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1

Mittwoch, 28. September 2016, 12:48

Definition Tropfsteinhöhle

Moin Jungs und Mädels,

ich hab mich jetzt durch 50 Seiten Forum und diverse andere Foren durchgelesen, und bin mehr denn je verunsichert in Sachen Isolierung. Da will ich auch auf gar keinen Fall nochmals einen neuen Fred aufmachen.

Trotzdem nochmal einige grundlegende Fragen bei Nichtisolierung:

Ich hab nen 507 Arzttruppwagen und wollte den eigentlich nicht isolieren. Die Innenverkleidungen sind super, der Aufwand ist mir eigentlich zu hoch und im Winter gehen wir nicht campen. Das Thema Geräuschentwicklung bei Regen, Isolation bei Sonneneinstrahlung ist mir alles bekannt und muss nicht mehr erwähnt werden.

Eine fette Eberspächer D4 Airtronic mit entsprechender Stromversorgung wird auf jeden Fall verbaut werden.

Zwei funktionierende Dachluken sind vorhanden.

Meine drei Bullis aus früheren Zeiten waren alle Fensterbusse und nicht isoliert. Es waren keine Tropfsteinhöhlen. Klar, die Fenster waren bei entsprechender Witterung nass und sind nach Lüftung sofort wieder getrocknet. Das Raumklima hat auch immer gut funktioniert. Wir waren mit den Kisten überwiegend in Norwegen unterwegs, also alle Witterungslagen gehabt.

Meine ernsthafte Frage jetzt:

Verhält sich so ein großer Kastenwagen auf Grund der größeren Blechfläche anders als ein kleiner Bulli?

Wird das wirklich eine hier viel zitierte Tropfsteinhöhle????? Können mir :-O nichtisolierte :-O Busfreaks dazu Ihre Erfahrung mitteilen?

Zuviel im Internet lesen ist auch nix, hab ich irgendwie festgestellt. (?) (?) (?)
Signatur von »brady111« Gruß Peter

Wer Andern eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »brady111« (28. September 2016, 12:59)


Wohnort: Rottweil

Fahrzeug: MB 508 und 510 DoKa (beide Baumuster 667)

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2

Mittwoch, 28. September 2016, 14:34

Hei,

Mögliche Probleme gibts nur dann wenn es unter 15 Grad geht... meine Erfahrung zu dem Thema... alles andere ist sowieso Luxus :-|

Ein großer Bus (mehr Luft und somit mehr Speicher für Feuchtigkeit) ist sogar angenehmer als ein kleiner Bulli...

Wir haben lange Zeit für schnelle Wochenendtouren (klettern, mountainbiken) einen nackten Transporter (lief unter der Woche als Handwerkerbus) genutzt... war manchmal feucht/ klamm aber ok. War aber ein Himmel drin! Bei nacktem Blech regnet es bestimmt...



Gruß vom Nils

Wohnort: Strau

Beruf: Maschinenbauer

Fahrzeug: T2LN1 - 711D

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3

Mittwoch, 28. September 2016, 16:49

Das Problem mit der Feuchtigkeit kommt daher, dass der Mensch ja mit der Atemluft Feuchtigkeit ausatmet.
Ist die Luftfeuchtigkeit hoch und man hat Temperaturunterschiede
(sagen wir mal im Bus 20°, das Blech aber 5° weil es draußen halt so kalt ist),
haben wir im Bus z.B eine relative Luftfeuchtigkeit von 70% (-> die Luft ist also zu 70% gesättigt).
Nahe an der Wand sinkt die Lufttemperatur an der Blechoberfläche an nahezu Außentemperatur
und die Luftfeuchtigkeit kondensiert (wie eben an der Bullischeibe beschrieben).

Man sollte hier aber nicht vergessen, dass durch die Verkleidung eine stehende Luftschicht zum Blech besteht,
die als (guter) Isolator wirkt.
Auch Holzmaterialien sind in der Lage einiges an Feuchtigkeit wegzustecken.

Ich denke das es, wenn der Bus in der kalten Jahreszeit nicht exzessiv genutzt wird
nicht zu einer Tropfsteinhöhle kommen wird.
Man sollte aber ev. auch darauf achten, dass er innen wieder austrocknen kann.

Ich stelle im Herbst nach der Urlaubssaison immer einen Eimer (oder mehrere kleine) mit Geschirrspülsalz
in den Bus. Man möchte nicht glauben was sich über den Sommer da an Feuchtigkeit im Ausbau ansammelt.
Signatur von »Mike« mfg
MIKE

Der Inhalt dieses Schreibens ist nur für die Adressaten bestimmt und
frei erfunden, sowie vertraulich zu behandeln.
Rechtschreibfehler, die gefunden werden, können behalten werden.
Ich habe keinerlei Verwendung dafür.

Fahrzeug: 72' 508 Alukoffer/Alkoven

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4

Donnerstag, 29. September 2016, 08:36

Hi,
normalerweise ist die Innenverkleidung nicht komplett luftdicht. Daher trocknet der Bus immer wieder komplett ab. Du wirst also keine Probleme haben. Probleme gibt es erst dann, wenn "einfach so" Mineralwolle o.ä. zwischen Blech und Innenverkleidung gestopft wird. Diese saugt sich dann voll und gibt das Wasser auch nicht mehr ab. Zusätzlich scheuert sie noch am Blech. Manche Ausbauer (irgend jemand hat den ja zum Arztwagen umgebaut) machen das mit der Mineralwolle trotzdem, weil es halt billig ist und einige Jahre funktioniert das auch.
-> Du solltest schauen, dass Du wirklich nur Luft zwischen Blech und Verkleidung hast. Dann wird ab und zu mal ein Tropfen an der Blechwand runterlaufen, was aber kein Problem ist. Bei der nächsten Fahrt trocknet alles wieder ab.
Gruß,
dagegen
Signatur von »dagegen« --
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.
Jean Paul

5

Freitag, 30. September 2016, 08:38

Hallo Miteinander,

die Antworten haben mein Weltbild wieder etwas geradegerückt.

Mir war nicht klar, mit welchem Luxusanspruch zwischenzeitlich auch die Womo-Szene teilweise unterwegs ist. Das Isolastionsthema hat mich ganz kirre gemacht.


Mögliche Probleme gibts nur dann wenn es unter 15 Grad geht... meine Erfahrung zu dem Thema... alles andere ist sowieso Luxus
Deshalb ist die Investition in eine dicke Heizung definitiv für mich das Wichtigste!

Hi,
normalerweise ist die Innenverkleidung nicht komplett luftdicht. Daher trocknet der Bus immer wieder komplett ab. Du wirst also keine Probleme haben. Probleme gibt es erst dann, wenn "einfach so" Mineralwolle o.ä. zwischen Blech und Innenverkleidung gestopft wird. Diese saugt sich dann voll und gibt das Wasser auch nicht mehr ab. Zusätzlich scheuert sie noch am Blech. Manche Ausbauer (irgend jemand hat den ja zum Arztwagen umgebaut) machen das mit der Mineralwolle trotzdem, weil es halt billig ist und einige Jahre funktioniert das auch.
-> Du solltest schauen, dass Du wirklich nur Luft zwischen Blech und Verkleidung hast. Dann wird ab und zu mal ein Tropfen an der Blechwand runterlaufen, was aber kein Problem ist. Bei der nächsten Fahrt trocknet alles wieder ab.
Gruß,
dagegen
Super erklärt, auch für mich Doofen :-O Danke! Es ist definitiv kein Isolationsmaterial vom Hersteller verbaut.
Signatur von »brady111« Gruß Peter

Wer Andern eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.

6

Freitag, 30. September 2016, 08:41

Man sollte hier aber nicht vergessen, dass durch die Verkleidung eine stehende Luftschicht zum Blech besteht,
die als (guter) Isolator wirkt.
Auch Holzmaterialien sind in der Lage einiges an Feuchtigkeit wegzustecken.

Danke für den Hinweis, das beruhigt mich alles, da eh ein Vollholzausbau vorgenommen wird.
Signatur von »brady111« Gruß Peter

Wer Andern eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.