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  • »wolfgang1962« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 11. Mai 2016, 13:04

Radlagerbelastung

So nun eine Frage an die Spezialisten!

Wo ist die Belastung für das Radlager größer:

Felgeneinpresstiefe 51 oder EPT 31 mit 20mm Spurverbreiterung.

Oder gleich



LG Wolfgang

Wohnort: Bremen

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2

Mittwoch, 11. Mai 2016, 13:59

(Je weiter das Rad raus steht, desto größer die Belastung des Lagers.)

Die größere Einpresstiefe führt somit dazu, dass sich die Spur verringert. Eine Verringerung der Einpresstiefe bei gleicher Felgenbreite führt hingegen zu einer Verschiebung des Rades nach außen und somit zu einer breiteren Spur.

In Klammern, weil das kann man so nicht sagen.

Die Belastung des Rades muss senkrecht auf das Lager wirken, dann ist es Top!
Sobald die Radbelastung ausser der Mitte wirkt, steigt die Belastung des Lagers. Egal ob die Mitte nach innen, oder nach aussen verschoben wird.

Geht man davon aus, das die Belastung bei EPT=51 auf Mitte Lager wirkt, so steigt bei EPT31 mit Spurplatten die Belastung des Lagers an. Dann ist die wirksame EPT nur 11mm.
Signatur von »spezii« Drei Bier gelten als Mahlzeit, da hat man aber noch keinen Schluck getrunken!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »spezii« (11. Mai 2016, 14:14)


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3

Mittwoch, 11. Mai 2016, 18:24

l&l

eckhard
Signatur von »aifredeneumann« Der Unterschied zwischen Fachmann und Laie:
Wenn was schief geht, weiss der Fachmann sofort, warum ER es nicht schuld ist, der Laie denkt, er sei es wohl schuld . . . *lächel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »aifredeneumann« (12. Mai 2016, 21:26)


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4

Mittwoch, 11. Mai 2016, 21:02

wolfgang meinte bestimmt die felgen mit et 51 mm zusammen mit den spurplatten im vergleich zu den felgen mit et 31 mm

Dann hätte er das wohl gefragt.
Aber ich gebe zu, den Verdacht hatte ich auch. Deshalb hab ich ausführlicher und mit LINK auf Wikipedia geantwortet.
Da kann er sich den umgekehrten Fall, den er nicht gefragt hatte, vielleicht selbst zusammen reimen.

Und nein, die Radbolzen haben keine höhere Belastung!!

Durch Anziehen der Muttern entsteht eine Zugkraft, die Bremstrommel (Bremsscheibe) und Felge so zusammenzieht, das zwischen beiden eine KRAFTschlüssige Verbindung entsteht.
Durch diese kraftschlüssige Verbindung gibt es auf die Radbolzen keine andere Beanspruchung als die Zugkraft.
Auf welcher Bolzenlänge diese Zugkraft wirkt ist nicht relevant.
Auch ob noch eine Spurplatte dazwischen ist, ist nicht relevant, es sei denn sie hätte auf ihren Flächen eklatant schlechtere (bessere??) Reibwerte. Aber wer baut schon die Scheiben aus Teflon ;-).
Signatur von »spezii« Drei Bier gelten als Mahlzeit, da hat man aber noch keinen Schluck getrunken!

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5

Donnerstag, 12. Mai 2016, 05:28

ies iest iest
Signatur von »aifredeneumann« Der Unterschied zwischen Fachmann und Laie:
Wenn was schief geht, weiss der Fachmann sofort, warum ER es nicht schuld ist, der Laie denkt, er sei es wohl schuld . . . *lächel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »aifredeneumann« (12. Mai 2016, 21:25)


  • »wolfgang1962« ist der Autor dieses Themas

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6

Donnerstag, 12. Mai 2016, 08:39

Danke für die schnellen Antworten.

Sorry zur Aufklärung: Ich meinte Felgen EPT 51 und Felgen EPT31 mit Spurplatten 20mm ergibt auch 51.

Vielleicht habe ich da aber einen Denkfehler?

Daß die Schrauben unterschiedliche Kräfte aufnehmen müssen ist schon klar. Das ist aber kein Problem(oder)?



LG Wolfgang

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7

Donnerstag, 12. Mai 2016, 09:07

Moin,

"[...] Verringerung der Einpresstiefe führt [...] zu einer Verbreiterung der Spur [...]"
wenn ich das richtig verstehe, brauchst du bei ET31-Felgen Spurplatten von -20mm um auf ET51 zu kommen. #rotflvvl
Du suchst also eher Sprinter-Felgen ET63 mit 10mm Spurplatten um ungefähr auf Bremer-ET von 51,5 zu kommen.

Oder habe ich da einen Denkfehler?

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8

Donnerstag, 12. Mai 2016, 09:14

Ich habe es gewusst, ...

dass wieder jemand daher kommt, und die richtige Aussage in Frage stellen wird!!!

Die Belastungen kann man ausrechnen. Das ist simpler Maschinenbau, vielleicht zweites Semester - je nach Bundesland ;-) !
Definiere also erst einmal "andere Belastungen"!

Bei deinen 1,5 m Radbolzen brauchst Du ziemlich breite Spurplatten. An der kraftschlüssigen Verbindung ändert das nichts. Du bekommst aber ein ziemliches Drehmoment in die Achse. Dafür dürfte die nicht ausgelegt sein.

@Wolfgang1962:
Das mit den Schrauben hatte ich bereits erklärt!!
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9

Donnerstag, 12. Mai 2016, 09:26

Daß die Schrauben unterschiedliche Kräfte aufnehmen müssen ist schon klar.


Wie Spezii schon schreibt: müssen sie nicht. Die Radschrauben werden NUR auf Zug belastet. Sie "ziehen" das Rad nur an die Radnabe. Der "senkrechte" Kraftfluss geht direkt von der Felge ohne Umweg über die Schrauben in die Radnabe -Kraftschlüssig halt. Deswegen müssen die Radschrauben auch mit vorgegebenem Drehmoment angezogen werden. Wären sie zu lose, würden sie senkrechte (Quer)kräfte aufnehmen müssen und brechen (vom "schlackern" des Rades mal abgesehen).
So würde ich das als Elektriker beschreiben, Maschinenbau war nie meine Stärke 8-(

#winke3

Wohnort: ingolstadt

Fahrzeug: ford transit mk2

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10

Donnerstag, 12. Mai 2016, 14:17

Daß die Schrauben unterschiedliche Kräfte aufnehmen müssen ist schon klar.


Wie Spezii schon schreibt: müssen sie nicht. Die Radschrauben werden NUR auf Zug belastet. Sie "ziehen" das Rad nur an die Radnabe. Der "senkrechte" Kraftfluss geht direkt von der Felge ohne Umweg über die Schrauben in die Radnabe -Kraftschlüssig halt. Deswegen müssen die Radschrauben auch mit vorgegebenem Drehmoment angezogen werden. Wären sie zu lose, würden sie senkrechte (Quer)kräfte aufnehmen müssen und brechen (vom "schlackern" des Rades mal abgesehen).
So würde ich das als Elektriker beschreiben, Maschinenbau war nie meine Stärke 8-(

#winke3

genau
und auch nicht studierte oder büroleute sollen das verstehen

Wohnort: Düren

Beruf: Spochtwagen fahren

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11

Donnerstag, 12. Mai 2016, 18:53

. . . nächster anlauf
Signatur von »aifredeneumann« Der Unterschied zwischen Fachmann und Laie:
Wenn was schief geht, weiss der Fachmann sofort, warum ER es nicht schuld ist, der Laie denkt, er sei es wohl schuld . . . *lächel

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »aifredeneumann« (12. Mai 2016, 21:24)


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Beruf: Rehatechniker

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12

Donnerstag, 12. Mai 2016, 19:21

Hallo .

Wollen wir doch erstmal den Begriff Einpresstiefe definieren. Die Einpreßtiefe der Felge bezeichnet den Abstand von der sog. Radmittenebene bis zu der Kontaktfläche an der Radnabe. Das heißt egal wie viele Spurplatten dazwischengelegt werden, es ändert nichts an dem vorgegebenen und unveränderlichen Maß der ET.

Mit Spurplatten wird natürlich der Abstand zur Auflagefläche an der Radnabe vergrößert, aber eine Veringerung der Einpresstiefe oder Vergrößerung wird nicht erzielt. Denn die Radmittenebene ändert sich nicht. Selbst wenn das Rad mit 3 Meter Spurplatten an der Radnabe befestigt wird ;-)


Jetzt Ihr :-)


Grüße
Mario