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1

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 19:04

H-Kennzeichen oder Partikelfilter????

Hallo zusammen,
ich bin momentan am überlegen, ob es sinnvoller ist einen neueren Bus/Kastenwagen mit Partikelfilter auszurüsten oder einen alten mit möglichem Oldtimerstatus anzuschaffen, um auch in der Umweltzone mobil zu sein. Habt ihr ein paar Hinweise, die man im Hinterkopf haben sollte?

Ich frage mich beispielsweise, ob ich einen vermeintlichen Oldtimer (z.B. MD 407 D Kastenwagen) einfach von innen nach meinen Wünschen ausbauchen kann und trotzdem ein H-Kennzeichen bekomme. Weiß das jemand?

Oder kennt jemand ein gutes/kostengünstiges/stabiles Model, das man gut von Euro3 auf Euro4 umrüsten kann?

Am liebsten wäre mir ein Bus oder Kastenwagen zum selber ausbauen.

VG,
Claude

2

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 19:20

Moin

Naja, es gibt verschiedene Aspekte zu beachten. Zum einen solltest du bei einem "Oldtimer" handwerklich geschickt sein und Freude am Schrauben haben, denn zu tun gibts da immer. Oder du verfügst über viel Geld und kannst alles machen lassen. Zum Anderen steht da die Sache mit dem H. Ja, ein H darf in die Umweltzone, aber dementsprechend sollte das Auto auch aussehen. Die H-Problematik wird und wurde hier schon oft diskutiert. Tendenz bei den HU-Prüfern ist, das Oldtimer immer strenger begutachtet werden. Ob du den nach deinen Wünschen ausbauen kannst, ist von deinem TÜV abhängig bzw. liegt in deren Ermessen. Soll heißen, das du wenn es einer ganz genau nimmt, du nicht machen kannst was du möchtest. Zeitgenössisch ist das Stichwort. Einen leeren 407, angemeldet als LKW (mit H) kann nicht ohne weiteres zu einem Womo umgebaut bzw. umgeschlüsselt werden. Da würdest du ggf. das H verlieren.
Und im Übrigen, ist ein ein 407 seeehr langsam. Nimm (wenn es der Führerschein zu lässt) gleich nen 508, 608 oder nen 613. Mehr PS und mehr Fahrspaß....

Deine zweite Frage zwecks Euro-Umrüstung kann ich nicht beantworten.

Gruß
Alex

Wohnort: Rottenburg a.N.

Fahrzeug: 407 D

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3

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 21:12

Und im Übrigen, ist ein ein 407 seeehr langsam. Nimm (wenn es der Führerschein zu lässt) gleich nen 508, 608 oder nen 613. Mehr PS und mehr Fahrspaß....
Ganz so pauschal würde ich das nicht sagen, denn selbstverständlich spielt das Gewicht auch eine wichtige Rolle. Ich hab ja nur einen 406 mit 60 PS, aber da mein Bus die kurze Version ist (knapp über 5 Meter) und der Ausbau auch nicht von der megaschweren Sorte, hat er Leergewischt von unter 3 Tonnen. Klar, ist kein Rennauto, aber auf der Landstraße fährt man auch in etwas hügeligerem Gelände ganz normal mit, und auf der Autobahn fahr ich halt auf der rechten Spur mit ca. 85. Der Motor ist da natürlich schon recht laut, aber man gewöhnt sich dran. Bin erst vorletztes Wochenende wieder knapp 1200 km gut gelaunt unterwegs gewesen (Tübingen - Dresden und zurück). Mehr Gewicht würde ich bei dieser Motorisierung aber nicht haben wollen.

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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4

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 21:43

moin,
wie es mit partikelfilter aufrüstung aus sieht bei den T2/LN1 aus sieht weis ich nicht, weis nicht welche euro klasse die haben, aber wenn wird das wohl sehr ins geld bis nicht finanzirbar werden denke ich mir.

einen schon mit H ausgestatteten kastenwagen LKW selber ausbauen oder einen Ü30 kastenwagen lkw ausbauen und dann ein H drauf machen wird schwirig bis sehr schwirig.

der satz

Zitat

Die Umbauten müssen in den ersten 10 Jahren der Zulassung erfolgt sein oder typisch für diesen Zeitraum gewesen sein.


ist immer der knausus knaktus. würde heissen wenn der prüfer auf die ersten 10 jahre pocht kanste es vergessen mim H.
ist der ausbau so als würde er in den 80 / 90er jahren gemacht worden sein könnte es aber auch nur fileicht klappen.
einen schon mit H ausgestatteten düdo lehr ausbauen und dan umschlüsseln klabt nicht, hätte auch in den ersten 10 jahren pasiren müssen das umschlüsseln.

quelle hier:
http://www.tuev-nord.de/de/auto/oldtimer-2747.htm

also entweder vertig ausgebauten besorgen mit H und vorsichtig renowiren oder vergesen ist meine meinung.

eicke
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

5

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 22:11

Und im Übrigen, ist ein ein 407 seeehr langsam. Nimm (wenn es der Führerschein zu lässt) gleich nen 508, 608 oder nen 613. Mehr PS und mehr Fahrspaß....
Ganz so pauschal würde ich das nicht sagen, denn selbstverständlich spielt das Gewicht auch eine wichtige Rolle. Ich hab ja nur einen 406 mit 60 PS, aber da mein Bus die kurze Version ist (knapp über 5 Meter) und der Ausbau auch nicht von der megaschweren Sorte, hat er Leergewischt von unter 3 Tonnen. Klar, ist kein Rennauto, aber auf der Landstraße fährt man auch in etwas hügeligerem Gelände ganz normal mit, und auf der Autobahn fahr ich halt auf der rechten Spur mit ca. 85. Der Motor ist da natürlich schon recht laut, aber man gewöhnt sich dran. Bin erst vorletztes Wochenende wieder knapp 1200 km gut gelaunt unterwegs gewesen (Tübingen - Dresden und zurück). Mehr Gewicht würde ich bei dieser Motorisierung aber nicht haben wollen.
Aber an den Bergen!!!! Da verliert ein 406/407´er gleich mal gaaaanz viel an Leistung und verschwindet erstmal im nirgendwo. Bei gerader Strecke, gebe ich dir ja recht. Da geht das schon mal. Ich denke aber das es schon einen Unterschied macht ob ich mit 50 oder mit 25 km/h den Berg rauf gurke.
Ganz zu schweigen vom Gewicht und dem Lärmunterschied. Ein OM 314 ist bei 75-80 einfach leiser als ein untermotoriesierter OM 616.


Gruß
Alex

Wohnort: Rottenburg a.N.

Fahrzeug: 407 D

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6

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 22:46

Klar ist nix gegen mehr Leistung zu sagen, aber dass der Unterschied am Berg so riesig ist, das ist mir bisher noch nie aufgefallen. Wenn man am Gas bleibt und sich nicht ganz ungeschickt anstellt, hängt sogar der 2,2 l Diesel ganz gut am Gas. Auch an langen Autobahnsteigungen brauche ich fast nie den 3. Gang. Wenn ich natürlich mal bremsen muss, ist es vorbei, das ist schon klar. Ich hätte gewiss nix dagegen, wenn in meinem Bus der 314er drin wäre, aber mehr Länge würde ich nicht haben wollen, weil ich mich so dran gewöhnt hab, dass die allermeisten normalen Parkplätze noch reichen.

Und Angst haben vor Bergen muss man auch mit etwas weniger Power nicht - siehe Bild. Es ist auch ein simples Rechenexempel, wieviel von den 25 Mehr-PS noch übrig bleibt wenn man statt 3 t vielleicht 4 t und mehr mit sich rumschleppt.


7

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 23:08

Cool! Wo ist das denn?

Gruß
Alex

Wohnort: Rottenburg a.N.

Fahrzeug: 407 D

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8

Donnerstag, 29. Oktober 2015, 23:17

Über den Umbrail kommt man, wenn man vom Engadin aus zum Stilfser Joch hoch fährt.

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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9

Freitag, 30. Oktober 2015, 03:50

jungs ?
hier gehts um was anderes und nicht wer nen 406 oder 407er zu schwach findet.
mant kommt mit jedem düdo überall hin sofiel steht fest.

aber das hift ihm nun nicht wirkich bei seiner frage weiter.

gruß eicke
Signatur von »Eicke«
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Wohnort: Köln

Fahrzeug: MB 207 D

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10

Freitag, 30. Oktober 2015, 10:13

Hallo Claude,
Das ist eine sehr schwere Entscheidung, wir haben uns für die Variante H-Kennzeichen mit WoMo-Ausbau entschieden und dann lange nach einem passenden Bus gesucht.
Es ist dann ein MB 207 D geworden und wir sind sehr, sehr glücklich damit.
Es gibt 2 Dinge die man beachten sollte.
1. Reisen bekommt eine andere Dimension, wir rollen mit 90 kmh über die Bahn und finden es großartig.
2. Wie Alidente schon geschrieben hat sollte man Lust am Schrauben haben, sonst kann’s teuer.
Signatur von »g-s-koeln« Grüße us Kölle

g-s-koeln

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Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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11

Freitag, 30. Oktober 2015, 11:52

kastenwagen lkw ausbauen und dann ein H drauf machen wird schwirig bis sehr schwirig.


Nein, es ist unmöglich, ein alten LKW zu kaufen, auszubauen und als Oldtimer-Wohnmobil umzuschreiben. Das hat Schreyhalz schon doch öfters hier geschrieben. Umschreibung von LKW in Wohnmobil muss vor 30 Jahren erfolgt sein, sonst gibts kein H-Kennzeichen.
Einzige -grenzwertige- Möglichkeit ist ein flexibler leicht herausnehmbarer Ausbau, der als Ladung des LKW gewertet werden kann. Camping-Fenster in die Außenwand zu schneiden wird dann aber schon sehr problematisch.

#winke3

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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12

Freitag, 30. Oktober 2015, 13:34

moin AndiP

ja stimt also garnicht :) möglich.
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13

Freitag, 30. Oktober 2015, 16:39

Hallo,
danke für die vielen Einträge, scheint ein beliebtes Thema zu sein...
Also wenn es mit dem H-Kennzeichen nichts wird muss die andere Option her:
Neuerer Kastenwagen mit Euro4. Oder Euro3 umbauen?

Weiß da jemand ein gutes Model? Um Leistung geht es mir nicht so, ich will nur die Möglichkeit haben hier in Leipzig mit dem Auto fahren zu können und möchte eben gerne etwas Ausbau taugliches mit Platz.

VG, Claude

Wohnort: Ottrau

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Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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14

Freitag, 30. Oktober 2015, 16:52

wie groß sols den sein ?
Signatur von »Eicke«
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15

Freitag, 30. Oktober 2015, 17:26

Also wenn es mit dem H-Kennzeichen nichts wird muss die andere Option her:


Das würde ich so kategorisch nicht sagen. Du musst halt nach Oldtimer-Wohnmobilen suchen, und die ggf nach deinen Wünschen umbauen. Der LKW-Markt scheidet aus oben genannten Gründen aus.

#winke3

Wohnort: Jettingen

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Düdo 613 Breitmaul mit "H"

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16

Freitag, 30. Oktober 2015, 19:07

Zitat

Du musst halt nach Oldtimer-Wohnmobilen suchen, und die ggf nach deinen Wünschen umbauen.
Genau so und nicht anders. :-O Das Stichwort lautet Oldtimer-Wohnmobil mit H. Die sind dann schon so zugelassen und eine "H"-tödliche Umschlüsselung entfällt.

Am Besten einen Selbstausbau. Da besteht dann beim Umbau eine etwas größere Freiheit als bei den Profiausbauten von Hymer und Co.

Grüßle
Herbert
Signatur von »Herbert« Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!


Johann Wolfgang Goethe
Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg. (Zweiter Kundschafter)

Wohnort: Jettingen

Beruf: Rentner

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17

Freitag, 30. Oktober 2015, 19:19

Zitat

Also wenn es mit dem H-Kennzeichen nichts wird muss die andere Option her:

Neuerer Kastenwagen mit Euro4. Oder Euro3 umbauen?
Kommt darauf an was Du ausgeben willst. :-O

Also in der Größe unserer Düdos wäre der Vario eine Option. Gab es nach meiner Info bis Euro3. Neuere auch in Euro4 und sogar Euro5.

Z.B. den hier:



[font='&quot']http://suchen.mobile.de/lkw-inserat/merc…n=Recommend_DES[/font]



Grüßle
Herbert
Signatur von »Herbert« Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!


Johann Wolfgang Goethe
Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg. (Zweiter Kundschafter)

Wohnort: wo mein Autowagen steht

Fahrzeug: LP 608

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18

Freitag, 30. Oktober 2015, 23:25

Zitat von »Eicke«
kastenwagen lkw ausbauen und dann ein H drauf machen wird schwirig bis sehr schwirig.


Nein, es ist unmöglich, ein alten LKW zu kaufen, auszubauen und als Oldtimer-Wohnmobil umzuschreiben. Das hat Schreyhalz schon doch öfters hier geschrieben. Umschreibung von LKW in Wohnmobil muss vor 30 Jahren erfolgt sein, sonst gibts kein H-Kennzeichen.

Eicke´s kommentar kann ich ja noch hin nehmen und mit leben,aber das "unmöglich",von AndiP,kann und will ich hier nicht so stehen lassen,auch was Schreyhalz dies bezüglich schreibt ist nicht immer das mass aller dinge.

ich selber kenne mindestes 3 Lkw denen dies geglückt ist.
Signatur von »Osti« Gruß

Frank


keine macht für niemand!!

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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19

Samstag, 31. Oktober 2015, 09:27

Zitat

ich selber kenne mindestes 3 Lkw denen dies geglückt ist.


genau!

stichwort :"hätte damals so gemacht werden können" + "zeitgenössisch"

glaubt mir hier aber auch niemand :-O

gruß, fabian
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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20

Samstag, 31. Oktober 2015, 10:39

Moin Moin !

Zitat

stichwort :"hätte damals so gemacht werden können" + "zeitgenössisch"
Die Zeiten sind seit der dazu erlassenen Arbeitsanweisung vorbei ! Vorher war es tatsächlich möglich.

Wenn sich natürlich ein Prüfer nicht daran hält ,ist das eine andere (und illegale) Sache !
Nur erwächst eben aus einem zu Unrecht durchgeführten Verwaltungsakt kein Rechtsanspruch , d.h. die Angelegenheit ist schlichtweg ungültig und kann auch rückwirkend wieder aberkannt werden (Steuernachzahlung ! )

MfG Volker