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  • »Schoelich« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Niederkassel

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Clou Liner 750 Edition

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1

Dienstag, 10. November 2015, 16:29

Älteres Ladegerät schädigt neue Batterien ???

Hallo Zusammen,

ich hatte gestern ein Gespräch mit dem Inhaber einer Firma, die sich auf auf die Elektronik in Wohnmobilen spezialisiert hat ( Solaranlagen, Sat- Anlagen, Lade- und Messtechnik, etc. )

In dem Gespräch wurde mir folgendes erzählt :

Ein knapp 17 Jahre altes, funktionierendes 25 Ah Ladegerät von Crystop müsse gewechselt werden, gegen ein neues 30 Ah Ladegerät, um zu verhindern, dass neue 230 Ah Gelbatterien innerhalb von 1-2 Jahren kaputt gehen, weil die alten Ladegeräte nicht mit der notwendigen Kennung arbeiten täten, um Schäden an neuen Batterien zu vermeiden.

Was ist von einer solchen Aussage zu halten ? Mehr, als nur der Versuch Geräte zu verkaufen und die Werkstatt voll zu bekommen ???

Vielen Dank vorab für Eure Rückmeldungen.

LG
Christian

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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2

Dienstag, 10. November 2015, 16:42

halte ich für sinfoll die aussage.

vergleiche mal die alten ladegeräte von vor 17 jahren mit den heutigen mit kenlinie ?
die alten mustetse nach zeit x wider abklemmen weil sonst die batterien aufgekocht sind, überladen weil eben kein weitere steuerung wie die kenlinien ladung da war.
die neuen ladegeräte wie ctek z.b. haben sowas alles, giebt sicher noch andere gute hersteler, und die kanste ewig an der batterie dran lassen ohne das sie aufraucht, kaput geht.

genauso haben sich die batterien in ihrer technik aufbau verändert, schneller laden mit höheren strömen laden in kürzerer zeit usw giebt ja diverse typen und jede kann was anderes.

daher in meinen augen ist das verständlich das die sagen das sie die alten ladegeräte mit schlechter oder karkeiner ladekenlinie rausschmeissen und neue einbauen damit die teuren geht batterien heile bleiben und nicht nach 2 jahren rausgeschmissen werden müssen.

die halten sicher auch so noch länger aber die ham ihre wechselinterwalle und wenn die dadurch verlängert werden können ist das doch gut.

meine letzte 100Ah gehl block hat nach 11 jahren ihren geist aufgegeben. war vorher in irgent nem fahrzeuch verbaut beim bund und nach 2 jahren rausgeschmissen worden, wechselinterwall.

eicke
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

  • »Schoelich« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Niederkassel

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Clou Liner 750 Edition

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3

Dienstag, 10. November 2015, 16:52

Hallo Eicke,

grundsätzlich kann ich Deine Meinung dazu nachvollziehen. Klar, die Technik geht weiter. Batterien werden besser, genauso sicher auch die Ladegeräte.

Aber irgendwie denke ich, dass 1997 auch schon Gelbatterien im Einsatz waren, die geladen wurden und nicht nach 2 Jahren desfekt waren.
Was mich etwas stört, ist die Frage, etwas auszubauen und zu entsorgen, was noch funktioniert.

Klar, die Batterien sind teuer, wenn tatsächlich ein nachvollziehbares Risiko bestehen täte, würde ich den Weg vermutlich auch gehen, aber da besteht bei mir halt die Unsicherheit.

LG
Christian

Wohnort: Friedrichshafen

Fahrzeug: MB Vario 816 D-KA

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4

Dienstag, 10. November 2015, 16:54

Dem kann ich nur Zustimmen....

In der Batterietechnik hat sich die letzten 20 Jahre ja viel getan.
Säure, Blei, Gel, AGM, Lithium..... die brauchen alle unterschiedliche Ladekennlinien um die maximale Leistung, Ladestand und Lebensdauer (Ladezyklen) zu erreichen.

Grad Lithium-Batterien reagieren recht empfindlich auf alte Ladegeräte, aber auch Gel und AGM tut es nicht gut.

Grundsätzlich geht es dabei um die verschiedenen Ladezustände (speziell bei neuen, geregelten Geräten)
- Am Anfang mit ordentlich Strom (konstantem Strom)
- Später wird der Strom dann reduziert (Im Bereich der Ladeschlussspannung)
- Und die Spannung konstant gehalten (Erhaltungsladung)
(bin da jetzt aber auch nicht so ganz Sattelfest)

Neuere Ladegeräte sind ja auch einstellbar, je nachdem welche Batterien du dran hast müssen unterschiedliche Ladekennlinien und Ladeschlussspannungen eingehalten werden.

Nicht ganz simpel das Thema finde ich :-)
Bin da grad auch ordenltich am grübeln, tüfteln und informieren wegen gesamtem Bus-Ausbau

Gruß
Markus

und viel Spass bei der Gerätewahl

  • »Schoelich« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Niederkassel

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Clou Liner 750 Edition

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5

Dienstag, 10. November 2015, 17:04

Hallo Markus,

stimmt, das gesamte Thema " Elektronik " ist nicht wirklich simpel, vor allem, wenn man auf bereits vorhandene Installationen aufsetzen muss.

Im Augenblick habe ich allerdings noch nicht mal das Thema " welches " Gerät begonnen.

Mal schauen, was die Beiträge hier noch bringen, aber in der Tendenz, werde ich wohl tatsächlich erneuern müssen.

Das wird noch spannend, weil bei mir mindestens 2, so wie es aussieht eher drei Ladegeräte verbaut sind.

Mindestens ein Gerät, über das zusätzlich sämtliche Sicherungen und Messungen laufen, wird wohl verbaut bleiben müssen, allerdings dann irgendwie so vom Kreislauf getrennt, dass es keinen direkten Einfluss mehr auf die Ladung der Batterien nehmen kann.

Das wird noch spassig.

Dir wünsche ich noch ganz viel Spaß und vor allem Erfolg, beim Komplettausbau.

LG
Christian

Wohnort: Berlin

Beruf: Frei&Schaffend

Fahrzeug: MB 307D

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6

Dienstag, 10. November 2015, 17:11

Hallo Ihr Spezialisten,

wenn wir einmal dabei sind: womit lade ich denn meine "wartungsfreien" Batterien? mit einem speziellen Ladegerät für "wartungsfreie"? das frage ich mich schon lange....
hatte vor 6 jahren ein neues selbstregelndes ladegerät bei reichelt.de gekauft, aber keiner konnte mir sagen, ob wartungsfreie batterien da dran können....danke

  • »Schoelich« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Niederkassel

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Clou Liner 750 Edition

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7

Dienstag, 10. November 2015, 17:21

Lach..... ich nemhe mich mal bei den angesprochenen Spezialisten aus:)

Spontan würde ich sagen :

Bei einem 6 Jahre alten Ladegerät stellt man in der Regel doch nur den Batterietyp, also AGM, Gel, etc. ein, nicht aber, ob eine Batterie wartungsfrei ist, oder ?

Wartungsfrei würde für mich in diesem Zusammenhang nur bedeuten, dass ich den Flüssigkeitsstand in den einzelnen Zellen weder überprüfen, noch korrigieren muss, was aber nicht abhängig ist vom Laden der Batterie.

Aber, wie gesagt, ich bin ja auch kein Spezi.

LG
Christian

Wohnort: Neuenkirchen

Beruf: Motorenschlosser

Fahrzeug: Hanomag F35/MAN 8.150 /MB Vario 8.14 D

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8

Dienstag, 10. November 2015, 17:48

Merkwürdig


Hallo Zusammen,

ich hatte gestern ein Gespräch mit dem Inhaber einer Firma, die sich auf auf die Elektronik in Wohnmobilen spezialisiert hat ( Solaranlagen, Sat- Anlagen, Lade- und Messtechnik, etc. )

In dem Gespräch wurde mir folgendes erzählt :

Ein knapp 17 Jahre altes, funktionierendes 25 Ah Ladegerät von Crystop müsse gewechselt werden, gegen ein neues 30 Ah Ladegerät, um zu verhindern, dass neue 230 Ah Gelbatterien innerhalb von 1-2 Jahren kaputt gehen, weil die alten Ladegeräte nicht mit der notwendigen Kennung arbeiten täten, um Schäden an neuen Batterien zu vermeiden.

Was ist von einer solchen Aussage zu halten ? Mehr, als nur der Versuch Geräte zu verkaufen und die Werkstatt voll zu bekommen ???

Vielen Dank vorab für Eure Rückmeldungen.

LG
Christian

Moin , ich halte das für eine Verkaufsstrategie ,nehmen wir mal die normale Bleibatterie ,sie verändert ihren Innenwiderstand je nach Ladungszustand .Bei Zustand voll bleibt nur noch der Erhaltungsstrom vorhanden . Wie das nun mit den NICD oder anderen ist lässt sich sicherlich mit ein Amperemeter testen was das Teil an Strom zieht oder ziehen darf. Bei Blei hast du 1/10 als Ladung, gemessen zur Amperezahl der Batterie.
MfG Peter

Wohnort: Berlin

Beruf: Frei&Schaffend

Fahrzeug: MB 307D

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9

Dienstag, 10. November 2015, 17:52

Man stellt bei meinem Ladegerät, das es so unverändert auf dem Markt gibt, nur ein , wieviel Volt die Batterie hat,

den Ladestrom regelt das Ding allein hoch und runter...ich hab nur gehört, das "wartungsfreie"- also "nach ein paar jahren wegwerf und teure neue kauf-batterien" andere ladestromverhalten haben...

Wohnort: Bremen

Fahrzeug: Niesmann-Bischoff Flair 59

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10

Dienstag, 10. November 2015, 17:53

*grosseAugenmach*bierkistebereitstell*beinehochleg*chipstueteaufreiss*
Ein Batterieladethread, noch schöner als ein Motorölthread!

Ach, noch schnell ein technischer Hinweis: Die Physik hat sich in 17 Jahren nicht geändert. Ich behaupte sogar, sie hat sich seit Erfindung der Bleiakkumulatoren nicht geändert, ob sie nun mit Nasselektrolyt, Gelelektrolyt oder Flieselektrolyt ausgestattet sind.

Ich würde mir ein neues Wohnmo kaufen, da ja die Betankungskennlinie der Zapfsäulen ....

Wenn ihr versteht was ich damit meine.

*kopfschuettelwegenchipstueteschonleer*
:=- :=- :=-
Signatur von »spezii« Drei Bier gelten als Mahlzeit, da hat man aber noch keinen Schluck getrunken!

Wohnort: Neuenkirchen

Beruf: Motorenschlosser

Fahrzeug: Hanomag F35/MAN 8.150 /MB Vario 8.14 D

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11

Dienstag, 10. November 2015, 18:00

Das hat was

*grosseAugenmach*bierkistebereitstell*beinehochleg*chipstueteaufreiss*
Ein Batterieladethread, noch schöner als ein Motorölthread!

Ach, noch schnell ein technischer Hinweis: Die Physik hat sich in 17 Jahren nicht geändert. Ich behaupte sogar, sie hat sich seit Erfindung der Bleiakkumulatoren nicht geändert, ob sie nun mit Nasselektrolyt, Gelelektrolyt oder Flieselektrolyt ausgestattet sind.

Ich würde mir ein neues Wohnmo kaufen, da ja die Betankungskennlinie der Zapfsäulen ....

Wenn ihr versteht was ich damit meine.
Meinst du das verstanden wurde ???? Er hat noch Hoffnung....wie lange noch? MfG Der Butenbremer
*kopfschuettelwegenchipstueteschonleer*
:=- :=- :=-

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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12

Dienstag, 10. November 2015, 18:13

Schrauberopa,

der ladestrom sind ca 10% von dem angegebenen Ah der batterie das richtig aber zum schlus hört es ebennicht auf das ist da sproblem bei den gans alten teilen die es ja heut noch giebt, wo man eben nur die spanung einstellen kan 6/12/24V oder so und sein A anzeige hat.
da flissen dan immer weiter die ströme was eben die batterie irgent wann zum kochen anfägt.

die neuen geräte, ctek, laden nicht permanent nach sondern messen immer wider den stand der batterie und laden nach.

spezii :-O
eigentlich gehts ja nur um di eladegeräte und nicht um die batterien.
starter batterien sind starterbatterien geworden und gehl usw sinds auch geblieben auser das die fileicht kleiner und mehr kapazität bekommen haben.

giebt halt nur neuere, sagemal für die batterie schonendere, ladegeräte zum laden. da kochen die eben nicht auf oder werden überladen.

gruß eicke
Signatur von »Eicke«
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Wohnort: Düren

Beruf: Spochtwagen fahren

Fahrzeug: 200D/8-2.4, 230CE-2.4, 208D, 208D Marco Polo, 508D

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13

Dienstag, 10. November 2015, 18:34

kinners, es gab auch vor 20 jahren schon ladegeräte mit kennlinie . . . zb. von fronius.

ich hab so eines, und das kann immer noch besser als so ein ctek-nachbau, der mir zugelaufen ist.

egal wie klein oder groß die accus sind, das fronius lädt die voll . . . von mopedbatterien bis stapler-accus (jeweils abgeteilt auf 12 volt ist eine hälfte nach 2 tagen voll, dann die andere . . . und überladen tut das auch nicht.

wer also ratschläge zu dem ladegerät von "schoelich" gibt, sollte zumindest mal den typ ladegerät gegoogelt haben, um überhaupt zu wissen, wovon der spinat im garten wächst oder so . . . *lächel

eckhard
Signatur von »aifredeneumann« Der Unterschied zwischen Fachmann und Laie:
Wenn was schief geht, weiss der Fachmann sofort, warum ER es nicht schuld ist, der Laie denkt, er sei es wohl schuld . . . *lächel

Wohnort: Bergkamen

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14

Dienstag, 10. November 2015, 18:57

Gebe mal meinen Senf als Nichtfachmann dazu. Habe mich in den letzten Jahren durch den Elektrodschungel durchgelesen.

Die Aussage, dass ein 17 Jahres Gerät generell getauscht werden muss kann ich nicht nachvollziehen. Es gab früher und auch heute Ladegeräte die "nur Strom" liefern, ohne irgendwelche Kurven

Vor 30 Jahren gab es auch schon gute ladegeräte mit entsprechender ladekurve. Solche Geräte habe ich bei mir im Bus auch verbaut.

die Chemie und PhysIk wurde nicht neu erfunden.

Bei meinem Lieblingshersteller Leab gibt es seit vielen Jahren das gleiche Gerät zu kaufen, mit gleicher Technik.

Ich denke es ist heutzutage nur billiger elektronische Geräte massenweise herzustellen.

Aber Geräte, bzw. deren Bauteile können auch verschleißen!!!
Signatur von »Halunke« Halunkengrüße

Jörg

So sieht er z.Zt. aus.

Wohnort: Wolfsburg

Fahrzeug: MB 711 Vario 88 / 670 P

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15

Dienstag, 10. November 2015, 19:02

Über Solar wird ja auch noch nach geladen.Du läds doch die Batterien mit deinem (alten)Ladegerät nur nach,wenn du mit dem Fahrzeug am Stromnetz hängst,und du mehr verbrauchst,als die Sonne ,oder deine Lichtmaschine aufladen kann.Die Frage wäre jetzt,wie viel Energie brauchst du ?
Kannst du frei stehen,ohne am Strom zu hängen ?

Vielleicht reicht ja auch die Ladung deiner Solarzellen ? Das würde ich erst ein mal testen.
Signatur von »Sittinggun« Mein erstes Womo,der Bully T2 :) in lilöö :-O Dann einer in pink mit Hochdach
Nach diesem kam erst ein LT 28 D mit Hochdach,dann ein LT 35 mit Alukoffer zu uns.




:-8

Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann. :)


Volker Pispers

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16

Dienstag, 10. November 2015, 19:02

Hey Leute,

:):).... bleibt doch friedlich. Mag ja schon sein, dass manche Fragen blöd klingen, schon tausendmal gestellt wurden, aber................. sie werden von Leuten gestellt, die es eben nicht wissen und es sich selbst beantworten können.
Letztendlich ist doch ein Forum dafür da, oder ?

Alfredeneumann, ich gebe Dir ja recht, habe es auch im Erstbeitrag versucht zu schreiben. Ich frage mich ja auch, warum ein Gerät was bisher gut gearbeitet hat, jetzt schädlich sein soll. Warum ich ein funktionierendes Gerät ausbauen soll.

Anderseits, ich weiß z.B. nicht, wie sich mein Ladegerät verhält, wenn die Batterien voll sind, also das Thema " kochen " der Batterien. Für mich ist das Thema aber wichtig, weil der Wagen immer am Strom hängt, wenn er nicht bewegt wird.

Ich kann auch nicht wirklich beurteilen, welche Folgen die heute veränderten Kennlinien haben.

Ich versuche zu entscheiden, ob ich tatsächlich umrüste, oder nicht.
Dafür sind hier für mich alle Beiträge interessant und wichtig, soweit es sich nicht nur um einsilbige Kurzantworten handelt.

LG
Christian

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17

Dienstag, 10. November 2015, 19:11

Hallo Sittinggun,

ganz schlechtes Thema:):):)....... ob die Solaranlage Strom liefert, kann ich im Augenblick leider noch nicht sagen.

Ich versuche die Elektrik gerade in die Reihe zu bekommen. Der frisch verbaute Votronic Batteriecomputer zeigt mir im Moment leider keinen Stromfluss von der Solaranlage an, dass muss ich noch checken.

Für mich ist das Thema Ladegerät insofern wichtig, weil der Liner immer am Strom hängt, wenn er nicht genutzt wird, vor allem jetzt im Herbst/Winter.

LG,
Christian

Wohnort: Wolfsburg

Fahrzeug: MB 711 Vario 88 / 670 P

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18

Dienstag, 10. November 2015, 19:20

Kannst du das Ladegerät abschalten ?
Warum brauchst du immer 220 v im Mobil ?
Welche Batterien waren denn vorher drin,und wie alt wurden sie ?
Signatur von »Sittinggun« Mein erstes Womo,der Bully T2 :) in lilöö :-O Dann einer in pink mit Hochdach
Nach diesem kam erst ein LT 28 D mit Hochdach,dann ein LT 35 mit Alukoffer zu uns.




:-8

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Volker Pispers

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19

Dienstag, 10. November 2015, 19:27

Hm,

ich könnte die Ladegeräte bestenfalls über die Sicherungen ausschalten, eine andere Möglichkeit scheint es nicht zu geben.

Warum der Wagen immer am Strom hängt ???

In den bisherigen Fahrzeugen hatte ich immer schleichende Verbraucher, die dann irgendwann auch die Batterien runtergefahren haben.
Beim Liner kann ich es derzeit noch nicht einschätzen.
Lt. Batteriecomputer scheint kein Verbraucher mehr aktiv zu sein, wenn das Hauppanel abgeschaltet ist.

Im Winter betreibe ich einen Heizlüfter und die Alde zum Frostschutz.

Die alten Batterien helfen mir leider nicht weiter. Sie wurden gerade getauscht und scheinen tatsächlich von 97/98 gewesen zu sein.
Allerdings hat der Wagen 5 Jahre in einer Halle an Strom gestanden, bevor ich ihn gekauft habe. Er wurde nicht genutzt, insofern können die alten Batterien kein Massstab sein, denke ich.

Wohnort: Hürth

Beruf: Satellitenkommunikation

Fahrzeug: VW T3 Syncro und 2WD

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20

Dienstag, 10. November 2015, 19:28

Moin Christian,

entscheidend für die Lebensdauer deiner Batterien ist im Grunde nur die am Ladegerät eingestellte
Ladeschlussspannung. Wenn an deinem Crystop 14,4V eingestellt sind, ist das für Blei-Säure-Batterien
richtig. Das sind 2,4V pro Zelle. Dieser Wert wird auch Gasungsspannug genannt, weil's da anfängt zu
blubbern. Wenn's länger blubbert, ist das bei Säurebatterien nicht schlimm, weil man Wasser auffüllen
kann (übrigens auch bei "wartungsfreien", aber das ist ein anderes Thema).

Für Blei-Gel-Akkus sind 14,4V zu viel. Bei ihnen kann man kein verlorenes Wasser auffüllen, und sie
würden mit der Zeit Kapazität verlieren und schließlich austrocknen. Für diesen Batterietyp sollten 13,8V
auf Dauer nicht überschritten werden. Moderne Ladegeräte mit IUoU-Kennlinie überschreiten 13,8V, aber
nur kurzfristig, um die Batterie schneller zu laden. Danach schalten sie um auf 13,8V (Erhaltungsladung).

Miss doch mal die Spannung an den Batterien, wenn das Crystop sie vollgeladen hat. Dann weißt du mehr.

Gruß
Olli