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  • »Dülfer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: münchen

Fahrzeug: 89er MB 609D-KA

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1

Dienstag, 10. Mai 2016, 10:54

Rostumwandler?

Servus,

Ich will meinem 89er 609D eine unterboden- und hohlraumversiegelung gönnen.

Dazu war ich eben bei a&r rostschutz in München. Kleine Werkstatt mit ner > 3.5t bühne. Macht wohl viele lange, hohe womos, auch Behördenfahrzeuge. Verwendet dinol, mike sanders, fluid und co. Macht nen soliden, einfachen Eindruck. Stehen viele, viele nicht ganz billige Oldtimer da rum und er hat nen Monat wartezeit.

Außerden ruft er für unterboden und hohlraum beim düdo 'nur' 550€ auf. Das klingt günstig. Andere Angebote lagen hier im bayrischen Entenhausen zwischen 750 und 1300.

Jetzt die Frage: ich hab ein rostnest am beifahrer Türstock, da wo der dichgummi der Tür unten horizontal verläuft ist ein 3cm Lackriss. Zumindest da drunter sitzts.

Er schlägt vor, es mit rostumwandler zu machen. Ich daraufhin mein halbwissen angebracht, das ich im netz (hier irgendwo) gelesen hab, dass umwandler im nachgang eben wieder unerwünscht rost verursachen kann. Er sagt nein. Bei vertan bestünde eine gewisse gefahr, er verwendet brunox. Wenn er's damit macht, und ER es macht, sei alles safe. Aber natürlich könne mans auch schleifen.

Was haltet ihr davon? Freilegen, schauen, schleifen, behandeln, wie beim Zahnarzt, oder mit brunox umwandler? Mein Gefühl sagt ersteres.

Freu mich auf Eure Einschätzungen!

Grüße,
Roland

Wohnort: Starnberg

Fahrzeug: 208D BJ.93

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2

Dienstag, 10. Mai 2016, 20:02

Er schlägt vor, es mit rostumwandler zu machen.
Weder Fertan noch Brunox sind Rostumwandler.
Lies dich mal hier ein
http://www.korrosionsschutz-depot.de/ros…ke/roststopper/

Ich nehme grundsätzlich vor dem Lackieren Fertan, vernichtet leichten Rost und schützt das blanke Blech.
(In Klammern, da es so nicht in der Anleitung steht.
Bleibt nach Waschen/Bürsten und Trocknen an der Rostigen Stelle noch eine Schwarze Schicht/Krust,
so kann sich noch aktiver Rost darunter befinden,
also mehr Bürsten und Behandlung wiederholen.)

Brunox ist bedenklich auf blankem Blech und alles was mit Rostüberdecken fünktionieren soll ist nicht zu kontrollieren.

Wohnort: Berlin

Beruf: Mechaniker

Fahrzeug: Ford17M, Ford Granada, LF408g, SenatorA

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3

Dienstag, 10. Mai 2016, 22:36

Das mit den Rostumwandlern ist so eine Sache. Es bleibt der Rost eben doch im Blech. Da hilft nur Großflächig alten Lack und den darunter liegenden Rost entfernen, ich meine bis auf blanke Blech. Dann mit Zink- oder Bleimegne behandeln und eine neue Korrusionschutzschicht aufbauen. Ich weis, das Zeug ist nicht ganz unbedenklich, aber es hilft. Noch besser wäre sandstrahlen und verzinnen. Das ist dann die ganz alte Karosseriebauschule. Und hinterher, also nach der Endlackierung mit Hohlraumwachs von innen versiegeln
Signatur von »Bummi110« Was nicht passt wird passend gemacht :-)

Wohnort: Leipzig

Beruf: Telekom Kundenberater

Fahrzeug: L406DG Bj.1969, V220CDI W638/2, Kawasski ZZR1100D

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4

Dienstag, 10. Mai 2016, 22:59

Aha, Brunox und Fertan sind also keine Rostumwandler... Dann hast Du Deinen eigenen Link aber entweder nicht gelesen oder nicht verstanden...

Wohnort: maasbree

Fahrzeug: MB L508DG Pick-Up

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5

Mittwoch, 11. Mai 2016, 06:12

Ich habe selber gute erfahrungen mit Deox. Haubtbestandteil von Deox ist oxalsaure.

Nachteil von Deox/Oxalsaure ist das nachgespühlt werden muss mit wasser vor gegen rost behandeld wirdt.
Daher hab ich es nur auf oberflache oder zugängliche hohlraumen verwendet

Schau hier mal nach (meine bus)
https://www.facebook.com/media/set/?set=…35456243&type=3
Signatur von »houtstoker« Grüss Ad
MB 508 DG Pick-up
https://www.facebook.com/Houtstoker
https://www.facebook.com/transportertechniek

Wohnort: ingolstadt

Fahrzeug: ford transit mk2

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6

Mittwoch, 11. Mai 2016, 07:21

Das mit den Rostumwandlern ist so eine Sache. Es bleibt der Rost eben doch im Blech. Da hilft nur Großflächig alten Lack und den darunter liegenden Rost entfernen, ich meine bis auf blanke Blech. Dann mit Zink- oder Bleimegne behandeln und eine neue Korrusionschutzschicht aufbauen. Ich weis, das Zeug ist nicht ganz unbedenklich, aber es hilft. Noch besser wäre sandstrahlen und verzinnen. Das ist dann die ganz alte Karosseriebauschule. Und hinterher, also nach der Endlackierung mit Hohlraumwachs von innen versiegeln
birgt aber die gefahr in sich,das das flußmittel sich in ritze ect verkrichen kann,erneute korrosion hervorruft
ich persönlich bin ein befürworter von owatrol,alles darüber läßt sich nachlesen
und für die innere vorsorge/nachsorge fluid film ect

Wohnort: Starnberg

Fahrzeug: 208D BJ.93

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7

Mittwoch, 11. Mai 2016, 08:41

Zitat

Aha, Brunox und Fertan sind also keine Rostumwandler
Nun, wie du liest hat TS Dülfer schon ganz unterschiedliche Ansichten zur Meinungsbildung erhalten.
Was ist nun richtig oder falsch?

Das Gleiche zu "Rostumwandler",
auch Schleifen wandelt den Rost um.
Für mich sind aber einfach alle Methoden in etwa "Rostvernichter".
Eine Umwandlung von Rost in brauchbares Eisen gibt es nicht.

Jedenfalls hab ich meine Erfahrung zu Fertan gegeben, zu oft wird es schlecht geredet.

Rost mag keiner, nur hier werden sich alle einig sein :-O

Wohnort: Berlin

Beruf: Mechaniker

Fahrzeug: Ford17M, Ford Granada, LF408g, SenatorA

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8

Mittwoch, 11. Mai 2016, 09:15

Der Begriff "Rostumwandler" ist allgemein etwas irreführend, gemeint ist wohl, daß der "Rostumwandler, sich chemisch mit dem Rost verbindet und so das Weiterrosten verhindern soll, was sich aber bis dahin an Rost gebildet hat, bleibt erhalten. Ich vergleiche das immer mit Krebs, der ist nur durch großflächiges Entfernen des erkrankten Gewebes heilbar. Rostfraß ist nicht heilbar, auf Dauer hilft da nichts weiter als altes, rostiges Blech raus und neues rein. Diese Ganzen Rostumwandler helfen nur für eine gewisse Zeit.
Signatur von »Bummi110« Was nicht passt wird passend gemacht :-)

9

Mittwoch, 11. Mai 2016, 09:45

Hallo, Ich werde gerade Heute mein 608D am Unterboden und Fahrerhaus Hohlräume mit Firniss behandeln, was ich beim allen meinen Fahrzeugen st. jahren mache, und für mich ist es die beste Behandlung- nach 32 Jahren ist noch nichts geschweisst worden und die Einstiege
wo die Türdichtung sitzt, habe ich öffter lackieren müssen, jetzt habe ich sie lackiert und darüber habe ich flächich mit Sikaflex 221 Edelstahlbleche eingeschmiert und darüber geklebt und st. dem brauche ich nichts nachlackieren, die Türdichtungen reiben auf V2A und Ruhe ist !
mfg, Jan/Discoverfun

  • »Dülfer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: münchen

Fahrzeug: 89er MB 609D-KA

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10

Mittwoch, 11. Mai 2016, 11:37

"Rostfraß ist nicht heilbar... Diese Ganzen Rostumwandler helfen nur für eine gewisse Zeit."
Danke für Eure Antworten! Scheint ja nicht so simpel zu sein, der link zum korrosionsschutzdepot spricht bände :(

Mein Gefühl sagt, dass es sich zu schön anhört, was drauf zu pinseln und alles wird gut. Deshalb das Zitat oben...

Ich frag mal andersrum:
Konnte jemand von Euch überhaupt schon einmal ein Rostnest OHNE Schleifen, Sandstrahlen etc., allein durch Auftragen eines Mittels, erwiesenermaßen 'für IMMER'' stoppen ?

Die Firnissmethode scheint, wenn ichs recht versteh, ungerostetes Blech zu betreffen, also eine konservierungsmaßnahme zu sein, wie das, was ich ja im nachgang zur rostbehandlung vorhabe (Der Betrieb verwendet Dinol)...



#winke3 roland

Wohnort: Schwanewede

Fahrzeug: Mercedes 207D Bj. 1979

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11

Mittwoch, 11. Mai 2016, 12:48

Ich hab mal in nem Anfall von Wahnsinn, weil ich überhaupt keine Zeit hatte, mich die Stelle aber genervt hatte, farblich passendes Branto Korrux drüber gepinselt. Stand noch was rum, von einem anderen Projekt.

Hab das nach drei Jahren dann abgepopelt um das richtig zu machen und drunter sah es aus wie vorher, nix weiter gerostet oder so.

LG

Wohnort: Starnberg

Fahrzeug: 208D BJ.93

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12

Mittwoch, 11. Mai 2016, 14:18

Die Firnissmethode scheint, wenn ichs recht versteh, ungerostetes Blech zu betreffen
Genau umgekehrt,
möglicht viel und lang auf Rost "Nasshalten"
und auf blanken Blech vor dem Lackieren möglichst alles wegmachen.


Das mit dem Rost für immer Stoppen geht wohl nicht,
aber richtig verzinnt könnte an eine halbe Ewigkeit hinkommen.

Wohnort: Düren

Beruf: Spochtwagen fahren

Fahrzeug: 200D/8-2.4, 230CE-2.4, 208D, 208D Marco Polo, 508D

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13

Mittwoch, 11. Mai 2016, 18:21

Ich frag mal andersrum:
Konnte jemand von Euch überhaupt schon einmal ein Rostnest OHNE Schleifen, Sandstrahlen etc., allein durch Auftragen eines Mittels, erwiesenermaßen 'für IMMER'' stoppen ?



. . . ich frage mal zurück: wielange ist für dich "IMMER"? *lol

mit dem rost ist das so eine sache, sicher lässt sich die eine oder andere schlacht gewinnen, mit mehr oder weniger aufwand im einzelfall . . . aber am ende werden die meisten unserer autos den krieg verlieren *ohhh

l&l

eckhard
Signatur von »aifredeneumann« Der Unterschied zwischen Fachmann und Laie:
Wenn was schief geht, weiss der Fachmann sofort, warum ER es nicht schuld ist, der Laie denkt, er sei es wohl schuld . . . *lächel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »aifredeneumann« (12. Mai 2016, 05:31)


  • »Dülfer« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: münchen

Fahrzeug: 89er MB 609D-KA

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14

Mittwoch, 11. Mai 2016, 20:57

Mit dem 'für immer' war natürlich etwas übertrieben *lächel* ... Am Ende siegt immer 'Er'.... Aber, dass durch bloßes pinseln dir Entwicklung im Einzelfall schon mal 3 jahre gestoppt wurde ist ja auch schon mal ne interessante Info... Und auch das mit der firniss...

Ich hab mich entschieden. Ich machs selbst, mit runterbürsten und so und übergebs dann lackiert dem konservierer. Freu mich drauf, was zu lernen, einfach den Düdo kennenzulernen, es selbst zu machen !!! So als einstieg ins 'ich helf mir selbst' :)

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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15

Donnerstag, 12. Mai 2016, 23:12

nim phosphorseure.
alles grob wech machen und dann mim pinsel das zeuch aufpinseln warten und mim nassen schwam wech wischen.
solange machen bis nur noch blankes metall zu sehen ist.

danach ist alles 100% blankes blech und kanst den lack aufbauen von 0 an.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Wohnort: maasbree

Fahrzeug: MB L508DG Pick-Up

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16

Freitag, 13. Mai 2016, 06:05

Unterschied mit oxalsaure ist das oxalsaure lack nicht angreift.
Signatur von »houtstoker« Grüss Ad
MB 508 DG Pick-up
https://www.facebook.com/Houtstoker
https://www.facebook.com/transportertechniek

Wohnort: ingolstadt

Fahrzeug: ford transit mk2

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17

Freitag, 13. Mai 2016, 07:59

man wird zu diesem thema nie 100% übereinstimmung haben
(wie auch bei den motorölen)
jeder gibt seine erfahrungswerte hier weiter,man sollte nur unterscheiden an welcher stelle man arbeitet bzw wie das endergebnis optisch aussehen soll.
ich für meinen teil schwör auf owatrol besonders auf vorhandenen rost,da es in diesem optimal haftet
(nur das grobe wird dabei endfernt,rest bleibt)
darauf kann man wunderbar seinen lackaufbau mittels kunstharzfarbe machen,
eine anekdote am rande: ich hatte in meiner motorhaube einen kratzermit leichter beule+leichtenrostansatz
zur vorbeugung etwas owatrol drauf mit dem hintergedanken der späteren reperatur,der gedanke blieb+die rep wurde nach immerhin 15 jahren nicht gemacht,sondern die haube ausgetauscht
zurück zum anfang
wenn man den rost von außen konserviert hat+der lackaufbau erledigt ist
kann man den rost von der innenseite ebenfalls eindämmen,am besten auf fettbasis ein-zweimal z.b.
fluid film,später als nachsorge mit dickeren material, gegf mike sander ect,das gilt auch für alle stellen am unterboden wo bleche gedoppelt sind bzw falze vorhanden sind

Wohnort: wanzleben

Fahrzeug: MB 609

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18

Freitag, 13. Mai 2016, 08:03

...ich habe gute erfahrungen mit owatrol öl und brantho korrux 3in1 bzw nitrofest gemacht. alles mit rolle oder pinsel. die optik ist dann etwas "robust", darüber sollte man sich im klaren sein.

19

Freitag, 13. Mai 2016, 09:50

Hallo, Ich habe vor 2 tagen mein 608 komplett mit Firniss eingesprüht, auch über Event. Roststellen, es versiegelt die Roststellen so das
die jahrelang in dem Zustand bleiben, werden nicht grösser und der Firniss unterkriecht Wasser und versiegelt alle ecken und Blechübergänge,ich spritze es in die Türen, unten ca 30 cm hoch, dadurch sind die Türbleche innen und Aussen gut gegen Innenrost geschützt
und versiegelt, und nach der Behandlung schaut der Chassis und die Radkästen wie mit Klarlack lackiert, es pappt schwach,so das aber kein
Strassendreck hängen bleibt, ich habe es jahre lang mit der el.Spritzpistole aufgetragen, und Jetzt mache ich es mit der Kompressor. Hohlraum Pistole, man muss nichts weiter machen,als den Fahrzeugboden manuel bei der Waschanlage vorher vielleicht waschen,das alle reste vom Dreck entfernt werden und dann spritzen, es ist neutral zu Bremsschläuchen und Gummiaufhängungen so das man nur die räder
mit Abfallsäcken zudecken kann und los geht es- man kann es auch mit der Handspritze machen, und wenn es zu dickflüssig ist, verdünnt man es mit benzin der nach dem spritzen schnell verflüchtigt und man hat dann geschlossen behandelte Oberfläche die auch so flexible Konstitution hat, das es dem Steinschlag in den Radkästen Stand hält- mind 3 jahre, dann sollte man die radkästen wieder neu rausspritzen,
(je nach gef. km) ich bin auch jahre lang Winterfahrer gewesen !

mit freundlichen Grüßen Jan/Discoverfun

Wohnort: ingolstadt

Fahrzeug: ford transit mk2

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20

Freitag, 13. Mai 2016, 14:06

tolle vorstellung
so ähnlich hab ich das auch schon von leinöl gehört