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  • »magamalte3000« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Elsfleth

Beruf: Student

Fahrzeug: MB 310

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1

Dienstag, 18. Oktober 2016, 22:03

Vollabnahme Österreichisches Fahrzeug für deutsche Zulassung - Sitzplätze - TÜV Tipps

Hallo zusammen,

Mein MB 310, BJ 1984, ehem Feuerwehr mit Papieren aus Österreich soll ich Deutschland zugelassen werden (als PKW mit H-Kennzeichen). Dazu braucht es ein Vollgutachten gemäß § 21 StVZO, hab ich mir sagen lassen, dass dieses NUR vom TÜV gemacht werden darf [richtig?].

Bei dem bin ich dann gewesen um mir sagen zu lassen, dass die Sitzpläte so nicht eingetragen werden können, da es bei den hinteren keine Sicherheitsgurte gibt und es festverschraubte (zwei mal drei Plätze, einmal in und einmal gegen die Fahrtrichtung) Kisten mit Rückenlehne sind, die von der Feuerwehr einst so eingebaut wurden. In den Papieren aus Österreich sind alle Plätze so auch eingetragen.

Also die Frage in die Runde: Wie oder mit welchen Rechtsgrundlagen kann ich den Herrn Prüfer überzeugen die Sitzplätze zu übernehmen?

Vielen Dank für eure Ideen im Voraus :-)

Wohnort: Rottweil

Beruf: hab ich

Fahrzeug: Karre von VW, MB 510 DoKa, Wahl W70, Ural

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2

Dienstag, 18. Oktober 2016, 22:32

PKW



... klappt das bei dir? Wie lang ist denn deine Ladefläche? Ich frag nur weil ich das gleich vor hab, allerdings mit einer 510 DoKa. Ist das ein Diesel oder Benziner bei dir?

Nuja... das mit den Bänken ohne Gurte funktioniert zumindest bei dem Baujahr nicht mehr... bin mir da aber auch nicht sicher.



Gruß vom Nils

Wohnort: Rottweil

Beruf: hab ich

Fahrzeug: Karre von VW, MB 510 DoKa, Wahl W70, Ural

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3

Dienstag, 18. Oktober 2016, 22:34

Mal ne andere Frage... kannst du das nicht als SoKFZ Löschfahrzeug oder was auch immer das ist lassen wenn das Auto H Zulassungsfähig ist?



Als historisches Fahrzeug geht das nämlich auch in privater Hand (Signalanlage muss natürlich abgeklemmt und Lichter abgedeckt sein)

4

Dienstag, 18. Oktober 2016, 23:12

Hallo zusammen,

Mein MB 310, BJ 1984, ehem Feuerwehr mit Papieren aus Österreich soll ich Deutschland zugelassen werden (als PKW mit H-Kennzeichen). Dazu braucht es ein Vollgutachten gemäß § 21 StVZO, hab ich mir sagen lassen, dass dieses NUR vom TÜV gemacht werden darf [richtig?].

Bei dem bin ich dann gewesen um mir sagen zu lassen, dass die Sitzpläte so nicht eingetragen werden können, da es bei den hinteren keine Sicherheitsgurte gibt und es festverschraubte (zwei mal drei Plätze, einmal in und einmal gegen die Fahrtrichtung) Kisten mit Rückenlehne sind, die von der Feuerwehr einst so eingebaut wurden. In den Papieren aus Österreich sind alle Plätze so auch eingetragen.

Also die Frage in die Runde: Wie oder mit welchen Rechtsgrundlagen kann ich den Herrn Prüfer überzeugen die Sitzplätze zu übernehmen?

Vielen Dank für eure Ideen im Voraus :-)
Bei welchem TÜV bist Du gewesen? Als Tipp, die TÜV-Stelle in Rodenkirchen ist super kooperativ. Wäre noch ein Versuch, falls Du da nicht schon gewesen bist.
Signatur von »brady111« Gruß Peter

Wer Andern eine Bratwurst brät, der hat ein Bratwurstbratgerät.

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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5

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 08:42

Moin Moin !

Auch die müssen sich an die Vorschriften halten ,und da sind nun mal hinten bei einem PKW Gurte gefordert.
Auch Abgas - und Geräuschemissionen unterscheiden sich je nach Fzg-Art und EZ!

Zitat

Dazu braucht es ein Vollgutachten gemäß § 21 StVZO, hab ich mir sagen
lassen, dass dieses NUR vom TÜV gemacht werden darf [richtig?]
Alte Bundesländer :Nur TÜV
Neue Bundesländer:Nur Dekra

MfG Volker

  • »magamalte3000« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Elsfleth

Beruf: Student

Fahrzeug: MB 310

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6

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 19:52

Das mit dem SonderkfZ ist eine interessante Idee, danke husky240. Weißt du zufällig wo [Gesetz / Verordnung] das geregelt ist?

Ob das funktioniert weiß ich noch nicht.. Es ist ein Benziner. Mit BJ 84 habe ich schon welche gesehen die überhaupt keine Gurte hatten, weder vorne noch hinten und auch so eingetragen. Leider finde ich nicht wo das geregelt ist..

Volker (schreyhalz), Danke für die Aufklärung - das schränkt den Kreis der Versuche leider ein..

brady111für den Tipp - da war ich. Sind auch super da, vielleicht kann ich noch überzeugen.

Danke für eure Antworten ;-)

Wohnort: Rottweil

Beruf: hab ich

Fahrzeug: Karre von VW, MB 510 DoKa, Wahl W70, Ural

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7

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 11:35

Hei,

die Problematik liegt beim Gesetzgeber (also mehr oder weniger bei uns selbst :=- )... siehe:

https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__19.html



Man munkelt (genau weiß ich das auch nicht, aber es gibt ja einige Leutchen die das so gemacht haben), daß die Neuregelung nicht für § 21 c der StVZO gilt, so daß ausrangierte Militär-, Polizei- und Feuerwehrfahrzeuge weiterhin mit H-Kennzeichen (Oldtimerkennzeichen nach § 21 c StVZO) in privater Hand zugelassen werden können. Das H Kennzeichen Gedöns unterliegt leider einer gewissen Willkür obwohl es klare Regeln gibt... was bei einem Prüfer geht, geht bei einem anderen vielleicht nicht. Vieles ist wahrscheinlich Unwissenheit...


Im übrigen erlischt für alle ausrangierten Fahrzeuge von Militär, Polizei und Feuerwehr die Betriebserlaubnis! Stimmt das so? So habe ich jetzt §19 interpretiert...

Wie verhält es sich dann bei einer Überführung mit 5 Tages Kennzeichen? Gibt das Probleme?



Gruß vom Nils

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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8

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 11:50

Moin Moin !

Zitat

was bei einem Prüfer geht, geht bei einem anderen vielleicht nicht. Vieles ist wahrscheinlich Unwissenheit...
Nein ,damit hat der Prüfer nichts zu tun !

Sondern es ist Sache der Zul.stelle oder der ihr übergeordneten Behörde, nur diese kann Ausnahmen von der StVZO genehmigen . Steht doch im §19 drin !

Ein Prüfer kann nie Ausnahmen von irgendeiner Vorschrift genehmigen oder zulassen oder was auch immer. Er kann nur Abweichungen von Vorschriften feststellen !

Zitat

Im übrigen erlischt für alle ausrangierten Fahrzeuge von Militär,
Polizei und Feuerwehr die Betriebserlaubnis! Stimmt das so? So habe ich
jetzt §19 interpretiert...
Ja! Diesen Teil vom §19 haben wir einem Idioten zu verdanken , der Oldtimer als "Kunstwerke" in seinem Wald vergammeln lässt und mal derMeinung war ,einen ausrangierten Panzer zulassen zu müssen, was er dann auch tatsächlich per Gericht durchgesetzt hat , da es dagegen keine rechtliche Handhabe gab. Darauf hat der Gesetzgeber reagiert und diese "Lücke" in der Gesetzgebung geschlossen, natürlich mit "deutscher" Gründlichkeit.

Zitat

Überführung mit 5 Tages Kennzeichen? Gibt das Probleme?
Keine anderen Probleme als sonst

MfG Volker

Wohnort: Rottweil

Beruf: hab ich

Fahrzeug: Karre von VW, MB 510 DoKa, Wahl W70, Ural

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9

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 11:51


Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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10

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 11:57

Moin Moin !

Und sogar richtig !

MfG Volker

Wohnort: Rottweil

Beruf: hab ich

Fahrzeug: Karre von VW, MB 510 DoKa, Wahl W70, Ural

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11

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 13:54

Ein Prüfer kann nie Ausnahmen von irgendeiner Vorschrift genehmigen



... das schon, aber wenn der Prüfer es aus Unwissenheit, oder um einen Gefallen zu machen trotzdem durchgehen lässt wird das vom Laien (und das sind in solchen Sachen sehr viele... ich ja auch) eben als ok angesehen.

Ich weiß es jetzt auch besser... aber bei der Ablastung vom 508 noch nicht. Es hat ja immer geheißen, das nur das Gewicht eine Rolle spielt. Bei der Zulassung gab es auch keine Probleme...



Gruß vom Nils

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »husky240« (20. Oktober 2016, 14:09)


Wohnort: Rottweil

Beruf: hab ich

Fahrzeug: Karre von VW, MB 510 DoKa, Wahl W70, Ural

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12

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 14:01

Keine anderen Probleme als sonst



... na... wenn die Feuerwehr das Fahrzeug außer Betrieb setzt erlischt die Betriebserlaubnis... wenn ich das richtig verstanden haben.

Darf ich das Fahrzeug dann überhaupt mit Kurzzeitkennzeichen (gültige HU muss noch drauf sein... eh klar) auf eigener Achse Überführen?

Machen ja einige... sogar mit Blaulicht oben drauf...

Dann habe ich gerade das Problem, dass meine Versicherung mit dem So Kfz Löschfahrzeug nichts anfangen kann, da ich ja eine eVB für die Kurzzeitkennzeichen benötige. Die brauche ich aber für die Fahrt zum TÜV damit er auf LKW umschreibt... Signalanlage, Blaulich und Beschriftung ist bereits entfernt



Gruß vom Nils

Wohnort: @home

Fahrzeug: 608 d maxil. ´85

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13

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 16:14


Dann habe ich gerade das Problem, dass meine Versicherung mit dem So Kfz Löschfahrzeug nichts anfangen kann, da ich ja eine eVB für die Kurzzeitkennzeichen benötige. Die brauche ich aber für die Fahrt zum TÜV damit er auf LKW umschreibt...


moin nils,
wenn deine versicherung da nicht aussm knick kommt kannst du dir ne blanko/offene evb nr. holen.
gibts üblicherweise für ca. 36.- bei diversen onlineanbietern.( ich würd nicht unbedingt den absolut billigsten nehmen und/oder nachfragen ob die von ihnen vertriebenen kurzzeitvers. tatsächlich absolut offen für alle fahrzeugarten
sind. manche haben dann im kleingedruckten doch wieder einschränkungen, z.b.ist oft kom nicht enthalten)
wird dann natürlich hinterher nicht mit deiner regulären vers.prämie verrechnet, dürfte bei der summe aber auch zu verschmerzen sein.

gruß
roadrunner

Wohnort: Rottweil

Beruf: hab ich

Fahrzeug: Karre von VW, MB 510 DoKa, Wahl W70, Ural

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14

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 16:40

Moin roadrunner,

ich hab jetzt eine eVB für "sonstige" Fahrzeuge bekommen... ich denke das haut damit hin.

Was mich jetzt immer noch ein bisschen beunruhigt ist, dass die Betriebserlaubnis bei solchen Fahrzeugen automatisch erlischt wenn sie abgemeldet werden. Irgendwie scheint das ja Bundesland abhängig zu sein. In NRW gilt es für Militär und Polizei Fahrzeuge in Hessen auch für Feuerwehrfahrzeuge... ich blick da nicht so recht durch!

Sicher kein Problem für Fahrten zur HU (Umschreiben, Gutachten, H Zulassung etc), aber wie ist das bei Überführungsfahrten trotz gültiger HU? So wie ich das verstanden haben muss ein abgemeldetes Behördenfahrzeug TROTZ gültiger HU mit dem Hänger/ Tieflader überführt werden...



@magamalte... red noch mal mit dem TÜV Prüfer deines Vertrauens wie sich das mit dem H Kennzeichen und der Umschlüsselung verhält. Vor allem in wie weit das Fahrzeug original bleiben soll...



Gruß vom Nils

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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15

Donnerstag, 20. Oktober 2016, 23:25

Moin Moin !

Zitat

Sicher kein Problem für Fahrten zur HU (Umschreiben, Gutachten, H
Zulassung etc), aber wie ist das bei Überführungsfahrten trotz gültiger
HU?
Theoretisch nur im Bezirk und einem angrenzenden ,also wie ohne HU !
Die Frage ist natürlich, ob das bei der ausgebenden Stelle bekannt ist und demzufolge der Schein entsprechend gestempelt wird. Wenn nicht ,dann liegt der Fall vor, über den wir hier lang und breit diskutiert haben....

MfG Volker

Wohnort: Rottweil

Beruf: hab ich

Fahrzeug: Karre von VW, MB 510 DoKa, Wahl W70, Ural

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16

Freitag, 21. Oktober 2016, 11:54

Ich frag mal nach wenn ich nächste Woche die Schilder hole...

Der Schein wurde nur mit einer Außerbetriebsetzung gestempelt. Dort ist nichts vermerkt.

Wie die Regelung mit Behördenfahrzeuge in Baden-Württemberg geregelt wird konnte ich noch nicht herausfinden.



Gruß vom Nils