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1

Donnerstag, 11. März 2004, 11:30

Hallo community,

ich bin gerade im Auswahlprozess des richtigen Spannungswandlers für meinen 609D.

Im Wesentlichen soll ein Laptop (HP Omnibook XE3) angeschlossen werden und dann aber noch für den ein oder anderen Kleinverbraucher ausreichend Leistung (als Puffer) übrig sein.

Wer von euch hat Erfahrungen damit, was (Leistung, Hersteller, Anbieter etc.) sich da am besten empfiehlt.

Ich habe mal einen 300W-Wandler vom Bordnetz 12 V ins Auge gefasst. Es ist ein Akku mit 140 Ah verbaut, der auch von 2 Solarzellen mit je 36 W gespeist wird.

www.activated.de wirbt bei deren Wandlern damit, dass sie 11-16V aufnehmen können und daher besser geeignet wären als die \"normalen\" 12V/230V-Wandler, die mit Spannungsschwankungen oder mit den höheren Spannungen moderner Boardnetze nicht zurecht kommen. Sind die echt besser oder notwendig? Hier noch ein ebay-Link zu einem Wandler der genannten Firma >> http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=2462728417&category=9887

Wäre ein stärkerer Wandler (etwa 1000-1500W Dauerbelastung) besser und wieviele Ah muss die Batterie haben, um der Belastung standzuhalten.

So, jetzt habe ich euch hoffentlich nicht zu sehr mit Fragen gelöchtert und freue mich in jedem Fall auf hilfreiche Tips und Infos.

Schöne Grüße
Georg ;-)

Volkmar

unregistriert

2

Donnerstag, 11. März 2004, 12:15

Hallo Georg,

in folgenden Threads findest Infos dazu:

http://www.busfreaks.de/strohrum/showthread.php?id=6240

http://www.busfreaks.de/strohrum/showthread.php?id=5376

http://www.busfreaks.de/strohrum/showthread.php?id=871

unter anderem auch was ich zu dem Thema unterbrechungsfreie
Stromversorgung zu diesem Zweck geschrieben habe.

[cite]
Ich habe mal einen 300W-Wandler vom Bordnetz 12 V ins Auge gefasst. Es ist ein Akku mit 140 Ah verbaut, der auch von 2 Solarzellen mit je 36 W gespeist wird. [/cite]

ein 300 Watt Wandler ist völlig ausreichend um ein
Notebook zu betreiben. Ich kenne das XE3 zwar nicht
aber das Netzteil wird so um die 80 Watt aufnehmen,
da ist also noch genügend Luft.

Bei schönem Wetter wird diese Leistung von Deinen
Solarzellen in etwa geliefert, daß heißt Deine
Batterie reicht ewig.

Nehmen wir mal an Du benutzt die Hälfte der Batterie-
kapazität, 70 Ah, mal 12 Volt ergeben 840Wh.
Das durch die 80 Watt Aufnahme geteilt sind ca. 10
Stunden Laufzeit - reicht also für eine komplette
Nachtschicht.

[cite]
Wäre ein stärkerer Wandler (etwa 1000-1500W Dauerbelastung) besser und wieviele Ah muss die Batterie haben, um der Belastung standzuhalten.
[/cite]

Nein, der nützt Dir nix, das ist wie mit einem PS-starken Auto
in der Stadt, da bist Du höchstens schneller an der nächsten
roten Ampel. Der Wandler kann Dir Leistung zur Verfügung
stellen, die Du nicht brauchst. Im Gegenteil im Leerlauf
verbraucht er eher unnütz Leistung. Für den Wandler ist die
Größe der Batterie zweitrangig, die kommt erst ins Spiel
wenn es um die Nutzungsdauer geht.

Vielleicht hilft dies Dir schon weiter.

Gruß, Volkmar
- Editiert von Volkmar am 11.03.2004, 12:30 -

3

Donnerstag, 11. März 2004, 13:08

Vielen Dank Volkmar, deine Tips haben mir schon sehr weitergeholfen,
ich werde aber auch die Threads aufmerksam lesen... ;-)
Georg

Wanderdüne

unregistriert

4

Freitag, 12. März 2004, 00:07

Weshalb willst du ein Notebook mit einem Spannungswandler versorgen? Die dinger funktionieren doch üblicherweise mit Spannungen so irgendwo zwischen 12 und 16 Volt, und da macht es nicht viel Sinn, erst aus dem 12 Volt Bordnetz 220 Volt zu machen umd die dann wieder auf eine Spannung runterzutransformieren um ein Notebook damit zu betreiben. Es gibt bei Conrad Netzteile, die aus 12 Volt direkt die vom NB gewünschte Spannung herstellen.

Ansonsten benutze ich einen Spannungswandler in de 100 Euro Klasse, hat 600 Watt Sinus und die reichen allemal für TV und Satelitt.

5

Freitag, 12. März 2004, 08:15

@wanderdüne

Mein Notebook läuft mit U(n)= 18,5V bei I(max)= 4,9A. Die Idee mit dem Spannungswandler hatte ich auf Grund meines Unwissens, wie stabil die Spannung bleiben muss, damit das gute Stück keinen Schaden nimmt und wenn ich das Netzgerät des NB einfach an 230 V anstecke sollte eigentlich nix passieren. Außerdem habe ich dann auch Netzspannung für andere Verbraucher zur Verfügung. Hast du andere Erfahrungen mit Notebooks bzw. eine Idee welchen (Conrad-)Spannungswandler von 12 auf 18,5V ich nehmen könnte? Kannst du mir auch die genaue Typenbezeichnung deines 600W-Sinus-Wandlers geben?

Dank und Gruß
Georg

Wanderdüne

unregistriert

6

Freitag, 12. März 2004, 09:29

Bei Conrad im Angebot, schau Dir das Ding mal selbst an.

KFZ-NOTEBOOK-WANDLER 15-24V/70VA
Artikel-Nr.: 510508 - 62

Preis 39,95 EUR


· Leistung 70 W · 15 - 24 V

Kfz-Wandler für den Betrieb eines Laptops oder ähnlicher Geräte über die Zigarettenanzünderbuchse. Als Ausgangsspannung können stabilisierte Spannungen von 15 bis 24 V/DC gewählt werden. Mit Kurzschluss- und Überladungsabsicherung. Hohe Effizienz und niedriger Stromverbrauch zeichnen den hochwertigen Spannungswandler aus. Technische Daten: Eingangsspg. 11 bis 14 V/DC · Max. Leistung 70 Watt · Ausgangsspg. 15/16/18/19/20 V/DC / max. 3,5 A; 22/24 V/ DC/max. 2,9 A · Sicherung 10 A · Abm. 90 x 60 x 23 mm · Lieferung mit 5 Adapter-Steckern für alle gebräuchlichsten Notebook-Buchsen.
Bedienungsanleitungen, Schaltpläne und mehr ...






Der Spannugnswandler heisst Sundox Power Inverter, Modell 400014, 500 Watt. Macht zwar keine \"echte\" Sinuskurve, sondern nur eine modifizierte Kurve, aber bisher hat alles sehr gut damit funktioniert. Habe das Ding damals bei eBay geschossen. Da gibt es ständig Angebote in der Preis/Leistungsklasse, wenn Du Dior einen ausgeguckt hast, solltest Du hier mal Telse fragen, der ist hier spezialisiert auf so kniffelige technische Fragen.

Die folgende Konstruktion hat übrigens auch funktioniert:

Ich bin im letzten halben Jahr LKW gefahren und wollte da menen Laptop betreiben (Panasonic, 15,6 Volt Stromversorgung).

Also erst aus der 24 Volt Versorgung des LKW mit einem Umwandler 12 Volt gemacht.
Aus den 12 Volt mit dem \"Power Inverter\" 220 Volt gemacht.
Aus den 220 Volt mit dem Panasonic Netzteil 15,6 Volt gemacht.

War zwar ein riesen Umweg für den Strom, hat aber einwandfrei geklappt und ich möchte nicht wissen, wieviel Energie da unnötig durch Verluste verloren gegangen ist.
- Editiert von Wanderdüne am 12.03.2004, 09:47 -

Volkmar

unregistriert

7

Freitag, 12. März 2004, 09:58

Hallo Wanderdüne,

wie Du sehen kannst liefert der Wandler \"nur\" 3,5 A,
das Notebook zieht aber ev. über 4 A.
DC/DC-Wandler der 5 A Klasse kosten dann schon etwas
mehr.

Von 24 V Ausgangsspannung ist es sehr einfach alle
anderen Spannung die kleiner sind (wie 18,5 V)
abzuleiten, aber leider haben wir hier 12 V.

Wenn es nur für das Notebook ist kann man sich auch
den Original HP Autoadapter besorgen, natürlich
weiß man dann was HP auch bedeutet \"High Prices\",
der kostet so ca. 80 Euro.
Ein Wechselrichter ist hier flexibler, da man
ihn eben auch für andere Verbraucher nutzen kann,
z.b. Ladegeräte für Kamera, Photo, Handy ...

Ich habe das ganze Problem für 10 Euro gelöst
indem ich bei ebay eine unterbrechungsfreie
Spannungsversorgung (USV) für Computer ersteigert
habe, bei der die Akkus hinüber waren.
Für die letzteren hab ich ja die Batterien
im Auto. Die USV liefert genau das was die
Computer an Spannung haben wollen, eben keinen
Rechteck- oder Trapezverlauf und zur Not kann
ich sie auch zum Laden der Batterien benutzen.
S.a. die oben angegebene Threads.

Grüßle. Volkmar

Wanderdüne

unregistriert

8

Freitag, 12. März 2004, 10:15

Hallo Volkmar,

was ist eine \"USV\"? Ist das sowas?

USV????????????

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

  • Private Nachricht senden

9

Freitag, 12. März 2004, 10:24

Das Original Netzteil des HP-XE3 liefert 3,15 Ampere.

folgende Kombinationen habe ich selber getestet und für gut befunden.
Den wie hier schon beschriebenen Power-Inverter
(also Notebook direkt an Autobatterie) 3,5 A ist ausreichend reserve.
gab innerhalb 12 Monaten keinerlei Probleme auch wenn dann mal ne Nacht damit
\"Durchgearbeitet wurde und zugleich der Akku geladen worden ist.

2.Kombi
WAECO 12 Volt Spannungswandler 210 Watt reicht ebenso locker aus,
allerdings zieht das dingen mit angeschlossenen Notebook \"zärtliche\" 10A !!!
beim Betrieb und beim Akkuladen.
war zwar für Langzeitbetrieb nicht brauchbar, aber für Kurzzeitbetrieb
oder wenn der Motor läuft einwandfrei.

3. Kombi alte USV- umgebaut und versorgt mit externem Akku.
- meine derzeitige Lieblingsvariante.
Vorteile
- geregeltes Ladegerät für Blei GEL Akkus (oft extrem überdimensioniert)
- elektronisch geregelte Ladeerhaltung der Akkus
- Schutz wenn am Stromverteiler jemand den Stecker aus dem Stromkasten rauszupft um sich selber anzuschliessen... (alles schon erlebt)
- Batterieschutz (gegen Unterspannung)
- Sulfatierungs-Schutz (bei den meisten Geräten Serienmässig)



Nachteil
- es muß etwas \"gebastelt\" werden
- meist sehr Schwer wegen großem trafo -> 2200 VA wiegt mal eben so 30-80 Kg.
je nach Hersteller - ich liebe APC...
etwas unhandliche Bauform (meisst 19\" Rack) lässt sich aber im Bus ohne weiteres irgendwo einbauen.
benötigt meist einen Lüfter im 12-Volt betrieb (krach)
manche USV`s schalten erst ein wenn SIe an 230 Volt angeschlossen sind.

so far so good

Schteffl
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

Volkmar

unregistriert

10

Freitag, 12. März 2004, 10:38

[cite]Wanderdüne schrieb:[br]Hallo Volkmar,

was ist eine \"USV\"? Ist das sowas?

USV????????????[/cite]

Hi Wanderdüne,

Unterbrechungsfreie Spannungs Versorgung.

ja genau sowas wie bei dem ebay-link.
Die gibts in vielen Größen und Leistungen.
Meine mit 350 Watt Dauerleistung ist ganz
klein und handlich.

Gruß Volkmar

11

Montag, 22. März 2004, 13:14

@volkmar

Vor dem Hintergrund der Notebook-Versorgung, möchte ich dir gerne meine elektrische Anlage beschreiben, um dir ein Bild zu machen und einen Tip zur Otimierung zu bekommen bzw. deine Meinung darüber zu erfahren.

Ich hätte also im Prinzip beide Möglichkeiten zur Verfügung, um das Notebook zu versorgen, nur dachte ich mir, die 24 V nicht anzuzapfen, da es ja die Starterbatterien sind.

Es sind also

1. 24 Volt (Starterbatterien 2 x 12 V mit je 88 Ah)
2. 12 Volt (Bordbatterie 12 V, 140 Ah)

An den Starterbatterien hängt ein Mobitronic Spannungs-/Ladewandler 818-2412L, der bei laufendem Motor die Bordbatterie versorgt/lädt. Diese wird auch direkt über die Solarzellen (ohne Regler, die klemmen direkt drauf) versorgt. Und dann gibt es noch ein Ladegerät 220/12V, um die Bordbatterie zu laden, wenn eine Steckdose in der Nähe ist.

So habe ich das WoMo also übernommen.

Es würde mich sehr freuen, deine Meinung zu erfahren, wie du diese Gesamtanlage optimieren würdest.

Natürlich gilt das auch für alle anderen Freaks, ich bin offen für eure Ideen und mich würde echt interessieren, wie ihr eure Gesamtanlagen aufgebaut habt...!

Besten Gruß
Georg ;-)

Volkmar

unregistriert

12

Montag, 22. März 2004, 16:00

Hi Georg,

bin ab sofort ein paar Tage offline - melde mich zum WE wieder.

Gruß, Volkmar

13

Montag, 22. März 2004, 16:42

Hallo Volkmar,

geht klar!

Bis dann
Georg

14

Dienstag, 23. März 2004, 14:18

@ volkmar

Insbesondere würde mich auch interessieren, wie du die USV eingebunden hast...

Gruß
Georg

Volkmar

unregistriert

15

Freitag, 26. März 2004, 18:26

[cite]
@volkmar

Vor dem Hintergrund der Notebook-Versorgung, möchte ich dir gerne meine elektrische Anlage beschreiben, um dir ein Bild zu machen und einen Tip zur Otimierung zu bekommen bzw. deine Meinung darüber zu erfahren.

Ich hätte also im Prinzip beide Möglichkeiten zur Verfügung, um das Notebook zu versorgen, nur dachte ich mir, die 24 V nicht anzuzapfen, da es ja die Starterbatterien sind.

Es sind also

1. 24 Volt (Starterbatterien 2 x 12 V mit je 88 Ah)
2. 12 Volt (Bordbatterie 12 V, 140 Ah)

An den Starterbatterien hängt ein Mobitronic Spannungs-/Ladewandler 818-2412L, der bei laufendem Motor die Bordbatterie versorgt/lädt. Diese wird auch direkt über die Solarzellen (ohne Regler, die klemmen direkt drauf) versorgt. Und dann gibt es noch ein Ladegerät 220/12V, um die Bordbatterie zu laden, wenn eine Steckdose in der Nähe ist.

So habe ich das WoMo also übernommen.

Es würde mich sehr freuen, deine Meinung zu erfahren, wie du diese Gesamtanlage optimieren würdest.

Natürlich gilt das auch für alle anderen Freaks, ich bin offen für eure Ideen und mich würde echt interessieren, wie ihr eure Gesamtanlagen aufgebaut habt...!

Insbesondere würde mich auch interessieren, wie du die USV eingebunden hast...

Gruß
Georg

[/cite]

Hallo Georg,

erstmal möchte ich vorwegschicken, daß ich zu Minimalismus
neige, d.h. für mich ist ein Gerät dann optimal wenn ich
nichts mehr weglassen kann. So überlege ich bei unserem
Bus auch eher was ich noch ausbauen kann und weniger welches
Spielzeug auch noch ganz nett wäre.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, hat Dein Bus eine
richtige 24 Volt Anlage. Zusätzlich gibt es einen 12 Volt
Kreis für den Wohnteil.

1. Ich würde diese Trennung so lassen, auch auf keinem
Fall die Starterbatterien für etwas anderes benutzen -
kurzeitige Notfälle mal ausgenommen.

2. Deinen Spannungswandler kenne ich nicht, aber wenn er
so geschaltet ist, daß er nur bei laufendem Motor, also
über ein Trennrelais, die 12 Volt Ladespannung für die
Bordbatterie bereitstellt, dann ist dies die vernünftigste
Lösung - daran würde ich auch nichts ändern.

3. Die Solarzellen direkt auf die Batterien zu schalten ist
sicherlich nicht die beste Lösung. Die Solarzellen sind
typischerweise mit Sperrdioden ausgerüstet, die verhindern
sollen, daß sich die Batterie über die Zellen entladen kann.
Aber ihre Ladespannung kann je nach Sonneneinstrahlung doch
erheblich schwanken. Deiner Batterie würde es auf Dauer
besser gehen, wenn der Ladevorgang über einen Regler läuft.

4. Das Ladegerät für den externen Stromanschluß würde ich
so lassen wie es ist.

5. Das Notebook würde ich an die Bordbatterie anschließen.
Da gibt es jetzt mehrere Möglichkeiten:
a) Ein Adapter vom Notebookhersteller, der Dir aus den
12 Volt genau das liefert was Dein Notebook braucht.
b) Ein DC/DC-Wandler von Conrad etc., der aus 12 Volt
genau die Spannung erzeugt, die in den Unterlagen Deines
Notebooks angegeben sind. Im Prinzip nix anderes als a)
c) Ein Wechselrichter, der aus 12 Volt DC 230 Volt AC herstellt.
Für ein Notebook tut es die 300 Watt Klasse, ev. sogar
die 150 Watt. Dieser Wechselrichter sollte aber schon eine
modifizierte Sinusspannung liefern und nicht nur einen
simplen Rechteck- oder Trapezverlauf, damit Dein Schaltnetzteil
vom Notebook vernünftig läuft.
d) Eine USV, bei der Deine Bordbatterie die Funktion der
Batterie in der USV übernimmt. Ansonsten entspricht diese
Lösung c).

Solltest Du Dich für eine USV entscheiden, dann kannst Du auf
Dein Laderät verzichten, denn diese Funktion kann die USV mit
übernehmen. Bei der USV mußt Du nur aufpassen, ein Gerät zu
bekommen, das auch von Batterie aus starten kann. Manche USV
benötigen am Anfang 230V Netzspannung.
Diese USV schließt dann genauso an, wie Dein jetziges Ladegerät,
der Unterschied ist nur, daß Du eine - oder mehrere - Steckdosen
für 230 Volt hast, die entweder von außen oder der Bordbatterie
versorgt werden.

In meinen Augen gibt es nicht sehr viel zu optimieren, einen
Regler zwischen Solarzellen und Batterie und eine Entscheidung
für den Notebookanschluß. Bei einer USV könntest Du dann auf
das Ladegerät verzichten.

Bei mir sieht es etwas einfacher aus:

Die gesamte Anlge läuft auf 12Volt. Als Ex-RTW gab es als
Zugaben einen Außenanschluß für 230 V und daran angeschlossen
eine Motorvorwärmung und ein Ladegerät für die Batterien.

Neben der Starterbatterie ist eine Bordbatterie über ein
Trennrelais angeschlossen.

Die Bordbatterie versorgt eine Kompressorkühlschrank, die
Innenbeleuchtung (das Bier ist schön kalt, muß dann aber im
Dunkeln getrunken werden ;-) ), Musik und eine kleine
USV. Letztere habe ich ganz einfach wie ein Wechselrichter
angeschlossen, d.h., die internen Kabel zur Batterie
verlängert und über eine Sicherung an der Bordbatterie
angeschlossen. Mein Notebook betreibe ich dann über das
serienmäßige Schaltnetzteil.
Die Ladefunktion der USV benutze ich nicht.
Da wir noch nie in der Nähe einer Steckdose gestanden
haben und es sehr wahrscheinlich auch äußerst selten
tun werden benötige ich den 230 Volt Aussenanschluß eigentlich
nicht. Wie schon geschrieben er war halt dabei.
Was ich gerne noch hätte, das sind ein paar Solarzellen
die helfen den Kühlschrank zu betreiben, bzw. die
Batterie wieder nachzuladen.

Gruß, Volkmar

16

Freitag, 26. März 2004, 21:46

Hallo Volkmar,

zunächst herzlichen Dank für deine mehr als ausführliche Antwort. Ich denke ich werde mich daran orientieren und für mich zählt was diese Dinge angeht auch das Motto \"Less Is More\".

Nun noch eine andere Sache: Hansjörg (auch Mitglied hier im Forum) und ich planen eine Griechenlandtour und sind auch mehr die \"Wildnisfreaks\". Vordiesem Hintergrund suchen wir im Moment für ihn auch eine passende Solaranlage. nachdem du das Thema gerade erwähnt hast: Gibt es da ein bestimmtes Modell bzw. hersteler oder Bezugsquelle, die deiner meinung nach zu empfehlen ist??? Welche Leistung würdest du empfehlen z.B. bei einer 140 Ah-Bordbatterie?

Bis dahin besten Gruß
Georg

Volkmar

unregistriert

17

Samstag, 27. März 2004, 15:48

Hallo Georg,

bzgl. Solarzellen bin ich nicht so fit, daß ich
Ratschläge geben kann.
Die notwendige Leistung hängt weniger von der
Größe Deiner Batterie ab sondern viel mehr von
dem Bedarf der Verbraucher. Die Batterie sollte
nur die Zeit ohne Sonne abpuffern können.

Telse hat hier einiges dazu zusammengestellt.

Und dies hier hilft vielleicht auch ein bißchen weiter.

Gruß, Volkmar

18

Dienstag, 20. April 2004, 02:49

Hi Volkmar und auch servus an alle anderen, bin nämlich neu hier :-)

Ich habe mir die USV Variante in den Kopf gesetzt. Ich habe zufällig zwei von den Dingern rumliegen. Das sind Compaq / Deltec Geräte, stand allone, also nicht 19\" Rack, 980W Output. Ich habe so ein Dingens jetzt mal aufgemacht und reingeschaut. Und Überraschung war groß, da ist ein 12V Panasonic Accu drin mit 4 (in Worten ..Vier ) Polen drin, zweimal plus und zweimal minus.
Die Pluspole sind über 4 Leitungen verbunden, wobei in den Leitungen jeweils eine dicke Glasrohrsicherung dazwischen hängt. Leider kann ich die Beschriftung kaum lesen, glaube aber 32A zu erkennen.
Die Minus Leitungen gehen jeweils zum Gehäuse, zur Steuerplatine und zum Trafo.

Hast du ungefähr einen Schimmer was das soll ?

Also, meine Idee.
220V über den Ausssenstecker rein in die USV.
An die Stelle des kleine Akkus in der USV kommt zwei mal 88Ah Autobatterie
Von den Autobatterien, (die ja so über die USV, bzw meinen Mobitronic 24-12V Wandler geladen werden) werden die ganzen 12 V Geräte gespeist.
dann alles was 220V im Auto ist wird auf die Ausgänge der USV Umgelegt, heißt bei externem Strom wird nur durchgeschleift, ohne Strom von aussen tritt dann die USV in Kraft und liefert 220 aus der Batterie. Wenn ich dich bis hier her richtig verstanden habe, dann soll die USV erkennen wenn ein 220V Gerät angesteckt wird und sich einschalten, bzw zu wandeln beginnen.
Ist das erst mal richtig so ?

Dann, die Dinger habe ja jede Menge Elektronic um Rechner geregelt runter zu fahren, die Dinger pfeifen wenn die 220 von aussen ausbleiben und meckern wenn sie \"falsch gepolt\" an die Steckdose kommen. Gibt da was zu beachten ?

Ich bin leider ein \"Strom-Depp\" und wenns über Gleichstrom hinausgeht dann häng ich halt ab und zu ;-(

Viele Grüße aus München

Volkmar

unregistriert

19

Dienstag, 20. April 2004, 13:45

[cite]szet schrieb:[br]Hi Volkmar und auch servus an alle anderen, bin nämlich neu hier :-)

Ich habe mir die USV Variante in den Kopf gesetzt. Ich habe zufällig zwei von den Dingern rumliegen. Das sind Compaq / Deltec Geräte, stand allone, also nicht 19\" Rack, 980W Output. Ich habe so ein Dingens jetzt mal aufgemacht und reingeschaut. Und Überraschung war groß, da ist ein 12V Panasonic Accu drin mit 4 (in Worten ..Vier ) Polen drin, zweimal plus und zweimal minus.
Die Pluspole sind über 4 Leitungen verbunden, wobei in den Leitungen jeweils eine dicke Glasrohrsicherung dazwischen hängt. Leider kann ich die Beschriftung kaum lesen, glaube aber 32A zu erkennen.
Die Minus Leitungen gehen jeweils zum Gehäuse, zur Steuerplatine und zum Trafo.

Hast du ungefähr einen Schimmer was das soll ?

[/cite]

Hallo szet,

von der Beschreibung her macht für mich die Verdrahtung
noch keinen Sinn.
Einen Akku mit 4 Polen habe ich noch nicht gesehen, das
kann aber durchaus Sinn machen, wenn man diesen bei
möglichst vielen Geräten einsetzen möchte.
Meine Idee dazu ist, daß es sich eigentlich um 2 Akkus
in einem Gehäuse handelt, je nach Anwendungsbereich
können diese in Reihe oder parallel geschaltet werden.

Kannst Du erkennen wieviele Zellen jedes Teil, bzw.
überhaupt vorhanden sind?
Eine Zelle liefert ca. 2 Volt, sind es 2 x 6 Zellen,
dann kannst Du daraus ein 12 Volt Akku durch Parallel-
schaltung oder aber ein 24 Volt Akku durch Serienschaltung
machen.
Ganz offensichtlich sind die beiden Teile in Serie geschaltet.
Das 4 Kabel dazu genommen wurden, verwundert etwas, ein dickes
hätte es auch gtan, das mag aber mit der Materialwirtschaft
beim Hersteller zu tun haben.
Wenn sie in Reihe geschaltet sind, dann können eigentlich
nicht die beiden + Pole verbunden sein, sondern es müßte
ein Plus und ein Minuspol verbunden werden.
Die beiden übriggebliebenen Pole sind dann + & - des
Gesamtakkus.
Bevor Du Deine Autobatterien anschließt solltest Du
unbedingt überprüfen mit welcher Spannung die USV läuft!!
Das können durchaus 24 Volt sein.

[cite]
Also, meine Idee.
220V über den Ausssenstecker rein in die USV.
An die Stelle des kleine Akkus in der USV kommt zwei mal 88Ah Autobatterie
Von den Autobatterien, (die ja so über die USV, bzw meinen Mobitronic 24-12V Wandler geladen werden) werden die ganzen 12 V Geräte gespeist.
dann alles was 220V im Auto ist wird auf die Ausgänge der USV Umgelegt, heißt bei externem Strom wird nur durchgeschleift, ohne Strom von aussen tritt dann die USV in Kraft und liefert 220 aus der Batterie. Wenn ich dich bis hier her richtig verstanden habe, dann soll die USV erkennen wenn ein 220V Gerät angesteckt wird und sich einschalten, bzw zu wandeln beginnen.
Ist das erst mal richtig so ?
[/cite]

im Prinzip ist das richtig, nur s.o. erstmal wirklich die
Spannung prüfen, ob es wirklich 12 Volt Geräte sind!

[cite]
Dann, die Dinger habe ja jede Menge Elektronic um Rechner geregelt runter zu fahren, die Dinger pfeifen wenn die 220 von aussen ausbleiben und meckern wenn sie \"falsch gepolt\" an die Steckdose kommen. Gibt da was zu beachten ?

Ich bin leider ein \"Strom-Depp\" und wenns über Gleichstrom hinausgeht dann häng ich halt ab und zu ;-(

Viele Grüße aus München[/cite]

Eigentlich kannst Du nur beim Anschluß der 12 Volt Gleichspannung etwas falsch machen,
der Hersteller geht davon aus, daß die Geräte bestimmungsgemäß benutzt
werden und hat deshalb hier keine Sicherungsmaßnahmen eingebaut,
bzw. kannst Du hier keine erwarten.
Die Frage ist, ob die Geräte von allein mit den 12 Volt starten, das können
nicht alle, weil es eigentlich nicht notwendig ist. D.h. am Anfang
brauchen sie 220 AC um die Elektronik auf den Weg zu bringen, erst wenn
dann der Strom ausfällt können die Batterien übernehmen. Aber das
kannst Du ja ganz einfach ausprobieren.

Gruß, Volkmar

20

Dienstag, 20. April 2004, 23:54

Hi Volkmar, danke für die schnelle Antwort, und.... du hattest recht.
Ich habe das Dingens heute mal in meine Werkstatt getragen , angesteckt und gemessen. Die USV lädt tatsächlich mit knapp 30V die internen Batterien. Batterien deshalb weils doch zwei sind. Die sind nur durch die Halterung so ungünstig verdeckt, dass ich erst dachte es wäre nur eine. Damit fällt die USV erst mal aus. Es gäbe zwar noch die Lösung da hinten im Wohnraum-Stromfach alles mit 24V zu fahren und dann vor den \"eigentlichen Wohnraum\" meinen, bis jetzt noch zum laden der 12V Batterien verwendeten, dann aber übrigen DC/DC Wandler zu setzten, daran stört mich jedoch die Leerlaufstromaufnahme dieser Geräte. Und ein Relais zum Licht einschalten fällt nun mal komplett aus.

Ich werde mir wohl eine 12V basierende USV bei ebay suchen müssen. Gibts denn nen Tip woran man 12V USV´s erkennen kann ? Ich habe heute schon mal gesucht, bei den meisten Angeboten fehlt diese Angabe.