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1

Mittwoch, 1. Juni 2016, 23:22

Neue Gasanlage

Hi, ich muß euch mal was fragen! Plane Grade den Einbau einer festen eingebaute Gasanlage in meinen Roten, und ich hab mich auch schon mit den grundlegenden Sachen beschäftigt. Meine Frage ist Ich will die 2, 11kg Flaschen hinten rechts in den Vario Bauen, wie darf ich die Gasleitung en zu den Verbrauchern verlegen? Ich will da nichts falsch machen da ich auch immer meine Familie dabei hab wenn wir Unterwegs sind und möchte auch nicht bei der Gas Prüfung gesagt bekommen das das so nicht richtig ist und wieder umgebaut werden muss. Will dazu sagen ich Fahre auch auf unebenen Straßen und hab noch nie eine Gasanlage neu verbaut. Habe da bei Gas immer Respekt und es muss Perfekt sein. Gruß Marc


Wohnort: Wolfsburg

Fahrzeug: MB 711 Vario 88 / 670 P

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2

Donnerstag, 2. Juni 2016, 08:43

https://www.truma.com/de/de/gasversorgun…nstallation.php

was soll denn alles eingebaut werden ?
Für die Gasflaschen brauchst du einen Gaskasten,der eine 10cm x10 cm Entlüftung nach aussen hat,in dem du die Flaschen mit einem Gurtband sichern kannst.
An die Flasche kommt ein 30 mbar Druckminderer,dann ein 40 cm Schlauch bis ans Gasrohr.
Das Gasrohr wird mit Schellen befestigt.Dann brauchst du einen Verteiler Block,an dem du alle Gasgeräte schliessen kannst.Vom Block aus mit Gasrohr zu deinen Gasgeräten ,alle auf 30 mbar.
Dann muss deine Anlage vom Gasfach mann oder frau abgenommen werden.
Signatur von »Sittinggun« Mein erstes Womo,der Bully T2 :) in lilöö :-O Dann einer in pink mit Hochdach
Nach diesem kam erst ein LT 28 D mit Hochdach,dann ein LT 35 mit Alukoffer zu uns.




:-8

Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann. :)


Volker Pispers

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sittinggun« (2. Juni 2016, 08:49)


Wohnort: Fockbek

Fahrzeug: aktuell MB 609D Bj1990 ex DRK

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3

Donnerstag, 2. Juni 2016, 09:27

Moin Mark

Gasleitungen Stahl 8mm und die Qutschringe dazu für die Anschlüsse, sowie div Verbinder rechter Winkel und gerade.
Eine Rohrbiegezange für 15,00 bei irgendwo, ohne diese ist alles schwierig mit Biegungen herstellen
Leitungen sollten so wenig wie möglich Verbinder aufweisen .
30mbar System
Verteilerblock - jeder Verbraucher muss seperat gesperrt werden können.
DurchgangsstücKe für Wand und Bodendurchbrechungen ( ist rel neu die Regel )
Hermetisch dichter Gaskasten mit 100mm2 offene Fläche am untersten Punkt ( mach ein wenig Größer der Prüfer zieht die Gitterfläche ab)
Druckminderer mit max 40 cm Schlauch - gibt da verschiedene ( nur im Stand zulässig oder auch wärend der Fahrt )
Gaslecksuchspray kann Stunden suchen sparen 8-)

Verlegen würde ich die Leitungen unter dem Auto. Verbraucher - dann nach unten durch den Boden führen - am Unterboden entlang - wieder nach oben durch den Boden in den Absperrblock. Die Leitungen dürfen nirgends anliegen, scheuern , dafür gibt es extra gepolsterte Halter für die Leitungen. Falls du eine ETruma verbaust kannst du den Abgaskamin unten seitlich verbauen - passt 100% genau beim Vario. Kann dir gerne mal ein Foto schicken.
Gruß Norman

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Norminator2.0« (2. Juni 2016, 09:35)


Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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4

Donnerstag, 2. Juni 2016, 09:58

Nominator ?

wie so ausen verlegen ? da werden sie fiel mehr den witerungsumstenden ausgesetzt, steinschlag je nach dem wo man lang fährt und dementsprechend rosten die frher.

ich würde es immer wider nur innen verlegen, so fiel platz ist immer da für ne kleine leitug an den wänden längs.
im opa sah die nach 35 jahren immer noch neu aus.

ansonsten wurd schon alles geschriebe, stahlrohr 8mm, so wenig verbinder oder winkel wie möglich also selber biegen um die ecken und kanten.

längen großzügig ausmessen und dann anpassen wo sie längs sollen.

wenn du nur einen verteiler hast, angenommen, hast du nur eine leitung von den flaschen zum verteiler und 4 leitungen zu den verbrauchern ( Hert, kühli, heizung, warmwasser ).
wenn zwei verteiler weil ein teil der geräte auf der andern seite des wagen ist eben noch ein T stück und dann haste eben 3 haubtleitugen und dan ab den veteilern die zuleitungen zu den geräten.
so was bei mir damals, geteilt und 2 und 2 verbrucher ( heizung + WW fahrerseite, herd + kühli beifahrerseite )

wenn du fiel im ausland unerwegs bist denk über nen tank nach, anken kanste eigentlich in jedem land mit adaptern, mit flasche nur mit tank flachen.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

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5

Donnerstag, 2. Juni 2016, 10:20

Moin Eicke

ja, ein LPG Tank ist natürlich der Hit. Kein Gerödel im Innenraum .
Wenn ich mal lange Weile habe werde ich darauf umbauen.
Ich sehe das so:
Meine Gasleitungen halten 10-15 Jahre bevor ich sie wegen Rost oder Steinschlag ersetzen muss. Dieses würde ca 5 Std dauern und alles wäre wieder gut für die nächsten Jährchen. Vmtl verkaufe ich den Bus vorher... Steinschlagschutz sollte natürlich regelmässig kontrolliert und ausgebessert werden und wird im jährlichen Turnus der Unterbodenpflege mit erledigt. Ich sehe den Vorteil darin, daß Änderungen Reperaturen einfacher erledigt werden können als wenn die Leitungen unter Wandverkleidungen laufen wo ich erst das halbe Auto zerlegen muss um was zu ändern/reparieren. Aber ich baue meine Womos immer so, daß ich im Reperaturfalle überall rankomme ohne Abrissbirne ;-)
Aber natürlich ist auch deine Art die Leitungen im inneren zu verlegen eine gute Möglichkeit.
Gruß Norman

Wohnort: berlin

Fahrzeug: MB 206D mit Arnold Aufbau

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6

Donnerstag, 2. Juni 2016, 10:28

die leitungen kann man auch am hals der gasflasche biegen, die hat einen fast pefekten radius dazu.
und beim verschrauben ein bisschen fett verwenden.

die rechtlichen rahmenbedingungen (abstand der halter und welche leitungen usw. und gaskasten und max. schlauchlänge und entlüftung usw. ) findest du im internet.

ich würde die leitungen innen verlegen, wenn es irgendwo undicht wird dann an den verbindern, und die sind ja eh innen.

es ist eigentlich gar nicht so schwer.

wenn du nur einen kocher betereiben willst, ist es sehr einfach, aber mit zwei flaschen und mehr geräten kannst du ja auch einen plan machen und dann den gasprüfer vorher fragen, was er davon hält. dann bist du auf der sicheren seite.
Signatur von »enno23« Mercedes 206D Bj 77

Wohnort: Bielefeld

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7

Donnerstag, 2. Juni 2016, 10:44

Norminator2.0 schrieb: [...-]Gasleitungen Stahl 8mm und die Qutschringe dazu für die Anschlüsse[...]

Gemeint sind Ermeto-Schneidringverschraubungen.
Und die Gasleitungen würde ich auch im Inneren aufVerkleidungen oder so verlegen. Und am besten Befestigungsschellen mit Gummieinlage verwenden.

Gruß aus BI
Peter
Signatur von »Bielefelder_Düdo« Der Weg ist das Ziel!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bielefelder_Düdo« (2. Juni 2016, 10:50)


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Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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8

Donnerstag, 2. Juni 2016, 12:53

Und am besten Befestigungsschellen mit Gummieinlage verwenden


Das ist ein "muss".
Kupferleitungen dürfen auch verwendet werden.

Ob 8mm Rohr bei 30mbar ausreicht, muss man ausrechnen. Wenn Herd und Heizung (also leistungsstarke Verbraucher) damit betrieben werden, reicht für die Hauptleitung 8mm oft nicht aus, dann sind 10mm angesagt.

Genaues findet man in der DVGW G607 (ich hoffe, dass diese Version aktuell ist)

#winke3

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9

Donnerstag, 2. Juni 2016, 13:30

bei CU leitungen müssen aber noch stützhülsen rein und op das preiswerter ist aus CU zu machen ???
Signatur von »Eicke«
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10

Donnerstag, 2. Juni 2016, 15:18

Eindeutiges Nein!
Kupferrohr ist bedeutend teurer, dazu kommen das alle Verschraubungen dann ebenfalls in Messing auszuführen wären (wegen eventueller Kontaktkorrosion) und in jede Schnittstelle ein Stützhülse einzubauen wäre. Löten ist zwar generell erlaubt, aber nur unter sehr strengen Auflagen und für Leute die dafür eine Lizenz besitzen, denn der Erbauer von Gasanlagen in CU muss für seine Arbeit ausdrücklich unterschreiben!
Ansonsten wurde hier bereits alles gesagt, am besten ist stets, den späteren Prüfer zu fragen, denn der muss es schließlich auch abnehmen.
Was nutzt die Meinung irgendwelcher Privatleute in einem Forum, wenn der Prüfer später doch etwas anderes verlangt?

Wie beim TÜV - vorher gefragt, erspart oftmals Nacharbeit.


Achso - und die Leitungen würde ich auch in jedem Falle INNEN verlegen, denn zum einen geht das besser und mit weniger Schnitten, zum anderen gibts da weniger Korrosion, das ist völlig richtig. Rohrdurchführungen durch den Boden haben zudem stets Scheuergefahr, es sei denn, man verwendet teure Schottverschraubungen und dann hat man schon alleine dort jeweils einen unnötigen Schnitt und eine mögliche spätere Undichtheitsstelle. Unter Boden ist zwar erlaubt, aber wirtschaftlich und technisch absoluter Nonsens - zu teuer, zu aufwändig und zu viele Nachteile!
Signatur von »Freak2« Gruß Jürgen

Wohnort: Soest

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11

Donnerstag, 2. Juni 2016, 15:32

Ich wollte auch nur den Hinweis geben, dass außer Stahlrohr auch Kupfer ERLAUBT ist. Ob das sinnvoll ist ist eine andere Frage.

#winke3

Wohnort: Fockbek

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12

Donnerstag, 2. Juni 2016, 16:53

Ahh , ich sehe ihr seit begeistert von meiner Methode und wollt alle sofort auf Aussenleitungen umrüsten :-O
Bei einem Unterflurtank wären keinerlei Rohrverbinder im Innenraum nötig.
Die
Leitung käme von unten und direkt an den Verbraucher. Wie schon gesagt
wurde entstehen Undichtigkeiten fast immer an diesen Verbindern.
Wo ist also hier ein Nachteil zu sehen ?
Im Gegenteil, wenn es
draussen ein wenig abbläst passiert meist gar nichts, innen würden sich
hingegen explosive Gase bilden können.
Den Absperrblock kann man draussen in eine Serviceklappe legen - schon selbst so gehabt - war gut .
Es gibt von Truma extra dafür zugelassene Bodendurchführungshülsen
für 2,50 ? das Stck , somit ist die Verlegung nach aussen zwar teurer aber
ob das wirklich ins Gewicht fällt ?
Bei einem Ausbau wo alles eng nebeinader verbaut wird ist es
natürlich unsinn erst die Leitungen nach draussen und dann gleich wieder
nach drinnen zu führen.

Bei mir müsste ich die Leitung von ganz vorne nach ganz Hinten legen ,
tlw durch unverbauten Raum - kann ich nicht sehen sowas - Augenkrebs,
und einen Kabelkanal auch Augenkrebs , also nach draussen damit.
Korrosion klar ist ein Thema . Die Wandstärke der Gasleitungen ist ca
4 mal dicker als Bremsleitungen, die lege ich auch nicht nach innen
wegen Rost ?

So nun los - umrüsten ;-)

Gruß Norman

13

Samstag, 4. Juni 2016, 06:35

Moin, ich möchte mich mal für eure Mühe und euren
Hirnschmalz Bedanken!


Es ist immer gut verschiedene Meinungen zu hören oder wie
Bilder zu sehen um etwas Schönes in jeder Form zu Schafen, was eine gute Idee
ist, mit dem Prüfer Kontakt aufzunehmen und es mit ihm zu besprechen das werde
ich auch machen. Handwerklich kann man immer gut drauf sein nur im neu Land ist
es den immer schwer etwas perfekt zu machen wen man sich damit noch nicht
auskennt, ich denke ich kann mit eurer Hilfe meine Gas Anlage jetzt wohl fast Kinder
Krankheiten frei bauen.





Danke noch mal werde euch auf dem Laufen halten wie es den weiter
geht mit Bildern und Text, wohl auch noch mit Fragen.


Norman, gerne hätte ich ein Bild wie du dein Abgaskamin
verbaut hast!


Heute werde ich erst mal mein Dachfenster Einbau anfangen !!!





Gruß Marc