darauf der Fahrer: "Geht nicht, das Auto liegt darauf!"

Peter


Peter

6

Mittwoch, 16. September 2015, 20:31

Hallo Tilmann,
ich weiß nicht ob du dir meine Bilder schon angesehen hast - Darum hier der Link Tabbert 560E Renovierung
Der Dachaufbau sieht so aus:
GFK auf Sperrholzplatte (ich Schätze 6mm dick)
24 mm hohe Dachlatten und Styropor
4 mm Sperrholzplatte.

Wie es Vorne bei dem Dachpilz aussieht bin ich mir nicht sicher - Ich hatte so das Gefühl das da vorne eine Spanplatte verbaut ist.

Die Klima habe ich durch eine Fiama 40 * 40 ersetzt. Das Loch von der Klima war so 35 * 35. Die fehlende 5 mm habe ich nach Hinten und zur Fahrerseite geschnitten.

Noch mehr Fragen ? immer her damit.

Gruß
Tom
Signatur von »schrauberwilli« Mein Womo beschleunigt nicht
es wird langsam schneller.
Tabbert 560e, EZ. 06.82, 48 KW

Wohnort: Hohenstadt

Beruf: Selbst und ständig

Fahrzeug: Busless

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7

Mittwoch, 16. September 2015, 21:12

Kannst mal davon ausgehen dass ausser dem Fahrgestell bei deinem Auto nichts aus Stahl ist.
Die gesammte Kabine besteht nur aus Dachlatten (blos nicht so stark wie normale Dachlatten) Styropor, der Außenhaut und HF Platten innen.
Das ganze wird von den Möbeln zusammengehalten. Dass dein Dach die Begehung ausgehalten hat war Glück. Ich würde es nicht nochmal machen.
Bei neuen Dachausschnitten den Innenhimmel möglichst großflächig entfernen damit man die Konstruktion drum herum sieht.
Etwas Schreiner Kenntnisse sind sicherlich erforderlich, der ganze Aufbau ist sehr filigran.
Signatur von »Axel« ...und er bewegt sich doch.
www.waldpark-hohenstadt.de

8

Samstag, 20. August 2016, 22:48

Hallo Busfreaks,

es hat ein bisschen gedauert, ich gebe zu meine Mühlen mahlen sehr sehr langsam.
Aber es ist dann im Frühling doch noch passiert. Mein Schwiegervater und ich haben ein bisschen gebastelt.
Eine Dachhaube kam rein.
Erstmal nur vorne.












Wie man so ein bisschen auf den Fotos sieht, war das Styropor um den Pilz noch ganz weiß.
Ich hatte so ein bisschen Angst, dass wir da die Büchse der Pandora öffnen, wenn wir anfangen zu schneiden, da das den Pilz umgebende Gebiert sehr schlecht aussah. Aber das war wirklich nur drumrum.
Haben dann einfach ein Loch reingeschnitten.
Auch eine Dachlatte durch und dann das Fenster eingesetzt.

Geht da bedeutend Dachstabilität verloren wenn eine Latte durch ist und das Loch von einem Fenster gestopft und stabilisiert wird?

Ansonsten alles schön.
War wirklich eine gute Idee und ist eine schöne Sache mit dem Fenster über dem Hubbett.
Wir haben gleich noch den alten Vorhang rausgenommen und einen neuen genäht, der wird jetzt direkt an die Wand geknöpft und man hat dadurch mehr Platz und ein besseres Raumgefühl. Wirklich toll.
Ausserdem kann man jetzt die Führerhauslampe als Leselampe benutzen.

Danke für die Hilfe. :-D

Gruß Tilman

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Tonwagen« (20. August 2016, 23:27)


Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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9

Samstag, 20. August 2016, 23:19

Bei der Leichtbauweise ist jede Latte wichtig.
Die geben quer Stabilität und die braucht der WoWa Aufbau auch.
Das 0,5er Alublech reist gerne wen es nicht stabil verbaut gestürzt ist.
Ich würde vor und hinter der lucke eine Latte einsetzen.

Mit was hast die lucke nu abgedichtet ?
Ms Polymer wäre uv bestendig gewesen und kan man auch überlackieren und wen nicht machts auch nix.

Eicke
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

10

Samstag, 20. August 2016, 23:33

Hallo Eike,

meinst Du das Dachblech?
Das ist auf so fast dem ganzen Dach wellig und macht was es will. Bzw. wabbelt so vor sich hin. Ich aber dicht an den Hauben.
wir haben es mit Dekaseal eingeklebt.
Welche Nummer weiss ich nicht mehr genau.
Meinst Du die Latte einfach als Stabilität zwischen Blech und Fensterrahmen?
Also auf Fenster länger oder soll die noch mit irgendwas verbunden werden?

Danke Dir.
Gruß Tilman

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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11

Sonntag, 21. August 2016, 00:46

meinte komplet von links nach rechts.

dekasil ? na ja ok, wird schon halten.
blos immer kontroliren.
Signatur von »Eicke«
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Fahrzeug: MB 711 Vario 88 / 670 P

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12

Sonntag, 21. August 2016, 07:10

Moin,was habt ihr denn für eine Dachbeschichtung drauf ? Bleibt auf dem Dach das Wasser stehen,oder kann es seitlich ablaufen ?
Signatur von »Sittinggun« Mein erstes Womo,der Bully T2 :) in lilöö :-O Dann einer in pink mit Hochdach
Nach diesem kam erst ein LT 28 D mit Hochdach,dann ein LT 35 mit Alukoffer zu uns.




:-8

Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann. :)


Volker Pispers

13

Montag, 5. September 2016, 18:47

Hallo Sittinggun,

ich würde sagen die Dachbeschichtung ist ein Alublech.
Und dieses Blech ist stark wellig, vor allem im vorderen Drittel, auch ein Grund warum wir das Fenster eingebaut haben, das hat einen höheren Rand als der kleine Lüftungspilz und dann läuft es nicht mehr rein, wenn mal Wasser auf dem Dach stehen bleibt, was bei Regen immer passiert.

Gruß Tilman