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  • »Schwabe« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Kalbe/Milde

Fahrzeug: Simson SR50, 406 Düdo

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1

Donnerstag, 25. August 2016, 14:23

Schwarzes klebriges Zeugs

Hallo,

im Fahrerhaus meiner alten Dame war der Boden (keine Ahnung, seit wann) mit einer Gummi(?)matte von Raychem beklebt. Mit so schwarzem Zeugs, das auch nach Wochen guter Belüftung immer noch ein bißchen weich und extrem klebrig ist. Mit der Heißluftpistole wird es ein wenig weicher, mit Nitroverdünnung noch klebriger und mit ganz normalem Benzin fast schon dünnflüssig.
Das Problem ist, dass darunter stellenweise Luftblasen sind - und natürlich an den Stellen auch Rost. 8-(

Was könnte das sein? Kann ich -nach freilegen der Luftblasen- mit Lack/Grundierung/Hammerit o.ä. einfach drüber?
Was würdet ihr empfehlen? Alles rauskratzen wäre ein Job für einen lebenslänglichen Strafgefangenen %-/
Signatur von »Schwabe« Don't panic

(The hitchhiker's guide to the galaxy)


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2

Donnerstag, 25. August 2016, 14:45

das müßte Bitum -Kleber sein

geht auch mit Raps Öl ab - aber erst mal mechanisch entfernen - scharfen Spachtel etc.

dann den Rost mit Drahtbürste bearbeiten , entfernen , Rostvorsorge treffen und wieder schliessen

LG Q

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3

Donnerstag, 25. August 2016, 19:56

Hatte ich auch, erst abspachteln, dann blankbürsten mit Zopfbürste, Flex etc., danach Rostwandler, Farbe, und in Zukunft überall Luft ranlassen ;-)
Für Lärmdämmung kannst Du auf das nun freie Blech erst Schwerschichtmatten fest verkleben und/oder Gummigranulatmatten drüberlegen (die atmen...), hilft ne Menge, hab 2 Schichten im Fahrerhaus.

Grüße aus xberch

  • »Schwabe« ist der Autor dieses Themas

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4

Donnerstag, 25. August 2016, 20:33

Also doch Strafarbeit der übelsten Art 8-(

Achja, über der Gummimatte waren noch zwei Lagen Nadelfilz - mit Ameisennest und allem, was dazugehört. :-P

Trotzdem vielen Dank für die Antworten :-) Rapsöl versuch ich mal, riecht immerhin besser als Benzin.


PS: Wenn's mir zu laut wird, kann ich die elektronischen Ohren ausschalten. Dann ist alles 50dB leiser :-O
Signatur von »Schwabe« Don't panic

(The hitchhiker's guide to the galaxy)


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5

Donnerstag, 25. August 2016, 20:41

das müßte Bitum -Kleber sein ...

Das dürfte eher Butylkautschuk-Kleber sein. Das Zeug geht mit "Acrysol" wieder weg.

liebe Grüsse vom Muger
.

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6

Donnerstag, 25. August 2016, 22:54

ja Probier mal aus mit dm Öl , wenns weggeht ists Bitum

ein anderer Busfreak hat das mal alles mit Reinigungsbenzin versucht zu entfernen

die Karre stank ohne Ende - wochenlang - also erst die groben Teile wegspachteln , fräsen bürsten, etc. und die Reste dann mit Öl oder wenns nicht damit geht eben anderen Mittelchen versuchen zu entfernen

Strafarbeit ist Inklu beim DüDo 8o) #winke3

öhhmm viel Spaß wünscht man doch dabei ;-) öfter mal Pause machen und durchatmen

LG Q

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7

Freitag, 26. August 2016, 13:03

...oder die elektronischen Ohren wieder an und ne Mahler-Symphonie reinlegen, dann wird alles gut ;-)

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8

Freitag, 26. August 2016, 20:00

Mahler kommt nicht an meine Ohren, bissel Tiamat, Schwermetall oder Faun und sowas schon eher ;-)

Danke für die Tipps, es ist Bitumen-Kleber und das Rapsöl hilft auch beim abspachteln der dicken Schichten :-8
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9

Freitag, 26. August 2016, 20:15

was ein Glück , das du gefragt hattest und nicht einfach drauf los bist #jippie1 #tanzen #putzen

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10

Samstag, 27. August 2016, 11:08

Na gut, wenn Mahler nix ist für Dich, vielleicht die Dirty Granny Tales, auch großartige Musik...

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11

Samstag, 27. August 2016, 16:23

Ich hätte noch zwei letzte Fragen zu dem Zeugs:

1. Muss ich supersorgfältig jeden schwarzen Hauch vor dem Entfetten u. Grundieren entfernen?

2. Nur zum Verständnis:
Hätte Kleber+Folie bei wirklich erstklassiger Verarbeitung langfristig Sinn gemacht oder war das eine Modeerscheinung?
Signatur von »Schwabe« Don't panic

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12

Mittwoch, 7. September 2016, 15:44

Hurra, es ist geschafft, das Zeugs ist raus! #jippie1
Ich habe mir Hilfe aus der Küche geholt, Topfkratzer (diese Spiraldinger aus Edelstahl).
Das Ergebnis vor der Endreinigung mit Rapsöl und dem Enfetten:


Schön, die vielen Schichten aus Grundierungen und Lacken, oder? ;-)


Und hier ein paar "fachmännisch" genietete und geschweißte Rep.-Bleche.
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13

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 21:32

das sieht doch super aus! wie weit bist du jetzt?

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14

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 22:08

Nochmals vielen Dank #winke3 für die Tipps und meine Zusammenfassung:

1. Dicke Schichten mit einem -mit Rapsöl eingeschmierten- schmalen Spachtel abheben
2. Das ganze wiederholen, diesmal mit Rapsöl auch auf dem Bitumen
3. Mit Rapsöl und einem Topfkratzer (dieses Edelmetallspiralzeugs) weitermachen ( (!) das kratzt an Lack und Grundierung (!) )
4. Mit Küchentüchern und wieder viel Rapsöl säubern
5. Es ist trotz allem eine Sträflingsarbeit %-/
Rapsöl hat mehrere Vorteile: Es stinkt nicht, es verdunstet nicht, nix klebt mehr, es ist umweltfreundlich und billig - und die Küchentücher können nachher ohne schlechtes Gewissen in den Holzofen und heizen auch noch die Wohnung ;-)

Als nächstes die dicksten Schweißnähte und ~punkte glätten, dann Rostschutz, Grundierung und Lack drauf.
Da ich im Freien arbeite, geht das erst wieder zu Weihnachten oder so, wenn es über 10°C warm
und trocken ist. ;-)
Verkleben werde ich da unter Garantie nix mehr! Der Markt für begehbaren Schallschutz für Industrie und Wohnen ist riesig.

Alles so, wie die Schwaben sagen: No net hudla (Eile mit Weile) :-O
Signatur von »Schwabe« Don't panic

(The hitchhiker's guide to the galaxy)