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  • »asakawa« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Geithain

Beruf: Metallbauer

Fahrzeug: BMW E90 330d limo, Benz 408D (Feuerwehrfahrzeug)

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1

Montag, 5. September 2016, 22:32

Probleme mit AGM Batterien.

Hallo,
Ich bin im urlaub und bemerke leider dass meine 1,5 jahre alten 8 100AH effekta AGM batterien nicht mehr ihr leistung haben.
Es sind 4 parallel und dann die beiden batterieblöcke in reihe geschaltet um auf 24v zu kommen.
Geladen werden sie durch 2 180watt solarmodule und es hängt ein westech wechselrichter mit 4 kw dran.
Das problem, der steca zeigt seine 26 volt spannung an, auch 4 stunden nach sonnenuntergang.
Aber wenn ich jetzt die kaffemaschine anschalte fällt die spannung binnen 20 sekunden auf 22v runter und der wechselrichter geht aus...
Ich geh mal davon aus dass die batterien sulfatiert sind. Aber sie werden doch ständig geladen... Wie kann das sein und was kann ich tun?
Ich habe mir jetzt erstmal aus angst dass die batterien richtig kaputt gehen einen 24v megapulser(das original von Novitec) geholt und hoffe das bringt was?
Habt ihr einen rat für mich?
Vielen dank

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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2

Montag, 5. September 2016, 22:47

was mir da nur einfelt ist, das die agm eigentlich für klein ströme gedacht sind aber nicht für nen 4kw WR ?
wenn die paar ma lam tag rent werden die ganz schön belastet.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

  • »asakawa« ist der Autor dieses Themas

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3

Montag, 5. September 2016, 22:51

Naja, ich nutze die 4kw natürlich nie.
Maximal mal die kaffemaschine mit 1,3kw, das sind 160watt pro batterie... Quasi 16% der gesamtkapazität und das nur für maximal 5 minuten...

  • »asakawa« ist der Autor dieses Themas

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4

Dienstag, 6. September 2016, 01:09

Batterien wurden nie um mehr als 30% entladen und werden eh relativ selten genutz(nur wenn ich halt mal unterwegs bin, also ca. 10 mal ein wochenende und 2 mal zwei wochen)
Aber der strom vom dach reichte stets aus um den tagesverbrauch zu decken und die batterien voll zu halten...
Erst in letzter zeit bemerke ich eben sehr deutlich wie die batterien schlapp machen.
Auch wenn ich eine nacht den kühlschrank laufen lasse ist morgens der wechselrichter aus wegen unterspannung aber die batterien haben sich bis dahin schonwieder erholt und zeigen 12,8-13v(25,6-26v) an...
Der steca ist auf 28v laden und 27v erhaltungsladen eingestellt und erreicht diese spannungen auch bis zum ende des tages.

5

Dienstag, 6. September 2016, 07:43


Der steca ist auf 28v laden und 27v erhaltungsladen eingestellt und erreicht diese spannungen auch bis zum ende des tages.
Hallo,

was sagt denn das Datenblatt der Akkus zu der Ladeendspannung? Ich denke 14V ist eindeutig zu wenig.
Lässt sich der Steca höher als 28V stellen?

Ein kompletter Ladezyklus dauert bei meinen Gel viel zu lange, da vertraue ich nicht auf Solar, sondern schliesse in regelmässigen Abständen einen geeigneten Netzlader an.

Wohnort: Ratingen

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6

Dienstag, 6. September 2016, 08:05

Bei einem 2 mal 4 Verbund prüfe erst mal die einzigen Blöcke auf Zellenspannung.Den Strom können die AGM ab.
Deine Grundkapazität von 400 Ampere bei 24 Volt reicht da völlig.Weiß zwar nicht wozu du da so viel durch die Gegend fährst für die paar Wochenenden?
Der Nowitec ist gut.Habe bei mir 4 Stück im Einsatz.Habe auch schon sulfatierte Blöcke damit wieder auf die Beine gestellt.
Prüfe und reinige alle Verbindungsleitungen.Gemessene Spannung ohne Last sagt wenig aus.
Die richtige Ladeschlussspannung ist an Lagegeräten auch Solar einzustellen.Du kannst dir nicht vorstellen was 0,8 Volt an Kapazität ausmachen.

  • »asakawa« ist der Autor dieses Themas

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7

Dienstag, 6. September 2016, 08:38

Ich habe ja am steca die möglichkeit drei ladegrenzen einzustellen.
Ausgleichsladen, erhaltungsladen und wartungsladen...
Welche ist denn die "normale"?
Ich geh mal von ausgleichsladen aus. Die kann ich bis 28,8v einstellen...
Ich habe etwas angst vor überladung. Bis wohin kann ich denn da gehen ohne sie zu überladen, theoretisch sagt man ja 14,4-14,6 volt, oder?
Verbindungen werde ich überprüfen sobald ich in deutschland bin, weil ich die batterien sehr gut in einer fest verschraubten holzkiste verbaut habe... Da werde ich alles lösen, säubern und mit polfett versehen...

8

Dienstag, 6. September 2016, 08:52

Bis wohin kann ich denn da gehen ohne sie zu überladen, theoretisch sagt man ja 14,4-14,6 volt, oder?

Dafür brauchst du die genauen Angaben des Herstellers! Für wichtig halte ich auch die Temperaturkompensation.

Hast du einen Link von dem Steka? Ich suche noch eine Solaranlage für meine 24V-Starter.

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9

Dienstag, 6. September 2016, 09:04

Das ist ja der normale steca tarom 4545...
Das ding ist gut, ärgerlich nur dass er nicht auch eine pulsladung hat.
Mein wechselrichter bietet die funktion desulfatisierung, jedoch mit 31v(also 15,5v pro akku). Kann man das mal machen? Er schaltet auch nach 4 stunden von alleine wieder ab.

10

Dienstag, 6. September 2016, 09:19

https://www.yachtbatterie.de/de/agm-yach…-7ah-200ah.html wenn du diese Akkus hast, kannst du bedenkenlos bis 14,6V laden - solltest du sogar -!

Mit 15,5V also über der Gasungsspannung würde ich bei geschlossenen Batterien nicht gehen, denn du kannst nicht nachfüllen und Sie vertrocknen.

Bei Temperaturkompensation können bei Minus 20 Grad C schon mal 15,5V anliegen, das ist dann aber ok so.

(Ich bin kein Fachmann und gebe nur gelesenes und eigene Erfahrungen wieder!)

Ich kann am Steca gar nicht erkennen, ob der überhaupt für AGM geeignet ist.
http://www.photovoltaik4all.de/solarlade…om-4545-48v-45a

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »liner1« (6. September 2016, 09:27)


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11

Dienstag, 6. September 2016, 09:31

Über prüfe mal deine 8 Blöcke.....bei eingeschalter Kaffeemaschine

Gute Batterien fallen nicht unter 12V
Defekte Batterien fallen unter 11V

Schliss die 2 oder 4 besten Batterien zu 24V zusammen......das langt.

Ich habe eine 12V 200Ah AGM Batterie und betreibe da mit eine Kaffeemaschine mit 1500 Watt (ca 2-5 mal am Tag Von April bis Oktober) und das seit 4 Jahren

12

Dienstag, 6. September 2016, 09:40

du willst jetzt aber nicht sagen, dass es besser ist eine 200Ah mit 125A zu belasten als eine 800Ah mit 125A?

  • »asakawa« ist der Autor dieses Themas

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13

Dienstag, 6. September 2016, 09:51

Also ich kann mich jedenfalls nur schwer mit dem gedanken anfreunden meine guten wenig genutzten effekta batterien aussortieren zu müssen...
Ich lade sie jetzt häufiger über das ladegerät des wechselrichters mit 80 ampere voll und lasse sie über einen tag im erhaltungsmodus. Vielleicht bringt das schon erstmal was.
Der steca sollte AGM unterstützen, da man ja alle ladegrenzen selbst einstellen kann. Er fragt ja sogar nach festem oder flüssigen elektrolyt. Wobei meiner meinung nach eine AGM batterie einen flüssigen elektrolyt besitzt, auch wenn er ja im vlies gebunden ist...
Und fester elektrolyt wäre ja nur lithium...
Oder irre ich mich da?

14

Dienstag, 6. September 2016, 10:03

Also ich kann mich jedenfalls nur schwer mit dem gedanken anfreunden meine guten wenig genutzten effekta batterien aussortieren zu müssen...

kann ich verstehen, gerade bei einer so grossen Bank.

ich habe gerade von 860 auf 420Ah zurück gebaut und gefühlt geht es meinen Akkus jetzt besser.
Woran das liegt kann ich nicht sagen, weil die Belastung hat sich ja ca. verdoppelt.

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15

Dienstag, 6. September 2016, 10:17

Wie so oft ...

.. bei solchen Fragen, sind die Angaben unvollständig!!

2 Solarmodule mit 180W, okay! 2*24V 180W, oder 2*12V, 180W??

Du hast jedenfalls 2 mal 12V mit je 400Ah in Serie geschaltet.
Wenn Du zwei 24V Solarmodule hast, wird der 24V-400Ah-Block mit maximal 12A geladen.
Viel ist das nicht. Empfohlen wird, seit Anbeginn der Akkuzeit, mit 10% der Akkukapazität zu laden. Dann sollten die Akkus nach 12h voll sein.

Bleiakku-Erhaltungsladung erfolgt übrigens mit 13,8V (12V) oder 27,6V (24V).
Wenn dein Stecca also 28V und 12A in deine AGMs schickt, macht er nichts falsch.
Die Erhaltungsladung mit 27V ist aber etwas niedrig!!

Du solltest deine 8 AGMs isolieren und einzeln messen. Da werden ein/zwei/drei dabei sein, die Unterspannung haben und im Verbund deshalb niemals ihre volle Ladung erreichen können.
Lade diese einzeln nach. Am besten Du lädtst mal alle 8 einzeln auf ihre Ladeschlußspannung (14,4V, vielleicht auch 14,7V) auf.

Danach sollte dann dein Block wieder funktionieren, sofern noch kein Akku einen Defekt davongetragen hat.
Das merkst Du aber dann beim Messen der Spannung. kein Akku sollte signifikant von den anderen Akkus abweichen (nach der Einzelladung).
Signatur von »spezii« Drei Bier gelten als Mahlzeit, da hat man aber noch keinen Schluck getrunken!

Wohnort: Bremen

Fahrzeug: Niesmann-Bischoff Flair 59

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16

Dienstag, 6. September 2016, 10:24

Und natürlich gilt GEL und AGM als festes Elektrolyt, das eigentliche Elektrolyt ist ja im GEL bzw. in der Glasfaser gebunden.
Signatur von »spezii« Drei Bier gelten als Mahlzeit, da hat man aber noch keinen Schluck getrunken!

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17

Dienstag, 6. September 2016, 10:27

Naja, es sind natürlich 2 solarzellen mit 24v und ja 180 watt...
Aber 180 watt sind 180 watt...
Egal ob 12v oder 24v...
Sicher ist nur dass sie parallel geschalten sind und somit theoretisch 380 watt haben.
Natürlich kommen nur maximal 300 watt bei den akkus an.
Also 37,5 watt pro akku, die man lieber mit 80 watt laden sollte...
Ich habe mir auch schon gedanken darüber gemacht dass sie einfach nicht mit genug leistung/strom geladen werden...
Aber spätestens wenn der karren eine woche in der sonne steht sollten sie messbar voll sein und dann auch nicht zusammenbrechen.

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18

Dienstag, 6. September 2016, 12:11

Naja, es sind natürlich 2 solarzellen mit 24v und ja 180 watt...
Aber 180 watt sind 180 watt...
Egal ob 12v oder 24v...
Für diesen Anwendungsfall leider nicht wirklich!
Entscheidend ist der Ladestrom. Deine Module leifern mehr als 24V deshalb ist der Ladestrom geringer.
Watt=Volt mal Ampere! 180W geteilt durch 40V gleich 4,5A!! Bei 32 Volt sind es 5,6A, daher die von mir unterstellten 12A Ladestrom beider Module.

Zitat

Aber spätestens wenn der karren eine woche in der sonne steht sollten sie messbar voll sein und dann auch nicht zusammenbrechen.
Das ist soweit korrekt.
Aber das funktioniert nur, wenn alle Akkus weitgehend gleiche Ladungszustände haben.

Nehmen wir die 4 parallelen Akkus:
Der erste Akku, der die Ladeschlussspannung erreicht sagt dem Ladegerät: "Ich bin voll". Dann schaltet das Ladegerät auf "Erhaltungsladung", auch wenn die anderen drei noch nicht voll sind!

Deshalb wird der "schwächste" Akku immer schwächer.
Beim Entladen ist es umgekehrt, dann meldet sich der schwächste Akku zuerst und sagt: "11,8V-Schluss, ich kann nicht mehr"!

Die Ausgleichsströme lindern das Problem zwar, aber negieren es eben nicht vollständig!

Ein Batterieladethread! Und ich hab keine Chipstüte!!! #winke3
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19

Dienstag, 6. September 2016, 13:01

Also ich habe jetzt mal manuell das wartungsladen mit 29 volt gestartet und fahre zur zeit im sonnigen italien umher...
Mal was passiert.

Wohnort: @home

Fahrzeug: 608 d maxil. ´85

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20

Dienstag, 6. September 2016, 13:44

Also ich habe jetzt mal manuell das wartungsladen mit 29 volt gestartet und fahre zur zeit im sonnigen italien umher...
Mal was passiert.


es wird regen geben... :T

scnr

roadrunner