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  • »doomsdaydevice« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Berlin

Beruf: Code-Monkey

Fahrzeug: L508DG

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1

Samstag, 30. April 2016, 10:40

Bremsen neu oder ausdrehen lassen

Hallo

ich stehe vor einer Bremsreparatur. Möglicherweise muss ich Ersatzteile kaufen. Es gibt gebrauchte ausgedrehte oder neue Bremstrommeln. Die neuen sind Nachbauten (nehm ich an, Hersteller Samrev) und damit keine Orginal MB Teile .!?
Den finanziellen Aspekt mal ausgeklammert (obwohl er am Ende vielleicht den Ausschlag gibt bzw. aufzwingt), was würdet ihr empfehlen wenn man möglichst lange was vom Einbau haben will. Hat jemand Erfahrung mit den Neuteilen oder würdet ihr die ausgedrehten vorziehen, da wenigstens Originalteile?

Die Backen müssen zum Ausdrehmaß passen, oder? Wie findet man das raus? Oder ists egal, hauptsache neue Beläge und der Rest geht über die Feineinstellung der Bremse?

Viele Grüße aus Berlin #winke3 ,
Micha

Wohnort: Berlin

Beruf: Bus-LKW Schlosser

Fahrzeug: Mercedes Benz, was sonst

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2

Samstag, 30. April 2016, 11:44

Hi Micha,
Originalteile bei Benz sind meist noch Originalteile. Beläge von Markenfirmen sind im Zubehör billiger.
Im Prinzip hast du dir deine Fragen schon selbst beantwortet. Soll es lange halten dann auch investieren.
Im Idialfall sind Trommeln und Belagstärke vor dem Einbau abgestimmt. Leider, so weit ich weiß, kann man heute so nicht mehr bestellen. Bleibt das Übel des abdrehens. Beläge werden in der Regel vor Ort, also Achse abgedreht. Aus letzterer Erfahrung, und Meßfehlern nebst unwilligen Daimler Mitarbeiter würde ich empfehlen Normalmaß der Beläge und leichtes ausdrehen der Trommel bei alles neu. Bei gebrauchten Trommeln und neuen Belägen sollte die Trommel eh wieder Riefen frei gedreht werden und könnte somit an das Maß der Beläge angepaßt werden.
In 2-3 Wochen steht mir ein Bremsbackendrehtgerät zur Verfügung.
Gruß Mick

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mick-Berlin« (30. April 2016, 12:12)


3

Samstag, 30. April 2016, 15:15

Aufnietbacken in der Busbasis in Birkenwerder und falls nötig können die jungs dir auch gleich die Trommeln ausdrehen, wenns Not tut, dazu gibt es Mindestmaße die eingehalten werden (müssen)

also frag dort mal nach.

4

Samstag, 30. April 2016, 22:26

Zu jedem Ausdrehmaß gibt es die passenden backen! Meist in 0,5 Schritten.

Gruß alex

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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5

Sonntag, 1. Mai 2016, 09:28

Moin Moin !

Zitat

Bei gebrauchten Trommeln und neuen Belägen sollte die Trommel eh wieder
Riefen frei gedreht werden und könnte somit an das Maß der Beläge
angepaßt werden.
Meinem technischen Verständniss nach kann man eine Trommel nur grösser vom Innendurchmesser , nicht aber kleiner drehen !
Zu jedem Ausdrehmass gibt es daher passende Übermassbeläge , meist eine oder 2 Stufen.

Ich weiss nicht ,wie es beim Düdo aussieht, aber bei grossen LKW lohnt das Ausdrehen meist nicht , das kostet erstens auch , zweitens sind die Übermassbeläge meist deutlich teurer, so dass in Summe oft das Gleiche herauskommt. Zubehörtrommeln aus (vermeindlich) günstigen Quellen haben oft eine deutlich geringere Wandstärke , keine oder kleinere Kühlrippen und neigen daher gerne zum Quietschen.

MfG Volker

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

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6

Sonntag, 1. Mai 2016, 10:26

Hallo,
sind die Trommeln und die Radnabe ein Teil,dann ist auf Grund des Preises ,das ausdrehen der Trommel anzuraten!
Sind sie zweiteilig,so sollten sie erneuert werden!
@Volker,mit der Bemerkung - Trommeln aus dem freien Handel- hast Du recht!
Gruß Jürgen

cappadax

unregistriert

7

Sonntag, 1. Mai 2016, 11:49

@Volker + Jürgen:

Ich hatte mich sehr gefreut als ich nach vielen Absagen doch noch einen Bremsenbetrieb fand der Trommeln ausdreht! Die Freude stieg als er (unter der Hand) nur 25 €/Trommel dafür wollte.

Die Freude verflog aber als ich dann den Preis für die Bremsbeläge mit Sondermaß bezahlte: ca. 200 €!

Peter

PS: Aufpassen!

Es gab sowohl (zumindest beim Bm 310) Trommeln mit neu 300 mm Du als auch mit 304 mm Du!

Es kann eine Trommel mit 304 mm also entweder neu sein und noch zum Ausdrehen geignet, als auch eine ursprünglich 300 mm-Trommel die bereits zweimal ausgedreht wurde und damit am Ende ist!!!

Peter

Wohnort: Lingen

Fahrzeug: MB L407D-KA53; Volvo 945; Volvo 245; Vespa PX200

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8

Sonntag, 1. Mai 2016, 11:56

Das Problem ist ja, das es neue Original-Bremstrommeln bei MB nicht mehr gibt. Also bleiben nur gebrauchte, überarbeiten lassen oder die Neuen von Samrev/Busbasis.

Das Ausdrehen von Bremstrommeln ist heute nicht mehr üblich. Daher ist es extrem schwer, eine Werkstatt mit passendem Gerät zu finden. Bei mir in der Ecke war das nur noch bei der Kiesel-Vertretung möglich. Alle anderen großen und kleinen LKW-Betrieb, Bosch-Dienste, etc. hatten ihre Drehbank bereits ausgemustert.

Wohnort: Berlin

Beruf: Bus-LKW Schlosser

Fahrzeug: Mercedes Benz, was sonst

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9

Montag, 2. Mai 2016, 10:30

ich weiß nicht wie zitieren hier geht, Volker du schreibst:

"Meinem technischen Verständniss nach kann man eine Trommel nur grösser vom Innendurchmesser , nicht aber kleiner drehen !" ...
Ich weiß nicht aus welchen meiner Worte du deine Erkenntnis ziehst dass ich dies geschrieben hätte. Früher hieß es wer lesen kann ist klar im Vorteil. Das stimmt bedingt, denn man/du mußt es auch verstehen. Wenn das dann der Fall ist, wirst du dein technisches Verständnis erweitern können !

Gruß Mick

10

Montag, 2. Mai 2016, 12:46



Es gab sowohl (zumindest beim Bm 310) Trommeln mit neu 300 mm Du als auch mit 304 mm Du!

Es kann eine Trommel mit 304 mm also entweder neu sein und noch zum Ausdrehen geignet, als auch eine ursprünglich 300 mm-Trommel die bereits zweimal ausgedreht wurde und damit am Ende ist!!!




Meines Wissens falsch! Es gibt 300´er Trommeln die bis 302 mm ausdrehbar sind und das ist dann das Mindestmaß!
Weiters gibt es 304 Trommel die ebenfalls nur 2 mm ausdrehbar sind.

Gruß
Alex