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1

Montag, 20. Juni 2016, 18:07

MPPT Regler - welcher?

Könnte 4 Solarpanels bekommen mit den Werten max. MPP Spannung 108 Volt (Leerlaufspannung 141 Volt).

Also Hauspanele.

Sinnvoll für das Wohnmobil?

Wenn ja, welcher MPPT-Regler wäre angebracht?

Oder ist das totaler Mist?

Danke an alle Elektro - Kenner!

Uli
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

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2

Montag, 20. Juni 2016, 18:18

Hi Uli,

Laderegler, die 141V abkönnen, sind selten, ich kenne keinen.
ivt hört bei 60V auf, Victron bei 100V.

Wenn du einen Regler mit 150V Eingangsspannung finden solltest, achte drauf, dass der Regler batterieseitig umstellbar ist von Nassbatterie (14,2V) auf AGM (14,7V).

#winke3

3

Montag, 20. Juni 2016, 20:20

Danke Andi,

dann weiß ich was ich suchen muss und hoffe, dass das Budget nicht überschritten wird.

Wenn zu teuer, dann wird der Wunsch weniger Volt bekommen.

Uli

Ergänzung: Der dürfte doch passen? : http://www.oeko-energie.de/produkte/sola…4423a1e50a9d801
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Schneckchen« (20. Juni 2016, 20:33)


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4

Montag, 20. Juni 2016, 20:56

Victron MPPT gehen bis 150V. Kann ich nur empfehlen.

https://www.victronenergy.de/solar-charge-controllers

Ich selbst habe den MPPT 100/50 und den 100/15 und bin hoch zufrieden. Der 150/35 käme dann für dich in Frage. Wie viel Leistung haben denn deine Zellen?

Grüße,
Jens

5

Dienstag, 21. Juni 2016, 20:13

jeweils 100 WP lt Verkäufer.

Also max. 400 WP für das Dach.

Zur Zeit 125, die im Sommer dicke ausreichen.
Signatur von »Schneckchen« Uli
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6

Dienstag, 21. Juni 2016, 21:10

Also max. 400 WP für das Dach.


für eine 12V Batterie nehme ich an. Na dann wäre der Victron MPPT 150/35 doch passend.
z.B. hier

Klar, sind erstmal 300€... Preis-Leistung ist aber dennoch Top. Toyo, IVT ect würde ich mir nicht mehr antun.

Aber wenn du mit den jetzigen 125Wp zurecht kommst, warum dann was ändern?

Evtl ist der hier noch ne Option, wenn du es auf 2-3 Module beschränken willst. Hab ich aber keine Erfahrung mit.

Grüße,
Jens

7

Mittwoch, 22. Juni 2016, 07:15

Solarladeregler MPPT 2215 BN
20A zu wenig, brauche schon mehr Ampere am Lader


Modulleistung bis 240W bei 12V - Modulleistung ist höher, kommt ergo nicht in Frage.

Warum ändern: die Ansprüche werden größer, es kommt ein Laptop mit an Bord.
Und wenn der Herbst/Spätherbst kommt, möchte ich netzunabhängig sein.

Geladen werden derzeit 2 x 12 Volt Blei-Akkus mit jeweils 72 AH.
An Bord nur LED, Kühlschrankventilatoren, Heizungsventilatoren, Verbraucher ansonsten "nur" Ladevorgänge wie 1,2V Akkus für Kameras.

Danke Jens!
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8

Mittwoch, 22. Juni 2016, 07:43

Moin Jens,

ich nutze den MPPT 2215 Regler mit zwei Modulen 260W in Reihe geschaltet, maximaler Strom 8,8A - der reicht völlig aus! Das laden der Batterien funktioniert einwandfrei. Habe aber ein 24V System. den gleichen Regler gibt es auch mit höheren Strom. Bei Interesse bitte eine PN an mich, ich habe bei www.westech-pv.de ein Konto.....

LG Martin #winke3
Signatur von »814Martin« Lieber Heidenspaß als Fegefeuer und Höllenqualen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »814Martin« (23. Juni 2016, 18:57)


9

Mittwoch, 22. Juni 2016, 13:57

Danke für das Angebot, Martin.
Nun bin ich etwas verwirrt. (Bei mir ist E-Technik ein absolutes 0-Wissen).

Auf das Dach sollen 4 Module à 100 WP (also 400 WP) mit max. Spannung 108 Volt (Leerlaufspannung 141 Volt.
Angeschlossen über den MPPT Regler an 2 Wohnraumbatterien (Blei-Säure-Akku), à 12 Volt (parallel geschaltet), um 12 Volt entnehmen zu können. (Bisher 72 AH, demnächst größer)
Ladung soll also mit 12+ Volt erfolgen.

So weit konnte ich folgen, dass der MPPT Regler eine hohe Ampere Zahl haben muss.

"geliefert" werden ca. 108 bis max 141 Volt durch die Solarpanels.
Der MPPT Regler regelt die Spannung zum Batterie laden auf 12+ Volt.


Was mich nun verwirrt, sind 24 Volt Systeme, 260 Watt Module und Anregungen zu den Reglern, die teilweise, nachdem ich die dazugehörige Anleitung lese, leider nicht passen.

So komme ich leider noch nicht zum Sch(l)uss.

Danke für alle Hilfe!
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10

Mittwoch, 22. Juni 2016, 15:21

Dann mal eine kurzer Rechenversuch: Um einen Laderegler zu wählen, sollte mal zunächst die maximale Eingangsspannung, die Batteriespannung und max. Ladestrom kennen.

Max. Eingangsspannung: 141V
Batteriespannung: 12V - das haben wir schonmal
Idealerweise sollte die Ladeschlussspannung noch zwischen 14,1V und 14,8V für die verschiedenen Batterietypen einstellbar sein.

Ladestrom:
In deinem Fall ist die Modulleistung gegeben, 400W. Wir gehen mal davon aus, dass sie das auch gelegentlich bringen. Weiter gehen wir von einem Wirkungsgrad des Reglers und der Verkabelung von 95% aus. Außerdem nehme ich eine minimale Ladespannung von 12V an (stark entladene Batterie). Dann wären das:

400W*0,95 / 12V = 31,7A Ladestrom

Und schon sind wir wieder bei meiner Empfehlung von oben.



Und noch zum Thema 24V:
würdest du ein 24V Batterie-System statt einem 12V System verwenden, würde sich der Ladestrom bei gleicher Modulleistung halbieren. D.h. du kämst wie MArtin mit einem 20A-Regler zurecht.


Grüße,
Jens

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11

Mittwoch, 22. Juni 2016, 15:46

Moin Zusammen,

.....man muss warten können....danke Jens ;-)

LG Martin #winke3
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12

Mittwoch, 22. Juni 2016, 16:41

. Außerdem nehme ich eine minimale Ladespannung von 12V an (stark entladene Batterie). Dann wären das:
400W*0,95 / 12V = 31,7A Ladestrom


Moin,

und wenn wir dann eine wirklich leere Batterie von 10,5V laden, wirds eng:

400W*0,95 / 10,5V = 36,2A #motz1

Man kann aber auch mehrere Regler parallel schalten. Ich habe bei mir 2Stück 17V Panele (Reihenschaltung á 85W) auf dem Dach an den ersten Regler angeschlossen, und ein abnehmbares Panel (100W/17V) auf der Staukiste an einen zweiten Regler. Das funktioniert einwandfrei. Regler sind beides Victron 75/15.

#winke3

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13

Mittwoch, 22. Juni 2016, 21:15

und wenn wir dann eine wirklich leere Batterie von 10,5V laden, wirds eng:

400W*0,95 / 10,5V = 36,2A #motz1


Klar doch, aber seis drum. Erstens, ist es nahezu ausgeschlossen, dass eine tiefentladenen Batterie überhaupt so viel Strom annimmt, d.h. aufgrund des Innenwiderstandes ist die Spannung dann auch wieder höher. Zweitens, selbst wenn das vorkäme oder wenn die Module mal über Nennleistung produzieren, die Vitrons verfügen auch über eine Strombegrenzung. Nicht um sonst ist der 150/35 z.B. laut Datenblatt für 500W Modulleistung an einer 12V Batterie ausgelegt. Also nur keine Bange deswegen.

Grüße,
Jens

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14

Donnerstag, 23. Juni 2016, 06:34

was macht der 300 Euro MPPT Regler anders als ein herkömmlicher 50 Euro Solarregler? Beide laden bis zur Ladeschlußspannung, und ob die 1h früher erreicht ist oder nicht wär mir den Mehrpreis nicht wert

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15

Donnerstag, 23. Juni 2016, 09:08

, die Vitrons verfügen auch über eine Strombegrenzung.


OK, das ist dann entscheidend, wusste ich bisher nicht. Dann kann man den natürlich verwenden.

Ein MPPT Regler ist sozusagen ein Trafo, er überträgt die Leistung vom Modul an die Batterie. Intern wandelt er die Spannung vom Modul auf die Spannung der Batterie.
Der 50 euro Regler PWM-Regler ist der Eingangsstrom vom Modul und der Batteriestrom identisch groß. Die Spannung wird reduziert. Somit wird nur ein Teil der Modulleistung an die Batterie gegeben. Gerade bei hohen Modulspannungen wird ein erheblicher Teil der Solarleistung im Regler "vernichtet".
Die Laderegelung sollte bei beiden Reglertypen ähnlich oder identisch sein, die "interne" Behandlung der Solarleistung ist unterschiedlich.
Ich hoffe, ich habs verständlich ausgedrückt.
Interessant sind MPPT Regler bei Haus-Panelen mit 100 oder 150V Ausgangsspannung. Oder wenn die Reglerseite optimiert werden muss weil kein Platz für größere Module vorhanden ist.


#winke3

16

Donnerstag, 23. Juni 2016, 09:26

Klasse Jens, so hab sogar ich es kapiert!
Danke, so eine gut formulierte Erklärung brauchte ich!!!

Ohne Deine Hilfe wäre Murks entstanden.

Mit der Aussage komme ich weiter.
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17

Donnerstag, 23. Juni 2016, 10:33

@ Schneckchen, freut mich auch mal geholfen zu haben, meist suche ich hier nur Hilfe

@ Thorsten, der Andi hat das Prinzip ja schon treffend erklärt. Wenn du mir deinen 50€ Regler verlinkst, mach ich mal einen Direktvergleich, sofern es noch von Interesse ist.

Grüße,
Jens

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18

Donnerstag, 23. Juni 2016, 18:50

ich hab einen Schaudt LR1214 verbaut

19

Donnerstag, 23. Juni 2016, 19:36

Hab im Netz zu dem LR 1214 nichts Passendes gefunden.
LR 1218 ist zu klein/schwach. Haut weder mit den Eingangswerten noch sonstwie hin.

Danke

Uli

Panels sind bestellt, 400 WP, zwar nicht die Neuesten (10 J. alt), aber zusammen nur 100.-€

Regler folgt, ich berichte.
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20

Donnerstag, 23. Juni 2016, 23:52

Welcher mppt Regler?
Ich hab gar keinen.....
Fur das Geld was so ein Ding kostet bekommst du von denen

http://www.ebay.de/itm/SOLARMODUL-100W-1…PoAAOSwWnFV~~~~

mindestens 3 stück. Macht dann in etwa,in verbindung mit einem Blligregleregler mehr als 10 Ampere.

Habe auf meinem Dach auch nur so einen Chinaschrott und bin damit sehr zufrieden. Knapp 400w billig Solarzellen mit einer Ausgangsspannung von ca 18v und einen Billigregler machen über 15a wenn die Sonne brennt.

Falls da mal ein ordendliches Hagelkorn das Glas zerdeppert ist der Verlust überschaubar.

Wichtig ist allerdings die geringe Ausgangsspannung der Module.

Schon mit über 20v brauchst du natürlich diesen sauteueren Hightechregler sonst sinkt der Wirkungsgrad.

Je näher das Solarmodul an der benötigten Ladespannung der Batterie liegt desto geringer sind die Verluste mit einem Billigregler......

Gruß Ralf