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Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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41

Dienstag, 15. August 2017, 17:51

Zitat

Das meinte ich eigentlich damit. Irgendwie scheine ich mich hier immer unklar auszudrücken...


ah, ok ;-)
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

  • »Schwabe« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Kalbe/Milde

Fahrzeug: Simson SR50, L406DG "Tante Emma"

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42

Dienstag, 15. August 2017, 19:07

Da die resultierende Kraft jetzt in einem Winkel ungleich der Serienkonstruktion verläuft (in Richtung der Schubstange)
Das ist schlich und ergreifend falsch! Eine Kraft kann nicht einfach ihre Richtung ändern, sie kann sich nur in
Teilkräfte oder eine Teilkraft und ein Drehmoment aufteilen.
Dazu eine Skizze:



Bei Länge a = 0 (also F2 an P3), bleibt ein reines Drehmoment übrig,
bei Länge b = 0 (also F1 an P3) ist F1 = F2, ohne Drehmoment.
Auf der Skizze gut sichtbar kommt es also auf das Verhältnis Länge a : Länge b an, wieviel von F1 als Drehmoment wirkt und P1 nach links sowie P2 nach rechts drückt.
Ob -dicke Linien- die Stange zwischen P1 und P2 rechtwinklig über P3 läuft oder -gestrichelte Linie- schräg, spielt -außer für die Biege-/Knickbelastung der Stange(n)- keine Rolle, solange alles nur an P1 und P2 gelagert ist.

Was auf der Skizze zweidimensional dargestellt ist, gilt genauso in der dritten Dimension. Wichtig ist in unserem Fall einzig und allein die Wirkrichtung von F1.

Wer's nicht glaubt, sollte ein Geometrie- oder Physikbuch der 7. oder 8. Klasse aufschlagen.
Signatur von »Schwabe« Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht.

(Karl Valentin)

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

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43

Dienstag, 15. August 2017, 19:51

Hallo Schwabe,
bei aller Liebe zu Deiner Arbeit ist anzumerken,dass das nicht lange hält.
Wenn schon eine eigene Konstruktion,die die Ingenieurüberlegung bei MB zum Absurdum dekradiert,dann hätte das Gestänge,in ausreichender Stärke,erst einmal von dem Hebel der Kupplungswelle ca.15cm gerade laufen müssen,dann ein Z-förmiger Knick und dann wieder in einer
Gerade auf die Ausrückgabel enden müssen!
Nun ja,ein Versuch war es wert!
Ich hoffe aber,dass es hält .
Werfe die Originalteile nicht weg und bemühe Dich um die weiteren E-Teile!
Gruß Jürgen

Fahrzeug: 72' 508 Alukoffer/Alkoven

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44

Dienstag, 15. August 2017, 20:16

...wieso wisst Ihr alle schon, dass es nicht funktioniert? Das Umlenkgeraffel hat Daimler nach nicht mal drei Jahren Serie rausgeworfen, weil es schlecht war. Und das soll jetzt das Maß aller Dinge sein? Meine Schubstange funktioniert seit neun Jahren wartungsfrei. Mein originales Umlenkgeraffel hat sich (trotz Wartung) alle zwei Jahre mit lautem Knall an den blödesten Orten verabschiedet. Warum sollte ich so einen Krampf behalten???
Ok, mein Hebel verläuft gerade, weil es beim 508er eben mal etwas anders ist als beim 406. Aber dafür ist seine Kuppelkraft auch geringer. Falls das beim Schwabe jetzt funktioniert, Daumen hoch!! Falls nicht, wird ihm schon ne gute Lösung einfallen. In jedem Fall gilt von meiner Seite: Daumen hoch für ein Experiment :) !
Gruß,
dagegen
Signatur von »dagegen« --
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.
Jean Paul

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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45

Dienstag, 15. August 2017, 20:36

Moin Moin !

Zitat

Zitat





Zitat von »Bustourist«





Da die resultierende Kraft jetzt in einem Winkel ungleich der Serienkonstruktion verläuft (in Richtung der Schubstange)
Das ist schlich und ergreifend falsch! Eine Kraft kann nicht einfach ihre Richtung ändern
Ich glaube , jetzt denkt Ihr aneinander vorbei ! Ich verstehe Bustourist so , dass er meint , bei deiner Änderung verläuft die Kraft in einem Winkel zur Serienkonstruktion.

Zitat

Ob -dicke Linien- die Stange zwischen P1 und P2 rechtwinklig über P3
läuft oder -gestrichelte Linie- schräg, spielt -außer für die
Biege-/Knickbelastung der Stange(n)- keine Rolle, solange alles nur an
P1 und P2 gelagert ist.
Das ist richtig ! Allerdings hast du auch axiale Kräfte in beiden Wellen , wenn ich mich recht entsinne , ist das bei der Originalkonstruktion nicht der Fall.

Zitat

dann hätte das Gestänge,in ausreichender Stärke,erst einmal von dem
Hebel der Kupplungswelle ca.15cm gerade laufen müssen,dann ein
Z-förmiger Knick und dann wieder in einer

Gerade auf die Ausrückgabel enden müssen!
Warum ?

MfG Volker

Wohnort: Frankfurt /Main

Beruf: KFZ-Meister, bei MB 49 Jahre,

Fahrzeug: L508D Baujahr 1969(Wohnmobil,TLF311 Baujahr 1960

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46

Dienstag, 15. August 2017, 20:56

Hallo Volker,
weil das Gestänge dann FAST so zu betrachten ist,wie ein gerades Gestänge,wenn,wie schon bemerkt, es so eine Festigkeit und mehr hat,wie die Kupplungausrückkraft es erfordert!
Diese Art von Gestänge sind sehr oft zu finden,wenn die Bauart anderer Aggregaten es nicht anders zulässt!
Gruß Jürgen

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Wohnort: Kalbe/Milde

Fahrzeug: Simson SR50, L406DG "Tante Emma"

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47

Dienstag, 15. August 2017, 21:16

Ich hätte euch ein Bild der Stange vor dem Einbau zeigen sollen 8o)

Das Mittelstück ist ein Vierkantrohr 12x12x1mm, darin ein Stahlrohr 10x1,2mm mit Innengewinde, darin die M8-Gewindestangen (alles Reste, die hier rumlagen). Relativ lange habe ich gebraucht, um die richtigen Knickwinkel einzustellen. Die herausstehenden Enden müssen parallel sein und im eingebauten Zustand in allen drei Dimensionen möglichst rechtwinklig zu den Schäften der Kugeln stehen! Sonst wird's, wie ihr richtig schreibt, völlig chaotisch mit den auftretenden Biegekräften an den Kugeln!
Zum Schluss habe ich die Gewindestangen mit dem Mittelstück verschweißt, die Knickpunkte dabei verstärkt und die Gewinde für die Kugelpfannen (inkl. Kugel beim örtlichen Landmaschinenhandel 4,64€ pro Stück, wahlweise Links- oder Rechts-IG) nachgeschnitten.
Und wie oben geschrieben, liegt die Pedalkraft unter 25kg. Das ergibt (nach meinen Messungen) am Hebel auf der Feinverzahnung unter 100kg in Längsrichtung. Und die teilen sich auf in ca. 80kg Schubkraft und -einen imaginären Drehpunkt in der geometrischen Mitte angenommen- ca. 10kg, die in Schaftrichtung auf jede Kugel drücken. Das müssten die Lagerungen an der Rahmendurchführung und an der Ausrückgabel eigentlich aushalten.

Trotzdem ... falls ich die Originalteile -komplett und zu einem vernünftigen Preis!!!- bekomme, werde ich mir den Rückbau wohl überlegen, um Tante Emma soweit irgend möglich originalgetreu zu erhalten.
Verbesserungen hebe ich mir auf für den nächsten Düdo ;-)
Signatur von »Schwabe« Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht.

(Karl Valentin)

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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48

Dienstag, 15. August 2017, 21:24

Moin Moin !

Zitat

weil das Gestänge dann FAST so zu betrachten ist,wie ein gerades
Gestänge,wenn,wie schon bemerkt, es so eine Festigkeit und mehr hat,wie
die Kupplungausrückkraft es erfordert!
Verstehe ich nicht ! Die Form des Gestänges ist im Prinzip nebensächlich , sofern es stabil ausgeführt ist. Bei Druckbelastung ist natürlich eine völlig gerade Konstruktion mit Abstand am besten . Ich vermute, Schwabe hätte das auch so gelöst , wenn die Kugelköpfe das zugelassen hätten. Denn wenn ich das Bild richtig deute , ist da nichts im Weg , was eine gerade Stange verhindern würde. Hier ist gerade die Kugelkopfbefestigung die schwächste Stelle.

MfG Volker

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49

Dienstag, 15. August 2017, 22:05

Hallo Schwabe,
ich habe vergessen zu fragen,wie Du die Kupplung nachstellen willst,wenn der Belag der Mitnehmerscheibe sich abnutzt!
Gruß Jürgen

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50

Dienstag, 15. August 2017, 22:42

Hallo Jürgen,

die beiden Kugelpfannen sind geschraubt und gekontert (s. Bilder Beitrag #36). Zum einstellen muss ich sie eben von den Kugeln abziehen, das ist der Nachteil bei der Konstruktion.
Und wenn das nicht reicht, kann man den Hebel auf der Feinverzahnung um einen Zahn hin oder her setzen, ohne Probleme wegen des Winkels zu bekommen. Das hab ich mir vorher genau angesehen.

Die Geometrie (Sinusfunktion) sagt, dass der Hebel bei Mittelstellung des Pedals rechtwinklig zur Kraftrichtung=Bewegungsrichtung der Ausrückgabel stehen sollte. Bei Nichtbeachtung ändern sich Weg und Kraftrichtung relativ schnell. Das ist immer der Dreck bei relativ kurzen Hebeln auf Drehachsen.
Z.B. bei der Kupplung an meinem Simson (4cm langer Hebel am Getriebe) braucht man den vollen Weg, damit sie sauber trennt und nicht schleift. Allein deshalb muss man den Zug (Längung) relativ oft wechseln.
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(Karl Valentin)

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51

Dienstag, 15. August 2017, 23:04

Hallo Schwabe,
so wie das auf den Bildern erkennbar ist,besteht keine Möglichkeit die Kugelpfannen weiter auf das Gestänge zu schrauben,also das Gestänge insgesamt zu kürzen!
Den Hebel vorne dabei auf der Verzahnung umzusetzen ist nicht die ideale Lösung!
Gruß Jürgen

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Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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52

Mittwoch, 16. August 2017, 18:03

eigene erfahrung,
wenn die kugelpfannen brechen oder kugeln abreissen und der nachsteller schon fast ganz zusammen war
solte man sich mal gedanken über eine neue kuplung machen.
jedenfals beim 608er, bei deinem wird es nicht anders sein.

ohne grund brechen die nicht.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

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53

Mittwoch, 16. August 2017, 19:08

gedanken über eine neue kuplung machen
Abgesehen davon, dass meine Kugelköpfe inzwischen nicht mehr ganz eingeschraubt sind, liegt bei meinem ersten Ausflug auf eine Grube eine neue Kupplung in Tante Emma :-)
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(Karl Valentin)

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54

Donnerstag, 17. August 2017, 15:29

Ein paar Meter auf dem Grundsrück haben zweierlei ergeben

1. Der Austausch der Bremsschläuche war eine sehr gute Idee. Mein erster Bremsversuch hat schon nach 50m Anlauf -also noch im ersten Gang- gleichlange Blockierspuren der Vorderräder im Gras hinterlassen :-)
2.Weniger schön, die Kupplung ist definitiv am Ende. Das neue Gestänge funktioniert hervorragend ohne Spiel -sagte mein Beifahrer beim Blick auf's Pedal und nach unten- aber erstens musste ich das Spiel sehr genau (2cm am Pedal) einstellen, damit sie sowohl trennt als auch zupackt, zweitens rubbelt sie schon leicht im Rückwärtsgang und drittens sagt mir das einfach mein Pedalgefühl aus Erfahrung mit alten Autos.

Dazu meine Fragen:
Kardan weg - Getriebe raus - Kupplung tauschen (habt ihr einen Tipp für einen Bastelzentrierdorn?) - dann alles wieder einbauen ... wie lange dauert das ungefähr "auf der grünen Wiese"? Mit welchen Überraschungen sollte ich rechnen? (Ich kenne das Spiel mit PKW auf einer Grube)
Signatur von »Schwabe« Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht.

(Karl Valentin)

55

Donnerstag, 17. August 2017, 15:53

Moin,

wir haben zu zweit mit ein bisschen Bodenakrobatik einen Tag gebraucht, aber auch nur weil wir es noch nie gemacht hatten und zu diesem Zeitpunkt noch nie unter der Karre lagen. Haben den gesamten Kupplungsatz getauscht und noch das Pilotlager gewechselt (Innelagerabzieher). Würde falls du an der Seite des Getriebes die Kunststoffbuchsen am Schaltgestänge hast, diese auch gleich tauschen, kosten bei mb nischts und schaltet dann wieder viel präziser! Mit einem Spanngurt um das Getriebe und diesen Gurt durch das Loch des schaltgestänges mit ner Holzlatte blockiert, kann man das Getriebe wieder wunderbar in den Motor schweben lassen.#

Zentrierdorn tut ne dicke Schraube mit Gaffa oder Krebband auf die gewünschte Stärke gebracht:
siehe hier http://archiv.mb100.de/index.php/Kupplun…2C_kleine_Hilfe

Viel Erfolg!

Gruß shoenausimschlaf #winke3

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Wohnort: Kalbe/Milde

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56

Donnerstag, 17. August 2017, 17:58

Naja, mit mind. 6 Stunden rechne ich schon ohne Grube.

Und bevor ich einmal mehr die 20km zum Sternpartner umsonst fahre, es müsste doch LUK 623 0713 00 (230mm, Kupplungs- und Druckscheibe, Ausrücklager) also der hier sein, oder?

Achso, FIN: 309 102 130 373 93
Signatur von »Schwabe« Wo alle dasselbe denken, wird nicht viel gedacht.

(Karl Valentin)

Wohnort: Starnberg

Fahrzeug: 208D BJ.93

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57

Freitag, 18. August 2017, 02:31

Kupplung tauschen (habt ihr einen Tipp für einen Bastelzentrierdorn?)
Für den OM601 hab ich mir den gekauft.
http://www.ebay.de/itm/Mercedes-Benz-T1-…l-/263008361920
Dorn rein, Druckplatte festgeschraubt und Getriebe reingeschoben.
Nochmals ohne Dorn, optisch ausgemittelt in einer Minute, Druckplatte festgeschraubt und Getriebe rein.

Warum das nicht auf 10tel mm ausgerichtet sein muss konnte ich nicht Ergründen.
Warum hierfür ein Zentrierdorn notwendig sein soll weis ich auch nicht.
Jedenfalls konnte ich mich einfach in eine richtige optische Position bringen weil Motor ausgebaut war und es könnte auch ein Zufall sein, denn eine nochmalige Wiederholung vollzog ich nicht.
Aber mein Fazit: Über 20 € rausgeschmissen und viel zu viele Gedanken gemacht.