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  • »cartoonage1« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: düsseldorf

Beruf: Cartoonist

Fahrzeug: Düdo 407

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1

Sonntag, 10. Juli 2016, 13:04

Servolenkung Düdo

Hallo Düdofahrer,

Weil mir beim Lenken wegen Artritis die Hände zu sehr wehtun, hab ich über eine Servo Nachrüstung geguggelt und einen recht interessanten Link gefunden, den ich Euch gern mal weitergebe, vielleicht auch zur Diskussion stelle. Hat jemand schon sowas einbauen lassen und mit welchem Erfolg ?

http://www.ezpowersteering.nl/type/35/108/Mercedes_T2.html

einen Artikel darüber findet Ihr hier :

http://www.ezpowersteering.nl/photos/0A2…E2986FDAE97.pdf

Grüße an Euch alle,
Elie

Wohnort: edertal

Fahrzeug: mb206d mb406

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2

Sonntag, 10. Juli 2016, 21:37

hallo
hab letztes jahr mal angerufen.
soll 1580€ für den düdo kosten.
gruß fidel

Wohnort: maasbree

Fahrzeug: MB L508DG Pick-Up

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3

Montag, 11. Juli 2016, 05:56

Ich habe damit gefahren im VW T3. Wirkt hervorragend, besser als das original hydraulik anlage. Die servomotor kam damals von Opel Corsa.
Signatur von »houtstoker« Grüss Ad
MB 508 DG Pick-up
https://www.facebook.com/Houtstoker
https://www.facebook.com/transportertechniek

Wohnort: Berlin

Beruf: Mechaniker

Fahrzeug: Ford17M, Ford Granada, LF408g, SenatorA

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4

Dienstag, 12. Juli 2016, 14:29

Hallo Leute, ich habe mir das mal angesehen. Im Prinzip ist das nichts weiter als ein Stellmotor, der an der Lenksäule angebaut wird. Solche Systeme gibt es in Großserie. So etwas kann man für kleines Geld anbauen ohne die Lenksäule anzutasten. Ich glaube die große Herausforderung ist die Steuerung des Motors, hier könnte man vielleicht auf die Steuerung eines E-Bike`s zurück greifen, dort muss es ja auch einen Sensor geben, der Tretkraft misst und den Impuls an den Motor weiter gibt. Da die Lenksäule nicht angetastet wird, ist das mit dem Sicherheitsrelevanten Teilen nicht relevant. Oder so. Was meint ihr dazu
Signatur von »Bummi110« Was nicht passt wird passend gemacht :-)

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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5

Dienstag, 12. Juli 2016, 20:14

Moin Moin !

Zitat

Da die Lenksäule nicht angetastet wird, ist das mit dem Sicherheitsrelevanten Teilen nicht relevant.
Die Lenksäule muss natürlich nicht nur "angetastet" werden ,sondern sogar getrennt.
Wie du richtig erkannt hast , ist die Ansteuerung das Problem.
Das wird gelöst durch ein Torsionselement in der Lenksäule , auf diese oder ähnliche Weise funktionieren alle Servolenkungen.
Besser funktionieren als eine Calzoni-Lenkung wird sie aber.

MfG Volker

Wohnort: Berlin

Beruf: Mechaniker

Fahrzeug: Ford17M, Ford Granada, LF408g, SenatorA

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6

Donnerstag, 14. Juli 2016, 08:20


Moin Moin !




Zitat


Da die Lenksäule nicht angetastet wird, ist das mit dem Sicherheitsrelevanten Teilen nicht relevant.
Die Lenksäule muss natürlich nicht nur "angetastet" werden ,sondern sogar getrennt.
Wie du richtig erkannt hast , ist die Ansteuerung das Problem.
Das wird gelöst durch ein Torsionselement in der Lenksäule , auf diese oder ähnliche Weise funktionieren alle Servolenkungen.
Besser funktionieren als eine Calzoni-Lenkung wird sie aber.

MfG Volker

Ja, bei dem erwähnten Einbausatz ist das so, ich sprach hier von einem möglichen Eigenbau, bei dem die Lenksäule unangetastet bleiben sollte. Denn der Preis steht in keinem Verhältnis zum Materialaufwand. Man könnte die kraft des Motors zB per Zahnriemen auf die Lenksäule übertragen. Und dann irgendwie mit einer E-Bike-Steuerung arbeiten.
Signatur von »Bummi110« Was nicht passt wird passend gemacht :-)

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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7

Donnerstag, 14. Juli 2016, 14:21

Moin Moin !

Zitat

Und dann irgendwie mit einer E-Bike-Steuerung arbeiten.
Irgendwie ? Das genau ist das Problem ,da hast du glaube ich völlig falsche Vorstellungen. Hier die vergleichsweise einfache Lösung für e-bikes , andere bei e-bikes verwendete Sensoren kommen für eine Lenkung nicht infrage.


http://www.sensormagazin.de/dateien/smon…kel2_sm3_13.pdf

Nur kannst du so ein System ebenfalls nicht ohne Trennung der Lenksäule einbauen !
Ausser bei der Calzoni-lenkung arbeiten sämtliche Systeme so , um die Lenkkräfte zu ermitteln.
Nur diese ermittelt die Kräfte in der Schubstange , die deswegen notgedrungen geteilt ist.


MfG Volker

Wohnort: Berlin

Beruf: Mechaniker

Fahrzeug: Ford17M, Ford Granada, LF408g, SenatorA

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8

Freitag, 15. Juli 2016, 09:08

AHA, also arbeiten die Steuerungen alle nach dem gleichen Prinzip, egal ob bei E-Bike, oder Lenkhilfe, habe ich das so richtig verstanden? Die Calzoni-Lenkung ist ja eher was für Arbeitsmaschinen aller Art, kommt also für PKW und LKW nicht in Frage. Man kommt ja auch nicht viel Billiger bei weg. Naja, werde ich eben weiter viele Runden an meinem Lenkrad selber drehen. :-O
Signatur von »Bummi110« Was nicht passt wird passend gemacht :-)

Wohnort: berlin

Beruf: Fotograf

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9

Freitag, 15. Juli 2016, 09:25

für den Düdo gab es doch Servolenkung in Serie bzw. als Extra, warum nimmst du nicht die? Musst natürlich etwas suchen, aber ich habe das bei meinem auch gemacht und nachgerüstet. Funktioniert super, und es ist ein ganz anderes Fahren. Nie wieder ohne 8-)

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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10

Freitag, 15. Juli 2016, 14:46

Moin Moin !

Zitat

Die Calzoni-Lenkung ist ja eher was für Arbeitsmaschinen aller Art, kommt also für PKW und LKW nicht in Frage
Ja ,die arbeitet ziemlich indirekt und verzögert , aber ist unglaublich simpel und kann praktisch ohne Änderungen am Fzg an jedes angebaut werden , hier wurde sie wirklich fast nur für langsame Arbeitsmaschine benutzt , aber im Ostblock war sie auch bei LKW verbreitet.

Zitat

AHA, also arbeiten die Steuerungen alle nach dem gleichen Prinzip, egal
ob bei E-Bike, oder Lenkhilfe, habe ich das so richtig verstanden?
Nein ,bei e-bikes ist meist eine viel primitivere Steuerung verbaut , das von mir verlinkte ist quasi die Rolls-Royce Ausführung !
Die Anforderungen sind doch völlig unterschiedlich ! Der erste gewaltige Unterschied ist der ,das die Lenkung in beide Richtungen arbeiten muss ! Zum anderen muss die Unterstützung sofort einsetzen . Genau das darf beim e- bike nicht sein ,die Ansteuerung muss eine starke Verzögerung und Dämpfung besitzen. Der Grund liegt darin ,dass ja die Verstärkung um so stärker sein soll , je stärker man in das Pedal tritt. Nun tritt man allerdings kinematisch bedingt nicht mit gleichem Drehmoment während eines Kurbelumlaufes , sondern mit starkem und kaum vorhandenen Drehmoment je nach Kurbelstellung. Würde der Sensor also über das Steuergerät den Motor mit von diesem Drehmoment abgeleitetem Strom versorgen ,würde das eine unglaubliche Ruckelei !
Beim e-bike kommt man also mit viel primitiveren Sensoren aus , aber benötigt eine aufwändigere software für das Steuergerät.
Ich habe mir das jetzt ,weil es mich interessierte , auch nur aus dem Netz angelesen , demnach wird als Sensor beim e-bike wohl gerne die Rahmenverwindung am Tretlager oder am Ausfallende verwendet.

MfG Volker

Wohnort: Berlin

Beruf: Mechaniker

Fahrzeug: Ford17M, Ford Granada, LF408g, SenatorA

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11

Sonntag, 17. Juli 2016, 08:31

Danke für Deine ausführlichen Beschreibungen.
Signatur von »Bummi110« Was nicht passt wird passend gemacht :-)

  • »cartoonage1« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: düsseldorf

Beruf: Cartoonist

Fahrzeug: Düdo 407

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12

Sonntag, 17. Juli 2016, 11:28

für den Düdo gab es doch Servolenkung in Serie bzw. als Extra, warum nimmst du nicht die? Musst natürlich etwas suchen, aber ich habe das bei meinem auch gemacht und nachgerüstet. Funktioniert super, und es ist ein ganz anderes Fahren. Nie wieder ohne 8-)
Durch Zufall - er hatte auch einen Düdo und stand bei uns am Rhein - lernte ich einen Fahrzeugprüfer kennen und dachte, den kann ich mal fragen,wie das so sei mit Servolenkung und ob man eine Gebrauchte nehmen und die Karre damit nachrüsten könne. Er meinte, besser nicht, wegen möglicher Undichtigkeiten, also habe ich weiter geguggelt , das Ergebnis schien mir jedenfalls interessant genug, und vielleicht hat ja sogar einer von Euch schon Erfahrung mit diesem Laden gemacht. :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »cartoonage1« (17. Juli 2016, 11:38)


Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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13

Sonntag, 17. Juli 2016, 12:49

Er meinte, besser nicht, wegen möglicher Undichtigkeiten,

Öhhh, was meint der damit. An einem alten Auto kann so alles mögliche undicht sein oder werden. Wenn man eine gebrauchte Servolenkung einbaut, muss man die Teile natürlich auf ihren Zustand prüfen und eventuell neue Schläuche einbauen, bzw. Pumpe oder Getriebe abdichten (lassen).

Wenn man dann aber eine orginale Servolenkung drin hat, dann ist es toll. Das weiss ich, weil ich sowas hatte #winke3

Man muss aber tierisch aufpassen, dass man alle Teile beinander hat. Manchmal kriegt man Sets, die schauen vollständig aus und dann stellt sich raus, dass ein Teil fehlt, nach dem man sich dann einen Wolf sucht (z.B. doppelte Riemenscheibe, Lenkgetriebehalterung). Kannst du hier aber rausfinden, was du alles brauchst.

Für deine Alternativlösung spricht, dass man sich erstmal relativ sicher sein kann, dass man auch alles hat was man braucht.

LG Christian